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Jagiellonia Białystok

polnischer Fußballverein

Jagiellonia Białystok (offiziell Sportowa Spółka Akcyjna Jagiellonia Białystok) ist ein polnischer Fußballklub aus der nordostpolnischen Stadt Białystok. Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte ist der Gewinn des nationalen Vereinspokals 2010 und der zweite Platz in der Ekstraklasa in den Saisons 2016/17 und 2017/18. Der Verein trägt seine Heimspiele im 2014 fertiggestellten Stadion Miejski aus, das 22.386 Zuschauern Platz bietet.[3]

Jagiellonia Białystok
Jagiellonia Białystok.jpg
Basisdaten
Name Jagiellonia Białystok
Sportowa Spółka Akcyjna
Sitz Białystok
Gründung 1920
Farben gelb-rot
Präsident PolenPolen Cezary Kulesza
Website jagiellonia.pl
Erste Mannschaft
Cheftrainer PolenPolen Ireneusz Mamrot
Spielstätte Stadion Miejski
Plätze 22.432[1][2]
Liga Ekstraklasa
2018/19 5. Platz
Heim
Auswärts
Alternativ

GeschichteBearbeiten

Der Verein wurde im Jahr 1920 als ein Sportverein des 42. Infanteriepulks gegründet. Den Namen Jagiellonia (polnisches Königsgeschlecht von 1386 bis 1572) bekam der Verein 1932 nach einer Fusion mit einem anderen Sportverein aus Białystok. Seit dem 5. August 1999 ist er eine Aktiengesellschaft.

Seit 2007 ist Jagiellonia dauerhaft in der höchsten Spielklasse vertreten, der Verein wurde zweimal Zweiter und zweimal Dritter. Nachdem der Verein im Februar 2009 aufgrund von Schmiergeldzahlungen aus der Saison 2004/05 zum Zwangsabstieg verurteilt worden war, wurde diese Strafe Ende April 2009 in einen Zehn-Punkte-Abzug in der Saison 2009/10 umgewandelt.[4] Dennoch schaffte der Verein als Tabellenelfter den Klassenerhalt in der Ekstraklasa. Der Verein krönte die Saison sogar mit dem ersten Titelgewinn seiner Vereinsgeschichte: Mit einem 1:0-Finalsieg über Pogoń Stettin gewann Jagiellonia den Polnischen Fußballpokal 2010. Zu Beginn der Saison 2010/11 holte man sich auch den Polnischen Supercup 2010 mit einem 1:0-Sieg über den Meister Lech Posen. Infolge des nationalen Pokalsiegs konnte Jagiellonia an der 3. Qualifikationsrunde der UEFA Europa League 2010/11 teilnahmen. Dort scheiterte man jedoch mit 1:2 (zu Hause) und 2:2 (auswärts) am griechischen Vertreter Aris Saloniki. In der ersten Hälfte der Ekstraklasa-Saison 2010/11 konnten die Podlachier überzeugen und führten zur Saisonhalbzeit nach 15 Spielen vor allem aufgrund ihrer Heimstärke (alle sieben Heimspiele in der Hinrunde wurden gewonnen) mit drei Punkten Vorsprung vor Wisła Krakau und Legia Warschau die Tabelle der Ekstraklasa an. In der zweiten Halbserie konnte Jagiellonia nicht ganz an die Leistungen der Vorrunde anknüpfen und belegte am Ende den 4. Tabellenplatz. Durch den Pokalsieg des Drittplatzierten Legia Warschau konnte sich Jagiellonia jedoch auch als Viertplatzierter für die UEFA Europa League 2011/12 qualifizieren, scheiterte aber bereits in der ersten Qualifikationsrunde am kasachischen Verein Ertis Pawlodar.

In den Jahren 2017 und 2018 gelangen dem Verein jeweils mit der Vizemeisterschaft die bislang größten Erfolge in der Liga.

NamensänderungenBearbeiten

 
Die Ultra
  • 1920 – WKS 42 Pułk Piechoty Białystok
  • 1932 – Jagiellonia Białystok
  • 1946 – P.K.S. Motor Białystok
  • 1948 – Klub Sportowy Wici Białystok
  • 1949 – Związkowiec Białystok
  • 1951 – Budowlani Białystok
  • 1955 – Budowlani Jagiellonia Białystok
  • 1973 – MKSB Jagiellonia Białystok
  • 1999 – Jagiellonia Wersal-Podlaski Białystok
  • 2003 – SSA Jagiellonia Białystok

ErfolgeBearbeiten

 
Feier der Vizemeisterschaft am 20. Mai 2018

EuropapokalbilanzBearbeiten

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2010/11 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Griechenland  Aris Saloniki 3:4 1:2 (H) 2:2 (A)
2011/12 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Kasachstan  Ertis Pawlodar 1:2 1:0 (H) 0:2 (A)
2015/16 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Litauen  Kruoja Pakruojis 9:0 1:0 (A) 8:0 (H)
2. Qualifikationsrunde Zypern Republik  Omonia Nikosia 0:1 0:0 (H) 0:1 (A)
2017/18 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Georgien  FC Dinamo Batumi 5:0 1:0 (A) 4:0 (H)
2. Qualifikationsrunde Aserbaidschan  FK Qəbələ 1:3 1:1 (A) 0:2 (H)
2018/19 UEFA Europa League 2. Qualifikationsrunde Portugal  Rio Ave FC 5:4 1:0 (H) 4:4 (A)
3. Qualifikationsrunde Belgien  KAA Gent 1:4 0:1 (H) 1:3 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 16 Spiele, 6 Siege, 4 Unentschieden, 6 Niederlagen, 25:18 Tore (Tordifferenz +7)

Kader 2019/20Bearbeiten

Stand: 3. August 2019[6]

Nr. Position Name
2 Slowakei  AB Andrej Kadlec
5 Slowenien  AB Nemanja Mitrović
6 Polen  MF Taras Romanczuk ((C) )
7 Polen  AB Jakub Wójcicki
8 Serbien  ST Ognjen Mudrinski
10 Spanien  MF Juan Cámara
11 Spanien  MF Jesús Imaz
12 Brasilien  AB Guilherme
13 Serbien  MF Mile Savković
14 Tschechien  MF Tomáš Přikryl
15 Kroatien  AB Zoran Arsenić
17 Kroatien  AB Ivan Runje
18 Polen  MF Przemysław Mystkowski
19 Island  AB Böðvar Böðvarsson
20 Serbien  MF Marko Poletanović
Nr. Position Name
22 Ukraine  MF Oleg Horin
26 Tschechien  MF Martin Pospíšil
28 Kroatien  TW Krševan Santini
29 Polen  TW Grzegorz Sandomierski
30 Polen  ST Maciej Twarowski
31 Polen  ST Bartosz Bida
32 Polen  MF Mikołaj Nawrocki
33 Polen  TW Hubert Gostomski
35 Polen  MF Karol Struski
41 Polen  AB Michał Ozga
77 Slowakei  MF Martin Košťál
96 Polen  TW Damian Węglarz
98 Polen  ST Patryk Klimala
99 Polen  MF Bartosz Kwiecień

Bekannte ehemalige SpielerBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Jagiellonia Białystok – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stadion Miejski bei jagiellonia.pl (Memento des Originals vom 22. August 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jagiellonia.pl
  2. Stadion Miejski bei stadiony.net
  3. http://www.poranny.pl/apps/pbcs.dll/article?AID=/20120316/BIALYSTOK/120319627
  4. 90minut.pl, Jagiellonia nie zostanie zdegradowana, 29. April 2009
  5. Archivlink (Memento des Originals vom 12. Oktober 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jagiellonia.pl
  6. Kader 2019 in der 90minut.pl