Wartenberg (Bismark)

Ortsteil von Bismark (Altmark)

Wartenberg gehört zur Ortschaft Berkau und ist ein Ortsteil der Stadt Bismark (Altmark) im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Wartenberg
Koordinaten: 52° 38′ 17″ N, 11° 30′ 41″ O
Höhe: 38 m ü. NHN
Einwohner: 139 (17. Mai 1939)[1]
Eingemeindung: 21. Dezember 1973
Eingemeindet nach: Berkau
Postleitzahl: 39629
Vorwahl: 039089
Wartenberg (Sachsen-Anhalt)
Wartenberg
Wartenberg
Lage von Wartenberg in Sachsen-Anhalt

GeografieBearbeiten

Das altmärkische Kirchdorf Wartenberg liegt vier Kilometer südwestlich der Stadt Bismark (Altmark). Östlich des Dorfes liegt das Waldgebiet „Grützland“.

GeschichteBearbeiten

Wartenberg wurde erstmals 1335 urkundlich als Wardenberg erwähnt. Im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 wird der Ort als Wardenberghe aufgeführt.

EingemeindungenBearbeiten

Am 21. Dezember 1973 wurde die Gemeinde Wartenberg in die Gemeinde Berkau eingemeindet.[2] Seit dem 1. Januar 2010 gehört der Ortsteil Wartenberg zur neu gebildeten Ortschaft Berkau und zur Stadt Bismark (Altmark).

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1801 157
1818 142
1840 151
Jahr Einwohner
1885 165
1892 190
1900 166
Jahr Einwohner
1910 156
1925 138
1939 139
Jahr Einwohner
1946 221

ReligionBearbeiten

Die evangelische Kirchengemeinde Wartenberg gehört zur Pfarrei Berkau,[3] die zum Pfarrbereich Garlipp des Kirchenkreises Stendal im Propstsprengel Stendal-Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Im Jahre 1881 wurde die alte Dorfkirche abgerissen und die heutige Kirche errichtet, ein Backsteinbau mit einem Turm aus Feldsteinen.[4]

PersönlichkeitenBearbeiten

Der spätere Stendaler Oberbürgermeister Karl Wernecke (1885–1945) wurde in Wartenberg geboren.

LiteraturBearbeiten

  • Wilhelm Zahn: Heimatkunde der Altmark. Nach Hinterlassenschaften des Verfassers bearbeitet von Martin Ehlies. 2. Auflage. Verlag Salzwedeler Wochenblatt, Graphische Anstalt, G.m.b.H., Salzwedel 1928, S. 145.
  • Block, Helmut Kurt (Hrsg.): Das Wissen der Region. Bismark-Kläden und Umland. Band 2. Edition Kulturförderverein Östliche Altmark, Altenzaun 2007, ISBN 978-3-9811747-0-0, S. 23–27.
  • J. A. F. Hermes, M. J. Weigelt: Historisch-geographisch-statistisch-topographisches Handbuch vom Regierungsbezirke Magdeburg. Topographischer Teil. Hrsg.: Verlag Heinrichshofen. Band 2, 1842, S. 305 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DHB4_AAAAcAAJ%26pg%3DPA305~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  • Regierung der Deutschen Demokratischen Republik, Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Systematisches und alphabetisches Verzeichnis der Gemeinden der Deutschen Demokratischen Republik (Gebietsstand 1. Januar 1952). Berlin 1952, S. 31.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. In: Statistisches Reichsamt (Hrsg.): Statistik des Deutschen Reichs. 2. Auflage. Band 550. Verlag für Sozialpolitik, Wirtschaft und Statistik, Paul Schmidt, 1941, ZDB-ID 223601-1, S. 99.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7, S. 346.
  3. Haase, Hilbert: Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Rossla und Stolberg. 19. Jahrgang, 1903, ZDB-ID 551010-7, S. 109 (wiki-de.genealogy.net [abgerufen am 6. Mai 2017]).
  4. Thomas Hartwig: Alle Altmarkkirchen von A bis Z. Elbe-Havel-Verlag, Havelberg 2012, ISBN 978-3-9814039-5-4, S. 526.