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Basadingen-Schlattingen

Gemeinde in der Schweiz
Basadingen-Schlattingen
Wappen von Basadingen-Schlattingen
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Frauenfeldw
BFS-Nr.: 4536i1Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator (f4
Postleitzahl: 8254 Basadingen
8255 Schlattingen
Koordinaten: 698495 / 280382Koordinaten: 47° 40′ 0″ N, 8° 45′ 0″ O; CH1903: 698495 / 280382
Höhe: 410 m ü. M.
Fläche: 15.7 km²
Einwohner: 1811 (31. Dezember 2017)[1]
Website: www.basadingen-schlattingen.ch
Karte
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Über dieses Bild
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Basadingen-Schlattingen ist eine politische Gemeinde im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz.

OrtsgliederungBearbeiten

Die beiden ehemaligen Ortsgemeinden Basadingen und Schlattingen liegen in der Geisslibachsenke wenige Kilometer südlich des Hochrheins. Basadingen liegt knapp zwei Kilometer westlich bzw. flussabwärts von Schlattingen, das über einen Bahnhof an der Seelinie verfügt. Das Haufendorf Basadingen südlich des Geisslibachs ist durch Fachwerksbauten des 17. bis 19. Jahrhunderts entlang des Dreiecks der Hauptstrassen geprägt; die Kirche liegt nordöstlich des Baches, umringt von traditionellen Bauernhäusern. Die Situation um das Gemeindehaus erreicht besondere räumliche Qualität. In Schlattingen ist der südlich der Geisslibachsenke gelegene geschlossene Kirchbereich, der aus dem 13. Jahrhundert datiert, vom Strassen- und Haufendorf getrennt, das sich bis zum Hang des Rodenbergs erstreckt.[2]

OrtsbildBearbeiten

Das Ortsbild in Basadingen ist durch die grosse Kirche und die alten Gebäude im Dorfkern geprägt. Ums Dorf herum befinden sich viele Landwirtschaftsflächen und etwas weiter der Wald. Vereinzelt findet man beispielsweise am Hügel "Guggebüel" einige Weinreben.

In Schlattingen ist vor allem die Kirche am Südwestlichen Dorfende zu erwähnen, welche vom eigentlichen Dorf, welches wie Basadingen von alten Häusern geprägt ist, durch den Geisslibach abgetrennt. An den Hängen des Rodenberges sind neuere Häuser gebaut worden. Die Dorfumgebung ist ähnlich wie Basadingen, nur dass am Rodenberg (am nördlichen Dorfrand) verstärkt Weinbau betrieben wird.[3]

GeschichteBearbeiten

Basadingen wird erstmals im Jahre 761 als Pasnandinga urkundlich erwähnt.[4]

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1990 1333
2009 1685
2018 1833

Von den insgesamt 1833 Einwohnern (2018)[5] haben 213 Einwohner eine ausländische Staatsbürgerschaft.

Der Gemeindepräsident heisst Peter Mathys.

Die weiteren vier Gemeinderäte sind: Marcel Koradi (Sicherheit und Umwelt, Vizepräsident), Patrik Eicher (Flurwesen), Roman Herter (Soziales und Kultur) und Hans Rudolf Stör (Finanzen)[6]

Die Gemeinderäte werden alle 4 Jahre neugewählt.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Oberhalb von Schlattingen ist am Südwesthang des Rodenbergs das Blauseeli.

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Alfons Raimann: Gemeinde Basadingen-Schlattingen. In: Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau (Hrsg.): Denkmalpflege im Thurgau. Bd. 6. Huber Verlag, Frauenfeld 2004. ISBN 3-7193-1369-7. S. 208 f.
  3. Weingut Schmidweine in Schlattingen, Rhein - Falstaff. Abgerufen am 2. September 2019 (Schweizer Hochdeutsch).
  4. Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Herausgeber): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 1: Aa – Emmengruppe. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1902, S. 137, Stichwort Basadingen  (Scan der Lexikon-Seite).
  5. Zahlen / Fakten. Abgerufen am 17. Juni 2019.
  6. Gemeinderat. Abgerufen am 2. September 2019.
  7. Suche. Abgerufen am 2. September 2019.