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Belkau gehört zur Ortschaft Schernikau und ist ein Ortsteil der Stadt Bismark (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Belkau
Koordinaten: 52° 38′ 59″ N, 11° 45′ 49″ O
Höhe: 37 m ü. NHN
Einwohner: 184 (17. Mai 1939)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1973
Eingemeindet nach: Schernikau
Postleitzahl: 39628
Vorwahl: 039320
Belkau (Sachsen-Anhalt)
Belkau
Belkau
Lage von Belkau in Sachsen-Anhalt

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Das altmärkische Straßendorf Belkau liegt acht Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Stendal.

GeschichteBearbeiten

Belkau ist ein Kirchdorf. Der Ort wurde 1283 als Belkowe erstmals erwähnt.[2] Der Name ist wendischen Ursprungs und wird als „Haus des Weißen“ interpretiert. Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 ist der Ort als Belkow aufgeführt.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Juli 1973 wurde die Gemeinde Belkau aufgelöst und in die Gemeinde Schernikau eingemeindet.[3] Seit der Eingemeindung von Schernikau in Bismark (Altmark) am 1. Januar 2010 gehört der Ortsteil Belkau zur neu entstandenen Ortschaft Schernikau und zur Stadt Bismark (Altmark).

ReligionBearbeiten

Die evangelische Kirchengemeinde Belkau gehört zur Pfarrei Schinne.[4]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die evangelische Dorfkirche Belkau, eine Feldsteinkirche, wurde Ende des 12. Jahrhunderts erbaut.[5]

WeblinksBearbeiten

Stadt Bismark, Ortschaften. Schernikau mit Ortsteil Bismark. In: stadt-bismark.de. Abgerufen am 14. Mai 2017.

LiteraturBearbeiten

  • Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, Salzwedel 1928, S. 105.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. In: Statistisches Reichsamt (Hrsg.): Statistik des Deutschen Reichs. 2. Auflage. Band 550. Verlag für Sozialpolitik, Wirtschaft und Statistik, Paul Schmidt, 1941, ZDB-ID 223601-1, S. 100.
  2. Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis. Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellenschriften für die Geschichte der Mark Brandenburg und ihrer Regenten. Haupttheil 1, Band 15. 1858, S. 28
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 345.
  4. Haase, Hilbert: Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Rossla und Stolberg. 19. Jahrgang, 1903, ZDB-ID 551010-7, S. 112 (wiki-de.genealogy.net [abgerufen am 14. Mai 2017]).
  5. Thomas Hartwig: Alle Altmarkkirchen von A bis Z. Elbe-Havel-Verlag, Havelberg 2012, ISBN 978-3-9814039-5-4, S. 39.