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Maximum Break

Snooker-Break im Wert von 147 Punkten
Judd Trump beendet das Endspiel auf die Farben mit der letzten Schwarzen zum Maximum Break beim German Masters 2015.

Ein Maximum Break, oft auch nur Maximum, ist eine Besonderheit der Billard-Variante Snooker. Es kommt zustande, wenn zuvor keiner der beiden Spieler einen Ball gelocht hat und der „im Break befindliche“ Spieler in einer Aufnahme alle Bälle nacheinander in der regelkonformen Reihenfolge und dabei fünfzehnmal in der Kombination „Rot-Schwarz“ ohne Fehlstoß oder Foul locht, sodass die maximale Punktzahl von 147 Punkten erreicht wird.

Im Jahr 1982 spielte der sechsfache Weltmeister Steve Davis das erste offiziell anerkannte Maximum Break in einem Profiturnier, nachdem seit 1934 zahlreiche – teils auch nicht anerkannte – weitere Maximum Breaks außerhalb von Profiturnieren gespielt worden waren. In den folgenden Jahrzehnten stieg die Zahl der Maximum Breaks bis 2019 auf 155 an, wobei dem Engländer Ronnie O’Sullivan mit fünfzehn die meisten Maximum Breaks gelangen.

EntstehungBearbeiten

 
Entstehung eines Maximum Breaks

Maximum Breaks im „normalen“ SnookerBearbeiten

Im Snooker dient der Begriff „Break“ als eine Bezeichnung von hintereinander gelochten Bällen. Ein Break endet, sobald ein Lochversuch scheitert oder auf dem Tisch kein Ball mehr vorhanden ist („Clearance“). Eine Art Unterteilung findet ab einem Break von 100 oder mehr Punkten statt, ab dieser Grenze wird ein Break „Century Break“ genannt.

Ein Maximum Break ist das höchstmöglichste Break, das mit den auf dem Snookertisch liegenden Bällen innerhalb eines einzigen Frames gespielt werden kann, wobei es mit der 16-Reds-Clearance eine Ausnahme gibt. Voraussetzung dafür ist, dass zu Beginn des Breaks noch kein Ball gelocht wurde und somit alle Bälle auf dem Tisch liegen. Um es zu erzielen, muss zu jedem der fünfzehn roten Bälle mit der Wertigkeit von einem Punkt ein schwarzer Ball im Wert von sieben Punkten gespielt werden. Sofern alle Roten vom Tisch sind, müssen auch alle Farben im Endspiel mit dem summierten Wert von 27 Punkten gelocht werden, sodass am Ende des Frames ein Spieler ein Maximum Break erzielt hat. Ein Maximum Break gilt stets als herausragende Leistung eines Spielers und wird dementsprechend honoriert.

Sonderfall 16-Reds-ClearanceBearbeiten

 
Jamie Burnett (2014)

Mit einem Freeball am Anfang des Breaks ist eine noch höhere Punktezahl als 147 erreichbar. Einen solchen Freeball am Anfang des Breaks bekommt man, wenn der weiße Ball nach einem Foul des Gegners auf alle roten Bälle gesnookert ist. Somit kann der nun gesnookerte Spieler einen beliebigen Ball als „Ersatzrote“ nominieren und so – sofern er zur Ersatzroten Schwarz (sieben Punkte) locht – acht zusätzliche Punkte holen. Falls danach ein Maximum Break gespielt wird, ergibt sich daraus ein 155er-Break, was durch das Lochen von Schwarz als Maximum Break gezählt werden würde. Einen solchen Lauf nennt man 16-Reds-Clearance, da zusammen mit dem Freeball insgesamt 16 anstelle der üblichen 15 roten Bälle versenkt werden. Ein solches 155er-Break spielte der Engländer Jamie Cope während einer Trainingspartie im Sommer 2005.[1]

Ein Jahr zuvor spielte der Schotte Jamie Burnett während seines Qualifikationsspiels gegen Leo Fernandez für die UK Championship ein 148er-Break, was bis heute das höchste Break im Profisnooker ist. Es basierte auf einem frühen Freeball, für den Burnett den braunen Ball als Ersatzrote nominierte und als dazugehörige Farbe ebenfalls Braun (vier Punkte) spielte. Danach lochte er anschließend alle fünfzehn Roten, wobei er zwölfmal Schwarz (jeweils acht Punkte mit einer Roten), zweimal Pink (jeweils sieben Punkte mit einer Roten) und einmal Blau (sechs Punkte mit Rot) spielte, ehe er mit dem Endspiel auf die Farben sein 148er-Break vollendete. Aus dem Grund, dass nicht immer Schwarz zu den (Ersatz-)roten gespielt wurde, gilt es offiziell nicht als Maximum Break, obwohl es das einzige offiziell anerkannte Break mit einer höheren Punktzahl als 147 ist.[2][3] Burnett spielte drei Jahre später, in der Qualifikation für den Grand Prix, noch ein reguläres Maximum Break.

Maximum Breaks in verschiedenen SnookervariantenBearbeiten

Auch in den zahlreichen Varianten des Snookers gibt es Maximum Breaks. So kann bei der von Joe Davis mitentwickelten Variante Snooker Plus ein maximales Break von 210 Punkten erzielt werden, da zusätzlich zu den normalen Bällen ein orangener Ball im Wert von acht Punkten sowie ein violetter Ball im Wert von zehn Punkten vorhanden ist.

Beim Six-Red-Snooker, das mit nur sechs statt fünfzehn roten Bällen gespielt wird, kann ein Maximum Break im Wert von 75 Punkten gespielt werden. Durch einen Freeball kann diese Punktzahl auf 83 erhöht werden, was der Ägypter Wael Talaat bei der IBSF 6-Red-Snooker-Weltmeisterschaft 2014 erreicht hat.[4]

Beim Power Snooker – bei dem es zu den neun Roten zusätzlich weitere Regeln gibt – wäre ein Maximum Break von 99 Punkten möglich. Da es aber mit dem Power Ball und der Power Zone zwei weitere Änderungen gibt, die weitere Punkte bringen können, gibt es ein deutlich höheres Maximum Break. Sofern als erste Rote der Power Ball gelocht wird und von diesem Punkt innerhalb zwei Minuten alle Bälle aus der Power Zone (= der Bereich hinter dem D) gelocht werden, wäre theoretisch ein Maximum Break von 393 Punkten möglich (ein Punkt für den Power Ball + 4 × 7 Punkte für die erste Schwarze + 8 × 32 für die restlichen Roten + Schwarz + 4 × 27 für das Endspiel auf die Farben = 393 Punkte).

Sowohl beim Snookerpool als auch beim Ten-Red-Snooker, die beide mit jeweils zehn Roten, jedoch auf unterschiedlichen Tischen gespielt werden, wäre ein Maximum Break von 107 Punkten möglich.

GeschichteBearbeiten

Anfänge im AmateurbereichBearbeiten

 
Rekordweltmeister und Spieler eines Maximum Breaks: Joe Davis (ca. 1920)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt das Maximum Break gemeinhin als unspielbar.[2] Dies änderte sich, als der Neuseeländer Edward James O’Donoghue am 26. September 1934 in Griffith im australischen Bundesstaat New South Wales das erste Maximum Break spielte,[5] gefolgt von dem Kanadier Leo Levitt im November 1948.[6][7] Das erste offiziell anerkannte Maximum Break spielte Rekordweltmeister Joe Davis am 22. Januar 1955 während eines freien Spiels in der Londoner Leicester Square Hall,[2] wobei die Anerkennung erst im März 1957 erfolgte.[8]

Das erste Maximum Break in Deutschland während des regulären Turnierbetriebs wurde 1994 von Mike Henson im Finale der Gifhorner Open erzielt.[9]

Entwicklungen im ProfisektorBearbeiten

 
Cliff Thorburn spielte als erster zwei Maximum Breaks

Das erste in einem Profiturnier gespielte Maximum Break gelang John Spencer gegen Cliff Thorburn am 13. Januar 1979 beim Holsten Lager International im Fulcrum Centre in Slough; es wurde jedoch nicht anerkannt, da der Tisch zu große Taschen hatte. Des Weiteren hätte es auch das erste im Fernsehen übertragene Maximum Break sein können, wäre die Kameramannschaft nicht zur Teepause gegangen.[8] Fast auf den Tag genau drei Jahre später, am 11. Januar 1982, spielte Steve Davis beim Lada Classic dann das erste offiziell anerkannte Maximum Break, welches ebenso das erste im Fernsehen übertragene Maximum Break war. Zufällig saß auf dem Stuhl des Gegners John Spencer.[10][11]

Nur ein Jahr später spielte der Kanadier Cliff Thorburn im Rahmen seiner Partie gegen den Waliser Terry Griffiths das erste Maximum Break während einer Weltmeisterschaft.[2] Bis zum Ende der 1980er Jahre wurden jedoch nur acht offiziell anerkannte Maximum Breaks gespielt (darunter insgesamt zwei von Cliff Thorburn), doch spätestens ab dem Jahr 1992, in dem alleine fünf Maximum Breaks gespielt wurden, entwickelte sich diese Zahl rasant nach oben. So wurden im Kalenderjahr 1999 zwölf Maximum Breaks und im Kalenderjahr 2000 acht Maximum Breaks gespielt, worauf die Zahl wieder zurückging.[2] Dieser zuerst genannte Ansprung der Zahl lässt sich auf die Entwicklung der professionellen Spielweise zurückführen: Im Jahr 1985 kam der Schotte Stephen Hendry auf die Main Tour, der das Spiel deutlich offensiver anlegte als der Großteil der früheren Spieler. So entwickelte Hendry das strukturierte Breakbuilding, welches beispielsweise die „lange Rote“ als Einstiegsball und den Split des roten Pulks durch das Lochen der Blauen auf eine der Mitteltaschen beinhaltete, was bis dahin von den Spielern als zu riskant erachtet worden war. Ebenso war er sicher beim Lochen auf die Mitteltasche, was ein wichtiger Grundstein für das Breakbuilding war. Dadurch hatte er bessere Chancen, höhere Breaks und damit auch Maximum Breaks zu spielen. Da Hendry damit viel Erfolg hatte – er gewann unter anderem siebenmal die Snookerweltmeisterschaft – etablierte sich diese Spielweise.[12] Außerdem gab es in den 1990er Jahren sowohl durch die Öffnung der Tour für alle Spieler und ein damit verbundenes größeres Teilnehmerfeld als auch durch mehr Turniere an sich mehr potenzielle Möglichkeiten zum Spielen eines Maximum Breaks.

Zum Ende der 1990er Jahre, als Hendry immer noch dominierend war, kam mit dem Engländer Ronnie O’Sullivan ein weiterer schneller Spieler in die Weltspitze. O’Sullivan erhielt später den Spitznamen „The Rocket“, da er ebenfalls wie Hendry deutlich riskanter als andere vorher spielte und sich somit bessere Chancen erarbeitete. Im Rahmen der Snookerweltmeisterschaft 1997 spielte O’Sullivan das schnellste Maximum Break überhaupt. Je nach Interpretation der TV-Aufzeichnung hatte es eine Länge von 5:08 Minuten oder 5:20 Minuten, wobei sich der Weltverband und das Guinness-Buch der Rekorde auf 5:08 Minuten festgelegt haben.[13][14] Dies liegt eventuell daran, dass teilweise die Sekunden mitgezählt werden, in denen O’Sullivan von seinem Stuhl aufsteht, sich das auf dem Tisch liegende Bild anschaut und mit dem Break beginnt. Mit dem Verbot von Sponsoring durch Tabakfirmen begann zu Beginn der 2000er Jahre eine Flaute im Snookersport, bei der sich die Anzahl der Turniere drastisch reduzierte (bspw. 17 Turniere 1996/97 sowie neun Turniere 2005/06). Außerdem sank die Zahl der Main-Tour-Profis, wodurch die Anzahl der Spiele ebenfalls drastisch sank. In dieser Zeit hatte beispielsweise der Schotte John Higgins mit fünf Maximum Breaks zwischen 2000 und 2006 relativ großen Erfolg, da auch er ein guter Breakbuilder war.[15] So spielte er 2003 zum ersten Mal in zwei nacheinander folgenden Weltranglistenturnieren ein Maximum Break, sowohl beim LG Cup als auch bei den British Open.

Die Wende erfolgte 2007, als sechs Maximum Breaks in einem Kalenderjahr gespielt wurden. Zwei davon spielte O’Sullivan, dem es mit seinen Maximum Breaks bei der Northern Ireland Trophy und bei der UK Championship als zweitem Spieler gelang, in zwei aufeinander folgenden Weltranglistenturnieren ein Maximum Break zu spielen. Obwohl sich die Anzahl der Turniere erst mit der Einführung der Players Tour Championship zur Saison 2010/11 wieder merklich vergrößerte, hatten sich in der Weltspitze viele exzellente Spieler festgesetzt, welche die Spielweise von Hendry übernommen hatten und so ebenfalls bessere Chancen auf höhere Breaks hatten. In den 2010er Jahren schoss dann die Zahl der Maximum Breaks wieder rasant nach oben, da neben der Einführung der Players Tour Championship (2010–2016) auch durch einen radikalen Umbruch beim Weltverband (Barry Hearn) wieder viel mehr Turniere gespielt wurden. Im Rahmen des UK Championship 2013 spielte beispielsweise Mark Selby das 100. Maximum Break, im Verlauf des nächsten Jahres gelangen Shaun Murphy drei Maximum Breaks. Im Rahmen der Championship League 2017 stellte der Engländer Mark Davis einen Altersrekord auf, als er im Alter von 44 Jahren und 202 Tagen sein zweites Maximum Break spielte, nachdem er zwei Monate zuvor im Rahmen desselben Turnieres sein erstes Maximum Break gespielt hatte.[16] Es brauchte nur sechs weitere Jahre, bis David Gilbert während eines Spiels der Championship League das 147. Maximum spielte.[2]

Offizielle Maximum BreaksBearbeiten

KriterienBearbeiten

Um vom Weltverband World Professional Billiards & Snooker Association (WPBSA) offiziell anerkannt zu werden, muss ein Maximum Break folgende zwei Kriterien erfüllen.

  1. Das Maximum muss während eines Profiturnieres gespielt worden sein.
  2. Das Maximum muss auf einem Tisch mit Taschen, die eine regelkonforme Größe haben, gespielt worden sein.[2]

An diesen beiden Kriterien scheitern bereits viele Maximum Breaks. So wurden beispielsweise das aller erste Maximum Break von Edward James O’Donoghue oder das erste Maximum Break von Joe Davis nicht anerkannt, da sie nicht im Rahmen eines Profiturnieres gespielt wurden. Dieses Kriterium erfüllte dagegen das Maximum Break von John Spencer im Januar 1979, doch es wurde auf einem Tisch gespielt, welcher nicht die vorgeschriebene Taschengröße besaß.

Chronologische Maximum BreaksBearbeiten

Sofern die beiden oben stehenden Kriterien erfüllt sind, wird ein Maximum Break von der WPBSA offiziell anerkannt. Die folgende Tabelle listet diese offiziell anerkannten Maximum Breaks chronologisch auf.

  • Nr.: Nummer des Maximum Breaks
  • Datum: Datum, an welchem das Maximum Break gespielt wurde.
  • Spieler: Der Spieler, der das Maximum Break gespielt hat.
  • Ergebnis: Endstand des Matches, in welchem das Maximum Break gespielt wurde. Dabei wird die Frameanzahl des Spielers, welcher das Maximum Break gespielt hatte, als erstes genannt, als zweites folgt die Frameanzahl seines Gegners. Siege werden dabei grün; Unentschieden orange und Niederlagen rot aus Sicht des Maximum-Spielers hinterlegt.
  • Turnier: Link zum Turnier, in dessen Verlauf das Maximum Break gespielt wurde. Teilweise wird je nach Verfügbarkeit das einzelne Turnier verlinkt, manchmal werden auch die Übersichtsartikel zu den jeweiligen Turnieren genannt. Im Fernsehen übertragene Breaks sind mit (TV) gekennzeichnet.
  • Runde / Frame: Als erstes wird die Runde genannt, in welcher das Maximum Break gespielt wurde. Es folgt die Frameanzahl, also in welchen Frame das Maximum gespielt wurde.
  • Schiedsrichter: Schiedsrichter, der das Spiel, in dem das Maximum gespielt wurde, geleitet hat.
Nr. Datum Spieler[17][7][18] Ergebnis[19] Gegner Turnier Runde / Frame Schiedsrichter
1 11. Januar 1982 England  Steve Davis 5:2 England  John Spencer Lada Classic (TV) Viertelfinale, Frame 5 Vereinigtes Konigreich  Jim Thorpe
2 23. April 1983 Kanada  Cliff Thorburn 13:12 Wales  Terry Griffiths Weltmeisterschaft (TV) Achtelfinale, Frame 4 Wales  John Williams
3 28. Januar 1984 Kanada  Kirk Stevens 4:6 England  Jimmy White Masters (TV) Halbfinale, Frame 9 Irland  John Smyth
4 17. November 1987 England  Willie Thorne 9:4 Nordirland  Tommy Murphy UK Championship Runde der letzten 32, Frame 2 England  John Street
5 20. Februar 1988 England  Tony Meo 2:6 Schottland  Stephen Hendry Matchroom League Gruppenphase, Frame 7 England  Alan Chamberlain
6 24. September 1988 Kanada  Alain Robidoux 5:0 England  Jim Meadowcroft European Open Qualifikation Runde der letzten 128, Frame 2 Irland  John Smyth
7 18. Februar 1989 Schottland  John Rea 5:3 Schottland  Ian Black Scottish Professional Championship Viertelfinale, Frame 6 Schottland  Bill McKerron
8 08. März 1989 Kanada  Cliff Thorburn 7:1 England  Jimmy White Matchroom League Gruppenphase, Frame 4 England  Martin Webb
9 16. Januar 1991 Thailand  James Wattana 6:2 Wales  Paul Dawkins World Masters Runde der letzten 128, Frame 3 Schottland  Bruce Duncan
10 05. Juni 1991 England  Peter Ebdon 5:0 England  Wayne Martin Strachan Open Qualifikation Erste Runde England  Dave Church-West
11 25. Februar 1992 Thailand  James Wattana 5:1 Malta  Tony Drago British Open (TV) Achtelfinale, Frame 5 Schottland  Bruce Duncan
12 22. April 1992 England  Jimmy White 10:4 Malta  Tony Drago Weltmeisterschaft (TV) Erste Runde, Frame 4 England  John Street
13 09. Mai 1992 England  John Parrott 5:3 England  Tony Meo Matchroom League Gruppenphase, Frame 4 England  Roy Couch
14 24. Mai 1992 Schottland  Stephen Hendry 4:4 England  Willie Thorne Matchroom League Gruppenphase, Frame 8 England  Alan Shankland
15 14. November 1992 England  Peter Ebdon 4:9 Irland  Ken Doherty UK Championship Runde der letzten 64, Frame 12 England  Colin Brinded
16 07. September 1994 Irland  David McDonnell 5:3 England  Nic Barrow British Open Qualifikation Vierte Runde ~~  Howard Spencer
17 21. April 1995 Schottland  Stephen Hendry 16:12 England  Jimmy White Weltmeisterschaft (TV) Halbfinale, Frame 12 Nordirland  Len Ganley
18 25. November 1995 Schottland  Stephen Hendry 9:2 England  Gary Wilkinson UK Championship (TV) Achtelfinale, Frame 5 Wales  John Williams
19 05. Januar 1997 Schottland  Stephen Hendry 9:8 England  Ronnie O’Sullivan Charity Challenge (TV) Finale, Frame 17 England  Alan Chamberlain
20 21. April 1997 England  Ronnie O’Sullivan 10:6 England  Mick Price Weltmeisterschaft (TV) Erste Runde, Frame 14 Nordirland  Len Ganley
21 18. September 1997 Thailand  James Wattana 5:4 China Volksrepublik  Pang Wei Guo China International Viertelfinale, Frame 6 China Volksrepublik  Jiang Zhenyuan
22 16. Mai 1998 Schottland  Stephen Hendry 5:6 Irland  Ken Doherty Premier League Snooker (TV) Halbfinale, Frame 5 England  Alan Chamberlain
23 10. August 1998 England  Adrian Gunnell 5:4 Niederlande  Mario Wehrmann Thailand Masters Qualifikation Erste Runde England  Dave Palmer
24 13. August 1998 Zypern Republik  Mehmet Husnu 5:4 England  Eddie Barker China International Qualifikation Erste Runde ~~  Dave Baxter
25 13. Januar 1999 Nordirland  Jason Prince 4:5 England  Ian Brumby British Open Qualifikation Runde der letzten 96 England  Peter Williamson
26 29. Januar 1999 England  Ronnie O’Sullivan 5:2 Thailand  James Wattana Welsh Open (TV) Viertelfinale, Frame 3 England  John Newton
27 04. Februar 1999 England  Stuart Bingham 4:2 England  Barry Hawkins UK Tour – Event 3 Runde der letzten 128 England  Derek Budde
28 22. März 1999 England  Nick Dyson 4:3 England  Adrian Gunnell UK Tour – Event 4 Runde der letzten 128 England  Peter Williamson
29 06. April 1999 Schottland  Graeme Dott 5:4 England  David Roe British Open (TV) Runde der letzten 64, Frame 7 Wales  Haydn Parry
30 19. September 1999 Schottland  Stephen Hendry 9:5 England  Peter Ebdon British Open (TV) Finale, Frame 7 England  John Newton
31 21. September 1999 England  Barry Pinches 4:5 England  Joe Johnson Welsh Open Qualifikation Runde der letzten 96, Frame 12 England  Peter Williamson
32 13. Oktober 1999 England  Ronnie O’Sullivan 5:1 Schottland  Graeme Dott Grand Prix (TV) Runde der letzten 32, Frame 2 England  Colin Brinded
33 04. November 1999 England  Karl Burrows 3:5 England  Adrian Rosa Benson & Hedges Championship Runde der letzten 128 England  Graham Harding
34 22. November 1999 Schottland  Stephen Hendry 9:3 England  Paul Wykes UK Championship (TV) Achtelfinale, Frame 5 England  John Newton
35 21. Januar 2000 Schottland  John Higgins 6:4 Nordirland  Dennis Taylor Nations Cup (TV) Gruppenphase, Frame 7 England  Alan Chamberlain
36 24. März 2000 Schottland  John Higgins 6:4 England  Jimmy White Irish Masters (TV) Viertelfinale, Frame 1 England  Colin Brinded
37 28. März 2000 Schottland  Stephen Maguire 4:5 Thailand  Phaitoon Phonbun Scottish Open Qualifikation Erste Runde England  Stuart Bennett
38 05. April 2000 England  Ronnie O’Sullivan 5:4 Australien  Quinten Hann Scottish Open (TV) Runde der letzten 32, Frame 4 Niederlande  Jan Verhaas
39 25. Oktober 2000 Hongkong  Marco Fu 1:5 Irland  Ken Doherty Scottish Masters (TV) Erste Runde, Frame 4 ~~  Peter Reinaldi
40 07. November 2000 Schottland  David McLellan 5:3 England  Steve Meakin Benson & Hedges Championship Zweite Runde England  Stuart Bennett
41 19. November 2000 England  Nick Dyson 5:3 England  Robert Milkins UK Championship Qualifikation Zweite Runde England  Alan Chamberlain
42 25. Februar 2001 Schottland  Stephen Hendry 7:1 Wales  Mark Williams Malta Grand Prix (TV) Finale, Frame 3 Malta  Paul Galea
43 17. Oktober 2001 England  Ronnie O’Sullivan 5:1 Schottland  Drew Henry LG Cup (TV) Achtelfinale, Frame 3 Wales  Eirian Williams
44 12. November 2001 England  Shaun Murphy 5:2 England  Adrian Rosa Benson & Hedges Championship Runde der letzten 32 unbekannt
45 28. Oktober 2002 Malta  Tony Drago 3:5 England  Stuart Bingham Benson & Hedges Championship Runde der letzten 32 England  Alan Chamberlain
46 22. April 2003 England  Ronnie O’Sullivan 6:10 Hongkong  Marco Fu Weltmeisterschaft (TV) Erste Runde, Frame 7 Niederlande  Jan Verhaas
47 12. Oktober 2003 Schottland  John Higgins 5:9 Wales  Mark Williams LG Cup (TV) Finale, Frame 11 Schottland  Lawrie Annandale
48 12. November 2003 Schottland  John Higgins 5:1 Irland  Michael Judge British Open (TV) Runde der letzten 32, Frame 5 England  Peter Williamson
49 04. Oktober 2004 Schottland  John Higgins 3:5 England  Ricky Walden Grand Prix (TV) Runde der letzten 64, Frame 3 England  Peter Williamson
50 17. November 2004 England  David Gray 9:3 England  Mark Selby UK Championship Runde der letzten 32, Frame 5 Wales  Eirian Williams
51 20. April 2005 Wales  Mark Williams 10:1 England  Robert Milkins Weltmeisterschaft (TV) Erste Runde, Frame 9 England  Colin Brinded
52 22. November 2005 England  Stuart Bingham 5:0 Schottland  Marcus Campbell Masters Qualifikation Vierte Qualifikationsrunde, Frame 5 England  Peter Williamson
53 14. März 2006 England  Robert Milkins 4:10 England  Mark Selby Weltmeisterschaft Qualifikation Vierte Qualifikationsrunde, Frame 8 England  Dave Palmer
54 23. Oktober 2006 England  Jamie Cope 3:1 England  Michael Holt Grand Prix Gruppenphase, Frame 4 Malta  Terry Camilleri
55 14. Januar 2007 China Volksrepublik  Ding Junhui 6:3 England  Anthony Hamilton Masters (TV) Erste Runde, Frame 7 Schottland  Michaela Tabb
56 16. Februar 2007 England  Andrew Higginson 5:1 England  Allister Carter Welsh Open (TV) Viertelfinale, Frame 2 England  Dave Palmer
57 19. September 2007 Schottland  Jamie Burnett 4:3 China Volksrepublik  Liu Song Grand Prix Qualifikation Gruppenphase, Frame 6 England  Colin Humphries
58 14. Oktober 2007 England  Tom Ford 4:0 England  Steve Davis Grand Prix Gruppenphase, Frame 3 England  Andy Yates
59 08. November 2007 England  Ronnie O’Sullivan 6:2 England  Allister Carter Northern Ireland Trophy (TV) Achtelfinale, Frame 5 England  Colin Humphries
60 15. Dezember 2007 England  Ronnie O’Sullivan 9:8 England  Mark Selby UK Championship (TV) Halbfinale, Frame 17 England  Alan Chamberlain
61 29. März 2008 Schottland  Stephen Maguire 6:5 Wales  Ryan Day China Open (TV) Halbfinale, Frame 2 Wales  Eirian Williams
62 28. April 2008 England  Ronnie O’Sullivan 13:7 Wales  Mark Williams Weltmeisterschaft (TV) Achtelfinale, Frame 20 Wales  Eirian Williams
63 29. April 2008 England  Allister Carter 13:9 England  Peter Ebdon Weltmeisterschaft (TV) Viertelfinale, Frame 15 Malta  Terry Camilleri
64 02. Oktober 2008 England  Jamie Cope 2:5 Wales  Mark Williams Shanghai Masters (TV) Achtelfinale, Frame 3 China Volksrepublik  Deng Yueyuan
65 29. Oktober 2008 China Volksrepublik  Liang Wenbo 5:2 England  Martin Gould Bahrain Championship Qualifikation Dritte Qualifikationsrunde, Frame 4 England  Andy Yates
66 08. November 2008 Schottland  Marcus Campbell 5:0 Oman  Ahmed Basheer Al-Khusaibi Bahrain Championship (TV) Wildcardrunde, Frame 4 ~~  Abdullah Jahauni1
67 16. Dezember 2008 China Volksrepublik  Ding Junhui 4:9 Schottland  John Higgins UK Championship (TV) Achtelfinale, Frame 3 Niederlande  Jan Verhaas
68 28. April 2009 Schottland  Stephen Hendry 11:13 England  Shaun Murphy Weltmeisterschaft (TV) Viertelfinale, Frame 7 Malta  Terry Camilleri
69 05. Juni 2009 England  Mark Selby 1:2 England  Joe Perry Jiangsu Classic (TV) Gruppenphase, Frame 1 China Volksrepublik  Shi Ming
70 01. April 2010 Australien  Neil Robertson 1:5 England  Peter Ebdon China Open (TV) Achtelfinale, Frame 2 Schottland  Michaela Tabb
71 25. Juni 2010 Norwegen  Kurt Maflin 4:0 Polen  Michał Zieliński Players Tour Championship – Event 1 Runde der letzten 128, Frame 4 England  Andy Yates
72 06. August 2010 England  Barry Hawkins 4:1 England  James McGouran Players Tour Championship – Event 3 Runde der letzten 32 Wales  John Pellew
73 20. September 2010 England  Ronnie O’Sullivan 3:0 England  Mark King World Open Qualifikation (TV) Runde der letzten 64, Frame 3 Niederlande  Jan Verhaas
74 22. Oktober 2010 Thailand  Thanawat Tirapongpaiboon 1:4 England  Barry Hawkins Rhein-Main Masters Runde der letzten 32, Frame 3 Belgien  Olivier Marteel
75 23. Oktober 2010 Wales  Mark Williams 4:0 Deutschland  Diana Schuler Rhein-Main Masters Runde der letzten 128, Frame 1 Polen  Jaskula Tomasz
76 19. November 2010 England  Rory McLeod 3:4 Thailand  Issara Kachaiwong Prague Classic Runde der letzten 32, Frame 5 Deutschland  Bernd Sadleder
77 17. Februar 2011 Schottland  Stephen Hendry 2:4 Schottland  Stephen Maguire Welsh Open (TV) Achtelfinale, Frame 1 England  Peter Williamson
78 26. August 2011 England  Ronnie O’Sullivan 4:0 England  Adam Duffy Paul Hunter Classic (TV) Runde der letzten 32, Frame 3 Deutschland  Thorsten Müller
79 22. November 2011 England  Mike Dunn 5:0 Norwegen  Kurt Maflin German Masters Qualifikation Runde der letzten 128, Frame 4 Schottland  Leo Scullion
80 27. November 2011 England  David Gray 4:2 England  Robbie Williams Players Tour Championship – Event 10 Zweite Amateurrunde, Frame 6
81 29. November 2011 England  Ricky Walden 4:1 Wales  Gareth Allen Players Tour Championship – Event 10 Runde der letzten 128, Frame 3 England  Brendan Moore
82 15. Dezember 2011 Wales  Matthew Stevens 4:0 England  Michael Wasley FFB Snooker Open Runde der letzten 128, Frame 4 Belgien  Hilde Moens
83 15. Dezember 2011 China Volksrepublik  Ding Junhui 4:0 England  Brandon Winstone FFB Snooker Open Runde der letzten 128, Frame 3 England  Ben Williams
84 17. Dezember 2011 China Volksrepublik  Ding Junhui 4:1 England  James Cahill Players Tour Championship – Event 11 (TV) Runde der letzten 128, Frame 5 Belgien  Hilde Moens
85 18. Dezember 2011 England  Jamie Cope 4:3 Norwegen  Kurt Maflin Players Tour Championship – Event 11 Runde der letzten 32, Frame 1 Finnland  Pasi Jantti
86 14. Januar 2012 Hongkong  Marco Fu 5:2 England  Matthew Selt Haikou World Open Qualifikation Vierte Qualifikationsrunde, Frame 6 England  Andy Yates
87 11. April 2012 England  Robert Milkins 10:4 China Volksrepublik  Xiao Guodong Weltmeisterschaft Qualifikation Vierte Qualifikationsrunde, Frame 3 Wales  Paul Collier
88 21. April 2012 Schottland  Stephen Hendry 10:4 England  Stuart Bingham Weltmeisterschaft (TV) Runde der letzten 32, Frame 7 China Volksrepublik  Zhu Ying
89 01. Juli 2012 England  Stuart Bingham 4:10 England  Ricky Walden Wuxi Classic (TV) Finale, Frame 6 England  Brendan Moore
90 24. August 2012 Irland  Ken Doherty 4:0 Deutschland  Julian Treiber Paul Hunter Classic Runde der letzten 128, Frame 3 Osterreich  Walter Kunz
91 23. September 2012 Schottland  John Higgins 10:9 England  Judd Trump Shanghai Masters (TV) Finale, Frame 6 Schottland  Michaela Tabb
92 16. November 2012 England  Tom Ford 4:1 Wales  Matthew Stevens Bulgarian Open (TV) Runde der letzten 32, Frame 1 Belgien  Nico De Vos
93 21. November 2012 England  Andy Hicks 6:2 Wales  Daniel Wells UK Championship Qualifikation Zweite Qualifikationsrunde, Frame 8 Belgien  Olivier Marteel
94 22. November 2012 England  Jack Lisowski 6:2 China Volksrepublik  Chen Zhe UK Championship Qualifikation Dritte Qualifikationsrunde, Frame 4 England  Colin Humphries
95 05. Dezember 2012 Schottland  John Higgins 5:6 England  Mark Davis UK Championship (TV) Achtelfinale, Frame 8 Malta  Terry Camilleri
96 14. Dezember 2012 Norwegen  Kurt Maflin 4:1 England  Stuart Carrington Scottish Open Runde der letzten 32, Frame 1 England  John Twist
97 16. März 2013 China Volksrepublik  Ding Junhui 4:3 Nordirland  Mark Allen Players Tour Championship – Grand Finals (TV) Viertelfinale, Frame 1 Schottland  Michaela Tabb
98 28. Mai 2013 Australien  Neil Robertson 5:0 Agypten  Mohamed Khairy Wuxi Classic Qualifikation Runde der letzten 128, Frame 2 Wales  John Pellew
99 15. November 2013 England  Judd Trump 3:4 England  Mark Selby Antwerp Open Runde der letzten 32, Frame 3 Belgien  Herman Francken
100 07. Dezember 2013 England  Mark Selby 9:5 England  Ricky Walden UK Championship (TV) Halbfinale, Frame 7 Wales  Paul Collier
101 11. Dezember 2013 Thailand  Dechawat Poomjaeng 5:3 England  Zak Surety German Masters Qualifikation Runde der letzten 128, Frame 4 England  Greg Coniglio
102 12. Dezember 2013 England  Gary Wilson 5:3 England  Ricky Walden German Masters Qualifikation Runde der letzten 128, Frame 4 Schottland  Leo Scullion
103 08. Januar 2014 England  Shaun Murphy 3:2 England  Mark Davis Championship League (Gruppe 2) Gruppenphase, Frame 3 Wales  Paul Collier
104 09. Februar 2014 England  Shaun Murphy 4:2 Wales  Jamie Jones Gdynia Open Achtelfinale, Frame 6 Polen  Monika Sułkowska
105 02. März 2014 England  Ronnie O’Sullivan 9:3 China Volksrepublik  Ding Junhui Welsh Open (TV) Finale, Frame 12 Schottland  Leo Scullion
106 22. August 2014 Indien  Aditya Mehta 2:4 Schottland  Stephen Maguire Paul Hunter Classic Runde der letzten 32, Frame 3 Deutschland  Luise Kraatz
107 23. Oktober 2014 Wales  Ryan Day 4:1 China Volksrepublik  Cao Yupeng Haining Open Runde der letzten 32, Frame 5 China Volksrepublik  Zhou Bingfeng
108 23. November 2014 England  Shaun Murphy 4:0 England  Robert Milkins Ruhr Open (TV) Finale, Frame 2 Deutschland  Thorsten Müller
109 04. Dezember 2014 England  Ronnie O’Sullivan 6:0 England  Matthew Selt UK Championship (TV) Achtelfinale, Frame 6 Niederlande  Jan Verhaas
110 12. Dezember 2014 England  Ben Woollaston 4:0 England  Joe Steele Lisbon Open Runde der letzten 128, Frame 3 Belgien  Marc Lauwers
111 05. Januar 2015 England  Barry Hawkins 3:0 Schottland  Stephen Maguire Championship League (Gruppe 1) Gruppenphase, Frame 2 England  Rob Spencer
112 11. Januar 2015 Hongkong  Marco Fu 6:3 England  Stuart Bingham Masters (TV) Achtelfinale, Frame 4 England  Brendan Moore
113 06. Februar 2015 England  Judd Trump 4:5 England  Mark Selby German Masters Viertelfinale, Frame 5 Deutschland  Marcel Eckardt
114 10. Februar 2015 England  David Gilbert 2:3 China Volksrepublik  Xiao Guodong Championship League (Gruppe 7) Gruppenphase, Frame 3 Deutschland  Maike Kesseler
115 06. Dezember 2015 Australien  Neil Robertson 10:5 China Volksrepublik  Liang Wenbo UK Championship (TV) Finale, Frame 6 Niederlande  Jan Verhaas
116 11. Dezember 2015 Hongkong  Marco Fu 4:2 England  Sam Baird Gibraltar Open Runde der letzten 64, Frame 5 England  Martyn Royce
117 19. Februar 2016 China Volksrepublik  Ding Junhui 2:5 Australien  Neil Robertson Welsh Open (TV) Viertelfinale, Frame 6 England  Brendan Moore
118 25. Februar 2016 Irland  Fergal O’Brien 1:3 England  Mark Davis Championship League (Gruppe 6) Gruppenphase, Frame 1 Deutschland  Marcel Eckardt
119 27. August 2016 Thailand  Thepchaiya Un-Nooh 4:1 Norwegen  Kurt Maflin Paul Hunter Classic Runde der letzten 32, Frame 2 Deutschland  Erik Amberg
120 20. September 2016 Schottland  Stephen Maguire 5:0 China Volksrepublik  Yi Chen Xu Shanghai Masters Wildcardrunde, Frame 3 China Volksrepublik  Tang Xu
121 28. September 2016 England  Shaun Murphy 4:0 England  Allan Taylor European Masters Qualifikation Runde der letzten 64, Frame 2 England  Rob Spencer
122 11. Oktober 2016 England  Alfred Burden 3:4 Wales  Daniel Wells English Open Runde der letzten 128, Frame 6 Weissrussland  Tatiana Woollaston
123 16. November 2016 Schottland  John Higgins 4:1 England  Sam Craigie Northern Ireland Open Runde der letzten 64, Frame 5 Polen  Malgorzata Kanieska
124 27. November 2016 Nordirland  Mark Allen 6:4 England  Rod Lawler UK Championship Runde der letzten 64, Frame 7 Deutschland  Marcel Eckardt
125 08. Dezember 2016 England  Allister Carter 5:0 China Volksrepublik  Wang Yuchen German Masters Qualifikation Runde der letzten 128, Frame 4 England  Dave Palmer
126 08. Dezember 2016 Schottland  Ross Muir 5:2 Brasilien  Itaro Santos German Masters Qualifikation Runde der letzten 128, Frame 3 Deutschland  Ingo Schmidt
127 10. Januar 2017 England  Mark Davis 3:2 Australien  Neil Robertson Championship League (Gruppe 3) Gruppenfinale, Frame 5 England  Brendan Moore
128 01. Februar 2017 England  Tom Ford 5:2 England  Peter Ebdon German Masters Runde der letzten 32, Frame 2 Polen  Miłosz Olborski
129 02. März 2017 England  Mark Davis 3:2 Schottland  John Higgins Championship League (Winners’ Group) Gruppenphase, Frame 5 England  Rob Spencer
130 30. März 2017 England  Judd Trump 5:3 China Volksrepublik  Tian Pengfei China Open (TV) Achtelfinale, Frame 5 England  Brendan Moore
131 06. April 2017 England  Gary Wilson 10:9 Irland  Josh Boileau Weltmeisterschaft Qualifikation Erste Qualifikationsrunde, Frame 4 England  Dave Ford
132 18. Oktober 2017 China Volksrepublik  Liang Wenbo 4:3 England  Tom Ford English Open Runde der letzten 64, Frame 6 England  Rob Spencer
133 31. Oktober 2017 England  Kyren Wilson 5:6 England  Martin Gould International Championship Runde der letzten 32, Frame 10 China Volksrepublik  Shen Yifei
134 12. Dezember 2017 China Volksrepublik  Cao Yupeng 4:0 England  Andrew Higginson Scottish Open Runde der letzten 128, Frame 3 England  Rob Spencer
135 26. Januar 2018 England  Martin Gould 3:2 China Volksrepublik  Li Hang Championship League (Gruppe 6) Gruppenphase, Frame 5 England  Brendan Moore
136 26. März 2018 Belgien  Luca Brecel 3:0 Schottland  John Higgins Championship League (Gruppe 7) Gruppenphase, Frame 3 Wales  Paul Collier
137 03. April 2018 England  Ronnie O’Sullivan 2:6 England  Elliot Slessor China Open (TV) Runde der letzten 64, Frame 5 China Volksrepublik  Peggy Li
138 04. April 2018 England  Stuart Bingham 6:5 England  Ricky Walden China Open Runde der letzten 32, Frame 7 China Volksrepublik  Zhang Yi
139 12. April 2018 China Volksrepublik  Liang Wenbo 10:2 England  Rod Lawler Weltmeisterschaft Qualifikation Erste Qualifikationsrunde, Frame 10 England  Ben Williams
140 24. August 2018 Zypern Republik  Michael Georgiou 4:2 Deutschland  Umut Dikme Paul Hunter Classic Runde der letzten 128, Frame 3 Deutschland  Marcel Eckardt
141 24. August 2018 Wales  Jamie Jones 2:4 England  Lee Walker Paul Hunter Classic Runde der letzten 64, Frame 3 Deutschland  Michael Schäfer
142 16. Oktober 2018 Thailand  Thepchaiya Un-Nooh 4:1 Iran  Soheil Vahedi English Open Runde der letzten 128, Frame 1 Weissrussland  Anastasiya Tuzikava
143 17. Oktober 2018 England  Ronnie O’Sullivan 4:0 England  Allan Taylor English Open (TV) Runde der letzten 64, Frame 4 Deutschland  Marcel Eckardt
144 08. November 2018 England  Mark Selby 3:4 Australien  Neil Robertson Champion of Champions (TV) Erste Runde, Frame 2 Bulgarien  Dessislawa Boschilowa
145 12. Dezember 2018 Schottland  John Higgins 4:0 Nordirland  Gerard Greene Scottish Open (TV) Zweite Runde, Frame 3 Polen  Malgorzata Kanieska
146 21. Dezember 2018 England  Judd Trump 5:0 Deutschland  Lukas Kleckers German Masters Qualifikation (TV) Runde der letzten 64, Frame 3 Polen  Radoslaw Matusiak
147 22. Januar 2019 England  David Gilbert 1:3 Schottland  Stephen Maguire Championship League (Gruppe 5) (TV) Gruppenphase, Frame 2 Wales  Paul Collier
148 12. Februar 2019 Australien  Neil Robertson 4:1 Nordirland  Jordan Brown Welsh Open (TV) Runde der letzten 128, Frame 4 England  Glen Sullivan-Bisset
149 14. Februar 2019 Thailand  Noppon Saengkham 1:4 England  Mark Selby Welsh Open (TV) Runde der letzten 32, Frame 2 Deutschland  Luise Kraatz
150 28. Februar 2019 China Volksrepublik  Zhou Yuelong 3:4 China Volksrepublik  Lü Haotian Indian Open Runde der letzten 64, Frame 4 Indien  Nazeer V
151 03. April 2019 England  Stuart Bingham 6:3 England  Peter Ebdon China Open (TV) Runde der letzten 32, Frame 7 China Volksrepublik  Wang Haitao
152 17. Juni 2019 England  Tom Ford 6:1 Schottland  Fraser Patrick International Championship Qualifikation (TV) Runde der letzten 128, Frame 7 England  Andy Yates
153 17. Oktober 2019 England  Tom Ford 4:3 England  Shaun Murphy English Open (TV) Achtelfinale, Frame 7 England  Nigel Leddie
154 12. November 2019 England  Stuart Bingham 4:3 China Volksrepublik  Lu Ning Northern Ireland Open Runde der letzten 128, Frame 1 Schottland  Leo Scullion
155 27. November 2019 England  Barry Hawkins 6:2 Nordirland  Gerard Greene UK Championship Runde der letzten 128, Frame 4 England  Brendan Moore
1 Von CueTracker wird Michaela Tabb als Schiedsrichterin genannt, der Weltverband dagegen nennt Abdullah Jahauni, welcher auch auf zwei weiteren Internetseiten als Schiedsrichter genannt wird.

StatistikenBearbeiten

Die folgenden Tabellen basieren auf den Daten der vorherigen chronologischen Übersicht.

Spieler mit den meisten Maximum BreaksBearbeiten

 
Ding Junhui (2015)
 
Shaun Murphy (2015)

Auch in dieser Statistik fällt auf, dass die im Geschichts-Abschnitt schon erwähnten Spieler durch ihre Fähigkeiten bereits zahlreiche Maximum Breaks gespielt haben.

  • Platz: Platzierung des Spielers, wobei nach der Anzahl der Maximum Breaks sortiert wird. Mindestgrenze sind drei gespielte Maximum Breaks.
  • Anzahl: Anzahl der vom Spieler gespielten Maximum Breaks. Nach dieser Zahl ist die grundlegende Sortierung ausgerichtet.
  • Spieler: Name des Spielers sowie die Flagge des Landes, für das er antrat, als er das Maximum spielte.
  • Letztes: Monats- und Jahresangabe, wann der Spieler sein letztes Maximum gespielt hat.
Platz Anzahl Spieler Letztes
1 15 England  Ronnie O’Sullivan 17. Oktober 2018
2 11 Schottland  Stephen Hendry 12. April 2012
3 9 Schottland  John Higgins 12. Dezember 2018
4 6 China Volksrepublik  Ding Junhui 19. Februar 2016
England  Stuart Bingham 12. November 2019
6 5 England  Shaun Murphy 28. September 2016
England  Tom Ford 17. Oktober 2019
8 4 Hongkong  Marco Fu 11. Dezember 2015
Australien  Neil Robertson 12. Februar 2019
England  Judd Trump 21. Dezember 2018
11 3 England  Jamie Cope 18. Dezember 2011
China Volksrepublik  Liang Wenbo 12. April 2018
Schottland  Stephen Maguire 20. September 2016
England  Mark Selby 08. November 2018
Thailand  James Wattana 18. September 1997
England  Barry Hawkins 27. November 2019

Anzahl der Maximum Breaks pro NationBearbeiten

Beachtenswert ist vor allem, dass neben den Heimatländern des Snookersports, also insbesondere Großbritannien und Irland, auch asiatische Länder wie China und Thailand bereits viele Maximum Breaks erzielt haben. Dies liegt vor allem daran, dass mit der Professionalisierung des Sportes auch der asiatische Markt zugänglich wurde und durch Spieler wie James Wattana und Ding Junhui es insbesondere in Thailand und China eine Art Boom gab.

  • Platz: Platzierung der Nation. Sortiert wird in der grundlegenden Version zuerst nach der insgesamten Anzahl der Maximum Breaks, danach nach dem Durchschnitt. Falls immer noch zwei Nationen gleich auf liegen, wird der Platz geteilt.
  • Nation: Nation des Spielers mit Flagge.
  • Spieler: Zahl der Spieler der Nation, die mindestens ein Maximum Break gespielt haben.
  • Maximum Breaks insgesamt: Zahl der von allen Spielern der Nation gespielten Maximum Breaks.
  • Durchschnitt: Durchschnittliche Anzahl der Maximum Breaks pro Spieler.
Platz Nation Spieler Maximum Breaks
insgesamt
Durchschnitt
1 England  England 34 78 2,29
2 Schottland  Schottland 9 29 3,22
3 China Volksrepublik  Volksrepublik China 4 11 2,75
4 Thailand  Thailand 5 8 1,6
5 Wales  Wales 4 5 1,25
6 Australien  Australien 1 4 4
Hongkong  Hongkong 1 4 4
8 Kanada  Kanada 3 4 1,33
9 Irland  Irland 3 3 1
10 Norwegen  Norwegen 1 2 2
11 Nordirland  Nordirland 2 2 1
Zypern Republik  Zypern 2 2 1
13 Belgien  Belgien 1 1 1
Indien  Indien 1 1 1
Malta  Malta 1 1 1

Anzahl von Maximum Breaks pro SchiedsrichterBearbeiten

Auffallend an dieser Statistik ist der Punkt, dass zahlreiche langjährige und erfahrene Snookerschiedsrichter, die damit mehr und besser besetzte Matches leiten, einen Großteil der Maximum Breaks geleitet haben.

  • Platz: Platzierung des Schiedsrichters, wobei nach der Anzahl der geleiteten Maximum Breaks sortiert wird. Mindestanzahl sind drei geleitete Maximum Breaks.
  • Schiedsrichters: Name des Schiedsrichters sowie die Flagge des Landes, für das er antrat, als er das Maximum leitete.
  • Anzahl: Anzahl der vom Schiedsrichter geleiteten Maximum Breaks. Nach dieser Zahl ist die grundlegende Sortierung ausgerichtet.
  • Letztes: unterteilt in:
    • Spieler Namen des Spielers sowie die Flagge des Landes, für das er antrat, als er das letzte vom Schiedsrichter geleitete Maximum Break spielte
    • Datum Datum des letzten vom Schiedsrichter geleiteten Maximum Breaks.
Platz Schiedsrichter Anzahl Letztes
Spieler Datum
1 England  Brendan Moore 8 England  Barry Hawkins 27. November 2019
2 England  Alan Chamberlain 7 England  Ronnie O’Sullivan 15. Dezember 2007
England  Peter Williamson Schottland  Stephen Hendry 17. Februar 2011
4 Niederlande  Jan Verhaas 6 Australien  Neil Robertson 06. Dezember 2015
5 Wales  Paul Collier 5 England  David Gilbert 22. Januar 2019
Deutschland  Marcel Eckardt England  Ronnie O’Sullivan 17. Oktober 2018
England  Rob Spencer China Volksrepublik  Cao Yupeng 12. Dezember 2017
England  Andy Yates England  Tom Ford 17. Juni 2019
9 England  Colin Brinded 4 Wales  Mark Williams 20. April 2005
Malta  Terry Camilleri England  Mark Davis 05. Dezember 2012
England  Dave Palmer England  Ali Carter 08. Dezember 2016
Schottland  Leo Scullion England  Stuart Bingham 12. November 2019
Schottland  Michaela Tabb China Volksrepublik  Ding Junhui 16. März 2013
Wales  Eirian Williams England  Ronnie O’Sullivan 28. April 2008
14 England  John Newton 3 Schottland  Stephen Hendry 22. November 1999
England  Colin Humphries England  Jack Lisowski 22. November 2012

Anzahl der Maximum Breaks nach TurnierBearbeiten

Die unten stehende Reihenfolge lässt sich größtenteils mit folgenden zwei Faktoren erklären. Einerseits sind bzw. waren viele Turniere, bspw. die UK Championship seit 1977 oder die Snookerweltmeisterschaft seit 1927, schon lange Jahre auf der Profitour verankert und boten so mehr Möglichkeiten als neuere Turniere. Andererseits haben bspw. die Championship League oder das Masters ein zwar kleines, dafür aber exzellentes, meist aus Spielern der Weltspitze bestehendes Teilnehmerfeld, wodurch die Wahrscheinlichkeit auf ein Maximum Break deutlich höher ist. Hinzu kommt, dass die Ligen zusätzlich ein unverhältnismäßig großes Teilnehmerfeld haben, wobei dies auch für UK Championship und unter anderem die English Open gilt.

  • Platz: Platzierung des Turnieres, wobei nach der Anzahl der geleiteten Maximum Breaks sortiert wird. Mindestanzahl sind drei Maximum Breaks.
  • Schiedsrichters: Name der letzten Ausgabe des Turnieres.
  • Anzahl: Anzahl der während des Turnieres gespielten Maximum Breaks. Nach dieser Zahl ist die grundlegende Sortierung ausgerichtet.
  • Letztes: unterteilt in:
    • Jahr Jahr des letzten während des Turnieres gespielten Maximum Breaks.
    • Spieler Namen des Spielers sowie die Flagge des Landes, für das er antrat, als er das letzte während des Turnieres gespielte Maximum Break spielte.
Platz Turnier Anzahl Letztes
Jahr Spieler
1 UK Championship 16 2019 England  Barry Hawkins
2 Snookerweltmeisterschaft 14 2018 China Volksrepublik  Liang Wenbo
3 Championship League 9 2019 England  David Gilbert
World Open 2012 Hongkong  Marco Fu
5 German Masters 8 2019 England  Judd Trump
Welsh Open 2019 Thailand  Noppon Saengkham
China Open 2019 England  Stuart Bingham
8 British Open 6 2003 Schottland  John Higgins
Paul Hunter Classic 2018 Wales  Jamie Jones
10 English Open 5 2019 England  Tom Ford
Premier League Snooker 1998 Schottland  Stephen Hendry
Scottish Open 2018 Schottland  John Higgins
12 Benson & Hedges Championship 4 2002 Malta  Tony Drago
Masters 2015 Hongkong  Marco Fu
15 Wuxi Classic 3 2013 Australien  Neil Robertson
Shanghai Masters 2016 Schottland  Stephen Maguire

BesonderheitenBearbeiten

 
Spielte unter Bauchkrämpfen sein erstes Maximum Break: Tom Ford (2015)

Erwähnenswert ist vor allem Ronnie O’Sullivan, der mit fünfzehn Maximum Breaks nicht nur die meisten, sondern 1997 mit 5:08 Minuten auch das schnellste Maximum Break spielte.[13] Nachdem O’Sullivan bei den World Open 2010 wegen seines Ärgers über die geringe Preissumme das Maximum Break vor der letzten Schwarzen abbrechen wollte und erst Schiedsrichter Jan Verhaas ihn zum Weiterspielen überreden konnte, gelang O’Sullivan einen Tag vor seinem 39. Geburtstag beim UK Championship 2014 sein 13. Maximum Break trotz eines gebrochenen Knöchels.[20] Neben O’Sullivan hatte auch der Engländer Tom Ford bei einem seiner Maximum Breaks gesundheitliche Probleme: Kurz bevor er beim Grand Prix 2007 den sechsfachen Weltmeister Steve Davis mit 4:0 besiegte und sein erstes Maximum Break spielte, wurde Ford mit einer Gastroenteritis ins Krankenhaus eingeliefert und dort behandelt. Nachdem er sich selbst entlassen hatte, schaffte Ford sein erstes Maximum Break.[21]

Nachdem sich O’Sullivan 2010 noch zum Ende des Maximum Break überreden ließ, protestierte er bei den Welsh Open 2016 erneut gegen die seiner Ansicht nach zu geringen Belohnungen für ein Maximum Break. Im fünften und insgesamt letzten Frame seiner Partie gegen Barry Pinches war er auf Maximum-Break-Kurs, als er sich erst bei einem Offiziellen und dann in der Kommentatorenkabine über die Belohnung für ein Maximum Break informierte. Da ihm 10.000 Pfund Sterling zu gering erschienen, spielte er nach der 14. Roten statt Schwarz die pinke Kugel, sodass er ein 146er-Break spielte.[22]

PrämienBearbeiten

Ein Maximum Break wird stets mit einer Extraprämie belohnt. So bekam Steve Davis für das erste Maximum Break im Jahr 1982 einen Lada Riva vom Titelsponsor Lada, den er an seine Eltern verschenkte.[23][24] Später gab es eine zusätzliche Geldprämie, die bei den meisten Turnieren 20.000 Pfund betrug. Bis 2011 wurde bei der Snookerweltmeisterschaft für ein Maximum in der Hauptrunde sogar eine Prämie von 147.000 Pfund gezahlt.[25]

Ab 2011 wurde die Extraprämie in eine Jackpot-Regelung umgewandelt, der „Rolling 147 Prize“. Für jedes Turnier wurde eine feste Prämie angesetzt:

  • für die Hauptrunde eines vollwertigen Weltranglistenturniers 5000 £
  • für die Qualifikationsrunde eines Weltranglistenturniers 500 £

Wurde kein Maximum Break erzielt, die Prämie also nicht ausgeschüttet, wurde der Prämienbetrag in einem Topf gesammelt. Für jede Turnierart gab es einen eigenen Topf. Wurde dann bei einem späteren Turnier gleicher Art ein Maximum Break erzielt, so erhielt der Spieler neben der Turnierprämie auch die Summe, die sich in dem zur Turnierart gehörigen Topf angesammelt hat.[26] Zur Saison 2019/20 wurde der Rolling 147 Prize jedoch wieder abgeschafft und durch ein System ersetzt, durch das bei zwanzig gespielten Maximum Breaks während einer einzigen Saison unter den Spielern dieser Maximum Breaks ein Preisgeld von einer Million Pfund Sterling aufgeteilt wird.[27]

Für die Weltmeisterschaft gibt es weiterhin Sonderregelungen. So wurden 2018 40.000 £ und 2019 50.000 £ für ein Hauptrundenmaximum ausgelobt.

Bis zum Ende der Players Tour Championship zum Saisonende 2016 gab es auch für die PTC einen gesonderten Rolling 147 Prize, welcher ebenfalls 500 £ betrug.[28]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Clive Everton: Murphy shows the form and confidence of a champion. In: The Guardian. 12. Oktober 2005, abgerufen am 20. Februar 2019 (englisch).
  2. a b c d e f g Gilbert Makes Historic 147th Maximum. World Professional Billiards & Snooker Association, 22. Januar 2019, abgerufen am 11. Februar 2019 (englisch).
  3. Clive Everton: Burnett’s break goes one better. In: The Guardian. 18. Oktober 2004, abgerufen am 22. Februar 2019 (englisch).
  4. Vivek Pathak: Wael Talaat set a Record High Break in 6Reds. IBSF, 20. Juni 2014, abgerufen am 1. März 2019 (englisch).
  5. Calendar of Events in the History of English Billiards and Snooker (Juli – September). snookergames.co.uk, abgerufen am 30. Januar 2019 (englisch).
  6. Snooker Canada: Leo Levitt. Snooker Canada, 20. Dezember 2015, abgerufen am 30. Januar 2019 (englisch).
  7. a b Hugo Kastner: Humboldt Ratgeber Snooker. Humboldt Verlags, Baden-Baden 2006, ISBN 978-3-89994-098-5, S. 161 (google.de).
  8. a b Calendar of Events in the History of English Billiards and Snooker. snookergames.co.uk, abgerufen am 20. Februar 2019 (englisch).
  9. Historie und Highlights in Gifhorn oder durch Gifhorner Spieler. RSC Gifhorn, abgerufen am 18. Februar 2019 (englisch).
  10. Jamie Watkins: The 147 Club. Global Snooker Centre, 2008, archiviert vom Original am 19. Januar 2009; abgerufen am 20. Februar 2019 (englisch).
  11. Snooker World Records. snooker.org, 4. Januar 2019, abgerufen am 20. Februar 2019 (englisch).
  12. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snookers. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 116–119.
  13. a b Fastest 147 break in snooker. In: guinnessworldrecords.com. Guinness World Records, 21. April 1997, abgerufen am 8. Mai 2018 (englisch).
  14. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snookers. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 119–122.
  15. Rolf Kalb: Die faszinierende Welt des Snookers. Edel Books, Hamburg 2018, ISBN 978-3-8419-0611-3, S. 122–124.
  16. Higgins wins Championship League. World Snooker, 3. März 2017, abgerufen am 20. Februar 2019 (englisch).
  17. Chris Turner: Maximum Breaks. Chris Turner’s Snooker Archive, 2011, archiviert vom Original am 8. Mai 2016; abgerufen am 31. Januar 2019 (englisch).
  18. 147 Breaks. World Professional Billiards & Snooker Association, abgerufen am 27. November 2019 (englisch).
  19. Ron Florax: CueTracker - Maximums Made - All-time - Professional - Snooker Results & Statistics. Cuetracker.net, abgerufen am 31. Januar 2019 (englisch).
  20. Jörg Leopold: Snooker-Star Ronnie O'Sullivan: Maximum Break trotz Knöchelbruch. Der Tagesspiegel, 5. Dezember 2014, abgerufen am 30. März 2019 (englisch).
  21. Tom Ford. World Snooker, 11. Januar 2015, abgerufen am 30. März 2019 (englisch).
  22. Press Association: Ronnie O’Sullivan passes up 147 break at Welsh Open as prize is ‘too cheap’. The Guardian, 15. Februar 2016, abgerufen am 30. März 2019 (englisch).
  23. Steve Davis: Interesting. Dragonstars Eventmanagement, Fürth 2016, ISBN 978-3-00-053061-6, S. 144–148 (englisch: Interesting. Ebury Press, London 2015.).
  24. Steven Pye: Sporting firsts of the 1980s: from a nine-dart finish to a 147 break. In: The Guardian. 14. November 2013, abgerufen am 20. Februar 2019 (englisch).
  25. World Snooker: Williams unhappy with 147 prize removal. BBC Sport, 23. April 2011, abgerufen am 20. Februar 2019 (englisch).
  26. Rolling 147 Prizes for Ladbrokes World Grand Prix and Ladbrokes Players Championship. World Snooker, 29. Februar 2016, abgerufen am 18. Februar 2019 (englisch).
  27. 19 More Maximums Required For £1 Million Bonus. World Snooker, 15. August 2019, abgerufen am 4. November 2019 (englisch).
  28. 147 Rolling Prizes. World Snooker, 1. Dezember 2011, archiviert vom Original am 3. Dezember 2011; abgerufen am 20. Februar 2019 (englisch).
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