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Schlatt TG

Gemeinde im Kanton Thurgau, Schweiz
TG ist das Kürzel für den Kanton Thurgau in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Schlattf zu vermeiden.
Schlatt
Wappen von Schlatt
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Frauenfeld
BFS-Nr.: 4546i1f3f4
Postleitzahl: 8252
Koordinaten: 694770 / 278467Koordinaten: 47° 39′ 0″ N, 8° 42′ 0″ O; CH1903: 694770 / 278467
Höhe: 416 m ü. M.
Fläche: 15,5 km²
Einwohner: 1657 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 107 Einw. pro km²
Website: www.schlatt.ch
Schlatt TG vom Aussichtsturm auf dem Kohlfirst

Schlatt TG vom Aussichtsturm auf dem Kohlfirst

Karte
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Über dieses Bild
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Schlatt (bis 1999 offiziell Schlatt bei Diessenhofen genannt) ist eine politische Gemeinde im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

 
Reformierte Kirche in Schlatt

Die Gemeinde liegt am Ostabhang des Cholfirsts. Sie ist die westlichste Gemeinde des Kantons Thurgau und grenzt an das Gebiet des Kantons Zürich. Die Ortsgemeinde Mett-Oberschlatt bildet mit der Ortsgemeinde Unterschlatt eine räumliche und kulturgeschichtliche Einheit. Sie wurde 1999 durch die Fusion der beiden Ortsgemeinden wiederhergestellt, nachdem das alte Schlatt Anfang des 19. Jahrhunderts aufgeteilt worden war. Die ehemalige Gemeinde Unterschlatt umfasst neben dem Dorf Unterschlatt die Ortsteile Dickihof im Südosten, Altparadies mit dem ehemaligen Kloster Paradies und die im 19. und 20. Jahrhundert entstandene Industriesiedlung Neuparadies.

Die ehemalige Kiesgrube in der Gishalde wird heute als Trainingsstrecke für Geländefahrzeuge verwendet.

GeschichteBearbeiten

Im Zweiten Koalitionskrieg von 1799 lag Schlatt längere Zeit in der Kampfzone von Russen und Franzosen. Den Österreichern gelang im Schaaren, in der Nähe des Klosters, der Übergang über den Rhein nach Süden, woran heute eine Gedenktafel erinnert.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Alfons Raimann: Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau, Band V: Der Bezirk Diessenhofen. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1992 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 85). ISBN 3-909158-73-0. S. 254–283.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.