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Bülitz gehört zur Ortschaft Grassau und ist ein Ortsteil der Stadt Bismark (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Bülitz
Koordinaten: 52° 39′ 20″ N, 11° 39′ 34″ O
Höhe: 43 m ü. NHN
Einwohner: 41 (30. Jun. 2010)
Eingemeindung: 1. Januar 1957
Eingemeindet nach: Grünenwulsch
Postleitzahl: 39628
Vorwahl: 039324
Bülitz (Sachsen-Anhalt)
Bülitz

Lage von Bülitz in Sachsen-Anhalt

Kirche zu Bülitz (Oktober 2018) – die Kirchenglocke hängt in einem eigenen Holzturm
Kirche zu Bülitz (Oktober 2018) – die Kirchenglocke hängt in einem eigenen Holzturm

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Das altmärkische Dorf Bülitz liegt sieben Kilometer östlich der Stadt Bismark (Altmark).

GeschichteBearbeiten

Im Jahre 1335 wurde Bülitz erstmals erwähnt. Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 wird der Ort als Büditz aufgeführt. Ursprünglich war Bülitz ein Kirchdorf.[1]

Am 17. Mai 1939 hatte die Gemeinde 98 Einwohner.[2]

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Juli 1957 wurde die Gemeinde Bülitz durch Eingemeindung in die Gemeinde Grünenwulsch aufgelöst, die am 1. Juli 1973 in Grassau eingemeindet wurde.[3] Seit dem 1. Januar 2010 gehört der Ortsteil Bülitz auch zur neu gebildeten Ortschaft Grassau der Stadt Bismark (Altmark).

ReligionBearbeiten

Die evangelische Kirchengemeinde gehörte zur Pfarrei Grassau und wird heute von der Pfarrei Kläden versorgt.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die evangelische Dorfkirche Bülitz ist ein romanischer Feldsteinbau aus dem frühen 12. Jahrhundert.[4]

LiteraturBearbeiten

  • Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, Salzwedel 1928, S. 106.
  • Verein für Pfarrerinnen und Pfarrer in der Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen e. V. (Hrsg.): Pfarrerbuch der Kirchenprovinz Sachsen. Series Pastorum. Band 10. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2009, ISBN 978-3-374-02142-0, S. 254.
  • Haase, Hilbert: Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Rossla und Stolberg. 19. Jahrgang, 1903, ZDB-ID 551010-7, S. 110 (wiki-de.genealogy.net [abgerufen am 21. Mai 2017]).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. J. A. F. Hermes, M. J. Weigelt: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Topographischer Teil. Verlag Heinrichshofen, 1842, Band 2, S. 292
  2. Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. In: Statistisches Reichsamt (Hrsg.): Statistik des Deutschen Reichs. 2. Auflage. Band 550. Verlag für Sozialpolitik, Wirtschaft und Statistik, Paul Schmidt, 1941, ZDB-ID 223601-1, S. 100.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 345.
  4. Thomas Hartwig: Alle Altmarkkirchen von A bis Z. Elbe-Havel-Verlag, Havelberg 2012, ISBN 978-3-9814039-5-4, S. 81.