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Das Kabinett Rocard II wurde am 29. Juni 1988 ernannt, nachdem Michel Rocard am 24. Juni 1988 zum zweiten Mal zum Premierminister ernannt worden war. Das Kabinett löste damit die erste Regierung Rocard ab und wurde in der Folgezeit mehrmals umgebildet. Die Regierung war bis zum 16. Mai 1991 im Amt und wurde dann vom Kabinett Cresson abgelöst.

Inhaltsverzeichnis

KabinettBearbeiten

MinisterBearbeiten

Dem Kabinett gehörten folgende Minister an:

Amt Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
Premierminister Michel Rocard 24. Juni 1988 16. Mai 1991
Staatsminister, Minister für nationale Bildung, Jugend und Sport Lionel Jospin 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Staatsminister, Minister für Wirtschaft, Finanzen und Haushalt Pierre Bérégovoy 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Staatsminister, Minister für Ausrüstung und Wohnungsbau Maurice Faure 29. Juni 1988 22. Februar 1989[1]
Staatsminister, Außenminister Roland Dumas 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Staatsminister, Minister für den öffentlichen Dienst und Verwaltungsreformen Michel Durafour 22. Februar 1989 16. Mai 1991
Staatsminister, Minister für die Städte Michel Delebarre 22. Dezember 1990 16. Mai 1991
Siegelbewahrer, Justizminister Pierre Arpaillange 29. Juni 1988 2. Oktober 1990
Siegelbewahrer, Justizminister Henri Nallet 2. Oktober 1990 16. Mai 1991
Verteidigungsminister Jean-Pierre Chevènement 29. Juni 1988 29. Januar 1991
Verteidigungsminister Pierre Joxe 29. Januar 1991 16. Mai 1991
Innenminister Pierre Joxe 29. Juni 1988 29. Januar 1991
Innenminister Philippe Marchand 29. Januar 1991 16. Mai 1991
Minister für Industrie und Raumplanung Roger Fauroux 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Europaministerin Édith Cresson 29. Juni 1988 2. Oktober 1990
Minister für Verkehr und Meeresangelegenheiten Michel Delebarre 29. Juni 1988 22. Februar 1989[2]
Minister für den öffentlichen Dienst und Verwaltungsreformen Michael Durafour 29. Juni 1988 22. Februar 1989[3]
Minister für Arbeit, Beschäftigung und berufliche Bildung Jean-Pierre Soisson 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Minister für Zusammenarbeit und Entwicklung Jacques Pelletier 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Minister für Kultur, Kommunikation, Großbauarbeiten und die Zweihundertjahrfeier Jack Lang 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Minister für die Überseegebiete, Regierungssprecher Louis Le Pensec 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Minister für Ausrüstung, Wohnungsbau, Verkehr und Meeresangelegenheiten Michel Delebarre 22. Februar 1989 21. Dezember 1990[4]
Minister für Ausrüstung, Wohnungsbau, Verkehr und Meeresangelegenheiten Louis Besson 21. Dezember 1990 16. Mai 1991
Minister für Landwirtschaft und Forsten Henri Nallet 29. Juni 1988 2. Oktober 1990
Minister für Landwirtschaft und Forsten Louis Mermaz 2. Oktober 1990 16. Mai 1991
Minister für Post, Telekommunikation und den Weltraum Paul Quilès 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Minister für die Beziehungen zum Parlament Jean Poperen 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Minister für Solidarität, Gesundheit und sozialen Schutz, Regierungssprecher Claude Evin 29. Juni 1988 16. Mai 1991[5][6]
Minister für Forschung und Technologie Hubert Curien 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Außenhandelsminister Jean-Marie Rausch 29. Juni 1988 16. Mai 1991[7]

Beigeordnete Minister und StaatssekretäreBearbeiten

Dem Kabinett gehören ferner folgende Beigeordnete Minister und Staatssekretäre an:

Amt Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
Beigeordneter Minister für Umwelt und für die Vorbeugung technologischer Risiken und großer Naturkatastrophen beim Premierminister Brice Lalonde 2. Oktober 1990 16. Mai 1991
Beigeordneter Minister für den Haushalt beim Minister für Wirtschaft, Finanzen und Haushalt Michel Charasse 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Beigeordneter Minister für die Frankophonie beim Außenminister Alain Decaux 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Beigeordnete Ministerin beim Außenminister Edwige Avice 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Beigeordnete Ministerin für Europaangelegenheiten beim Außenminister Elisabeth Guigou 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Beigeordneter Minister beim Siegelbewahrer und beim Justizminister Georges Kiejman 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Beigeordneter Minister beim Innenminister Philippe Marchand 17. Juli 1990 29. Januar 1991
Beigeordneter Minister für Raumplanung und Deindustrialisierung beim Minister für Industrie und Raumplanung Jacques Chérèque 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Beigeordneter Minister für Handel und Handwerk beim Minister für Industrie und Raumplanung François Doubin 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Beigeordneter Minister für Tourismus beim Minister für Industrie und Raumplanung Olivier Stirn 29. Juni 1988 5. Juli 1990[8]
Beigeordneter Minister für Tourismus beim Minister für Industrie und Raumplanung Jean Michel Baylet 17. Juli 1990 16. Mai 1991
Beigeordneter Minister für Meeresangelegenheiten beim Minister für Verkehr und Meeresangelegenheiten Jacques Mellick 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Beigeordneter Minister für Wohnungsbau beim Minister für Ausrüstung, Wohnungsbau, Verkehr und Meeresangelegenheiten Louis Besson 29. März 1989 21. Dezember 1990
Beigeordnete Ministerin für Kommunikation beim Minister für Kultur, Kommunikation, Großbauarbeiten und die Zweihundertjahrfeier Catherine Tasca 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Beigeordneter Minister für Gesundheit beim Minister für Solidarität, Gesundheit und sozialen Schutz Léon Schwartzenberg 29. Juni 1988 8. Juli 1988[9]
Beigeordneter Minister für Gesundheit beim Minister für Soziales und Solidarität Bruno Durieux 2. Oktober 1990 16. Mai 1991
Beigeordneter Minister für Senioren beim Minister für Solidarität, Gesundheit und sozialen Schutz Théo Braun 29. Juni 1988 2. Oktober 1990
Staatssekretärin für die Rechte von Frauen Michèle André 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Staatssekretär für Veteranen und Kriegsopfer André Méric 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Staatssekretär für die Vorbeugung technologischer Risiken und großer Naturkatastrophen Gérard Renon 29. Juni 1988 29. März 1989
Staatssekretär im Verteidigungsministerium Gérard Renon 29. März 1989 16. Mai 1991
Staatssekretär für Planung beim Premierminister Lionel Stoléru 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Staatssekretär für Umwelt beim Premierminister Brice Lalonde 29. Juni 1988 2. Oktober 1990[10]
Staatssekretär beim Premierminister Tony Dreyfus 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Staatssekretär für humanitäre Maßnahmen beim Premierminister Bernard Kouchner 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Staatssekretär für technische Bildung im Ministerium für nationale Bildung, Jugend und Sport Robert Chapuis 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Staatssekretär für Jugend und Sport im Ministerium für nationale Bildung, Jugend und Sport Roger Bambuck 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Staatssekretärin für Verbraucher im Ministerium für Wirtschaft, Finanzen und Haushalt Véronique Neiertz 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Staatssekretär für internationale Kulturbeziehungen im Außenministerium Thierry de Beaucé 29. Juni 1988 16. Mai 1991
Staatssekretär für Gebietskörperschaften im Innenministerium Jean-Michel Baylet 29. Juni 1988 17. Juli 1990[11]
Staatssekretär für Straßen- und Flussverkehr im Ministerium für Verkehr und Meeresangelegenheiten Georges Sarre 29. Juni 1988 16. März 1991[12]
Staatssekretär für berufliche Bildung im Ministerium für Arbeit, Beschäftigung und berufliche Bildung André Laignel 29. Juni 1988 16. März 1991
Staatssekretär für Großbauarbeiten im Ministerium für Kultur, Kommunikation, Großbauarbeiten und die Zweihundertjahrfeier Emile Biasini 29. Juni 1988 16. März 1991
Staatssekretärin für Familien im Ministerium für Solidarität, Gesundheit und sozialen Schutz Hélène Dorlhac 29. Juni 1988 16. März 1991[13]
Staatssekretär für Menschen mit Behinderungen und Unfallopfer im Ministerium für Solidarität, Gesundheit und sozialen Schutz Michel Gillibert 29. Juni 1988 16. März 1991[14]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Am 22. Februar 1989 schied Faure aus der Regierung aus nachdem er zum Mitglied des Verfassungsgerichtshofes (Conseil constitutionnel) ernannt worden war.
  2. Durch Dekret vom 22. Februar 1989 wurde Delebarre Minister für Ausrüstung, Wohnungsbau, Verkehr und Meeresangelegenheiten.
  3. Am 22. Februar 1989 wurde Durafour Staatsminister und Minister für den öffentlichen Dienst und Verwaltungsreformen.
  4. Am 22. Dezember 1990 wurde Delebarre Staatsminister und Minister für die Städte.
  5. Das Amt des Regierungssprechers bekleidete Evin bis 14. Februar 1989.
  6. Durch Dekret vom 2. Oktober 1990 wurde Evin Minister für Soziales und Solidarität.
  7. Durch Dekret vom 5. Juli 1990 wurde Rausch Minister für Außenhandel und Tourismus ernannt. Im Anschluss wurde er durch Dekret vom 17. Juli 1990 wieder Außenhandelsminister.
  8. Stirn trat am 5. Juli 1990 von seinem Amt zurück. Im Anschluss lag die Zuständigkeit vom 5. bis zum 17. Juli 1990 bei Jean-Marie Rausch als Minister für Außenhandel und Tourismus.
  9. Schwartzenberg trat am 8. Juli 1988 von seinem Amt zurück.
  10. Durch Dekret vom 29. März 1989 wurde Lalonde Staatssekretär für Umwelt und für die Vorbeugung technologischer Risiken und großer Naturkatastrophen beim Premierminister. Im Anschluss wurde er am 2. Oktober 1990 Beigeordneter Minister für Umwelt und für die Vorbeugung technologischer Risiken und großer Naturkatastrophen beim Premierminister.
  11. Am 17. Juli 1990 wurde Baylet Beigeordneter Minister für Tourismus beim Minister für Industrie und Raumplanung.
  12. Seit dem 22. Februar 1989 führte Sarre den Titel als Staatssekretär für Straßen- und Flussverkehr im Ministerium für Ausrüstung, Wohnungsbau, Verkehr und Meeresangelegenheiten.
  13. Seit einem Dekret vom 2. Oktober 1990 führte Hélène Dorlhac den Titel als Staatssekretärin für Familien und Senioren im Ministerium für Soziales und Solidarität.
  14. Seit einem Dekret vom 2. Oktober 1990 führte Gillibert den Titel als Staatssekretär für Menschen mit Behinderungen und Unfallopfer im Ministerium für Soziales und Solidarität.