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Karsten Witte

deutscher Filmwissenschaftler

LebenBearbeiten

Karsten Witte stammte aus Perleberg in Brandenburg. Er studierte Germanistik und Romanistik in Berlin und Göttingen sowie Vergleichenden Literaturwissenschaften in Chapel Hill (USA) und Aix-en-Provence. Seit 1979 lebte er in Berlin, wo er freier Filmpublizist und seit 1990 Professor für Filmwissenschaft am Institut für Theaterwissenschaft an der FU Berlin war.

Witte war Herausgeber der im Suhrkamp Verlag erschienenen, unvollendeten Schriften-Ausgabe von Siegfried Kracauer. Er starb 1995 an den Folgen von Aids.[2]

 
Grabstätte

Witte ist auf dem Friedhof Heerstraße in Berlin bestattet.

SchriftenBearbeiten

  • Reise in die Revolution: Gerhard Anton von Halem u. Frankreich im Jahre 1790, – Stuttgart: Metzler, 1971.
  • (als Hg.), Theorie des Kinos: Ideologiekritik d. Traumfabrik, Frankfurt (am Main): Suhrkamp, 1972. (edition suhrkamp 557)
  • (als Hg.), Paris: dt. Republikaner reisen, Frankfurt am Main: Insel-Verlag, 1980.
  • Im Kino: Texte vom Sehen & Hören, Frankfurt am Main: Fischer-Taschenbuch-Verlag, 1985.
  • Laufpass: Gedichte, Zürich: Arche, [1985].
  • Filmkomödie im Faschismus. – 1986. Frankfurt (Main), Univ., Diss., 1986
  • Der Passagier – das Passagere: Gedanken über Filmarbeit, Frankfurt am Main: Frankfurter Bund für Volksbildung, 1988
  • (als Hg.), Paris: ein Städte-Lesebuch, [4. Aufl.]. – Frankfurt am Main: Insel-Verl., [1989].(Insel-Taschenbuch ; 389)
  • Lachende Erben, toller Tag: Filmkomödie im Dritten Reich, Berlin: Vorwerk 8, 1995
  • Die Körper des Ketzers: Pier Paolo Pasolini, Mit einem einl. Essay von Rudi Thiessen. Aus dem Nachlaß hrsg. von Rainer Herrn. – Berlin: Vorwerk 8, 1998
  • „Das Schreiben ist stärker als alle Gewalt“ – Marguerite Duras im Gespräch mit Karsten Witte. In: Marguerite Duras: Die grünen Augen. München; Wien: Hanser, 1987.
  • Schriften zum Kino. Westeuropa, Japan, Afrika nach 1945 Hg. v. Bernhard Groß & Connie Betz. Berlin: Vorwerk 8.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Einzelnachweise und AnmerkungenBearbeiten

  1. Who is Who
  2. Der Spiegel, Nr. 44 vom 30.10.1995