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Schernikau (Bismark)

Ortsteil der Stadt Bismark (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt

Schernikau ist ein Ortsteil der Stadt Bismark (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Schernikau
Koordinaten: 52° 37′ 40″ N, 11° 45′ 59″ O
Höhe: 35 m ü. NHN
Fläche: 13,19 km²
Einwohner: 448 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 34 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39628
Vorwahl: 039320
Schernikau (Sachsen-Anhalt)
Schernikau
Schernikau
Lage von Schernikau in Sachsen-Anhalt

GeografieBearbeiten

Das Dorf Schernikau in der südöstlichen Altmark liegt etwa sechs Kilometer westlich von Stendal in einem leicht hügeligen Gebiet, das nach Süden und Osten allmählich zum Uchtetal abfällt.

GeschichteBearbeiten

Schernikau wird am 2. Februar 1292 erstmals urkundlich als villa Scernekaw erwähnt, als die Markgrafen Otto und Konrad dem Domstift Stendal einige Hufen und Rechte in Schwechten und Schernikau vereignen.[1]

Der Name lässt sich aus dem Slawischen herleiten: cernekowe = „Schwarzenhaus“ – belkowe = „Weißenhaus“ (heutiger Ortsteil Belkau, erstmalige Erwähnung 1283).

EingemeindungBearbeiten

Bis zum 31. Dezember 2009 war Schernikau eine selbstständige Gemeinde mit dem zugehörigen Ortsteil Belkau.

Durch einen Gebietsänderungsvertrag beschlossen die Gemeinderäte der Gemeinden

dass ihre Gemeinden aufgelöst und zu einer neuen Einheitsgemeinde mit dem Namen Stadt Bismark (Altmark) vereinigt werden. Dieser Vertrag wurde vom Landkreis als unterer Kommunalaufsichtsbehörde genehmigt und trat am 1. Januar 2010 in Kraft.[2]

In der eingeflossenen Gemeinde und nunmehrigen Ortschaft Schernikau wurde ein Ortschaftsrat mit fünf Mitgliedern einschließlich Ortsbürgermeister gebildet.

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Die letzte Bürgermeisterin der Gemeinde Schernikau war Margitta Rohst.

VerkehrsanbindungBearbeiten

Schernikau liegt an der Landesstraße 15, der Verbindung von Bismark (Altmark) nach Stendal. Es verkehren Linienbusse und Rufbusse der Regionalverkehr Westsachsen (RVW) unter dem Markennamen stendalbus. Der nächste Bahnhof befindet sich im Nachbarort Steinfeld (Altmark) an der Bahnstrecke Stendal–Uelzen.

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis: Sammlung der Urkunden, Chroniken und sonstigen Quellschriften. Hauptteil 1. Hrsg.: Berlin. Band 5, 1845, S. 52 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A10000983_00064~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  2. Landkreis Stendal (Hrsg.): Amtsblatt. 19. Jahrgang, Nr. 17. Stendal 12. August 2009, S. 192 ff. (PDF; 6,8 MB [abgerufen am 2. Dezember 2015]).