Digby Martland

Britischer Autorennfahrer
Der Lola T70 mit dem Digby Martland 1969 Sportwagenrennen bestritt

Digby Martland (* 9. November 1942) ist ein ehemaliger britischer Autorennfahrer.

KarriereBearbeiten

Digby Martland feierte in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre Erfolge als Sportwagenpilot. Eng verbunden ist der Name Martland mit Rennfahrzeugen von Chevron, mit denen er fast ausschließlich an den Start ging. Zwischen 1965 und 1970 gelangen ihm sieben Gesamt- und fünf Klassensiege.

Seinen ersten Sieg sicherte er sich 1966 auf einem Chevron B3 bei einem nationalen Rennen im Oulton Park[1], den letzten auf derselben Rennstrecke 1967 auf einem B6. Dazwischen bestritt er sowohl nationale als auch internationale Veranstaltungen.

Er ging beim 24-Stunden-Rennen von Daytona, in Le Mans und bei fast allen wichtigen europäischen Langstreckenrennen der 1960er-Jahre an den Start.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1968 Vereinigtes Konigreich  John Woolfe Racing Chevron B12 Vereinigtes Konigreich  John Woolfe Ausfall Überhitzter Zylinder
1970 Vereinigtes Konigreich  Paul Watson Racing Organisation Chevron B16 Vereinigtes Konigreich  Clive Baker Ausfall Federbruch

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14
1967 Robert Ashcroft Chevron B6 Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Italien  MON Belgien  SPA Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Deutschland  HOK Italien  MUG Vereinigtes Konigreich  BRH Italien  CCE Osterreich  ZEL Schweiz  OVI Deutschland  NÜR
9 15
1968 Chevron Cars Chevron B6
Chevron B8
Chevron B12
Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigtes Konigreich  BRH Italien  MON Italien  TAR Deutschland  NÜR Belgien  SPA Vereinigte Staaten  WAT Osterreich  ZEL Frankreich  LEM
DNF 8 DNF
1969 P. S. McNally Porsche 910 Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigtes Konigreich  BRH Italien  MON Italien  TAR Belgien  SPA Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigte Staaten  WAT Osterreich  ZEL
12
1970 Digby Martland Chevron B16 Vereinigte Staaten  DAY Vereinigte Staaten  SEB Vereinigtes Konigreich  BRH Italien  MON Italien  TAR Belgien  SPA Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigte Staaten  WAT Osterreich  ZEL
DNF DNF

LiteraturBearbeiten

  • Christian Moity, Jean-Marc Teissèdre, Alain Bienvenu: 24 heures du Mans, 1923–1992. 2 Bände. Éditions d’Art, Besançon 1992, ISBN 2-909-413-06-3.

WeblinksBearbeiten

Commons: Digby Martland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sportwagenrennen Oulton Park 1966