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Frohburg

Stadt im Landkreis Leipzig, Sachsen, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Frohburg
Frohburg
Deutschlandkarte, Position der Stadt Frohburg hervorgehoben

Koordinaten: 51° 3′ N, 12° 33′ O

Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Leipzig
Höhe: 176 m ü. NHN
Fläche: 145,31 km2
Einwohner: 12.470 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 86 Einwohner je km2
Postleitzahl: 04654
Vorwahlen: 034348, 034341, 034344, 034345Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: L, BNA, GHA, GRM, MTL, WUR
Gemeindeschlüssel: 14 7 29 140
Stadtgliederung: 33 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Markt 13–15[2]
04654 Frohburg
Website: www.frohburg.de
Bürgermeister: Wolfgang Hiensch (BuW)
Lage der Stadt Frohburg im Landkreis Leipzig
Sachsen-AnhaltThüringenLandkreis MittelsachsenLandkreis NordsachsenLeipzigBennewitzBöhlen (Sachsen)BornaBorsdorfBrandisColditzFrohburgGrimmaGroitzschGroßpösnaKitzscherLossatalMachernMarkkleebergMarkranstädtNeukieritzschNeukieritzschThallwitzTrebsen/MuldeBad LausickOtterwischGeithainBelgershainNaunhofParthensteinElstertrebnitzPegauPegauRegis-BreitingenWurzenZwenkauRöthaKarte
Über dieses Bild

Frohburg ist eine Kleinstadt im Landkreis Leipzig, Freistaat Sachsen, an der Grenze zu Thüringen.

Geographie und VerkehrBearbeiten

GeographieBearbeiten

Frohburg liegt etwa in der Mitte zwischen Leipzig und Chemnitz am Übergang der Leipziger Tieflandsbucht zum Sächsischen Burgen- und Heideland, ca. 35 km südlich von Leipzig und 10 km südlich von Borna. Durch Frohburg fließen das Flüsschen Wyhra und durch einige Ortsteile die Bäche Eula und Kleine Eula.

Name und StadtgliederungBearbeiten

Der Name wird für eine Eindeutschung des französischen Burgnamentyps der Kreuzritterzeit gehalten, der im Mittel-Niederdeutschen die Bedeutung „vro“ (also froh, fröhlich) hatte, was gleichbedeutend ist mit „die Burg, die froh stimmte oder auf der ein frohes Ritterleben herrschte“.[3] Die Ortsteile von Frohburg sind:

 
Ortsaufteilung der Stadt Frohburg

NachbargemeindenBearbeiten

Borna Kitzscher Bad Lausick
Fockendorf   Geithain
Windischleuba Langenleuba-Niederhain Penig

VerkehrBearbeiten

 
Bahnhof

Durch Frohburg verläuft die Staatsstraße 51 (ehemalige Bundesstraße  ). Südlich von Frohburg kreuzen sich die Bundesstraße   und die Staatsstraße 51. Im aktuellen Bundesverkehrswegeplan ist ein Neubau der Bundesstraße   von Altenburg über Benndorfer Flur direkt zu einer neuen Autobahnanschlussstelle "Frohburg" an der Autobahn   in der Nähe von Bubendorf enthalten.

Auch die Bahnstrecke (Leipzig–)Neukieritzsch–Chemnitz führt durch die Stadt. Zirka 5 km östlich der Stadt Frohburg verläuft die Bundesautobahn  , über die AS Geithain bzw. Borna Süd ist die Stadt von Süden bzw. Norden erreichbar. Durch den Ortsteil Flößberg führt die Bundesstraße  , durch die Ortsteile Hopfgarten und Tautenhain die Bahnstrecke Leipzig–Geithain mit je einem Haltepunkt.

Der Bahnhof Frohburg liegt an der S-Bahn-Linie 6 der S-Bahn Mitteldeutschland.

Linie Zuglauf Takt (min.)
S 6 Leipzig Messe – Leipzig Nord – Leipzig Hbf (tief) – Leipzig Markt – L.-Wilhelm-Leuschner-Platz – L.-Bayerischer Bahnhof – Leipzig MDR – Leipzig-Connewitz – Markkleeberg Nord – Markkleeberg – Markkleeberg-Großstädteln – Markkleeberg-Gaschwitz – Großdeuben – Böhlen (Leipzig) – Böhlen Werke – Neukieritzsch – Lobstädt – Borna (b Leipzig)
Bedarfshalt am Haltepunkt Böhlen Werke.
30
Borna(b Leipzig) – Petergrube – Neukirchen-Wyhra – Frohburg – Geithain
Bedarfshalt am Haltepunkt Petergrube und Neukirchen-Wyhra.
60

GeschichteBearbeiten

Erstmals erwähnt wurde die gleichnamige Schutzburg, das heutige Schloss Frohburg, Ende des 10. Jahrhunderts. 1198 wird Frohburg als Siedlung (Albertus de Vroburc, Albrecht I., Burggraf von Altenburg), 1233 erstmals als Stadt urkundlich erwähnt. Die Stadt verfügte in dieser Zeit aber noch über keinerlei Stadtrechte und wurde vom Grundherrn regiert. Erst 1831 erhielt Frohburg durch die neue sächsische Verfassung die Stadtrechte. Drei Jahre später wurde der erste Bürgermeister gewählt.

 
Schloss Frohburg um 1840

Der Besitz der Frohburger Seitenlinie der Burggrafen von Altenburg befand sich bereits im 14. Jahrhundert im Besitz wettinischer Marschälle aus der Familie von Schladebach (später: Marschall von Bieberstein genannt), die sich als Marschall von Frohburg bezeichneten.[4] Später kam der Besitz an die von Falkenstein und gehörte zuletzt Friedrich Krug von Nidda und von Falkenstein und dessen Erben.

Frohburg lag bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts in der Pflege Altenburg, danach bis 1856 im kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Borna.[5] Ab 1856 gehörte die Stadt zum Gerichtsamt Frohburg und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Borna,[6] die ab 1939 als Landkreis Borna bezeichnet wurde.

Von dem Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzenden wirtschaftlichen Rückgang erholte sich die Stadt erst durch die im Jahr 1883 erfolgte Gründung einer Kattundruckerei und den beginnenden Braunkohlenabbau nördlich der Stadt.

Bis 1952 gehörte Frohburg zum Landkreis Borna und von 1952 bis zur Kreisreform 1994 zum Kreis Geithain, danach zum Landkreis Leipziger Land und seit der Kreisreform 2008 zum Landkreis Leipzig.

Am 1. Januar 2008 wurde mit der Gemeinde Eulatal die Verwaltungsgemeinschaft Frohburg gegründet, die mit dem Beitritt der Gemeinde Eulatal nach Frohburg ein Jahr später wieder aufgelöst wurde.

EingemeindungenBearbeiten

Im Jahr 1973 wurde Streitwald[7] und 1995 Greifenhain[8] Ortsteil von Frohburg. Im Jahr 1997 kam Benndorf[9] hinzu, sowie am 1. Januar 1999 dann Eschefeld, Frauendorf, Roda, Nenkersdorf und Schönau[10]. Am 1. Januar 2009 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Eulatal nach Frohburg eingemeindet.[11] Das Stadtgebiet vergrößerte sich dadurch von 60,74 km² auf 108,06 km². Am 1. Januar 2018 kam Kohren-Sahlis mit seinen zahlreichen Ortsteilen hinzu.

NamensherkunftBearbeiten

Woher der Name Frohburg kommt, lässt sich nicht eindeutig sagen. Einer möglichen Deutung zufolge kommt er von ahd. frō für Herr. Zur Unterscheidung von anderen Burgen taugt dieser Name nicht, denn fast alle mittelalterlichen feudalen Burgen waren Herrenburgen. Falls der Name von frōne =„Herrendienst“ abgeleitet wäre, müsste in der Überlieferung ein „n“ auftauchen. Die Ableitung froh, fröhlich, etwa „die Burg, die froh stimmte“ oder auf der ein fröhliches Ritterleben herrschte, könnte nach Meinung der Namenforscher Eichler und Walther nach der Kreuzzugszeit eine zeitgemäße Eindeutschung aus dem Französischen sein analog zu „Freudenberg“ oder „Starkenberg“.

Der Name hat jedenfalls nichts damit zu tun, dass durchreisende Kaufleute froh waren, wenn sie den Ort erreicht hatten und keine Übergriffe durch Raubritter mehr zu fürchten hatten. Allerdings gibt es laut Erzählungen diese Herleitung für den Namen Himmelreich, das Gebiet jenseits der Bahnlinie.

PolitikBearbeiten

Gemeinderatswahl 2019[12]
Wahlbeteiligung: 62,7 %
 %
50
40
30
20
10
0
34,4 %
18,4 %
18,3 %
11,4 %
8,6 %
6,0 %
3,1 %
BuW
DIE LINKE
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 20
 18
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-7,3 %p
+18,4 %p
-1,8 %p
-4,0 %p
-2,2 %p
-2,4 %p
-0,6 %p
BuW
DIE LINKE

StadtratBearbeiten

Seit der Gemeinderatswahl am 26. Mai 2019 verteilen sich die 17 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

CDU 7 Sitze
AfD 3 Sitze
BuW* 3 Sitze
LINKE 2 Sitze
FWV** 1 Sitz
SPD 1 Sitz

Der Frohburger Stadtrat setzt sich aktuell wie folgt zusammen:

Herr Andreas Kraus CDU
Herr Georg-Ludwig von Breitenbuch CDU
Herr Karsten Richter CDU
Herr Siegmund Mohaupt CDU
Herr Michael Franke CDU
Herr Dirk Schulze CDU
Herr Mathias Füssel CDU
Frau Susann Müller AfD
Herr Matthias Heinrich AfD
Herr Mario Gebhardt AfD
Herr Rico Hiensch BuW
Herr Christian Heilig BuW
Herr Heiko Mühling BuW
Herr Siegfried Runkwitz DIE LINKE
Herr Andreas Mertin DIE LINKE
Frau Rosalie Schmidt FWV
Frau Franziska Mascheck SPD
 
Rathaus und Centaurenbrunnen
Bürgermeisterwahl 2015[13]
Wahlbet.: 53,9 %
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
76,1 %
23,1 %
Hiensch, Wolfgang (EB)
Richter, Karsten (CDU)

*: Bürgergemeinschaft unabhängige Wähler Frohburg **: Freie Wählervereinigung

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister der Stadt Frohburg ist seit 1990 Wolfgang Hiensch (BuW).

OrtschaftsräteBearbeiten

Einzelne Ortsteile haben Ortschaftsräte gebildet.

  • Der Ortschaftsrat Kohren-Sahlis besteht aus 8 Mitgliedern, Ortsvorsteher ist Siegmund Mohaupt.
  • Der Ortschaftsrat „Eulatal“ besteht aus 8 Mitgliedern, Ortsvorsteher ist Karsten Richter.
  • Der Ortschaftsrat „Nenkersdorf/Schönau“ besteht aus 6 Mitgliedern, Ortsvorsteher ist Andreas Mertin.
  • Der Ortschaftsrat „Roda“ besteht aus 5 Mitgliedern, Ortsvorsteher ist Matthias Mäder.

PartnergemeindenBearbeiten

BevölkerungsstatistikBearbeiten

Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2018 | Einwohner-Quelle = [14]: 12.699

Ortsteil Einwohner
Stadt Frohburg 3.863
Kohren-Sahlis 992
Prießnitz 723
Greifenhain 631
Frankenhain 596
Flößberg 582
Eschefeld 508
Tautenhain 459
Benndorf 414
Roda 351
Frauendorf 348
Gnandstein 300
Streitwald 292
Hopfgarten 266
Nenkersdorf 256
Schönau 244
Rüdigsdorf 210
Terpitz 200
Altmörbitz 194
Dolsenhain 187
Elbisbach 185
Bubendorf 174
Jahnshain 149
Trebishain 145
Linda 122
Ottenhain 94
Pflug 45
Meusdorf 44
Neuhof 43
Walditz 33
Wüstenhain 30
Alt-Ottenhain 15
Eckersberg 4

GedenkstättenBearbeiten

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Töpferbrunnen in Kohren-Sahlis
 
Centaurenbrunnen auf dem Marktplatz
 
Töpfermädchen am alten Sportplatz
 
Kursächsische Postmeilensäule von 1727
 
Schloss Frohburg

Schlösser und BurgenBearbeiten

  • Schloss Frohburg mit Stadtmuseum
  • Burg Gnandstein
  • Rittergut Benndorf, von 1848 bis 1945 im Besitz derer von Einsiedel
  • Schloss Hopfgarten, von 1455 bis 1945 im Besitz derer von Einsiedel
  • Herrenhaus Nenkersdorf
  • Schloss Prießnitz (aus dem Jahr 1605/1606)[17], das Gut von 1380 bis 1919 im Besitz derer von Einsiedel
  • Schloss Wolfitz, von 1419 bis 1945 im Besitz derer von Einsiedel, nach 1990 zurückgekauft.
  • Burgruine Kohren
 
St. Michaelis Frohburg

KirchenBearbeiten

Frohburg und die eingemeindeten Orte haben viele bemerkenswerte Kirchen

  • Kirche „St. Michaelis“ in Frohburg, 1233 erbaut
  • Kirche St. Gangolf in Kohren
  • Kirche Gnandstein mit Einsiedelscher Grablege
  • Kirche Greifenhain
  • Romanische Saalkirche in Eschefeld, mit spätgotischem Schnitzaltar um 1510
  • Kirche Benndorf
  • Kirche Flößberg
  • Große romanische Saalkirche, Marienkirche Nenkersdorf, 1187 geweiht, ehemalige Wallfahrtskirche
  • Barocke Dorfkirche Elbisbach
  • Ursprünglich romanische Kirche in Oberfrankenhain, erbaut um 1200, 1514 spätgotisch mit Schnitzaltar, Kreuzigungsgruppe und Sakramentsnische umgebaut
  • Pfarrhaus in Oberfrankenhain, um 1726 erbaut
  • Kirche Tautenhain mit Bildern von Conrad Felixmüller
  • Kirche Frauendorf
  • Kirche Altmörbitz
  • Kirche in Rüdigsdorf
  • Spätgotische Kreuzkirche (um 1500) in Prießnitz (1616 im Stil der niederländischen Spätrenaissance umgebaut)
  • Kirche Jahnshain

BildungseinrichtungenBearbeiten

  • Grundschule Frohburg (250 Schüler und 18 Lehrer im Schuljahr 2018/19)
  • Grundschule „Hans Coppi“ Frankenhain (85 Schüler im Schuljahr 2018/19)
  • Grundschule Kohren-Sahlis (90 Schüler im Schuljahr 2018/19)
  • Oberschule „Maxim Gorki“ (430 Schüler und 35 Lehrer im Schuljahr 2018/19)
  • Evangelische Heimvolkshochschule Kohren-Sahlis

Sport und FreizeitBearbeiten

Frohburg ist bei Motorsportfreunden bekannt durch die jährlich stattfindenden Rennveranstaltungen. Seit 1960 finden Straßenrennen auf dem Frohburger Dreieck statt, seit 1962 auch Moto-Cross-Läufe auf der Strecke Am Kaplanberg.

 
Stadtbad

Frohburg besitzt ein Naturbad, welches sich in einem ehemaligen Steinbruch befindet. Nördlich von Frohburg bieten sich Bademöglichkeiten in dem aus einem ehemaligen Braunkohlentagebau im Dreieck Bubendorf-Nenkersdorf-Neukirchen entstandenen Harthsee. Im Westen grenzt an den Ortsteil Eschefeld das zu Thüringen gehörige Erholungsgebiet Pahna mit Badesee und Campingplatz an.

Der Ortsteil Streitwald ist ein geeigneter Ausgangspunkt für ausgedehnte Wanderungen durch den Stöckigt nach Kohren-Sahlis und zu den weiteren Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten des Kohrener Landes mit Sommerrodelbahn, Minigolf-Anlage und dem „Irrgarten der Sinne“ am Lindenvorwerk. Zudem befindet sich in der Gemeinde das NaturschutzgebietEschefelder Teiche“.

In den Produktionsräumen der ehemaligen Braunkohlenfabrik Neukirchen nördlich von Frohburg befindet sich die Großdiskothek „Cult“. Das „Cult“ ist der Nachfolger des „Tiffany“, in welchen unter anderem DJs wie Tom Novy, Paul van Dyk, Dr. Motte, Westbam oder Hooligan auftraten.

Zwischen Ende Juli und Ende September hat das Maisterlabyrinth Benndorf geöffnet.[18]

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

 
Otto-Nuschke-Denkmal

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt habenBearbeiten

  • Kunz von Kauffungen (* 1410 in Kauffungen; † 1455 in Freiberg), Sächsischer Adliger, Initiator des Altenburger Prinzenraubes, soll von 1552 bis 1555 im Schloss Wolftitz gelebt haben
  • Friedrich Carl von Pöllnitz (* 1682 in Zeitz; † 1760 auf Gut Benndorf), Gutsbesitzer auf Benndorf, Kursächsisch-polnischer Oberhofmarschall und Liebhaber der Herzogin Henriette Charlotte von Sachsen-Merseburg, sowie Domdechant von Meißen.
  • Siegfried Leberecht Crusius (1738–1824), Buchhändler und Verleger
  • Wilhelm Crusius (1790–1858), Landwirt und Agrarreformer in Sachsen
  • Johann Paul von Falkenstein (* 1801 in Pegau; † 1882 in Dresden), Konservativer sächsischer Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker, hatte einen Landsitz in Frohburg
  • Werner Stein (* 1855 in Braunschweig; † 1930 in Streitwald bei Frohburg), Bildhauer, hatte seinen Alterssitz in Streitwald
  • Friedrich Krug von Nidda und von Falkenstein (* 1860 in Dresden; † 1934 in Frohburg), Verwaltungsjurist und Politiker (DNVP) in Sachsen, Schloss Frohburg war sein Stammsitz
  • Hans Pfitzner (* 1869 in Moskau; † 1949 in Salzburg), Komponist, Dirigent und Autor politischer und theoretischer Schriften, Ehrenbürger von Frohburg
  • Kurt Feuerriegel (* 1880 in Meißen; † 1961 in Frohburg), einer der bedeutendsten Kunstkeramiker des 20. Jahrhunderts in Sachsen, hatte seine Keramikwerkstatt in Frohburg
  • Ernst Julius Vesper (* 1866 in Reinsberg bei Freiberg; † 1956 in Frohburg), schrieb seine veterinärmedizinische Dissertation 1924 über die Borna-Krankheit der Pferde;[19] langjähriger Tierarzt in Frohburg und Umgebung, Großvater des Schriftstellers Guntram Vesper
  • Conrad Felixmüller (* 1897 in Dresden; † 1977 in Berlin-Zehlendorf), Maler, lebte von 1944 bis 1967 in Tautenhain und schuf 1951/52 für die dortige Kirche die Emporenbilder
  • Fritz-Karl Bartnig (* 1926 in Dirschken; † 1988) Politiker (CDU)
  • Georg-Ludwig von Breitenbuch (* 1971), Politiker (CDU), MdL
  • Frauke Petry (* 1975 in Dresden), Ex-AfD-Vorsitzende, lebte im Ortsteil Tautenhain

VariaBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Chronik von Frohburg und Umgebung. mehrbändiges Werk, Frohburg 1852 ff. (Digitalisat)
  • Stefan Hänsel: Ortsfamilienbuch Bubendorf 1665–1799. epubli, Berlin 2014, ISBN 978-3-8442-9982-3, 372 Familien
  • Johann C. Arnold: Geschichte der Parochie Frohburg. Verlag B. Geißler, 1905.
  • Richard Steche: Frohburg. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 15. Heft: Amtshauptmannschaft Borna. C. C. Meinhold, Dresden 1891, S. 25.
  • Guntram Vesper: Frohburg. Roman. Schöffling, Frankfurt am Main 2016. ISBN 978-3-89561-633-4.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Frohburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Frohburg – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  Wikivoyage: Frohburg – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am Monatsende ausgewählter Berichtsmonate nach Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Frohburg.de – Impressung. Abgerufen am 8. August 2017.
  3. Ernst Eichler und Hans Walther: Sachsen. Alle Städtenamen und deren Geschichte, Faber und Faber Verlag, Leipzig 2007, ISBN 978-3-86730-038-4, S. 62f.
  4. Webseite über die Familie Marschall von Bieberstein
  5. Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas. Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S. 62 f.
  6. Die Amtshauptmannschaft Borna im Gemeindeverzeichnis 1900
  7. Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  8. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1995
  9. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1997
  10. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
  11. StBA: Gebietsänderungen am 01.01.2009
  12. "%23tab-sitzverteilung"%3A1%7D
  13. Statistisches Landesamt Sachsen
  14. Chronik von Frohburg und Umgebung 2018
  15. Flößberg erinnert an die Opfer des KZ-Außenlagers auf Initiative Flößberg gedenkt
  16. Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde (Memento vom 17. Januar 2017 im Internet Archive), abgerufen am 8. Juni 2015
  17. Schloss und Rittergut in Prießnitz
  18. http://www.maisterlabyrinth.de/Labyrinth/Das-Labyrinth/441/
  19. Erfahrungen mit der Borna’schen Krankheit des Pferdes
  20. http://d-nb.info/1079614893 – abgerufen am 15. Mai 2019
  21. https://www.lvz.de/Region/Borna/Von-Frohburg-getrieben-Guntram-Vesper-und-seine-unendliche-Lesereise – abgerufen am 15. Mai 2019
  22. https://www.lvz.de/Region/Geithain/Auf-den-Spuren-des-Romans-Frohburg-von-Guntram-Vesper – abgerufen am 15. Mai 2019
  23. https://www.lvz.de/Thema/Specials/Leipziger-Buchmesse/Buchmesse-News/Guntram-Vesper-gewinnt-Leipziger-Buchpreis – abgerufen am 15. Mai 2019