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Charles Slater

US-amerikanischer Autorennfahrer

UnternehmerBearbeiten

Charles Slater gründete in den 1980er-Jahren mehrere Unternehmen zur Herstellung von medizinischen endoskopischen Geräten. Gemeinsam mit zwei Partner verkaufte er Anfang er Anfang der 1990er-Jahre eines dieser Unternehmen, Symbiosis Corporation, um 175 Millionen US-Dollar[1].

Karriere als RennfahrerBearbeiten

Charles Slater begann 1985 mit dem Motorsport. Einen seiner ersten Renneinsätze hatte er beim 12-Stunden-Rennen von Sebring dieses Jahres. Slater hatte fast keine Rennerfahrung und für im Rennen so langsame Rundenzeiten, dass sich die Rennleitung gezwungen sah, ihn aus dem Rennen zu nehmen. In den folgenden Jahren wurde er jedoch zu einem routinierten GT- und Sportwagen-Rennfahrer, der einige Erfolge erzielen konnte. Sein beträchtliches Vermögen ermöglichte es Slater, sich in etablierte Rennteams einzukaufen.

In den 1990er-Jahren fuhr er in der IMSA-GTP-Serie und danach in der American Le Mans Series. Viermal war er beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans am Start, wo seine beste Platzierung im Schlussklassement der 14. Rang 2000 war. Sein bestes Ergebnis in Sebring erreichte er 1995 mit dem 12. Endrang. Dies war gleichzeitig der Sieg in der GTS-2-Klasse.

StatistikBearbeiten

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1999 Deutschland  Konrad Motorsport Porsche 911 GT2 Deutschland  Franz Konrad Vereinigte Staaten  Peter Kitchak Ausfall
2000 Deutschland  Konrad Motorsport Porsche 911 GT2 Deutschland  Jürgen von Gartzen Vereinigte Staaten  Thomas Kendall Rang 14
2001 Deutschland  Konrad Motorsport Saleen S7R Schweiz  Toni Seiler Schweiz  Walter Brun Ausfall Unfall
2002 Deutschland  Konrad Motorsport Saleen S7R Vereinigte Staaten  Rodney Mall Schweiz  Walter Brun Ausfall Benzinpumpe

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1985 Vereinigte Staaten  Wonzer Racing Porsche Carrera RSR Vereinigte Staaten  John Hofstra Vereinigte Staaten  Mick Robinson Ausfall Defekt
1986 Vereinigte Staaten  Wonzer Racing Porsche 911 Vereinigte Staaten  John Hofstra Vereinigte Staaten  Mick Robinson Rang 23
1987 Vereinigte Staaten  S Squared Engineering Porsche 911 Carrera RSR Vereinigte Staaten  Dave Duttinger Kanada  Rudy Bartling Rang 31
1989 Vereinigte Staaten  Charles Slater Porsche 911 Vereinigte Staaten  Kenneth Brady Vereinigte Staaten  Norm Dupont Ausfall Motorschaden
1993 Vereinigte Staaten  Alex Job Racing Porsche 911 Vereinigte Staaten  Butch Hamlet Vereinigte Staaten  Bill Ferran Rang 18
1994 Vereinigte Staaten  Alex Job Racing Porsche 911 Vereinigte Staaten  Peter Uria Vereinigte Staaten  Joe Cogbill Rang 13
1995 Vereinigte Staaten  Alex Job Racing Porsche 911 Vereinigte Staaten  Bill Auberlen Vereinigte Staaten  Joe Cogbill Rang 12 und Klassensieg
1996 Vereinigte Staaten  Alex Job Racing Porsche 911 Vereinigte Staaten  Ron Finger Vereinigte Staaten  John Rutherford Rang 26
1997 Vereinigte Staaten  Alex Job Racing Porsche 911 Carrera RSR Vereinigte Staaten  Jeff Purner Vereinigte Staaten  Terry Lingner Vereinigte Staaten  Robbie Groff Rang 23
1998 Vereinigte Staaten  Alex Job Racing Porsche 911 Carrera RSR Vereinigte Staaten  Cort Wagner Vereinigte Staaten  Darryl Havens Rang 13
1999 Deutschland  Konrad Motorsport Porsche 911 GT2 Vereinigte Staaten  Peter Kitchak Niederlande  Mike Hezemans Rang 16
2000 Deutschland  Konrad Motorsport Porsche 911 GT2 Deutschland  Franz Konrad Vereinigte Staaten  John Paul junior Rang 12
2002 Deutschland  Konrad Motorsport Saleen S7-R Schweiz  Walter Brun Vereinigtes Konigreich  Gavin Pickering Ausfall Disqualifiziert

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Charles Slater und die Symbiosis Corporation