Arensberg (Bismark)

Ortschaft in Deutschland

Arensberg gehört zur Ortschaft Bismark und ist ein Ortsteil der Stadt Bismark (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Arensberg
Koordinaten: 52° 40′ 40″ N, 11° 34′ 33″ O
Höhe: 51 m ü. NHN
Einwohner: 176 (17. Mai 1939)[1]
Eingemeindung: 23. Mai 1973
Postleitzahl: 39629
Vorwahl: 039089
Arensberg (Sachsen-Anhalt)
Arensberg

Lage von Arensberg in Sachsen-Anhalt

GeografieBearbeiten

Das altmärkische Dorf Arensberg liegt 2 Kilometer nordöstlich von Bismark in der Nähe der Bahnstrecke Stendal–Uelzen.

GeschichteBearbeiten

Die Ortschaft wurde erstmals 1337 als arnsberg erwähnt.[2] Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 hieß das Dorf Arnsberge. Es gehörte den Brüdern Nikolaus und Rule Bismarck sowie Peter Gunther, alle drei Bürger von Stendal.[3]

Am 25. Juli 1952 wurde die Gemeinde Arensberg aus dem Landkreis Stendal in den neu eingerichteten Kreis Kalbe (Milde) eingegliedert.[4] Die Gemeinde Arensberg wurde am 23. Mai 1973 aufgelöst und nach Bismark (Altmark) eingemeindet.[5] Seit dem 1. Januar 2010 gehört der Ortsteil Arensberg auch zur neu gebildeten Ortschaft Bismark (Altmark).

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die Feldsteinkirche Arensberg stammt aus dem 13. Jahrhundert.

ReligionBearbeiten

 
Dorfkirche

Bis zum Jahre 1814 bestand eine eigene Pfarrei im Ort. Der letzte Pfarrer war Christian Friedrich Gottlieb Fohrholtz. Die evangelische Kirchengemeinde mit der Filialkirche Arensberg gehört seit 1815 zur Pfarrei Garlipp.[6]

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. In: Statistisches Reichsamt (Hrsg.): Statistik des Deutschen Reichs. 2. Auflage. Band 550. Verlag für Sozialpolitik, Wirtschaft und Statistik, Paul Schmidt, 1941, ZDB-ID 223601-1, S. 100.
  2. Peter P. Rohrlach: Historisches Ortslexikon für die Altmark. Band 1: A–K. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-8305-3743-4, Arensberg (2). 4. Erste schriftliche Erwähnung, S. 63.
  3. Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Antiqua marchia. Hii sunt redditus in villis domἱcellorum de Bertensleve. Arnsberge, S. 322.
  4. Gesetz über die weitere Demokratisierung des Aufbaues und der Arbeitsweise der staatlichen Organe im Lande Sachsen-Anhalt vom 25. Juli 1952. Abgerufen am 20. Mai 2017.
  5. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 347.
  6. Haase, Hilbert: Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Rossla und Stolberg. 19. Jahrgang, 1903, ZDB-ID 551010-7, S. 110 (wiki-de.genealogy.net [abgerufen am 19. Mai 2017]).