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Saki Kumagai (jap. 熊谷 紗希, Kumagai Saki; * 17. Oktober 1990 in Sapporo, Hokkaidō)[1] ist eine japanische Fußballspielerin und aktuelle Kapitänin der japanischen Fußballnationalmannschaft der Frauen.

Saki Kumagai
Saki Kumagai in 2011.JPG
(2011)
Personalia
Geburtstag 17. Oktober 1990
Geburtsort Sapporo, HokkaidōJapan
Größe 171 cm
Position Abwehr
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2009–2011 Urawa Red Diamonds 54 (11)
2011–2013 1. FFC Frankfurt 38 0(2)
2013– Olympique Lyon 98 (21)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2008– Japan 103 (0)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 1. April 2018

2 Stand: 12. Mai 2019

Inhaltsverzeichnis

VereinskarriereBearbeiten

 
Kumagai (re.) im Trikot von Olympique Lyon, links Lotta Schelin und Élise Bussaglia

Kumagai spielte in den Jahren 2009 bis 2011 beim japanischen Verein Urawa Red Diamonds. Sie wechselte im Mai 2011 zum deutschen Pokalsieger 1. FFC Frankfurt.[2] Mit Frankfurt erreichte sie 2012 das Finale in der UEFA Women’s Champions League, das gegen Olympique Lyon mit 0:2 verloren wurde. Zur Saison 2013/14 wechselte Kumagai dann zu Olympique Lyon. Mit Lyon gewann sie drei Jahre hintereinander die UEFA Women’s Champions League.

NationalmannschaftBearbeiten

Kumagai spielte nach 2008 auch bei der U-20-Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland für die japanische U-20-Nationalmannschaft. Sie absolvierte alle sechs Spiele bei der 6. Frauenweltmeisterschaft 2011 in Deutschland. Kumagai erzielte gegen USA das dritte Tor im Elfmeterschießen, was den Weltmeistertitel bedeutete.[3]

Kumagai gehörte auch zum japanischen Kader für die Olympischen Spiele in London. Sie stand in allen sechs Spielen in der Startformation und spielte jeweils über die volle Distanz, u. a. im mit 1:2 gegen die USA verlorenen Finale und gewann mit ihrer Mannschaft die Silbermedaille.

Sie wurde auch für die WM 2015 nominiert und in sechs Spielen eingesetzt und spielte dabei immer die vollen 90 Minuten. Nur im letzten Gruppenspiel gegen Ecuador kam sie nicht zum Einsatz, als Trainer Norio Sasaki einige Stammspielerinnen schonte, da der Achtelfinaleinzug schon feststand.

Bei der Fußball-Asienmeisterschaft der Frauen 2018 war sie Kapitänin der Nationalmannschaft und konnte mit ihr den 2014 gewonnenen Titel verteidigen.

ErfolgeBearbeiten

Letzte Aktualisierung: 26/08/2016
Saison Verein Liga Pokal Weiterer Pokal Kontinental Nationalmannschaft Total
Division A G A G A G C A G A G A G
2009 Urawa Red Diamonds Ladies Nadeshiko League 21 2 4 1 - - - 2 0 27 3
2010 Urawa Red Diamonds Ladies Nadeshiko League 18 6 4 2 2 0 - - 15 0 39 8
2011 Urawa Red Diamonds Ladies Nadeshiko League 5 0 0 0 - - - 16 0 21 0
total 44 8 8 3 2 0 - - 33 0 87 11
2011/12 1. FFC Frankfurt Fußball-Bundesliga 20 2 3 0 - UCL 8 0 16 0 47 2
2012/13 1. FFC Frankfurt Fußball-Bundesliga 18 0 1 0 - - - 9 0 28 0
total 38 2 4 0 - - 8 0 25 0 75 2
2013/14 Olympique Lyon Division 1 19 3 5 3 - UCL 4 1 5 0 33 7
2014/15 Olympique Lyon Division 1 22 2 6 0 - UCL 4 0 11 0 43 2
2015/16 Olympique Lyon Division 1 20 5 5 1 - UCL 9 1 7 0 41 7
2016/17 Olympique Lyon Division 1 - - - - - UCL - - - - - -
Gesamt 61 10 16 4 - - 17 2 23 0 117 16
Karriere 143 20 28 7 2 0 - 25 2 81 0 279 29

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. PK戦最後のキッカー 世界一を決めた女子大生 熊谷紗希. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Sponichi. 18. Juli 2011, archiviert vom Original am 22. Juli 2011; abgerufen am 18. Juli 2011 (japanisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.sponichi.co.jp
  2. framba.de. Der 1. FFC Frankfurt verpflichtet die japanische Nationalspielerin Saki Kumagai (Memento des Originals vom 10. Juli 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.framba.de. abgerufen am 10. Juli 2016.
  3. kicker.de. Kaihori beschert Japan ersten WM-Titel. abgerufen am 18. Juli 2011.
  4. fifa.com: „FIFA Ballon d'Or“