John Pulman

englischer Snookerspieler

Herbert John Pulman[5] (* 12. Dezember 1923 in Teignmouth, Devon; † 25. Dezember 1998 in Northampton, Northamptonshire),[1] selten in der Schreibweise John Pullman,[6] war ein englischer Snookerspieler. Der achtfache Sieger der Snookerweltmeisterschaft gilt als einer der bedeutendsten Spieler der Nachkriegszeit.

John Pulman
Geburtstag 12. Dezember 1923
Geburtsort Teignmouth, Devon
Sterbedatum 25. Dezember 1998 (75 Jahre)
Sterbeort Northampton, Northamptonshire
Nationalität England England
Spitzname(n) Pully[1]
Profi 1946–1982
Preisgeld 12.901 £[2]
Höchstes Break 130 (Canadian Open 1975)[2]
Century Breaks 18[2]
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften Profi-Weltmeister
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 7 (1977/78)[3][4]
Beste Ergebnisse
Ranglistenturniere 1× Halbfinale
Amateurturniere Englischer Meister 1946

Im Südwesten Englands geboren und aufgewachsen, spielte Pulman in seiner Kindheit zunächst erfolgreich English Billiards, ehe er zum Snooker wechselte. 1946 gelang ihm mit dem Gewinn der English Amateur Championship ein erster großer Erfolg, direkt danach wurde er Profispieler. In den ersten Jahren konnte er sich nur selten gegen die damalige Weltspitze um Joe Davis, dessen Bruder Fred und Walter Donaldson durchsetzen, doch Anfang der 1950er konnte er immer bessere Ergebnisse erzielen. Schließlich gewann er mit dem News of the World Tournament 1953/54 ein erstes Profiturnier und wurde 1955 und 1956 Vize-Weltmeister, ehe er gegen Jackie Rea die Snookerweltmeisterschaft 1957 gewinnen konnte. Danach wurde die Weltmeisterschaft allerdings zunächst nicht mehr ausgetragen, war der Sport doch in Sachen Sponsoren, Preisgelder und öffentlicher Aufmerksamkeit an einem historischen Tiefpunkt angelangt. Zeitweise war Pulman so gerade einmal einer von vier Profispielern und musste sich mit kleinen Vorstellungen (Exhibitions) über Wasser halten.

In den 1960ern kehrte die Weltmeisterschaft als Herausforderungsturnier zurück; Pulman als Titelverteidiger trat fortan gegen verschiedene Herausforderer an. In den nächsten vier Jahren konnte er sieben Mal seinen Titel verteidigen, davon dreimal gegen Fred Davis und zweimal gegen Rex Williams. Erst als 1969 die Weltmeisterschaft wieder mit mehr Spielern im K.-o.-System ausgetragen wurde, verlor er seinen Titel. In den 1970ern zeigte sich schließlich, dass Pulman nicht mehr mit den aufstrebenden Spielern wie Ray Reardon, John Spencer und Alex Higgins mithalten konnte. Seine Ergebnissen waren per se nicht schlecht, aber der Vize-Weltmeister-Titel 1970 und drei weitere Finaleilnahmen bei kleineren Profiturnieren blieben trotzdem die besten Ergebnisse der nächsten Jahre. Zum Ende des Jahrzehntes hin verschlechterten sich seine Ergebnisse immer mehr, nach einer Privatinsolvenz 1979, geringer gewordenem Enthusiasmus und einem schweren Verkehrsunfall 1981 beendete Pulman schließlich 1982 seine Spielerkarriere.

Danach intensivierte Pulman seine zweite Karriere als TV-Kommentator, die er bereits in der Spätphase seiner Spielerkarriere begonnen hatte. In den nächsten Jahren trat er für verschiedene Fernsehsender wie die BBC, ITV und RTÉ in Erscheinung und kommentierte für das heimische Publikum diverse Spiele bei Profiturnieren. Seine angenehme, tiefe Stimme war beim Publikum beliebt und so galt Pulman neben Ted Lowe als einer der führenden Snooker-Kommentatoren der damaligen Zeit. Nach seinem Tod 1999 wurden oftmals Pulmans Leistungen als achtfacher Weltmeister hervorgehoben, als einer der „Gründungsväter des Snookers“ sei er aber vor allem mit daran beteiligt gewesen, den Sport in den 1950ern und 1960ern überhaupt weiterzuführen. 2011 wurde er als einer der ersten Personen in die Snooker Hall of Fame aufgenommen.

KarriereBearbeiten

Pulman wurde Mitte Dezember 1923 im kleinen Fischerort Teignmouth im englischen Devon an der Küste des Ärmelkanals geboren.[3] Seinem Vater gehörte dort eine Bäckerei und ein Süßigkeitenladen,[7] bevor die Familie 1929 nach Plymouth umzog, wo sein Vater eine Billardhalle kaufte.[1] Diese war mit zwei Snookertischen allerdings verhältnismäßig klein.[5] Später zog er mit seiner Familie nach Exeter,[1] wo er die Exeter Episcopal School besuchte. Zu dieser Zeit gewann er Meisterschaften im Schwimmen und vertrat die Provinz in Wasserpolowettkämpfen. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er einige Zeit in einer Flugzeugfabrik der Supermarine Spitfire.[7]

Karrierestart und Weltmeister 1957Bearbeiten

Mit neun Jahren spielte Pulman in der Billardhalle seines Vaters erstmals English Billiards und konnte schon als mit zwölf Jahren hundert Punkte in einer Aufnahme erzielen.[7] Später trainierte er auch in einem Club in seiner neuen Heimat Exeter.[1] 1938 nahm er English Billiards an den britischen Juniorenmeisterschaften teil.[7] Später konzentrierte er sich aufs Snooker, einer weiteren Billardvariante, in der er ebenfalls Talent zeigte.[1] Zu dem Zeitpunkt noch völlig unbekannt,[5] gewann er 1946 gegen Albert Brown die English Amateur Championship und wurde damit als damals jüngster Spieler englischer Meister,[3] mit damals zweiundzwanzig Jahren.[1] Noch im selben Jahr wurde er Profispieler,[3] dank eines Sponsorenvertrags mit einem Unternehmer aus Bristol,[5] mit dem Namen Bill Lampard. Wie sein Vater früher war Lampard Süßwarenhändler und ließ Pulman für einige Zeit auch in seinem Haus wohnen und trainieren. Zu seinem ersten Manager wurde der spätere langjährige TV-Kommentator Ted Lowe.[1] 1947 debütierte er bei der Snookerweltmeisterschaft, verlor aber ausgerechnet gegen Albert Brown.[3]

In den nächsten Jahren nahm er regelmäßig an verschiedenen Profiturnieren teil, von denen es zur damaligen Zeit allerdings insgesamt nur sehr wenige gab. 1948 wurde er Zweiter beim Sunday Empire News Tournament, während der 1950er gewann er zweimal das News of the World Tournament und landete dort zwei weitere Male auf dem zweiten Platz der Abschlusstabelle. Insbesondere gehörte er aber zu den regelmäßigen Teilnehmern der Weltmeisterschaft.[8] 1949, 1951, 1953 und 1954 konnte er das Halbfinale erreichen, 1955 und 1956 zog er sogar ins Finale ein, unterlag aber Fred Davis. Als Davis 1957 nicht an der Weltmeisterschaft teilnahm, konnte Pulman im dritten Anlauf mit einem Sieg über Jackie Rea doch noch das WM-Endspiel gewinnen und wurde so professioneller Weltmeister im Snooker.[3] War er zunächst noch hinter Fred Davis und Walter Donaldson Teil der zweiten Reihe des Profisnookers gewesen, bedeutete der WM-Gewinn seinen endgültigen Durchbruch in die damalige Weltspitze.[9]

1960er: Siebenfacher WeltmeisterBearbeiten

Pulmans Sprung an die Weltspitze fiel jedoch in eine Zeit, in der das Profisnooker mangels öffentlichem Interesse und fehlenden Sponsoren an einem historischen Tiefpunkt angekommen war. Das Profisnooker lag brach,[10] die Datenbank CueTracker verzeichnet für den Zeitraum 1959 bis 1963 sogar keine einzige Austragung irgendeines Profiturnieres.[11] Selbst die Weltmeisterschaft wurde nach der Ausgabe 1957 zunächst eingestellt,[10] sodass Pulman mehrere Jahre lang amtierender Weltmeister blieb, ohne ein Spiel bestreiten zu müssen.[3] Tatsächlich war er nur noch einer von vier verbliebenen, offiziellen Profispielern, neben Fred Davis, Jackie Rea und Rex Williams. Keiner von ihnen, nicht einmal Pulman als amtierender Weltmeister, konnten unter diesen Verhältnisse vom professionellen Snooker leben. Vielmehr mussten sie sich mit kleinen Vorstellungen (sogenannten Exhibitions) im ganzen Land und besonders in den britischen Ferienresorts über Wasser halten.[5] Erst 1964 wurde die Weltmeisterschaft in einem Herausforderungsmodus wiederbelebt; Pulman als amtierender Weltmeister war für das Endspiel gesetzt, nur der Herausforderer musste vorher bestimmt werden.[3]

In den nächsten vier Jahren wurde Pulman so insgesamt sieben Mal von verschiedenen Spielern um den Weltmeistertitel herausgefordert, konnte aber jedes Spiel gewinnen.[3] Jeweils einmal siegte er gegen den unbekannten Südafrikaner Freddie van Rensberg und den aufstrebenden Australier Eddie Charlton, zwei weitere Male unterlag ihm Rex Williams als Herausforderer.[5] Eine der Partien gegen Williams wurde als Tournee durch Südafrika ausgetragen, die mitunter aber wenig Beachtung in der Bevölkerung fand.[1] Insgesamt drei Mal siegte er in dieser Zeit gegen Fred Davis,[5] der später als sein „größter Rivale“ galt.[12] Insbesondere das zweite Aufeinandertreffen der beiden im März 1965 im Modus Best of 73 Frames war eine knappe und ausgeglichene Partie. Am Ende führte Davis bereits mit 36:35, doch Pulman gewann die nächsten beiden Frames und verteidige so doch noch seinen Titel.[13] Doch selbst der nunmehr achtfache Weltmeister Pulman verdiente nicht ansatzweise so viel wie der normale professionelle Snookerspieler der Moderne,[5] zumal Pulman auch nicht an anderen Profiturnieren teilnehmen konnte, mangels entsprechender Austragungen.[14]

Zweite Reihe in den 1970ern und Karriereende 1982Bearbeiten

Der Umbruch im professionellen Snooker setzte ab 1969 ein, unterstützt durch verschiedene Faktoren wie dem Start beliebten BBC-Snookerturnier-Serie Pot Black. Mehr mediale und öffentliche Aufmerksamkeit führten nicht nur zu mehr Turnieren, sondern auch zu höheren Preisgeldern. 1969 kehrte die Weltmeisterschaft ins übliche K.-o.-System zurück,[3] woran Pulman nicht ganz unbeteiligt war. Kurz zuvor hatte Pulman eine von Player's No.6 gesponserte Exhibitions-Tour durchgeführt und so mitgeholfen, das Unternehmen von einem Sponsoring der Weltmeisterschaft zu überzeugen, was wiederum erst die Rückkehr ins K.-o.-System ermöglichte.[15] Doch Pulman verlor bereits sein Auftaktspiel im Viertelfinale gegen John Spencer und damit auch seinen Weltmeistertitel. Bei der Ausgabe des nächsten Jahres erreichte er zwar noch einmal das WM-Finale, unterlag aber Ray Reardon,[16] der somit seinen ersten von insgesamt sechs WM-Titeln gewann.[9] In den nächsten Jahren zeigte sich immer deutlicher, dass Pulman nur noch schwer mit den neuen aufstrebenden Spielern wie Spencer, Reardon und anderen wie Alex Higgins mithalten konnte.[3] Im Oktober 1972 verletzte sich Pulman zudem bei einem Unfall, was ihn für einige Zeit einschränkte, auch wenn er sich davon sukzessive erholen konnte.[13] Doch während der gesamten 1970er musste Pulman sich beispielsweise bei der Weltmeister meist mit Achtel- oder Viertelfinalniederlagen begnügen. Nur bei der Ausgabe 1977 kam er noch einmal bis in ein WM-Halbfinale. Die Partie gegen John Spencer konnte er lange Zeit sogar offenhalten, doch letztlich verlor Pulman mit 16:18 und verpasste so einen weiteren Finaleinzug. Bei den mittlerweile mehreren weiteren Profiturnieren zeigten seine Resultate ein ähnliches Bild; häufig unterlag er im Achtel- und Viertelfinale, mitunter verlor er auch das Auftaktspiel. Nur drei Mal konnte er selbst bei kleineren Profiturnieren nach 1970 überhaupt das Endspiel erreichen, verlor aber jeweils.[16] Während der 1970er hatte Pulman zudem mehrfach an den Pontin’s-Amateurturnieren wie den Pontins Spring Open teilgenommen, also offiziell auf Amateurebene in den Ferienresorts des Unternehmens ausgetragene Snookerturniere, an denen oftmals auch Profispieler teilnahmen. Ein nennenswerter Erfolg gelang ihm dabei aber nicht.[17] Unterdessen hatte er sich nebenher auch in der World Professional Billiards & Snooker Association als professionellem Weltverband und damit an der Organisation des Sportes beteiligt.[18]

In den 1970ern begonnene Traditionsturniere wie der Pot Black oder das Masters gewann Pulman somit nie.[3] Auf der Mitte der 1970er eingeführten Snookerweltrangliste konnte er ebenso auch nie einen der vorderen Plätze belegen, wenngleich er während der 1970er stets noch in den Top 16 geführt wurde. Seine beste Platzierung war Rang 7 während der Saison 1977/78.[19] Ungefähr zur gleichen Zeit ließ er sich von seiner Frau scheiden,[7] nach 25 Jahren Ehe.[5] 1979 hatte er in ein Hotel ziehen müssen und ging schließlich in Privatinsolvenz.[7] Der Snooker-Journalist Clive Everton schrieb später in seiner Autobiografie, Pulman habe ihm Erlösanteile an einem gemeinsam geschriebenen Buch geschuldet, die Everton anwaltlich eingefordert und so Pulmans Privatinsolvenz ausgelöst habe. Er habe jedoch nichts von Pulmans finanziellen Schwierigkeiten gewusst und wäre ihm nach eigener Angabe im anderen Falle „entgegengekommen“.[20] Gleichzeitig hatte Pulman Ende der 1970er zunehmend Probleme, sich für die Profispiele zu motivieren.[7] So verschlechterten sich seine Ergebnisse zusehends, frühe Niederlagen nahmen nun immer mehr zu. Zwischen dem Pontins Professional 1978 und der Yamaha Organs Trophy 1981 gewann Pulman knapp zweieinhalb Jahre lang kein einziges Profispiel.[21] Das spiegelte sich auch auf der Weltrangliste wieder; 1980 wurde er erstmals nicht mehr in den Top 16 geführt.[19] 1981 verunfallte Pulman zudem im Londoner Straßenverkehr, als er von einem Bus angefahren wurde. Er überlebte mit schweren Verletzungen und musste sechs Monate im Krankenhaus behandelt werden. In seinem linken Bein mussten dabei mehrere Stahlstifte eingesetzt werden.[5] Zu Beginn der Saison 1981/82 zog sich Pulman vom professionellen Snooker zurück,[22] bevor er 1982 seine Karriere offiziell beendete.[3] Als Grund führte er insbesondere die gesundheitlichen Folgen des Unfalls an, räumte später aber ein, schon zuvor die Freude am Profisnooker verloren zu haben. Der Unfall sei am Ende Glück und Unglück und ein willkommener Vorwand für das Karriereende gewesen.[5]

Weiteres LebenBearbeiten

Nichtsdestotrotz blieb Pulman dem Snooker verbunden.[5] Schon während der letzten Jahre seiner Spielerkarriere hatte er hin und wieder als TV-Kommentator für Snookerspiele gearbeitet, vorrangig zunächst für die BBC,[1] aber auch für den schottischen Kanal STV.[7] In den folgenden Jahren wurde er von ITV verpflichtet,[1] unter anderem im Rahmen deren Programms World of Sport.[15] Auch für die irische Raidió Teilifís Éireann arbeitete er als Kommentator.[5] Sein umfangreiches Fachwissen, seine natürlicher Stil mit beiläufigen Witze und seine klangvolle, tiefe Stimme machten ihn zu einem der führenden Snookerkommentatoren der britischen Inseln.[5] Dennis Taylor sah sogar Pulman als „überlegen“ gegenüber dem langjährigen Kommentator Ted Lowe („Voice of Snooker“) an, da Pulmans Stimme einfach „wunderbar“ gewesen sei. Pulmans „geschmeidige“ Stimme wurde mitunter auf seinen regelmäßigen Whiskykonsum zurückgeführt.[1] Allein für den Zeitraum von 1981 bis 1991 verzeichnet das British Film Institute knapp 40 Sendungen mit Pulman als Kommentator, darunter verschiedene wichtige Spiele bei Ranglistenturnieren.[23] Als im Juni 1998 Fred Davis im Alter von 84 Jahren verstarb, würdigte ihn Pulman öffentlich als „größten Wettkämpfer“.[12] Noch im März 1999 kommentierte er Spiele des Irish Masters,[5] wo er lange Zeit als Stammkommentator fungiert hatte.[6] Privat lebte Pulman mit seiner Lebensgefährtin in Northampton.[24] Mitte Dezember 1998 verletzte sich dort Pulman bei einem Treppensturz schwer. Da seine Freundin auswärts war, wurde fast einen Tag lang niemand auf seinen Unfall aufmerksam. Danach wurde er in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er am 25. Dezember 1998, an Weihnachten, im Alter von 75 Jahren starb.[20] Alternativerweise sprach Irish Times von Nottingham und vom 26. Dezember.[6] Er hinterließ drei Kinder und zum Zeitpunkt seines Todes sieben Enkelkinder.[24]

1993 wurde er von der Snooker Writer’s Association für seine Verdienste um den Snookersport ausgezeichnet.[5] 2011 wurde Pulman als einer der ersten Spieler in die neu eingeführte Snooker Hall of Fame aufgenommen.[3]

SpielweiseBearbeiten

Pulmans Handhabe mit dem Queue (cueing action) – sowohl von der Körperhaltung beim Stoßen her wie auch vom Kontakt des Queues mit dem Spielball her – wurde vom Journalisten Trevor Baxter als „einwandfrei“ und von John Spencer als „eine der besten“, die er je gesehen habe, bezeichnet.[1] Alex Higgins beschrieb Pulman als „Taktiker“, der „das Tempo aus dem Spiel nehmen wollte, indem er seine Stöße langsam und ruhig anging“, um bei seinem Gegner Unbehagen auslösen. Higgins gibt an, Pulman sei sein „Idol“ und während seiner gesamten Karriere ein Vorbild gewesen sei, sowohl hinsichtlich seiner Spielweise wie auch seinem Aussehen.[25] Luke Williams und Paul Gadsby schrieben, dass Pulman während der 1960er einen „ein außergewöhnlicher Wettkämpfer mit einem abgerundeten Attacken- und Verteidigungsarsenal “ gewesen sei.[15] Rex Williams würdigte ihn nach seinem Tod als „brillanten“ Spieler,[24] Elliott West porträtierte ihn 2021 als „ausgezeichneten Spieler“.[7] Als Pulmans Vorbild insbesondere in der Frühphase seiner Karriere galt Joe Davis. Er selbst bezeichnete das Finale der English Amateur Championship 1946 als das beste Spiel seiner Karriere.[1] Pulman spielte meist mit Brille.[3]

Die Datenbank CueTracker verzeichnet auf professioneller Ebene für Pulman insgesamt 18 Century Breaks, als höchstes Break seiner Karriere gibt sie ein 130er-Break bei den Canadian Open 1975 an.[2] Der Journalist Trevor Baxter schrieb im Independent, Pulman habe während seiner Karriere ein 146er-Break erzielt, es aber verpasst, ein Maximum Break (147 Punkte) zu spielen.[1] Der Snooker-Historiker Chris Turner enthält sich allerdings wiederum wohl aufgrund der Datenlage für die frühen Jahre des Snookers einer konkreten Angabe zum höchsten Break Pulmans.[3]

1965 veröffentlichte Pulman einen eigenen Ratgeber zur Spielweise und -technik. Das Buch namens Tackle Snooker This Way beinhaltete verschiedenste Kapitel zu bestimmten Stoßarten, Techniken und Taktiken. Unter anderem empfahl Pulman in Hinblick aufs Breakbuilding, nicht immer nur die am meisten Punkte bringende Schwarze als nächste Kugel nach einer Roten anzuvisieren, sondern die am einfachsten zu lochende Kugel. Damit könne man im Endeffekt mehr gewinnen als mit riskanten Stößen, um eine gute Stellung auf Schwarz zu erreichen. Bis hinein in die 1980er-Jahre erschienen mehrere Neuauflagen des Werkes, teils auch unter der Kurzform Tackle Snooker.[26] Clive Everton überarbeitete das Werk nach eigenen Angaben in den 1970ern für eine Neuauflage.[20] Pulman selbst sah Präzision als entscheidendes Element einer erfolgsbringenden Spielweise an.[6]

BewertungBearbeiten

Chris Turner schrieb 2009, Pulman „hatte nie die Möglichkeit, aus seinen Fähigkeiten in größeren Maße Kapital zu schlagen“, da er den Höhepunkt seiner Karriere in den Jahren des Niedergangs des Snookers erreicht habe.[3] Eine identische Einschätzung veröffentlichte World Snooker auf ihrer Website.[27] Auch die Times ordnete Pulman in ihrem Nachruf ähnlich ein.[5] Die Datenbank CueTracker gibt für Pulmans gesamte Karriere gerade einmal eine Summe 12.501 £ an gewonnenen Preisgeldern an,[2] also eine Summe, die in modernen Zeiten fast alle Profispieler in nur einer Saison gewinnen.[28] Nichtsdestotrotz sieht Turner Pulman als „eine[n] der Größen des Sports während der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg“ an.[3] Trevor Baxter hob in seinem Nachruf im Independent hervor, dass Pulman abgesehen von Joe Davis der einzige Snooker-Weltmeister gewesen sei, der seinen Titel elf Jahre halten konnte. Die damaligen Verhältnisse im Profisnooker würden diesen Erfolg aber einschränken.[1] Das britische Boulevardblatt The Sun zählte Pulman 2022 neben Joe und Fred Davis zu den „Gründungsvätern des Snookers“,[29] Dean P. Hayes nannte ihn 2004 einen „der Pioniere des Sportes“. Er sei mitverantwortlich dafür gewesen, dass der Sport die 1950er und 1960er überstanden habe.[13] Der Autor Elliott West betitelte sein Pulman-Porträt 2021 mit „der vergessene Weltmeister“ (The Forgotten Champion), sei doch Pulmans Name einer, der in der Fachdiskussion selten genannt werde. Dabei sei er ein „während der 1950er und 1960er ein Fahnenträger des Sportes“ und ein „Botschaften des Sportes in dessen wilden Jahren“ gewesen. Spieler wie er „halfen, Snooker durch die geringe Popularität der damaligen Zeit zu manövrieren und die Grundlagen für den modernen Sport zu legen“.[7] Luke Williams und Paul Gadsby schrieben, Pulman habe schon während der Spätphase seiner Karriere als „geschätzter Elder Statesman“ des Snookers gegolten. Nur wenige hätten sich so „abgemüht für so wenig Preisgeld“, doch Pulman habe „Hingabe und Liebe“ für den Snookersport verspürt.[15] Clive Everton diskutierte in seiner Autobiographie Black Farce and Cue Ball Wizards Pulmans Kommentatorentätigkeit. Er habe „die Stimme, die Autorität und natürlich das Wissen gehabt, um den Job gut zu machen“, „Präsenz“ ausgestrahlt und immer „einen netten, witzigen Spruch“ auf Lager gehabt. Everton kritisierte ihn jedoch insofern, als dass Pulman dazu geneigt habe, die Anstellung als Kommentator „mehr als sein Anrecht als eine Arbeit anzusehen“.[20] Der deutsche Journalist Carsten Scheele schrieb 2016, Pulman habe insgesamt betrachtet „dem Snookersport viel gegeben“.[30]

Zu Pulmans Persönlichkeit schrieb die Times, er sei einer der „liebenswertesten und langjährigsten“ (endearing and enduring) Snooker-Persönlichkeiten und ein „sportlicher Gentleman von einem Schlag, der langsam in der Geschichte“ verblasse, gewesen und habe immer „einen Hauch von Stil zu allem, was er gemacht hat, eingebracht“.[5] Der Independent nennt ihn wiederum einen „humorvollen Erzähler und Bonvivant der Snooker-Welt, sowohl während seiner aktiven Karriere als Spieler als auch danach.“[1] Der damalige Vorsitzende des professionellen Weltverbandes Rex Williams würdigte ihn nach seinem Tod als „Superstar und liebenswerten Mann“, der „alles mit Würde“ getan habe und ein „großartiger Erzähler“ gewesen sei.[24] Dean P. Hayes würdigte als „einen der wahrhaft größten Charaktere des Snookers und einen der großherzigsten“.[13]

ErfolgeBearbeiten

Ausgang Jahr Turnier Finalgegner Ergebnis
Amateurturniere
Sieger 1946 English Amateur Championship England  Albert Brown 6:2
Profiturniere
Zweiter 1948 Sunday Empire News Tournament England  Joe Davis Gruppenphase
Zweiter 1951 News of the World Tournament England  Alec Brown Gruppenphase
Sieger 1954 News of the World Tournament England  Joe Davis Gruppenphase
Zweiter 1955 Snookerweltmeisterschaft England  Fred Davis 35:38
Zweiter 1956 Snookerweltmeisterschaft England  Fred Davis 35:38
Sieger 1957 News of the World Tournament England  Fred Davis Gruppenphase
Sieger 1957 Snookerweltmeisterschaft Nordirland  Jackie Rea 39:34
Zweiter 1958 News of the World Tournament England  Fred Davis Gruppenphase
Sieger 1964 Snookerweltmeisterschaft England  Fred Davis 19:16
Sieger 1964 Snookerweltmeisterschaft England  Rex Williams 40:33
Sieger 1965 Snookerweltmeisterschaft England  Fred Davis 37:36
Sieger 1965 Snookerweltmeisterschaft England  Rex Williams 25:22
Sieger 1965 Snookerweltmeisterschaft Sudafrika 1961  Freddie van Rensberg 39:12
Sieger 1966 Snookerweltmeisterschaft England  Fred Davis 5:2
Sieger 1968 Snookerweltmeisterschaft Australien  Eddie Charlton 39:34
Zweiter 1970 Snookerweltmeisterschaft Wales  Ray Reardon 33:37
Zweiter 1973 Norwich Union Open England  John Spencer 7:8
Zweiter 1975 Canadian Open Nordirland  Alex Higgins 7:15
Zweiter 1977 Pontins Professional England  John Spencer 5:7

WerkeBearbeiten

  • John Pulman: Tacke Snooker This Way. Stanley Paul & Co., London 1965.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g h i j k l m n o p q Trevor Baxter: Obituary: John Pulman. In: independent.co.uk. The Independent, 26. Januar 1999, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  2. a b c d e Ron Florax: Career Total Statistics For John Pulman – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  3. a b c d e f g h i j k l m n o p q r Chris Turner: Player Profile: John Pulman. (Nicht mehr online verfügbar.) In: cajt.pwp.blueyonder.co.uk. Chris Turner’s Snooker Archive, 2009, archiviert vom Original am 13. März 2012; abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  4. Ron Florax: Ranking History For John Pulman. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  5. a b c d e f g h i j k l m n o p q r John Pulman. In: The Times. 31. Dezember 1998, ISSN 0140-0460, S. 25 (archive.org).
  6. a b c d John Pullman dies aged 75. In: irishtimes.com. The Irish Times, 28. Dezember 1998, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  7. a b c d e f g h i j Elliott West: The Forgotten Champion. In: greenbaize1972.com. Snooker Loopy, 15. Februar 2021, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  8. Ron Florax: John Pulman – Season 1946-1947 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1947-1948 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1948-1949 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1949-1950 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1950-1951 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1951-1952 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1952-1953 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1953-1954 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1954-1955 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1955-1956 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1956-1957 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1957-1958 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1958-1959 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  9. a b Matt Huart: John Pulman. In: prosnookerblog.com. Pro Snooker Blog, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  10. a b Werner Grewatsch, Marcus Rosenstein: Snooker … Billard „made in England“. 6. überarbeitete Auflage. Weinmann, Berlin 2006, ISBN 978-3-87892-061-8, S. 17.
  11. Ron Florax: Seasons. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 12. September 2022 (englisch).
  12. a b Tributes to cue king Fred Davis. In: news.bbc.co.uk. BBC News, 16. April 1998, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  13. a b c d Dean P. Hayes: Snooker Legends – And Where Are They Now? 3. Auflage. Sutton Publishing, Chalford 2004, ISBN 978-0-7509-3233-2, S. 63–65.
  14. Ron Florax: John Pulman – Season 1963-1964 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1964-1965 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1965-1966 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1967-1968 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  15. a b c d Luke Williams, Paul Gadsby: Snooker's World Champions: Masters of the Baize. Mainstream Publishing, Edinburgh 2005, ISBN 978-1-84018-872-1, S. 50–57.
  16. a b Ron Florax: John Pulman – Season 1968-1969 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1969-1970 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1970-1971 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1971-1972 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1972-1973 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1973-1974 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1974-1975 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1975-1976 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1976-1977 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  17. Ron Florax: John Pulman – Season 1973-1974 – Non-professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1974-1975 – Non-professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1975-1976 – Non-professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1976-1977 – Non-professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1979-1980 – Non-professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  18. Hector Nunns: The Crucible’s Greatest Matches. 1. Auflage. Pitch Publishing, Worthing 2017, ISBN 978-1-78531-284-7, S. 24.
  19. a b Chris Turner: Historical World Rankings. (Nicht mehr online verfügbar.) In: cajt.pwp.blueyonder.co.uk. Chris Turner’s Snooker Archive, 2011, archiviert vom Original am 3. Februar 2012; abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  20. a b c d Clive Everton: Black Farce and Cue Ball Wizards: The Inside Story of the Snooker World. Mainstream Publishing, Edinburgh 2012, ISBN 978-1-78057-568-1, S. 376–377.
  21. Ron Florax: John Pulman – Season 1977-1978 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1978-1979 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1979-1980 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
    Ron Florax: John Pulman – Season 1980-1981 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  22. Ron Florax: John Pulman – Season 1981-1982 – Professional Results. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  23. John Pulman. In: bfi.org.uk. British Film Institute, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  24. a b c d Snooker ace Pulman dies. In: Sunday Mail. 27. Dezember 1998, ISSN 0307-5877 (thefreelibrary.com).
  25. Alex Higgins, Sean Boru: From the Eye of the Hurricane. My Story. Headline Publishing Group, London 2007, ISBN 978-0-7553-1661-8, S. 48–49.
  26. Gary Clarke: A Billiards & Snooker Compendium. Paragon Publishing, Rothersthorpe 2008, ISBN 978-1-899820-46-7, S. 59–60.
  27. John Pulman. In: wst.tv. World Snooker, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  28. Ron Florax: Prize Money Won – Season 2021-2022 – Professional. In: cuetracker.net. CueTracker, abgerufen am 12. September 2022 (englisch).
  29. Rob Maul: Top of the Pots: Top ten snooker players of all time with Ronnie O’Sullivan beating Stephen Hendry to No1 after World Championships win. In: thesun.co.uk. The Sun, 3. Mai 2022, abgerufen am 11. September 2022 (englisch).
  30. Carsten Scheele: 111 Gründe, Snooker zu lieben. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2016, ISBN 978-3-86265-607-3, S. 68–69.