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Matzingen
Wappen von Matzingen
Staat: Schweiz
Kanton: Thurgau (TG)
Bezirk: Frauenfeld
BFS-Nr.: 4591i1f3f4
Postleitzahl: 9548
UN/LOCODE: CH MZI
Koordinaten: 712532 / 264322Koordinaten: 47° 31′ 12″ N, 8° 55′ 58″ O; CH1903: 712532 / 264322
Höhe: 450 m ü. M.
Fläche: 7.7 km²
Einwohner: 2675 (31. Dezember 2017)[1]
Einwohnerdichte: 347 Einw. pro km²
Website: www.matzingen.ch
Karte
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Über dieses Bild
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Matzingen [ˈmatsiŋən] (im einheimischen Dialekt: [ˈmatsiŋːə])[2] ist eine politische Gemeinde im Bezirk Frauenfeld des Kantons Thurgau in der Schweiz. Zur Gemeinde gehören auch die Ortsteile Weierhäusli und Gass sowie die Weiler Ristenbüel, Halingen und Dingenhart.

GeographieBearbeiten

 
Historisches Luftbild aus 200 m von Walter Mittelholzer von 1920

Das Dorf Matzingen liegt in einer vom Immenberg, Altholz-Fuchsberg, dem Ristenbühl und dem Guggenbühl umgebenen Mulde, an der Vereinigung des Thunbachs und der Lauche mit der Murg und der Lützelmurg.[3] Das Gemeindegebiet erstreckt sich im Norden dem Lauf des Thunbachs folgend bis zum Stählibuck.

GeschichteBearbeiten

Der älteste Beleg für den Ortsnamen (Mazcingas) stammt aus dem Jahr 779. Es handelt sich um eine Bildung zum althochdeutschen Personennamen Maz(z)o mit dem Ortsnamensuffix -ing- ‚bei den Gefolgsleuten, der Sippe des Genannten‘.[2]

WappenBearbeiten

Blasonierung:

Schwarz mit goldenem Bord (schwarzes Schild auf goldenem Feld).

BevölkerungBearbeiten

Die Einwohnerzahl hat sich in den letzten Jahren deutlich erhöht. Lebten 1990 noch 1841 Menschen in der Gemeinde, waren es per 31. Dezember 2017 2675 Einwohner.

KirchenBearbeiten

Die evangelische Kirche Verena beherbergt ein eigenes Pfarramt und blickt auf eine lange Geschichte zurück; sie wird 894 erstmals urkundlich erwähnt. Die katholische Kirche Heiliger Josef wurde 1971 geweiht und gehört zur Pfarrei Wängi. Die frei-evangelische Gemeinde Webi Matzingen[4] wurde 1994 gegründet. Sie gehört zum Gemeinde-Verband BewegungPlus Schweiz.

VerkehrBearbeiten

Matzingen liegt an der Strecke der Frauenfeld-Wil-Bahn und ist ausserdem durch die Autobahn A1 erschlossen.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Matzingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. a b Andres Kristol, Matzingen TG (Frauenfeld) in: Dictionnaire toponymique des communes suisses – Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen – Dizionario toponomastico dei comuni svizzeri (DTS|LSG), Centre de dialectologie, Université de Neuchâtel, Verlag Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2005, ISBN 3-7193-1308-5 und Éditions Payot, Lausanne 2005, ISBN 2-601-03336-3, p. 579.
  3. Charles Knapp, Maurice Borel, Victor Attinger, Heinrich Brunner, Société neuchâteloise de géographie (Herausgeber): Geographisches Lexikon der Schweiz. Band 3: Krailigen – Plentsch. Verlag Gebrüder Attinger, Neuenburg 1905, S. 319, Stichwort Matzingen  (Scan der Lexikon-Seite).
  4. Christliches Gemeindezentrum Webi Matzingen :: BewegungPlus :: Evangelische Freikirche. In: webimatzingen.ch. Abgerufen am 29. Januar 2013.