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Kabinett Raffarin I

französische Regierung (Jean-Pierre Raffarin)
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Das Kabinett Raffarin I war vom 6. Mai bis zum 17. Juni 2002 die französische Regierung unter Premierminister Jean-Pierre Raffarin und Staatspräsident Jacques Chirac.

Das Kabinett amtierte nur für eine Übergangszeit zwischen der Präsidentschaftswahl und den Parlamentswahlen 2002. Die Vorgängerregierung, das Kabinett Jospin, war am Tag nach dem 2. Wahlgang der Präsidentenwahl, am 6. Mai 2002, zurückgetreten. Der wiedergewählte Staatspräsident Jacques Chirac nominierte anschließend, trotz der noch bestehenden linken Parlamentsmehrheit, einen bürgerlichen Premierminister. Am Tag nach dem zweiten Wahlgang der Parlamentswahlen, am 17. Juni 2002, trat die Regierung Raffarin I wie nach Parlamentswahlen üblich zurück. Jean-Pierre Raffarin wurde unmittelbar wieder mit der Regierungsbildung beauftragt und bildete das Kabinett Raffarin II.

Die meisten Regierungsmitglieder gehörten der während der Präsidentschaftswahl gegründeten Union pour la majorité présidentielle (UMP) an, zu diesem Zeitpunkt ein Parteienbündnis unter anderem aus dem Rassemblement pour la République (RPR), der Démocratie libérale (DL) und der Parti radical valoisien (PRV). Auch viele Abgeordnete der Union pour la démocratie française (UDF) waren zur UMP gewechselt.

Inhaltsverzeichnis

PremierministerBearbeiten

Amt Name Partei
Premierminister Jean-Pierre Raffarin UMP/DL

MinisterBearbeiten

Amt Name Partei
Minister für Inneres, Innere Sicherheit und lokale Freiheiten Nicolas Sarkozy UMP/RPR
Minister für soziale Angelegenheiten, Arbeit und Solidarität François Fillon UMP/RPR
Justizminister Dominique Perben UMP/RPR
Minister für Äußeres, Zusammenarbeit und Frankophonie Dominique de Villepin UMP/RPR
Ministerin für Verteidigung und Veteranen Michèle Alliot-Marie UMP/RPR
Minister für Jugend, Bildung und Forschung Luc Ferry parteilos
Minister für Wirtschaft, Finanzen und Industrie Francis Mer parteilos
Minister für Infrastruktur, Verkehr, Wohnen, Tourismus und Meer Gilles de Robien UDF
Ministerin für Umwelt und nachhaltige Entwicklung Roselyne Bachelot UMP/RPR
Minister für Gesundheit, Familie und behinderte Menschen Jean-François Mattei UMP/DL
Minister für Landwirtschaft, Ernährung, Fischerei und ländliche Angelegenheiten Hervé Gaymard UMP/RPR
Minister für Kultur und Kommunikation Jean-Jacques Aillagon UMP/RPR
Minister für Verwaltung, Staatsreform und Raumordnung Jean-Paul Delevoye UMP/RPR
Ministerin für Übersee Brigitte Girardin UMP
Minister für Sport Jean-François Lamour UMP

beigeordnete MinisterBearbeiten

Amt Name Partei zugeordnetes Ministerium
Minister für Haushalt Alain Lambert UMP/ex-UDF Ministerium für Wirtschaft, Finanzen und Industrie
Minister für lokale Freiheiten Patrick Devedjian UMP/RPR Ministerium für Inneres, Innere Sicherheit und lokale Freiheiten
Minister für europäische Angelegenheiten Renaud Donnedieu de Vabres UMP/ex-UDF Ministerium für Äußeres, Zusammenarbeit und Frankophonie
Minister für Schulbildung Xavier Darcos UMP/RPR Ministerium für Jugend, Bildung und Forschung
Minister für Hochschulbildung und Forschung François Loos UMP/PRV Ministerium für Jugend, Bildung und Forschung
Minister für Städte Jean-Louis Borloo UMP/PRV Minister für soziale Angelegenheiten, Arbeit und Solidarität

StaatssekretäreBearbeiten

Amt Name Partei zugeordnetes Ministerium
Staatssekretär für die Beziehungen zum Parlament, Regierungssprecher Jean-François Copé UMP/RPR Premierminister
Staatssekretärin für nachhaltige Entwicklung Tokia Saïfi UMP/GE Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung
Staatssekretärin für den Kampf gegen Prekarisierung und Exklusion Dominique Versini UMP/RPR Ministerium für soziale Angelegenheiten, Arbeit und Solidarität
Staatssekretär für kleine und mittlere Unternehmen, Handel, Handwerk, freie Berufe und Verbrauch Renaud Dutreil UMP/PRV Ministerium für Wirtschaft, Finanzen und Industrie
Staatssekretärin für das Meer Nicole Ameline UMP/DL Minister für Infrastruktur, Verkehr, Wohnen, Tourismus und Meer
Staatssekretär für Verkehr Dominique Bussereau UMP/DL Minister für Infrastruktur, Verkehr, Wohnen, Tourismus und Meer

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten