Warth-Weiningen

Gemeinde in der Schweiz
Warth-Weiningen
Wappen von Warth-Weiningen
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton ThurgauKanton Thurgau Thurgau (TG)
Bezirk: Frauenfeld
BFS-Nr.: 4621i1f3f4
Postleitzahl: 8532
Koordinaten: 707425 / 271270Koordinaten: 47° 35′ 0″ N, 8° 52′ 0″ O; CH1903: 707425 / 271270
Höhe: 445 m ü. M.
Höhenbereich: 381–501 m ü. M.
Fläche: 8,21 km²
Einwohner: 1346 (31. Dezember 2018)[1]
Einwohnerdichte: 164 Einw. pro km²
Website: www.warth-weiningen.ch
Lage der Gemeinde
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Warth-Weiningen, schweizerdeutsch Wart-Wiininge,[3] ist eine politische Gemeinde im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz.

Zur politischen Gemeinde gehören neben den Dörfern Warth und Weiningen und der bekannten Kartause Ittingen auch die Weiler Geissel, Nergeten und Weckingen.

GeschichteBearbeiten

Die erste urkundliche Erwähnung von Weiningen datiert aus dem Jahre 1219 als Winingin. Die Geschichte von Warth ist eng mit dem ehemaligen Kloster Ittingen (1152–1848) verknüpft.

Die heutige Gemeinde Warth-Weiningen entstand am 1. Januar 1995 durch die Vereinigung der beiden ehemaligen Ortsgemeinden Warth und Weiningen. Für die Vereinigung löste sich Warth von der Munizipalgemeinde Uesslingen und Weiningen von der Munizipalgemeinde Pfyn. Zudem wechselte Weiningen vom ehemaligen Bezirk Steckborn zum Bezirk Frauenfeld.[4]

→ siehe auch Abschnitt Geschichte im Artikel Warth TG
→ siehe auch Abschnitt Geschichte im Artikel Weiningen TG

BevölkerungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung im Gebiet der heutigen Gemeinde Warth-Weiningen[4]
Bevölkerungsentwicklung der einzelnen Gemeinden
1850 1850 1900 1950 1990 2000 2010 2018
Politische Gemeinde[4] 1131 1230 1341
Ortsgemeinde Warth[5] 225 238 183 219 506
Ortsgemeinde Weiningen[6] 305 316 336 343 490

Von den insgesamt 1341 Einwohnern der Gemeinde Warth-Weiningen im Jahr 2018 waren 149 bzw. 11,1 % ausländische Staatsbürger. 579 (43,2 %) waren evangelisch-reformiert und 364 (27,1 %) römisch-katholisch.[7]

WappenBearbeiten

 
Warth-Weiningen

Blasonierung: Gespalten von Weiss mit schwarzem Rost und von Schwarz mit gelber Traube mit weissem Stiel und zwei weissen Blättern.[8]

Der Rost ist das Symbol des Heiligen Laurentius, des Kirchenpatrons von Ittingen; die Traube steht redend für Weiningen. Die Farben Schwarz und Weiss verweisen auf die Zugehörigkeit zur Gerichtsherrschaft der ehemaligen Kartause Ittingen.[8]

Nachdem 1995 die politische Gemeinde Warth-Weiningen gebildet worden war, beschloss die Gemeindeversammlung 2002 die Kombination der Wappen der beiden ehemaligen Ortsgemeinden zu einem neuen.[8]

WirtschaftBearbeiten

Im Jahr 2016 bot Warth-Weiningen 446 Personen Arbeit (umgerechnet auf Vollzeitstellen). Davon waren 12,3 % in der Land- und Forstwirtschaft, 26,2 % in Industrie, Gewerbe und Bau sowie 61,5 % im Dienstleistungssektor tätig.[2]

Sehenswürdigkeiten und BilderBearbeiten

 
Kath. Kirche von Warth-Weiningen

→ siehe auch Liste der Kulturgüter in Warth-Weiningen
→ siehe auch Abschnitt Sehenswürdigkeiten im Artikel Warth TG

Die Kartause Ittingen ist im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz aufgeführt.

WeblinksBearbeiten

Commons: Warth-Weiningen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2019, abgerufen am 22. Dezember 2019.
  2. a b Thurgau in Zahlen 2019. Auf der Webseite der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau (PDF-Datei; 1,8 MB), abgerufen am 28. April 2020.
  3. Warth-Weiningen Auf ortsnamen.ch (Online-Datenbank), abgerufen am 15. Februar 2020
  4. a b c Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden. Kanton Thurgau, 1850–2000 und Wohnbevölkerung der Gemeinden und Vorjahresveränderung. Kanton Thurgau, 1990–2018. Auf der Webseite der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau (Excel-Tabellen; jeweils 0,1 MB), abgerufen am 28. April 2020.
  5. Erich Trösch: Warth (TG). In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  6. Erich Trösch: Weiningen (TG). In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  7. Ortschaften und ihre Wohnbevölkerung. Ausgabe 2019. Auf der Webseite der Dienststelle für Statistik des Kantons Thurgau (Excel-Tabelle; 0,1 MB), abgerufen am 28. April 2020.
  8. a b c Gemeindewappen. Auf der Webseite des Staatsarchivs des Kantons Thurgau, abgerufen am 8. Dezember 2019