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Das Kabinett Messmer I wurde am 7. Juli 1972 gebildet, nachdem Pierre Messmer am 6. Juli 1972 zum Premierminister ernannt worden war. Die Regierung war bis zum 29. März 1973 im Amt und wurde dann vom Kabinett Messmer II abgelöst.

KabinettBearbeiten

MinisterBearbeiten

Dem Kabinett gehörten folgende Minister an:

Amt Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
Premierminister Pierre Messmer 6. Juli 1972 29. März 1973
Staatsminister, Minister für nationale Verteidigung Michel Debré 7. Juli 1972 29. März 1973
Staatsminister, Sozialminister Edgar Faure 7. Juli 1972 29. März 1973
Siegelbewahrer, Justizminister René Pleven 7. Juli 1972 29. März 1973
Außenminister Maurice Schumann 7. Juli 1972 15. März 1973[1]
Innenminister Raymond Marcellin 7. Juli 1972 29. März 1973
Minister für Wirtschaft und Finanzen Valéry Giscard d’Estaing 7. Juli 1972 29. März 1973
Minister für nationale Bildung Joseph Fontanet 7. Juli 1972 29. März 1973
Minister für Ausrüstung, Wohnungsbau und Raumplanung[2] Olivier Guichard 7. Juli 1972 29. März 1973
Kulturminister Jacques Duhamel 7. Juli 1972 29. März 1973
Minister für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Jacques Chirac 7. Juli 1972 29. März 1973
Minister für industrielle Entwicklung und Wissenschaft Jean Charbonnel 7. Juli 1972 29. März 1973
Minister für öffentliche Gesundheit Jean Foyer 7. Juli 1972 29. März 1973
Verkehrsminister Robert Galley 7. Juli 1972 29. März 1973
Minister für Post und Telekommunikation Hubert Germain 7. Juli 1972 29. März 1973
Minister für Veteranen André Bord 7. Juli 1972 29. März 1973
Minister für Handel und Handwerk Yvon Bourges 7. Juli 1972 29. März 1973

Beigeordnete Minister und StaatssekretäreBearbeiten

Dem Kabinett gehören ferner folgende Beigeordnete Minister und Staatssekretäre an:

Amt Name Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
Beigeordneter Minister beim Premierminister für die Beziehungen zum Parlament Robert Boulin 7. Juli 1972 29. März 1973
Beigeordneter Minister beim Premierminister für den Schutz von Natur und Umwelt Robert Poujade 7. Juli 1972 29. März 1973
Staatssekretär beim Premierminister für den öffentlichen Dienst und die Nachrichtendienste Philippe Malaud 7. Juli 1972 29. März 1973
Staatssekretär beim Premierminister für Jugend, Sport und Erholung Joseph Comiti 7. Juli 1972 29. März 1973
Staatssekretär beim Premierminister und Regierungssprecher Jean-Philippe Lecat 7. Juli 1972 29. März 1973
Staatssekretär beim Premierminister für die Überseegebiete Xavier Deniau 7. Juli 1972 29. März 1973
Staatssekretär im Sozialministerium Christian Poncelet 7. Juli 1972 29. März 1973
Beigeordneter Minister beim Außenminister André Bettencourt[3] 7. Juli 1972 29. März 1973
Staatssekretär im Außenministerium für Zusammenarbeit Pierre Billecocq 7. Juli 1972 29. März 1973
Staatssekretär im Wirtschafts- und Finanzministerium für den Haushalt Jean Taittinger 7. Juli 1972 29. März 1973
Staatssekretär im Ministerium für Ausrüstung, Wohnungsbau und Raumplanung Christian Bonnet 7. Juli 1972 29. März 1973
Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Bernard Pons 7. Juli 1972 29. März 1973
Staatssekretärin im Ministerium für öffentliche Gesundheit für soziale Aktionen und Neuanpassungen Marie-Madeleine Dienesch 7. Juli 1972 29. März 1973

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nach dem Rücktritt von Schumann am 15. März 1973 wurde die Funktion des Außenministers vorübergehend von Premierminister Messmer wahrgenommen. Zuvor wurde das Amt kommissarisch seit dem 1. März 1973 Beigeordneten Minister im Außenministerium Bettencourt wahrgenommen.
  2. Zum 12. Juli 1972 wurde das Amt umbenannt in Minister für Ausrüstung, Wohnungsbau, Raumplanung und Tourismus.
  3. Bettencourt bekleidete vom 1. bis 15. März 1973 kommissarisch das Amt des Außenministers.