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Walter Harlan

deutscher Schriftsteller und Dramaturg

Walter Harlan (* 25. Dezember 1867 in Dresden; † 14. April 1931 in Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und Dramaturg. Ursprünglich Jurist (Dr. iur.), war er unter anderem am Berliner Lessing-Theater tätig.

Walter Harlan ist Sohn des Bankiers und Landwirts Otto Harlan, sowie Bertha Elisa Harlan (geb. Bienert, Tochter des Großindustriellen Gottlieb Traugott Bienert). Er war mit Adele geb. Boothby verheiratet und gilt als Begründer der Künstlerfamilie Harlan; von den sieben Kindern sind insbesondere der Musiker Peter Harlan und der Regisseur Veit Harlan zu erwähnen.

Seine Erzählung Die Kindsmagd wurde 1936 als Maria, die Magd, seine Tragödie Das Nürnbergisch Ei 1939 in stark veränderter Form unter dem Titel Das unsterbliche Herz verfilmt. Bei beiden Filmen führte Veit Harlan Regie.

WerkeBearbeiten

  • Im April. Lustspiel aus den vierziger Jahren. Wild, Leipzig 1895
  • Neue Traktätchen. Wild, Leipzig 1895
  • Die Dichterbörse. Roman. F. Fontane & Company, Berlin 1899
  • Schule des Lustspiels (Psychologie des Zuschauers / Das Spiel auf der Bühne). Bloch, Berlin 2. erg. A. 1903
  • Die Sünde an den Kindern. Eines Schulmeisters Leben, Sterben, und Fahrt in das Allherz. Fleischel, Berlin 1908
  • Der lateinische Esel. Komödie in fünf Akten. Bloch, Berlin 1910
  • Catreins Irrfahrt. Novelle aus Altflandern. Fleischel, Berlin 1912
  • Familienszenen. Vierzehn Geschichten von Weib und Kindern, von Dienstboten und von der Weltseele. Fleischel, Berlin 1912
  • Das Nürnbergisch Ei. Tragödie in vier Akten. Fleischel, Berlin 1913
  • Das Mantelkind. Lustspiel in fünf Akten. Bloch, Berlin o. J.
  • Jahrmarkt in Pulsnitz. Ein dionysischer Schwank in drei Akten. Bloch, Berlin o. J.
  • In Kanaan. Ein frohes Mysterium in vier Aufzügen. Fleischel, Berlin 1915
  • Fünftes Jahrzehnt Auslese. Selbstverlag, Berlin 1917
  • Er schnarcht. Ein seliger Schabernack. DVA, Stuttgart 1922
  • Der Erzschulmeister. Roman bis in den Himmel. Deutsche Buch-Gemeinschaft, Berlin 1924; bis auf den Titel nur wenig abweichende Fassung von Die Sünde an den Kindern (1908).
  • Gib uns Kinder und hundert Enkel! Ein Spiel aus den Tagen der Erzväter, Berlin 1928

WeblinksBearbeiten