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Friedhof Heerstraße

Friedhof im Berliner Ortsteil Westend des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf
Teil des Friedhofsgeländes

Der landeseigene Friedhof Heerstraße (Waldfriedhof Heerstraße) liegt im Berliner Ortsteil Westend des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Der Park- und Waldfriedhof ist 149.650 Quadratmeter groß und gilt als Prominentenfriedhof.

Inhaltsverzeichnis

Geografische LageBearbeiten

Er befindet sich nicht, wie der Name vermuten lassen könnte, an der Heerstraße, sondern an der Trakehner Allee, in der Nähe des Olympiastadions. Der Name bezieht sich auf die Villenkolonie Heerstraße, für deren Bewohner dieser Friedhof von 1921 bis 1924 rund um die Mulde des Sausuhlensees terrassenförmig eingerichtet wurde.

FriedhofsanlageBearbeiten

 
Engel auf dem Friedhof Heerstraße
 
Bewegtes Gelände in der Nähe der Trauerhalle

Ursprünglich sollte er zur Bestattung der verstorbenen Bewohner der in den 1910er-Jahren angelegten Villenkolonie Heerstraße dienen. Hieraus resultiert auch der bis heute erhaltene Name des Friedhofs. Mit der Übernahme der Planungshoheit durch den Verband Groß-Berlin im April 1912 wurde aus der Planung eines kommunalen Friedhofs die Planung eines interkonfessionellen Friedhofs für Groß-Berlin. Die zur Friedhofsnutzung vorgesehene Forstfläche wurde deshalb von 0,6 auf 5 Hektar vergrößert. Erwin Barth, der damalige Charlottenburger Gartendirektor, nahm die Gestaltung der Friedhofsanlage in einer Mischung von Park- und Waldfriedhof vor, Erich Blunck entwarf die Gebäude.

Ein Großteil der Friedhofsfläche fällt etwa 20 Meter zum Sausuhlensee steil ab. Dieser See war in seiner heutigen Form erst bei der Anlage des Friedhofes aus zwei kleineren Tümpeln entstanden. In den Bereichen mit starkem Gefälle passte Barth die Anlage dem Gelände an, die Wege führen geschwungen zum Seeufer hinab. Im eher flachen Westteil des Friedhofs legte Barth ein Rondell an, auf das die meisten Wege sternförmig zuliefen. Der vorhandene Baumbestand, hauptsächlich Kiefern, wurde in die Gestaltung einbezogen und durch Neuanpflanzung von Laubbäumen ergänzt. Der Friedhof wurde am 7. Oktober 1924 eröffnet.

AusbauBearbeiten

Der Friedhof erstreckte sich bei seiner Eröffnung nur auf der Westseite des Sausuhlensees. Der Bereich östlich des Sees war jedoch bereits als Erweiterungsfläche vorgesehen. Gegenüber der Trauerhalle sollte auf der östlichen Anhöhe ein Krematorium errichtet werden. Beide Bauwerke plante man durch eine Fußgängerbrücke zu verbinden. 1935/1936 wurde die Erweiterungsplanung fallen gelassen. Die Erweiterungsfläche wurde in die Grünplanung des Reichssportfeldes einbezogen. Außerdem war der interkonfessionelle Friedhof, auf dem sich auch zahlreiche jüdische Gräber befanden, für die Nationalsozialisten ein „Dorn im Auge“.

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, am 13. Mai 1945, wurde der Friedhof auf der östlichen Seeseite erweitert. Die Fläche wurde damals dringend benötigt, um die Kriegstoten beerdigen zu können. Hier befinden sich zwei Kriegsgräberfelder mit 1342 Kriegsopfern.

Heutige NutzungBearbeiten

Der Friedhof Heerstraße gilt als einer der schönsten Friedhöfe Berlins. Mit 51 Ehrengrabstätten des Landes Berlin[1] weist er mehr Ehrengräber als die Prominentenfriedhöfe Waldfriedhof Dahlem oder Waldfriedhof Zehlendorf auf. Seit dem 21. Mai 2010 (offizielle Eröffnung) existiert auf dem Friedhof eine „Gemeinschaftsgrabstätte“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Das Grabfeld befindet sich im Bereich östlich des Sees. Es können Urnenbeisetzungen und Erdbestattungen durchgeführt werden.[2]

Darüber hinaus gibt es Ruhegemeinschaften für „Gemeinschaftsbeisetzungen“ von Nichtmitgliedern des Volksbundes.

TrauerhalleBearbeiten

 
Trauerhalle
 
Verwaltungsgebäude

Die Trauerhalle wurde 1921 bis 1923 nach Entwürfen von Erich Blunck errichtet. Blunck entwarf einen burgartigen Ziegelbau. Auf einem Kalksteinsockel zur Nivellierung des abfallenden Geländes erhebt sich die zweistöckige Halle. Eine zweiflügelige Freitreppe führt zum Eingang. An drei Seiten der Halle ist diese in der Höhe des Eingangs mit einem Wandelgang umgeben. Darüber erheben sich auf dem annähernd quadratischen Grundriss die fast schmucklosen zehn Meter hohen Außenwände, die durch jeweils drei schmale Fenster durchbrochen wurden. Gekrönt wurde das Gebäude durch eine etwa 15 Meter hohe, steile, konvex geschwungene und mit Biberschwänzen gedeckte Dachpyramide.

1935 wurde die Umgebung des Friedhofes für die Olympischen Spiele, die 1936 in Berlin stattfanden, umgestaltet. Das Dach der Trauerhalle, das von der Hauptzufahrtsstraße zum Reichssportfeld zu sehen war, störte die nationalsozialistischen Machthaber. Diese ließen durch den Architekten Karl Schellenberg die Trauerhalle umgestalten, der wiederum den ursprünglichen Architekten Blunck zu dieser Arbeit hinzuzog. Das hohe Dach wurde durch ein flaches Zeltdach ersetzt, die Rundbögen im Umgang wurden durch Spitzbögen ersetzt, Wände und Fenster wurden schlichter gehalten. Als Schmuckelemente wurden zwischen den Bögen des Umgangs Relief-Köpfe des Bildhauers Paul Wynand angebracht. Sie stellen die verschiedenen Lebensalter und Helden der Heilsgeschichte dar.

Die Trauerhalle wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und 1948 im Zustand von 1936 wieder aufgebaut.

Verwaltungsgebäude, Blumenhalle und PortalBearbeiten

Als Zugang schuf Erich Blunk ein Ensemble aus Verwaltungsgebäude, Blumenhalle und Portal als Ziegelbauten. Portal und Blumenhalle standen sich gegenüber und wiesen gleiche Umrisse auf. Das Portal ist nicht mehr vorhanden, die Blumenhalle nur in stark veränderter Form. Das Verwaltungsgebäude im Landhausstil mit hohem Satteldach präsentiert sich noch heute weitgehend im ursprünglichen Zustand.

Beigesetzte bekannte PersönlichkeitenBearbeiten

Name Geburtsjahr Sterbejahr Beruf/Wirken Ehrengrab [3] Grablage Foto des Grabes Bemerkungen
Wilhelm Ahrens 1878 1956 Stadtrat x Feld II-W12-23  
Günter Anlauf 1924 2000 Bildhauer und Graphiker Feld 3-B-5  
Conrad Ansorge 1862 1930 Komponist und Pianist Feld 19-G-21/22/23  
Jakob Arjouni 1964 2013 Schriftsteller  
Hermann Bamberg 1846 1928 Stadtverordneter x Feld 5-1  
Reinhard Baumgart 1929 2003 Schriftsteller Feld 11a-6/7  
Marcus Behmer 1879 1958 Graphiker Feld 8-C-54  
Arnold Berliner 1862 1942 Physiker x Feld 18-F-12  
Leo Blech;

Martha Blech-Frank

1871

1871

1958

1962

Komponist und Dirigent;

Opernsängerin

ehemaliges Ehrengrab Abteilung 20 Wald 1e   aufgelassen
Kläre Bloch 1908 1988 Taxifahrerin (Bloch versteckte Juden im Nationalsozialismus)  
Werner Bloch 1890 1973 Philologe x Feld 18-L-51  
Michael Bohnen 1887 1965 Kammersänger Feld 18-B-9  
Karl Bonhoeffer 1868 1948 Nervenarzt x Feld II-W12-286/287  
Jürgen Bortz 1943 2007 Statistiker und Psychologe Feld 15-157  
Alfred Braun 1888 1978 Intendant des SFB x Feld 18-K-102  
Ferdinand Bruckner 1891 1958 Schriftsteller x Feld 20-Wald-1f  
Jens Brüning 1946 2011 Journalist  
Erich Buchholz 1891 1972 Maler und Grafiker Feld II-UR10-7-2  
Horst Buchholz 1933 2003 Schauspieler Feld I-Wald-2  
Joachim Cadenbach 1925 1992 Schauspieler und Synchronsprecher Feld 10-284  
Max Cassirer 1857 1943 Lokalpolitiker und Unternehmer Feld 5-D-4-5-C-3/4   Mausoleum von August Gaul
Paul Cassirer 1871 1926 Kunsthändler, Verleger und Schriftsteller x Feld 5-D-4-5-C-4   gemeinsam mit Tilla Durieux, Grabmal von Georg Kolbe[4]
Christian Chruxin 1937 2006 Grafikdesigner  
Helmut Dau 1926 2010 Jurist und Schriftsteller
Theodor Däubler 1876 1934 Dichter x Feld 16-B-20  
Alexander Dehms 1904 1979 Stadtältester x Feld II-UR3-186  
Frida Deman-Leider 1888 1975 Kammersängerin x Feld 19N-26/26  
Robert Dinesen 1874 1972 dänischer Schauspieler und Regisseur  
Günter von Drenkmann 1910 1974 Präsident des Kammergerichts x Feld 20-C-45/46  
Bill Drews 1870 1938 Jurist, Universitätsprofessor, preußischer Innenminister Feld 16-A-20/21  
Annemarie Dührssen 1916 1998 Psychiaterin  
Werner Düttmann 1921 1983 Architekt Feld II-W12A-20  
Tilla Durieux 1880 1971 Schauspielerin x Feld 5-D-4-5-C-4   bei Paul Cassirer
Fritz Dylong 1894 1965 Stadtältester x Feld 18-L-99  
Edyth Edwards 1899 1956 Schauspielerin Feld 15-164  
Leonore Ehn 1888 1978 Schauspielerin x Feld 18-B-5  
Johanna Elbauer 1944 2015 Schauspielerin  
Rudolf Feistmann 1908 1950 Journalist  
Alexander Engel 1902 1968 Regisseur und Schauspieler Feld II-Ur3-161
Erich Fiedler 1901 1981 Schauspieler Feld II-Ur6-1066  
Dietrich Fischer-Dieskau 1925 2012 Sänger, Dirigent, Schriftsteller und Maler x 8 C 52/53  
Max Jakob Friedländer 1867 1958 Kunsthistoriker x Erb 2-D  
Gunter Gabriel (neben Thea von Harbou) 1942 2017 Musiker und Schlagersänger Grab-Nr. 8D  
Albert Gessner 1868 1953 Architekt und Hochschullehrer  
Vadim Glowna 1941 2012 Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent  
Curt Goetz 1888 1960 Schauspieler und Schriftsteller x   neben seiner Frau Valerie von Martens
Rolf von Goth 1906 1981 Schauspieler, Regisseur, Lektor, Schriftsteller Feld II-Ur3-219  
Uwe Gronostay 1939 2008 Chordirigent und Komponist Feld II W13-104/105  
Anneliese Groscurth 1910 1996 Ärztin und Widerstandskämpferin Feld I-Erb.-Mauer   gegenüber Helene Lange
Georg Groscurth 1904 1944 Arzt und Widerstandskämpfer Feld I-Erb.-Mauer   gegenüber Helene Lange
George Grosz 1893 1959 Maler und Graphiker x Feld 16-B-19  
Wolfgang Gruner 1926 2002 Kabarettist (Die Stachelschweine) x Feld 2-W10/39  
Käthe Haack 1897 1986 Schauspielerin Feld 16-J-27   zusammen mit der Tochter Hannelore Schroth (1922–1987), Schauspielerin
Volkmar Haase 1930 2012 Bildhauer  
François Haby 1861 1938 Hoffriseur Kaiser Wilhelms II.  
Ulrich Härter 1925 2016 Maler Feld II-W1-47  
Will Halle 1905 1969 Zeichner, Bildhauer  
Thea von Harbou 1888 1954 Schriftstellerin x Feld 6-H-10  
Maximilian Harden 1861 1927 Publizist und Schriftsteller x Feld 8-C-0  
Arnold Hasse 1873 1933 Oberbürgermeister von Glogau  
Alfred Helberger 1871 1946 Maler x Feld 20-C-12/13  
Mod Helmy 1901 1982 Arzt, Gerechter unter den Völkern  
Rudolf Heltzel 1907 2005 Maler und Bildhauer Feld 4a-51  
Frieda Hempel 1885 1955 Opernsängerin Feld 1-12  
Jo Herbst 1928 1980 Kabarettist Feld 7-G-13/14  
Klaus Herm 1925 2014 Schauspieler Abt. II M-27  
Hilde Hildebrand 1897 1976 Schauspielerin Feld 6-F-12  
Heinz Hoefer 1915 2013 Bezirks-Bürgermeister  
Paul Höffer 1895 1949 Komponist Feld II-W12-245  
Walter Höllerer 1922 2003 Dichter Feld 16-D-7/8  
Felix Hollaender 1867 1931 Dramaturg, Theaterleiter Feld 3-B-29/30  
Claus Holm 1918 1996 Schauspieler Feld 20-B-1a  
Maria Holst 1917 1980 Schauspielerin
Arno Holz 1863 1929 Dichter und Lyriker Feld 3-B-27/28   Portraitrelief von Kurt Isenstein
Detlev Ipsen 1945 2011 Soziologe  
Hermann Jansen 1869 1945 Architekt und Stadtplaner x Feld 7-C-20  
Curt Joël 1865 1945 Politiker Feld 6-Db-10-11  
Karl John 1905 1977 Schauspieler Feld 16-D-32-33  
Wolfgang Kaempfer 1923 2009 Schriftsteller Feld II-W1-47  
Arthur Kahane 1872 1932 Schriftsteller  
Margarete Klose 1899 1968 Kammersängerin Feld 1-UR-8
Hans-Werner Kock 1930 2003 Moderator der Berliner Abendschau Feld 13-B-6a  
Georg Kolbe 1877 1947 Bildhauer, Maler und Grafiker x 2 D-4  
Willi Kollo 1904 1988 Komponist und Dirigent Feld 13-C-2   Sohn von Walter Kollo
Wolfgang Kolneder 1943 2010 österreichischer Theaterregisseur Feld 16-K-22/23  
Victor de Kowa 1904 1973 Schauspieler x Feld 16-G-29  
Michiko de Kowa-Tanaka 1909 1988 Schauspielerin und Sängerin x Feld 16-G-29  
August Kraus 1868 1934 Bildhauer und Maler x Feld 8-D-3/4  
Helmut „Fiffi“ Kronsbein 1914 1991 Fußball-Trainer
Frank Jürgen „Eff Jott“ Krüger 1948 2007 Rockmusiker Feld 4-B-Böschung  
Kate Kühl 1899 1970 Schauspielerin Feld 8-C-65  
Friedrich Kühne 1870 1958 Schauspieler Feld 15-r
Eduard Künneke 1885 1953 Komponist Feld II-W7-61   mit Tochter Evelyn Künneke, Sängerin
Helene Lange 1848 1930 Vorkämpferin der deutschen Frauenbewegung, (Gertrud Bäumer in memoriam) Feld 5-A-1  
Horst H. Lange 1924 2001 Jazzforscher Feld 5-g-3  
Leo Langstein 1876 1933 Kinderarzt x Feld 18-L-197/98  
Melvin Lasky 1920 2004 Schriftsteller Feld 16-F-32/33  
Wolfgang Leistenschneider 1943 2016 Urologe
Theodor Lewald 1860 1947 Sportfunktionär Feld 7-C-19  
Sigurd Lohde 1899 1977 Schauspieler
Loriot 1923 2011 Humorist, Zeichner, Schauspieler und Regisseur Feld Erb. 1-D-9a/b/c  
Jörg Mahlstedt 1943 2011 Nuklearmediziner und Standespolitiker  
Maria Gräfin von Maltzan 1909 1997 Biologin und Widerstandskämpferin Feld 13-C11  
Erich Marcks 1861 1938 Historiker Feld 8-B-35/36
Valérie von Martens 1894 1986 Schauspielerin x Feld 16-G-11/12   neben ihrem Ehemann Curt Goetz
Karl Heinz Martin 1886 1948 Intendant des Hebbel-Theaters x Feld II-Erb.-31  
Günter Meisner 1926 1994 Schauspieler, Regisseur Feld 4A-20  
Erwin Milzkott 1913 1986 Musiker  
Hermann und Oskar Minkowski 1864 1909 Mathematiker und Physiker x  
Hermann Müller (Leichtathlet) 1885 1947 Marathonläufer, Geher, Olympiasieger x Feld II-W15-5-28  
Walter Neusel 1907 1964 Boxer Feld II-W13-227/228  
Hildegard Ochse 1935 1997 Fotografin  
Heinz Otterson 1928 1979 Maler und Bildhauer x Feld 15-162  
Albert Panschow 1861 1953 Stadtältester x Feld 8-B-103  
Heinz Pehlke 1922 2002 Kameramann Feld 5-G-25  
Josef Pelz von Felinau 1895 1978 Schriftsteller x Feld 8-B-1/1  
Ernst Pepping 1901 1981 Komponist Feld 20-C-61  
Werner Peters (Schauspieler) 1918 1971 Schauspieler und Filmproduzent Feld II-W13-215/216  
Joachim Piefke 1921 2003 Direktor der BVG Feld II-Ur3-227  
Willibald Pschyrembel 1901 1987 Gynäkologe und Autor des Lexikons Pschyrembel Feld 11-B  
Hans-Michael Rehberg 1938 2017 Schauspieler und Regisseur  
Günter Rexrodt 1941 2004 Politiker (FDP) x Feld 16-A  
Horst-Eberhard Richter 1923 2011 Psychoanalytiker  
Walter Richter 1905 1985 Schauspieler Feld II-Wald-11  
Joachim Ringelnatz 1883 1934 Schriftsteller x Feld 12-D-21  
Muschelkalk Ringelnatz 1898 1977 Übersetzerin, Autorin  
Willi Rose 1902 1978 Schauspieler Feld II-UR10-1-22  
Ulrich Roski 1944 2003 Liedermacher Feld 4-b   bei Wegener
Oscar Sabo 1881 1969 Schauspieler Feld II-W-UR3-36   mit Oscar Sabo jun. (1922–1978)
Hans Sahl 1902 1993 Kritiker, Schriftsteller, Übersetzer Feld II-Ur8-141  
Oskar Sala 1910 2002 Komponist Feld II-Ur3-224  
Willi Schaeffers 1884 1962 Kabarettist Feld 15-157  
Hermann Scheer 1944 2010 Politiker, Träger des Right Livelihood Award Feld 16-A-20/21  
Adolf Scheibe 1895 1958 Physiker Feld 18-L-24-30  
Paul Scheinpflug 1875 1937 Dirigent Feld 20-B-34  
Otto Schieder 1938 1998 Biologe  
Marcellus Schiffer 1892 1932 Grafiker, Maler, Chansontexter, Librettist Feld 4-A  
Rudolf J. Schmitt 1925 2016 Grafikdesigner und Maler Feld II-W-c-12  
Heinrich Schnee 1871 1949 Gouverneur von Deutsch-Ostafrika Feld 5-F  
Margarete Schön 1895 1985 Schauspielerin und Synchronsprecherin  
Sigmar Schollak 1930 2012 Journalist, Kinderbuchautor und Aphoristiker  
Edith Schollwer 1904 2002 Schauspielerin und laut Grabstein die letzte Insulanerin Feld 12-B-32/33  
August Scholtis 1901 1969 Schriftsteller x Feld 6-B-9  
Gustav Scholz 1930 2000 Boxer Feld 14-42   wurde vom Waldfriedhof Zehlendorf hierher verlegt
Hans Scholz 1911 1988 Schriftsteller, Journalist und Maler Feld 5-C-7  
Hannelore Schroth 1922 1987 Schauspielerin Feld 16-J-27  
Carl Schuhmann 1869 1946 Sportler, Olympiasieger x Feld II-W7-48  
Johannes Heinrich Schultz 1884 1970 Arzt, Erfinder des Autogenen Trainings
Klaus Schultz 1947 2014 Dramaturg und Intendant  
Guido Seeber 1879 1940 Kameramann Feld 8-C-53  
Wolfgang Spier 1920 2011 Regisseur und Schauspieler Feld 16-G-24/25  
Leonard Steckel 1901 1971 Schauspieler und Intendant x Feld II-W-C-34  
Harry Steier 1878 1936 Opernsänger Feld 12-B  
Max Steinthal 1850 1940 Bankier, Kunstsammler Feld 2-D  
Otto Stoeckel 1873 1958 Schauspieler Feld II-Ur6-129a  
Ludwig Suthaus 1906 1971 Opernsänger Feld II-Ur3-124  
Katharina Szelinski-Singer 1918 2010 Bildhauerin
Rolf Szymanski 1928 2013 Bildhauer
Sylke Tempel 1963 2017 Politologin und Journalistin  
Georg Thomas (General) 1890 1946 General  
Jakob Tiedtke 1875 1960 Schauspieler Feld II-Ur6-129-G  
Willy Trenk-Trebitsch 1902 1983 Schauspieler Feld II-Ur6-437
Franz Tumler 1912 1998 Schriftsteller  
Heinz Uth 1936 2016 Polizist und Homosexuellenbeauftragter
Erbbegräbnis Franz Ullstein   Skulptur von Josef Thorak
Dinorah Varsi 1939 2013 Pianistin Feld I-16C-12  
Alexander Voelker (Politiker) 1913 2001 Politiker x Feld 8-B-42  
Walter Volle 1913 2002 Ruderer, Olympiasieger, Sportfunktionär Feld 6-F-30  
Eduard Wandrey 1899 1974 Schauspieler Feld II-W12-90/91  
Peter Wapnewski 1922 2012 Mediävist  
Annemarie Weber 1918 1991 Journalistin und Schriftstellerin  
Paul Wegener 1874 1948 Schauspieler x Feld 4-B  
Kurt Wegner (Politiker) 1898 1964 Kommunalpolitiker x Feld 12-D-19  
Grethe Weiser 1903 1970 Schauspielerin x Feld 18-L-228/229  
Stefan Wewerka 1928 2013 Bildhauer, Architekt und Designer Erb 5 A  
Agnes Windeck 1888 1975 Schauspielerin x Feld 18-K-122  
Hans Maria Wingler 1920 1984 Kunsthistoriker   im ehemaligen Erbbegräbnis der Familie von Max Cassirer, Grabschmuck von August Gaul
Jürgen Wohlrabe 1936 1995 Politiker Feld I-Erb.-Mauer  
Klausjürgen Wussow 1929 2007 Schauspieler Feld Erb. 2-D-2  
Klaus von Wysocki 1925 2012 Wirtschaftswissenschaftler
Augusta von Zitzewitz 1880 1960 Malerin und Grafikerin Feld II-W12-300  

Aufgelassene GrabstättenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Birgit Jochens, Herbert May: Die Friedhöfe in Berlin-Charlottenburg / Geschichte der Friedhofsanlagen und deren Grabmalkultur. Stapp Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-87776-056-2.
  • Berlin und seine Bauten / Teil X Band A Anlagen und Bauten für Versorgung / (3) Bestattungswesen. Verlag von Wilhelm Ernst & Sohn, Berlin / München 1981, ISBN 3-433-00890-6.
  • Hans-Jürgen Mende: Waldfriedhof Heerstraße / Ein Friedhofsführer. Christian Simon Verlag und Edition Luisenstadt, 3. erweiterte und überarbeitete Auflage, Berlin 2012, ISBN 978-3-936242-15-7.
  • Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Grabstätten. Haude & Spener / Edition Luisenstadt, Berlin 2006, ISBN 3-7759-0476-X.
  • Klaus Hammer: Friedhöfe in Berlin – Ein kunst- und kulturgeschichtlicher Führer. Jaron Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-89773-132-0, S. 145–151.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stand: April 2007, nach Liste der Ehrengrabstätten des Landes Berlin (PDF; 566 kB)
  2. gemeinschaftsgrabstaette.de
  3. Ehrengrabstätten des Landes Berlin (PDF; Stand Juli 2016)
  4. Gedenken in der Moderne. Modern Graves, abgerufen am 18. November 2018.
  5. info-netz-musik.bplaced.net

Koordinaten: 52° 30′ 51″ N, 13° 15′ 3,6″ O