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Brigitte Girardin

Brigitte Girardin (* 12. Januar 1953 in Verdun (Meuse)) ist eine französische Politikerin und Diplomatin (ex Union pour un mouvement populaire, heute République solidaire).[1]

Nach dem Abitur am Lycée Marguerite de Verdun, setzte sie ihre Ausbildung an der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne fort, wo sie einen Abschluss in Rechtswissenschaften erwarb. Sie absolvierte das Institut d’études politiques de Paris (Sciences Po) in Paris.[1]

Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern.

In der Zentrale des Departements für auswärtige Angelegenheiten war Girardin von 1976 bis 1978 in der Personalführung und allgemeinen Administration verantwortlich tätig. Zwischen 1978 und 1981 war sie verantwortlich für die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Frankreich und den Ländern Mittel- und Ostafrikas, sowie in der Verwaltung von afrikanischen und madagassischen Angelegenheiten.

Seit dem Jahr 2002 war sie Ministerin für die Übersee-Départements in den Regierungen Kabinett Raffarin I, Kabinett Raffarin II und Kabinett Raffarin III. Im Jahr 2009 verließ sie die UMP und schloss sich der neuen Partei „République solidaire“ des französischen Premierministers Dominique de Villepin an, wo sie die Position des Generalsekretärin und Parteisprecherin innehat.[1]

Ein neuer Lebensabschnitt begann 2015 für Brigitte Girardin als Beraterin des französischen Rechnungshofs Cour des Comptes.[2]

QuellenBearbeiten

  1. a b c CV (Memento des Originals vom 27. September 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.linternaute.com auf Internaute abgerufen am 26. September 2015
  2. Philippe Goulliaud: La chiraco-villepiniste Brigitte Girardin rejoint la Cour des comptes. L'ancienne ministre de l'Outremer puis de la Coopération a été nommée conseiller maître au tour extérieur. Le Figaro, 27. Mai 2015, abgerufen am 26. September 2015 (französisch).