Satellite Awards/Film/Bestes adaptiertes Drehbuch

Mit dem Satellite Award Bestes adaptiertes Drehbuch wird ein herausragendes Skript für die Umsetzung eines Films geehrt, das auf einer bereits bestehenden literarischen Vorlage beruht.

Statistik
Am häufigsten honorierte Drehbuchautoren Brian Helgeland und Aaron Sorkin (je zwei Siege)
Am häufigsten nominierte Drehbuchautoren Bill Condon und Anthony Minghella (je drei Nominierungen)
Am häufigsten nominierte Drehbuchautoren ohne Sieg Atom Egoyan, Billy Ray, Doug Wright, Jez Butterworth, Ethan und Joel Coen, Fran Walsh, Hossein Amini, Jason Reitman, Nick Hornby, Peter Jackson, Philippa Boyens, Simon Beaufoy und William Broyles junior (je zwei Nominierungen)

Es werden immer jeweils die Drehbuchautoren eines Films des Vorjahres ausgezeichnet.

Nominierungen und GewinnerBearbeiten

1996–1999Bearbeiten

Jahr Preisträger Film Nominierungen
1996 Anthony Minghella Der englische Patient Hossein Amini für Herzen in Aufruhr
Arthur Miller für Hexenjagd
Laura Jones für Portrait of a Lady
John Hodge für Trainspotting – Neue Helden
1997 Curtis Hanson und
Brian Helgeland
L.A. Confidential David Franzoni für Amistad
James Schamus für Der Eissturm
Atom Egoyan für Das süße Jenseits
Hossein Amini für Wings of the Dove – Die Flügel der Taube
1998 Bill Condon Gods and Monsters Frank Cottrell Boyce für Hilary & Jackie
Mark Herman für Little Voice
Adam Brooks, Akosua Busia und Richard LaGravenese für Menschenkind
Terrence Malick für Der schmale Grat
1999 John Irving Gottes Werk und Teufels Beitrag Atom Egoyan für Felicia, mein Engel
Peter Ettedgui und Michael Ignatieff für Onegin – Eine Liebe in St. Petersburg
Anthony Minghella für Der talentierte Mr. Ripley
Julie Taymor für Titus
Peter Hedges und Polly Platt für Unschuldig verfolgt

2000–2009Bearbeiten

Jahr Preisträger Film Nominierungen
2000 Doug Wright Quills – Macht der Besessenheit Terence Davies für Haus Bellomont
Ethan und Joel Coen für O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee
David Self für Thirteen Days
Stephen Gaghan für Traffic – Macht des Kartells
2001 Robert Festinger und
Todd Field
In the Bedroom Akiva Goldsman für A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn
John Cameron Mitchell für Hedwig and the Angry Inch
Philippa Boyens, Peter Jackson und Fran Walsh für Der Herr der Ringe: Die Gefährten
Fred Schepisi für Letzte Runde
2002 Charlie Kaufman Adaption – Der Orchideen-Dieb Bill Condon für Chicago
Philippa Boyens, Peter Jackson, Stephen Sinclair und Fran Walsh für Der Herr der Ringe: Die zwei Türme
Nia Vardalos für My Big Fat Greek Wedding – Hochzeit auf griechisch
Ronald Harwood für Der Pianist
2003 Brian Helgeland Mystic River Robert Pulcini und Shari Springer Berman für American Splendor
Gary Ross für Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg
Billy Ray für Shattered Glass
Anthony Minghella für Unterwegs nach Cold Mountain
Niki Caro für Whale Rider
2004 Paul Haggis Million Dollar Baby Patrick Marber für Hautnah
Joel Schumacher für Das Phantom der Oper
Alexander Payne und Jim Taylor für Sideways
2005 Robin Swicord Die Geisha Dan Futterman für Capote
Larry McMurtry und Diana Ossana für Brokeback Mountain
William Broyles junior für Jarhead – Willkommen im Dreck
Steve Martin für Shopgirl
Gill Dennis und James Mangold für Walk the Line
2006 William Monahan Departed – Unter Feinden Bill Condon für Dreamgirls
William Broyles junior und Paul Haggis für Flags of Our Fathers
Todd Field und Tom Perrotta für Little Children
Garrison Keillor für Robert Altman’s Last Radio Show
Jason Reitman für Thank You for Smoking
2007 Christopher Hampton Abbitte Sarah Polley für An ihrer Seite
David Benioff für Drachenläufer
Wang Hui-Ling und James Schamus für Gefahr und Begierde
Ethan und Joel Coen für No Country for Old Men
James Vanderbilt für Zodiac – Die Spur des Killers
2008 Peter Morgan Frost/Nixon Philip Roth für Elegy oder die Kunst zu lieben
John Patrick Shanley für Glaubensfrage
Eric Roth und Robin Swicord für Der seltsame Fall des Benjamin Button
Simon Beaufoy für Slumdog Millionär
David Hare für Der Vorleser
Justin Haythe für Zeiten des Aufruhrs
2009 Geoffrey Fletcher Precious – Das Leben ist kostbar Nick Hornby für An Education
Neill Blomkamp und Terri Tatchell für District 9
Nora Ephron für Julie & Julia
Jason Reitman und Sheldon Turner für Up in the Air

2010–2019Bearbeiten

Jahr Preisträger Film Nominierungen
2010 Aaron Sorkin The Social Network Danny Boyle und Simon Beaufoy für 127 Hours
Jez Butterworth und John-Henry Butterworth für Fair Game – Nichts ist gefährlicher als die Wahrheit
Robert Harris und Roman Polański für Der Ghostwriter
Michael Bacall und Edgar Wright für Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt
Peter Craig, Ben Affleck und Aaron Stockard für The Town – Stadt ohne Gnade
Nikolaj Arcel und Rasmus Heisterberg für Verblendung
Debra Granik und Anne Rosellini für Winter’s Bone
2011 Alexander Payne,
Jim Rash und
Nat Faxon
The Tree of Life Joe Cornish, Edgar Wright und Steven Moffat für Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn
Glenn Close, John Banville und Gabriella Prekop für Albert Nobbs
Lee Hall und Richard Curtis für Gefährten
Tate Taylor für The Help
Steven Zaillian und Aaron Sorkin für Die Kunst zu gewinnen – Moneyball
2012 David Magee Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger Tom Stoppard für Anna Karenina
Chris Terrio für Argo
David O. Russell für Silver Linings
Ben Lewin für The Sessions – Wenn Worte berühren
Tony Kushner, John Logan und Paul Webb für Lincoln
2013 Jeff Pope und
Steve Coogan
Philomena John Ridley für 12 Years a Slave
Ethan Hawke, Julie Delpy und Richard Linklater für Before Midnight
Billy Ray für Captain Phillips
Peter Berg für Lone Survivor
Terence Winter für The Wolf of Wall Street
2014 Graham Moore The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben Jason Hall für American Sniper
Anthony McCarten für Die Entdeckung der Unendlichkeit
Gillian Flynn für Gone Girl – Das perfekte Opfer
Cheryl Strayed und Nick Hornby für Der große Trip – Wild
Paul Thomas Anderson für Inherent Vice – Natürliche Mängel
2015 Aaron Sorkin Steve Jobs Jez Butterworth und Mark Mallouk für Black Mass
Lucinda Coxon für The Danish Girl
Drew Goddard für Der Marsianer – Rettet Mark Watney
Emma Donoghue für Raum
Alejandro González Iñárritu und Mark L. Smith für The Revenant – Der Rückkehrer
2016 Oliver Stone und
Kieran Fitzgerald
Snowden Andrew Knight und Robert Schenkkan für Hacksaw Ridge – Die Entscheidung
Allison Schroeder und Theodore Melfi für Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen
Justin Marks für The Jungle Book
Luke Davies für Lion
Todd Komarnicki für Sully
2017 Scott Neustadter und
Michael H. Weber
The Disaster Artist Lee Hall für Victoria & Abdul
James Ivory für Call Me by Your Name
Jason Fuchs und Allan Heinberg für Wonder Woman
Brian Selznick für Wonderstruck
Aaron Sorkin für Molly’s Game – Alles auf eine Karte
2018 Nicole Holofcener und
Jeff Whitty
Can You Ever Forgive Me? Spike Lee, David Rabinowitz, Kevin Willmott und Charlie Wachtel für BlacKkKlansman
Armando Iannucci, David Schneider, Ian Martin und Peter Fellows für The Death of Stalin
Barry Jenkins für If Beale Street Could Talk
Debra Granik und Anne Rosellini für Leave No Trace
Bradley Cooper und Eric Roth für A Star Is Born
2019 Todd Phillips und
Scott Silver
Joker Matthew Michael Carnahan, Mario Correa und Nathaniel Rich für Vergiftete Wahrheit
Steven Zaillian für The Irishman
Taika Waititi für Jojo Rabbit
Edward Norton für Motherless Brooklyn
Anthony McCarten für Die zwei Päpste