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Mona-Liisa Nousiainen

finnische Skilangläuferin und Akkordeonistin
(Weitergeleitet von Mona-Liisa Malvalehto)
Mona-Liisa Nousiainen Skilanglauf
Mona-Liisa Nousiainen

Mona-Liisa Nousiainen

Nation FinnlandFinnland Finnland
Geburtstag 20. Juli 1983
Geburtsort Rovaniemi, FinnlandFinnland Finnland
Sterbedatum 29. Juli 2019
Sterbeort Kouvola
Karriere
Verein Kouvolan Hiihtoseura
Karriereende April 2018
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 3 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Nationale-Medaillen 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
FIS Nordische Junioren-Ski-WM
0Gold0 2001 Karpacz Staffel
0Gold0 2002 Schonach Sprint
0Bronze0 2002 Schonach 15 km Massenstart
0Gold0 2003 Sollefteå 5 km klassisch
0Silber0 2003 Sollefteå Staffel
Logo des Finnischen Skiverbandes Finnische Meisterschaften
0Gold0 2013 Jämijärvi Sprint
0Silber0 2015 Jämi Sprint
Platzierungen im Skilanglauf-Weltcup
 Debüt im Weltcup 24. November 2001
 Weltcupsiege im Einzel 1  (Details)
 Weltcupsiege im Team 1  (Details)
 Gesamtweltcup 27. (2006/07)
 Sprintweltcup 8. (2012/13)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Sprintrennnen 1 0 0
 Teamsprint 1 1 0
Platzierungen im Continental Cup (COC)
 Debüt im Continental Cup 8. Dezember 2001
 Continental-Cup-Siege 1  (Details)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 COC-Einzelrennen 1 1 0
letzte Änderung: 4. Juli 2019

Mona-Liisa Nousiainen, geborene Mona-Liisa Malvalehto, (* 20. Juli 1983 in Rovaniemi; † 29. Juli 2019 in Kouvola) war eine finnische Skilangläuferin.

WerdegangBearbeiten

SportBearbeiten

Malvalehto gewann bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2001 in Karpacz mit der finnischen 4×5-Kilometer-Staffel die Goldmedaille. Im Sprint wurde sie Vierte und im Einzelrennen über fünf Kilometer im klassischen Stil Siebte. Sie lief im November 2001 in Kuopio ihr erstes Weltcuprennen, welches sie mit dem 36. Platz über 10 km klassisch beendete. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2002 in Schonach gewann sie Gold im Sprint und Bronze im 15 km Massenstartrennen. Über fünf Kilometer in der freien Technik kam sie als 43. ins Ziel. Im März 2002 holte sie in Stockholm mit dem 14. Platz im Sprint ihre ersten Weltcuppunkte. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2003 in Sollefteå holte sie Gold über 5 km klassisch und Silber mit der Staffel. Im Sprint wurde sie Siebte, nachdem sie die Qualifikation noch gewonnen hatte, und im Massenstartrennen über 15 Kilometer wurde sie Neunte. Bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2005 in Oberstdorf erreichte sie den siebten Platz im Sprint. Zum Saisonende der Saison 2004/05 schaffte sie mit dem vierten Platz im Sprint von Drammen und dem siebten Platz im Sprint von Lahti erstmals Top Zehn Platzierungen im Weltcup. Bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2007 in Sapporo belegte sie den 12. Platz im Sprint. Nach Platzierungen im Mittelfeld trat sie von 2009 bis 2011 vorwiegend im Scandinavian Cup an. Mit dem siebten Platz im Dezember 2011 in Düsseldorf schaffte sie nach fast drei Jahren wieder ein Resultat unter den ersten Zehn im Weltcup. In der Saison 2012/13 gewann sie im Januar 2013 in Liberec ihr erstes Weltcuprennen. Einen Monat später gewann sie gemeinsam mit Anne Kyllönen den Teamsprint in Sotschi. Bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2013 im Val di Fiemme belegte sie den siebten Rang im Sprint. Bei den finnischen Skilanglaufmeisterschaften 2013 in Jämijärvi gewann sie Gold im Sprint. Sie beendete die Saison auf dem 30. Platz in der Gesamtwertung und dem achten Platz in der Sprintwertung. In der Saison 2013/14 waren ein neunter Platz im Sprint und dem zweiten Platz im Teamsprint ihre besten Saisonresultate. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi kam sie auf den 28. Platz im Sprint. Bei der Nordic Opening 2014 in Lillehammer belegte sie den 67. und 2015 in Ruka den 50. Platz. Im Februar 2015 errang sie bei den nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 in Falun den 22. Platz im Sprint. In der Saison 2015/16 kam sie im Weltcup dreimal in die Punkteränge. Ihre beste Platzierung im Weltcup dabei war der 11. Platz im Sprint in Drammen.

Ihre letzte Wettkampfteilnahme erfolgte im Rahmen der finnischen Meisterschaften 2018 in Taivalvaara am 6- April 2018, als sie im Sprint Elfte wurde.

PrivatesBearbeiten

Malvalehto studierte an der Sibelius-Akademie Akkordeon. Sie war mit Ville Nousiainen verheiratet. Im Jahr 2010 wurden sie Eltern einer Tochter.[1]

Am 29. Juli 2019 erlag Nousiainen im Alter von 36 Jahren den Folgen einer Krebserkrankung.[1][2]

ErfolgeBearbeiten

Siege bei WeltcuprennenBearbeiten

Weltcupsiege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 12. Januar 2013 Tschechien  Liberec Sprint klassisch

Weltcupsiege im TeamBearbeiten

Nr. Datum Ort Disziplin
1. 3. Februar 2013 Russland  Sotschi Teamsprint klassisch1

Siege bei Continental-Cup-RennenBearbeiten

Nr. Datum Ort Disziplin Serie
1. 7. Dezember 2002 Norwegen  Gaasbu 5 km klassisch Continental-Cup

Platzierungen im WeltcupBearbeiten

Weltcup-StatistikBearbeiten

Die Tabelle zeigt die erreichten Platzierungen im Einzelnen.

  • Platz 1.–3.: Anzahl der Podiumsplatzierungen
  • Top 10: Anzahl der Platzierungen unter den ersten zehn
  • Punkteränge: Anzahl der Platzierungen innerhalb der Punkteränge
  • Starts: Anzahl gelaufener Rennen in der jeweiligen Disziplin
  • Hinweis: Bei den Distanzrennen erfolgt die Einordnung gemäß FIS.
Platzierung Distanzrennena Skiathlon
Verfolgung
Sprint Etappen-
rennenb
Gesamt Team
≤ 5 km ≤ 10 km ≤ 15 km ≤ 30 km > 30 km Sprint Staffel
1. Platz 1 1 1
2. Platz   1
3. Platz  
Top 10 17 17 3 1
Punkteränge 2 1 53 56 9 2
Starts 7 19 2 8 74 4 114 9 2
a inkl. Individualstarts und Massenstarts gemäß FIS-Einordnung
b Gesamtes Rennen, nicht Einzeletappen, z. B. Tour de Ski, Nordic Opening, Saison-Finale

Weltcup-GesamtplatzierungenBearbeiten

Saison Gesamt Distanz Sprint
Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz
2001/02 18 71. 18 47.
2002/03 37 61. 29 43.
2003/04 33 64. 15 58. 18 45.
2004/05 104 39. 104 18.
2005/06 52 58. - - 52 32.
2006/07 182 27. - - 182 11.
2007/08 112 38. - - 112 24.
2008/09 17 82. - - 17 57.
2009/10 - - - - - -
2010/11 - - - - - -
2011/12 192 40. - - 192 18.
2012/13 244 30. - - 244 8.
2013/14 91 54. - - 91 25.
2014/15 76 61. - - 76 28.
2015/16 36 63. - - 36 43.
2016/17 5 104. - - 5 77.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Mona-Liisa Nousiainen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Maastohiihtäjä Mona-Liisa Nousiainen on kuollut. Yleisradio, 30. Juli 2019, abgerufen am selben Tage (finnisch).
  2. Omainen vahvistaa: Kouvolalainen hiihtäjä Mona-Liisa Nousiainen on kuollut — Syöpä vei lahjakkaan hiihtäjän ja soittajan. Kuovolan Sanomat, 30. Juli 2019, abgerufen am 30. Juli 2019 (finnisch).