Sauxillanges

französische Gemeinde

Sauxillanges ist eine französische Gemeinde mit 1.255 Einwohnern (Stand 1. Januar 2017) im Département Puy-de-Dôme in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Sie gehört zum Arrondissement Issoire im Kanton Brassac-les-Mines.

Sauxillanges
Wappen von Sauxillanges
Sauxillanges (Frankreich)
Sauxillanges
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Puy-de-Dôme
Arrondissement Issoire
Kanton Brassac-les-Mines
Gemeindeverband Agglo Pays d’Issoire
Koordinaten 45° 33′ N, 3° 22′ OKoordinaten: 45° 33′ N, 3° 22′ O
Höhe 418–667 m
Fläche 24,90 km2
Einwohner 1.255 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 50 Einw./km2
Postleitzahl 63490
INSEE-Code

Sauxillanges – Ortsansicht

LageBearbeiten

Sauxillanges liegt an den östlichen Hängen der Limagne am Fluss Eau Mère und seinem Zufluss Chaméane, etwa 46 Kilometer südöstlich von Clermont-Ferrand und gut zwölf Kilometer (Fahrtstrecke) östlich von Issoire. Usson, eines der schönsten Dörfer Frankreichs ist nur knapp fünf Kilometer entfernt. Nachbargemeinden von Sauxillanges sind

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 1.151 1.165 1.114 1.135 1.109 1.082 1.133

GemeindepartnerschaftBearbeiten

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Die Ruinen der Abtei St-Pierre et St-Paul (12. Jahrhundert, Monument historique, Privatbesitz). Die Abtei wurde im Jahr 927 von Acfred, Graf der Auvergne, gegründet; der notwendige Landbesitz wurde bereits von Herzog Wilhelm I. von Aquitanien († 918) gestiftet. Im Jahre 1062 wurde das Kloster auf den Rang eines – von Cluny abhängigen – Priorats zurückgestuft. Pierre de Montboissier, der spätere Petrus Venerabilis trat um das Jahr 1110 im Alter von 14 oder 16 Jahren in das Kloster von Sauxillanges ein.
  • Die Kapelle Notre-Dame-du-Bois (11. Jahrhundert, Monument historique, Privatbesitz) war die ehemalige Privatkapelle des Priors. Ihr spätgotisches Gewölbe stammt aus dem 15. Jahrhundert und hat einige bemerkenswerte Schlusssteine.
  • Auch die Kirche Saint-Jean-Baptiste (10. Jahrhundert, Monument historique) wurde im 12., 15. und 18. Jahrhundert umgebaut. Sie ist nur noch in Teilen erhalten.
  • Ein Haus am Place du Marchidial (16. Jahrhundert, Monument historique) hat noch eine spätmittelalterliche Wendeltreppe.
  • Beim Bau eines Hauses in der Rue de la Halle (15. Jahrhundert, Monument historique) wurde ein Wehrturm der Stadtmauer integriert.
  • Der Regionale Naturpark Livradois-Forez liegt nur wenige Kilometer entfernt.
 
Sauxillanges – Grande Place

LiteraturBearbeiten

  • A. Achard: Le prieuré Sauxillanges, in: Le Moniteur d'Issoire, 1939–1940, 121 épisodes.
  • J.-P. Chambon: L'onomastique du censier interpolé (ca. 946) dans la charte de fondation du monastère auvergnat de Sauxillanges in: Revue de linguistique romane, Band 68, 2004, S. 105–180.
  • J. Lacombat: En Auvergne au pays des volcans, des lacs, des châteaux, des églises. Sauxillanges, site clunisien (2004)
  • M. Toulemont: Sauxillanges in: Bulletin historique et scientifique de l'Auvergne, Band LXXXV, Nr. 628 (1971), S. 3–68.
  • M. Toulemont: Le prieuré bénédictin de Sauxillanges in: Bulletin historique et scientifique de l'Auvergne, Band LXXXVI, Nr. 702(1973), S. 125–158.
  • C. Vezon: Les réalités architecturales du bâti du prieuré de Sauxillanges, XIIe–XVe siècles (2006)

WeblinksBearbeiten

Commons: Sauxillanges – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien