Wikipedia:Kurier

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Juroren gesucht

„Wo ist die obligatorische Todesmeldung?“, fragt sich ein Benutzer mit IP-Adresse schon arg verwundert. In der Tat, wenn man bedenkt, dass ab dem 1. September schon Artikel für den 37. Schreibwettbewerb nominiert werden können, ist es bislang äußerst ruhig auf WP:SW und der dazugehörigen Diskussionsseite. Grabesstille? Das wird sich in den nächsten Tagen erweisen, denn morgen, 12. August, beginnt die Nominierungsphase für die Jury. Sie geht bis zum 22. August. In diesem Zeitraum können Jurymitglieder vorgeschlagen werden. Diese müssen der Teilnahme auch zustimmen; gewählt wird dann im Anschluss. Natürlich können sich Wikipdianer auch selbst vorschlagen. Eine ideale Voraussetzung wäre Erfahrung bei der Beurteilung von Artikeln, z.B. im Reviewprozess oder in Zusammenhang mit Auszeichnungs­kandidaturen. Eine gute Grundlage besteht auch darin, schon selbst mit einem Artikel mindestens einmal am Schreibwettbewerb teilgenommen zu haben. Als Juror des letzten Schreibwettbewerbs kann ich nur empfehlen, diese Erfahrung einmal gemacht zu haben. Auf den ersten Blick mag es wenig attraktiv erscheinen, mehrere hundert Bildschirmseiten über die heterogensten Themen zu lesen, Fußnoten zu zählen, Versionen zu vergleichen und zu diskutieren, ob Vollständigkeit wichtiger ist als Korrektheit oder umgekehrt. Dickes Aber: diese Arbeit kann, wie ich seit dem Frühjahr weiß, enorm Spaß machen, die kollegiale Zusammenarbeit stärken und einfach große Lesefreude entfachen, angesichts vieler guter Artikel. Ich wünsche mir, dass viele Wikipedianer mutig sind und sich nominieren (lassen). Hier geht’s zur Nominierung. Auf einen tollen Wettbewerb! (Happo, 11.08.)

Schreibt man mitmachen zusammen?

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Hm, schreibe ich einfach dabei sein. Oder heißt es dabeisein? Egal, Hauptsache du bist dabei und machst mit! Wobei? Beim Programm der WikiCon 2022! Die Zeit, um Vorträge, Workshops, Diskussionen einzureichen, läuft. Berichte anderen, welche Themen du bei Wikipedia, Wikimedia Commons, Wikidata und den Geschwistern bearbeitest. In welchen Bereichen wünschst du dir Unterstützung? Was kannst du besonders gut oder was geht noch besser? Neben den allgemeinen Wikipedia-Themen liegt dieses Jahr der Fokus auf dem Themenfeld Umwelt, Natur, Nachhaltigkeit und Maritimes. Auch Externe mit einem thematischen Bezug sind eingeladen, an der WikiCon mitzuwirken. Trag dich ein, noch bis zum 14. August unter: Wikipedia:WikiCon_2022/Programmvorschläge
Dein WikiCon Orga-Team / DomenikaBo

The Wikipedia Library: Elsevier und SAGE verfügbar, Community-Forum Ende August

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Dass sich beim Angebot von The Wikipedia Library aktuell vieles tut, hatten wir bereits im Juli an dieser Stelle berichtet. Doch es gibt schon wieder tolle Neuigkeiten, die wir gern teilen wollen.

Zugänge zu Elsevier ScienceDirect und SAGE Journals

Mit der Online-Datenbank Elsevier ScienceDirect ist kürzlich ein weiteres Angebot in das Zugangspaket gewechselt. Im Gegensatz zu den vorher angebotenen individuellen Zugängen gewährt das Zugangspaket all denjenigen, die die in den Nutzungsbedingungen genannten Zugangsvoraussetzungen erfüllen (das sind rund 57.000 Aktive der verschiedenen Wikimedia-Projekt und -Sprachversionen), sofortigen und direkten Zugang zu den Inhalten. Dafür ist keinerlei Bewerbungsprozess mehr notwendig.

Der US-amerikanische Verlag SAGE Publications bietet derweil, ebenfalls über das Zugangspaket, Recherchemöglichkeiten in seiner Datenbank SAGE Journals. Dort sind mehr als 1.000 Zeitschriften aus einem breiten Spektrum von Fachgebieten zu finden – und ein Reinschauen lohnt auf jeden Fall!

Community-Forum am 30. August

Das Angebot von The Wikipedia Library ist groß. Mittlerweile bieten 57 Partnerorganisationen direkten Zugang zu Inhalten aus den verschiedensten Fachgebieten (→hilfreiche Übersicht). Zudem stehen Angebote aus 46 Sammlungen per individuellem Zugang (kurze Bewerbung erforderlich) zum Recherchieren zur Verfügung. Um einen Einblick in dieses Angebot zu geben und mehr Informationen rund um die Nutzung und das Angebot von The Wikipedia Library mit allen Interessierten zu teilen, bieten wir das Community-Forum am 30. August (19:00–20:00 Uhr) an. Im Rahmen dieser Veranstaltung möchten wir einen Einblick in The Wikipedia Library geben, beantworten gern alle Fragen dazu und nehmen gern Input und Feedback auf! Auch wollen wir zeigen, woran das Team Communitys und Engagement von Wikimedia Deutschland aktuell arbeitet und welche Angebote vielleicht demnächst The Wikipedia Library noch vielfältiger machen könnten. Martin und Sandro von WMDE, 9.8.

Sieger Wiki Loves Earth 2022

Am letzten Juliwochenende traf sich die Jury des Fotowettbewerbes Wiki Loves Earth (WLE) Deutschland, um die Sieger zu ermitteln. Seit dem vergangenen Jahr erfolgt die Bewertung von WLE zweigeteilt, es werden Sieger in den Bereichen „Landschaft“ und „Detail“ ermittelt.

Im Bereich Landschaft wurde aus über 9000 Fotos eine Aufnahme des Hohen Ufers zwischen Ahrenshoop und Wustrow in Fischland-Darß-Zingst als Sieger gekürt. Man kann auf dem Foto sehr schön erkennen, wie das Meer die Küstenlandschaft der Ostsee stetig verändert. Das farbenprächtige Siegerbild bei den fast 2000 eingereichten Detailaufnahmen präsentiert dem Betrachtenden eine Goldwespe im Naturschutzgebiet Wittenberge-Rühstädter Elbniederung, wie er sie sonst selten sehen kann.

Im Bereich Landschaft belegte den zweiten Platz eine Winteraufnahme des geschützten Biotops Lothdorfer Wiesen. Das Foto stellt in einer wunderbar unaufgeregten Art die Regenerations- und Ruhephase eines kleinen Schutzgebietes dar. Beim dritten Platz zeigt eine Drohnenaufnahme den Flussverlauf der Aisch im Vogelschutzgebiet Aischgrund. Der Betrachtende kann durch die Draufsicht Wiesen erkennen, die eine kurz vorhergegangene Überschwemmung vermuten lassen.


→ zu den Ergebnissen

Bei den Detailaufnahmen wurde ein Foto des Libellen-Schmetterlingshaft auf den zweiten Platz gewählt. Der dritte Platz ging an ein Foto, das eine Blüte des schmalblättrigen Weidenröschens zeigt. Spannend ist hier, dass alle Details der filigranen Blüte gezeigt werden, selbst die welken Staubblätter sind eindeutig zu erkennen und die Pflanze ist gut bestimmbar.

Dieses Jahr waren anlässlich des 30. Geburtstags der FFH-Richtlinie fünf Sonderpreise für die Fotografen ausgelobt, die die meisten Aufnahmen aus unterschiedlichen FFH-Gebieten hochladen konnten. Da sich zwei Fotografen Platz 5 teilten, wurden sechs Sonderpreise vergeben.

Aufgrund der Teilung des Wettbewerbs in zwei Bereiche werden 15 Bilder am internationalen Wettbewerb teilnehmen. Wie im Vorjahr werden aus dem Bereich Landschaft die Top 8 und aus dem Bereich Detail die Top 7 weitergereicht.

Im Vergleich zum Vorjahr haben es weniger Drohnenaufnahmen in die Top-Platzierungen geschafft, trotzdem ist zu erkennen gewesen, dass diese Art der Fotografie einen anderen exklusiven Blick in die Schutzgebiete eröffnet. Da ein Vergleich mit konventionellen Aufnahmen schwer fällt, kam die Idee auf, im Folgejahr für Deutschland eine separate Kategorie für Drohnenaufnahmen zu schaffen. Interessant ist, was die Community von dieser Idee hält.

Die Jurysitzung fand wie in den vergangenen Jahren in Fulda statt und wurde von WMDE gefördert. In einer angenehmen Atmosphäre haben wir uns zu den unterschiedlichen Motiven ausgetauscht und versucht, die Meinungen und Sichten der anderen Juroren zu verstehen und einen Konsens zu finden. Parallel zur Jurysitzung fand ein Treffen der Kollegen vom Schiedsgericht statt, die man aber nur kurz beim Frühstück und Mittagessen sehen und sprechen konnte.

Wir gratulieren den Siegern und Preisträgern von WLE 2022 und hoffen auf weitere interessante und schöne Fotobeiträge im nächsten Jahr.

Wir wünschen wie immer viel Freude beim Betrachten der Siegerbilder. Vielen Dank an alle Fotografen, Vorjuroren, Organisatoren und Unterstützer des Wettbewerbs Wiki Loves Earth. Wir freuen uns auch auf die Ergebnisse von WikiDaheim und Wiki Loves Monuments 2022. Z t 07.08.

Wikipedia und Armut: Für wen die Wikipedia doch nicht so kostenlos ist

Die Wikimania 2014 in London hat ihn auch gesehen: den Kurzfilm "Knowledge for Everyone".

Im Jahr 2013 erschien eine Dokumentation für eine Werbe-Kampagne der Wikimedia Foundation. Ganz unumstritten war die Kampagne nicht. Aber der Film selbst hat es in sich: Er zeigt, was es heißt, wenn Wikipedia-Leser in einem Township in Südafrika aufwachsen. Warum er den Film gemacht hat und welche negativen Reaktionen es gab, das erzählt nun der Produzent Victor Grigas in einem Interview.

„Nein“, sagt ein Junge im Film, man sei zwar frei, aber nicht wirklich frei. „Wer in Armut aufwächst, der ist nicht frei.“ Victor Grigas ist ein amerikanischer Videographer und Wikipedianer, der seit längerem für die Wikimedia Foundation arbeitet. Er fühlte sich an seinen litauischstämmigen Vater erinnert, der in Armut aufgewachsen sei. Das sei ein starkes Motiv für ihn gewesen, einen Film über Wikipedia-Leser in Armut zu machen. Aber wie kam Victor zu dieser Gelegenheit?

Keine Internet-Gebühren für Wikipedia-Besuche

Es gab einmal eine Initiative namens Wikipedia Zero. Der Gedanke dabei: Zwar ist der Zugang zur Website Wikipedia kostenlos (wie auch zu vielen anderen Websites). Aber für den Internetzugang selbst muss man natürlich bezahlen. Für viele Wikipedia-Leser in den reichen Ländern des Nordens ist das mittlerweile kaum noch ein Problem. Man bezahlt ein bisschen Geld für die Flatrate, monatlich oder jährlich, und das Problem ist vom Tisch.

Schulklasse in der Sinenjongo High School in Joe Slovo Park, South Africa

Ganz anders sieht das aus für Menschen, die für jede Minute Online-Zeit oder für eine bestimmte Datenmenge zahlen müssen. Deswegen hat die WMF Internetanbieter in armen Ländern aufgefordert: Schafft doch ein Angebot für eure Kunden, bei dem man diejenige Zeit nicht bezahlen muss, in der man die Wikipedia besucht.

Das Programm war stets umstritten, weil es gegen die Netzneutralität verstoße. Demzufolge sollen Daten-Inhalte ohne besondere Bevorzugung im Internet verschickt werden, egal, von wem die Daten-Inhalte stammen. Führt ein Wikipedia-Zero-Programm also nicht zu einer Benachteiligung anderer Websites, hinter denen keine große gemeinnützige Organisation aus Nordamerika steckt?

Wikipedia Zero hatte in einigen Ländern einen gewissen Erfolg und wurde mittlerweile eingestellt. Wie dem auch sei: Das ursprüngliche Problem, dass arme Menschen sich den Internet-Zugang nicht immer leisten können, gibt es noch immer.

Eine große Story

Victor Grigas mit Schülern der Sinenjongo High School
Mobiltelefon mit Tasten: So hat man 2013 die Wikipedia in Joe Slovo Park aufgerufen. Für viele Familien ist dies das einzige internetfähige Gerät im Haus.

Victor Grigas arbeitete für die WMF und hatte viele Videos aufgenommen, in denen Wikipedianer über ihren persönlichen Bezug zur Wikipedia erzählen. Solche Aufnahmen hat die WMF in ihren Spenden- und anderen Kampagnen verwendet. Aber 2013 sagte Victors Chef: Such dir mal eine einzelne große Story aus und mache was damit. Victor bekam damals einen offenen Brief zu sehen, den eine Schulklasse aus Kapstadt an die Internetanbieter Südafrikas geschickt hatten. Ob auch sie in den Genuss eines Wikipedia-Zero-Programmes kommen könnten?

Mit einer Regisseurin, Charlene Music, und einem kleinen Team hat Victor schließlich die Schulklasse im Armenviertel Joe Slovo Park besucht. Schließlich wurde aus seinen Aufnahmen ein berührender Film, in dem die Schüler von den Herausforderungen berichten, die sie im Leben erfahren. Aber sie nennen auch stolz ihre beruflichen Ziele, sie erzählen von den kleinen Freuden des Lebens und eben auch davon, was die Wikipedia für sie bedeutet.

Ein wenig unglücklich

Aus dem Mittagessen der Schüler: drei vetkoeks.

Die Umstände, unter denen der Film erschienen ist, erweisen sich im Nachhinein als etwas unglücklich. Er war Teil einer Kampagne. Die Kampagne gibt es nicht mehr. Sie war umstritten. Der Titel ist ziemlich nichtssagend: „Knowledge for Everyone“. Aber der Film sagt immer noch sehr viel. Ich habe ihn öfters in Seminaren gezeigt und mit den Studis besprochen. Ihre Reaktionen waren manchmal sehr heftig, wegen der bestürzenden Armut, die man sieht.

Darüber habe ich mal vor Jahren auf einer Wikimania mit Victor Grigas gesprochen. Er bestätigte, dass manche Menschen den Film mit Schuldgefühlen sehen. Nun habe ich mir, im Sommer 2022, ein Herz genommen und ein Interview mit Victor online aufgenommen. Aus der geplanten Viertelstunde wurde über eine Stunde. Ein paar kleine Wiederholungen und Abschweifungen habe ich herausgeschnitten. Wir haben uns auf den Film und seine ungewöhnliche Entstehung sowie auf die Reaktionen konzentriert, ohne allerlei aktuelle Lehren daraus zu ziehen. Der Film von 2013 wirkt auch so eindringlich genug.

Bei dieser Gelegenheit habe ich mich dann auch entschlossen, den Film mit deutschen Untertiteln zu veröffentlichen. Das hatte ich schon vor Jahren probiert, aber leider hatte ich keine Originaldatei mit den englischen Untertiteln bekommen können. Letzten Endes habe ich den Originalfilm ohne Untertitel genommen und auf meinem Youtube-Kanal mit englischen und deutschen Untertiteln versehen. Wer sie in weitere Sprachen übersetzen möchte, kann mich gern kontaktieren.

Warum sollte man sich aber heute noch mit einem fast 10 Jahre alten Kurzfilm beschäftigen? Weil er ein historisches Zeitdokument geworden ist, und weil er Probleme anspricht, die nicht einfach so verschwunden sind. Vor allem, weil er zum Nachdenken anregt. Und darum finde ich es immer noch eine gute Idee, den Film gemeinsam bei Wikipedia-Treffen, im Edit-a-thon oder mit Teilnehmern eines Bildungsangebotes zu schauen. Und auf jeden Fall sollte man genug Zeit für die Diskussion danach einplanen. Ziko, 6.8.2022

Die Schweizer haben es erfunden: Briefmarken, Facebook und Spitlight

GLAM bildet, seit neun Jahren finden in der Schweiz die «Ateliers» statt. Es sind kleine, smarte Eintagesveranstaltungen bei denen sich Wikipedianer von den Landesteilen beiderseits des Röstigrabens treffen, um das freie Wissen der deutschsprachigen Wikipedia zu mehren. In diesem Jahr waren es bis zum Juli sechs Ateliers und ein Zweittermin zur GLAM on Tour im ENTER, bei denen sich zwischen sechs und 18 Teilnehmende live trafen. Organisatorisch sind die Veranstaltungen ein Selbstläufer, zudem als Wiederholungstermine nachhaltig.

Wikipedianer mit dem Spitlight

Die Anlässe reichten von Bang, Bang! im Museum Tinguely in Basel bis zur Sammlung Winterthur in der gleichnamigen Stadt. Durch die COVID-19-Pandemie fanden und finden die Anlässe unter den jeweiligen Auflagen statt.

Spitlight: Der analoge Grossprojektor auf Bedford-Fahrgestell ist der heimliche Star des durch Bits und Bytes geprägten Museums ENTER in Solothurn. Eingesetzt wurde er erstmals bei den Olympischen Winterspielen 1956 in Cortina d’Ampezzo.

Facebook: Am 15. Januar 1946 erfolgte der erste Post der «geschlossenen Gruppe» des Sommerkurses 1945 der Bäuerinnenschule Uttewil. Es war ein Spruch von Rudolf von Tavel: ..., wenn en einzige Ring nid het, so isch di ganzi Chetti nüt nutz. Und di Chetti riss bis ins Jahr 2009 nicht ab, drei Archivkartons gefüllt mit bäuerlicher Sozialgeschichte im Archiv der Gosteli-Stiftung hinterlassend. Mangels Netz liefen die Facebooks per Post durch die Gruppe. Gepostet wurde zur Familie, Wohnung, zum Urlaub, zu Tieren und Betrieb.

Wikipedianer, Betreuende und alle Telefonbücher der Schweiz im PTT-Archiv
Briefmarken: Lovrenc Košir (auch Laurenz Koschier), ein slowenischer Beamter der kaiserlichen und königlichen Doppelmonarchie, entwarf 1835 die ersten aufklebbaren Brieftaxstempel bzw. ersten Briefmarken der Welt. Kein Schweizer hat’s erfunden, aber die Schweizer haben seine Entwürfe nebst Handschreiben im Archiv und auch den Teilnehmenden präsentiert.

Verzichtbares Wissen für die Projekt- und Ideenförderung bei WMDE. Man mag an Zensur Freien Wissens denken, trotz Antrags zehn bis zwölf neue Artikel zur Industriegeschichte, Industriekultur, Arbeiterwohnungen und Biografien zu recherchieren und zu schreiben, zusätzlich Kulturgut neu bzw. erstmals bebildern – es entstanden allein über 300 Fotos zu Kulturgut nationaler Bedeutung, geeignet um teils neue Artikel in einigen Ländern Mitteleuropas erstmals zu bebildern, wurde die Förderung der Teilnahme in der Weltstadt (seit 2008) Winterthur wegen des Charakters einer regionalen Schreibwerkstatt abgelehnt. Der Output des Autors dieser Zeilen übertraf damit das Gesamtergebnis eines kleineren GLAM-on-Tour-Projekts bei Weitem.

Trotzdem werden Pläne verfolgt das erfolgreiche Format auch bei GLAM-Partnern in den «nördlichen (deutschen) Kantonen» jenseits des Hochrheins einführen. Eine Präsentation fand unlängst beim ArchivCamp im Bundesarchiv in Koblenz statt. – Denn die schönste Schweizer Erfindung ist das «Atelier» selbst. rhb 5.8. Über die geförderte «Tour des Femmes» wird zu einem späteren Zeitpunkt berichtet.

Wikipediareisen durch Raum und Zeit

Was mir an Wikipedia gefällt und mich so fasziniert, sind die Wege, die man innerhalb weniger Stunden zurücklegen kann. Das gilt nicht nur für Leser, sondern gerade auch für Autoren. Eine solche Reise unternahm ich in der vergangenen Nacht. An ihrem Verlauf will ich die Kurierleser teilhaben lassen.

Alles begann mit und in Süddeutschland, einem ziemlich zusammengeschwurbelten Artikel und meiner Suche nach einer Bibliothek oder ersatzweise einer antiquarischen Quelle für das gleichnamige Werk des Geographen Robert Gradmann. So landete ich, virtuell, denn es war ja heute nacht nichts geöffnet, wahlweise in Mannheim oder Kirchhain, wobei in Nordhessen zufällig ein Buch über Mannheim vorrätig ist, das ich meinem Vater zum Geburtstag schenken will. Die Entscheidung für oder gegen einen Neuneuroticketausflug ist also noch nicht ganz gefallen, und außerdem kann man sich das ja auch mit der Post schicken lassen.

Mia May, by Becker & Maass, um 1920

Gerade als ich also weiterklicken will, fällt mir eine Aufnahme von Mia May ins Auge und ein Spruch über Harry Piel am Nil wieder ein, den meine Großmutter dann und wann von sich gab, und die Mia May war auch irgendwie immer dabei. Und so dachte ich, man könnte ja mal schauen, ob das Bild für die Wikipedia brauchbar ist. Laut Angabe in der Commons-Kategorie sind die Photographien von Becker & Maass, manchmal auch mit ß, uralt, die fraglichen jedenfalls vor 1926 veröffentlicht und mutmaßlich sind sie schon lange genug tot. Das Bild war übrigens schon auf Commons, siehe rechts, womit die Geschichte hier zu Ende sein könnte.

Das ist dann der Punkt, wo der gemeine Wikipedianer anfängt zu graben und systematisch Suchmaschinenfundstellen anzuschauen. Zumindest der eine Atelierpartner hatte schon in den 1870er Jahren ein Atelier in Berlin, also muß er mindestens 1850 geboren sein, und daß das Geschäft 1933 veräußert wurde, deutet auf Altersgründe hin, denn Marie Böhm, die nach manchen Fundstellen Buchhalterin und Inhaberin des 1902 gegründeten Studios war, nach anderen angestellte Photographin, muß also selbst vor 1880 oder eher 1870 geboren sein. Über das weitere Schicksal der genannten Personen konnte ich nichts eruieren.

Aber Else Kutznitzki und Victor Fest-Hohenfels wollte ich noch abklären, die das Atelier Becker & Maass 1933 übernommen haben und fünf Jahre später mit dem Atelier Harlip fusionierten, wie man heute sagen würde, lag hier ein Fall von Arisierung vor. Das Studio Becker & Maass stellte seinen Betrieb nach dem Krieg im Jahr 1957 ein und, so eine italienische Website über Mode – Kutznitzki hatte sich von Filmstars zur Modephotographie umorientiert – gab an, daß die Photos des Ateliers zu Nazizeiten in Zeitschriften wie Striwi und Konfektionär erschienen sein sollen.

Blieb noch ein loses Ende zu finden, nämlich der Verbleib des Ehepaars Harlip. en:Harlip ist ein arger Stub, der die letzten Mosaiksteinchen zu der bis hierher erzählten Story liefert. Das Ehepaar ging nach England, baute ein neues Studio auf, Harlip starb 1946. Seine Frau machte sich einen Namen als Gesellschaftsphotographin und starb 1982. Auch hier ist die Beleglage dünn; einer der Links führt zum Memento der nicht mehr existenten Website des britischen Photographen Philip Townsend, der auch in der englischsprachigen Wikipedia keinen Artikel hat, weil er zwar in den 1960er und 1970er Jahren ein halbwegs bekannter Photograph war, aber als erster die Rolling Stones photographiert zu haben, ist ja nun wirklich keine enzyklopädisch wichtige Leistung. Townsend ist übrigens nicht mit Peter Townsend zu verwechseln, dem Alptraum von Queen Elizabeth (weil ihre Schwester Maggie den viel älteren Mann heiraten wollte, shocking!).

Ich verabschiede mich an dieser Stelle in die Träume. Wenn jemand aus der vorgenannten Geschichte etwa einen Artikel zu Becker & Maaß basteln will, darf er/sie/es sich gerne bedienen. Ich habe da keine Ambitionen. Und die Beleglage ist nun wirklich, wirklich dünn. Senk You for chuhsing Deutsche Bahn Wikipedia-Reisen. MaB 30.7.

Was gibt es Neues von The Wikipedia Library?

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Über The Wikipedia Library, die Plattform mit kostenfreiem und größtenteils direktem Zugang zu einer Vielzahl an digital verfügbaren Inhalten für aktive Community-Mitglieder der Wikimedia-Projekte, haben wir bereits vielfach an dieser Stelle berichtet.

Was bietet The Wikipedia Library eigentlich?

Mehrere Dutzend internationale Verlage (Oxford, Cambridge, Springer, Elsevier, JSTOR usw.) stellen dort Zugänge zu ihren Online-Datenbanken mit Aufsatzsammlungen oder Zeitschriftenarchiven zur Verfügung. Insgesamt sind mehr als eine Million einzelner Aufsätze, Bücher und Zeitschriftenausgaben im Volltext über die Plattform erreichbar. Ein Großteil der Inhalte steht aktiven Community-Mitgliedern ohne Bewerbung über einen Proxy-Zugang für ihr Wikimedia-Benutzerkonto offen, einige Angebote haben jedoch ihren Zugang beschränkt.

Einen Überblick über die verschiedenen Inhalte, sortiert nach Fachgebieten in der deutschsprachigen Wikipedia, haben wir in einer Übersicht zusammengetragen. Dies soll die Überblicksseite über die Partnerorganisationen auf der Plattform ergänzen.

Was gibt es Neues?
  • Der niederländische Wissenschaftsverlag Brill ist zurück im Zugangspaket (Library Bundle). Durch die Partnerschaft gibt es Zugang zu allen E-Books und Zeitschriften, Nachschlagewerken, Primärquellensammlungen und Texteditionen von Brill.
  • The University of Chicago Press ​Journals, einer der bedeutendsten akademischen Verlage aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften bietet nun Vollzugriff auf seine Datenbank.
  • Die japanische Fachgesellschaft für Informatik (Information Processing Society of Japan) ist nun ebenfalls Teil des Zugangspakets von The Wikipedia Library und bietet Zugang zu den Publikationen IPSJ Journal, IPSJ Transactions und SIG Technical Reports.
  • Mit Springer Nature wird demnächst eine weitere wissenschaftliche Verlagsgruppe Teil des Zugangspakets (Library Bundle) von The Wikipedia Library. Springer Nature war bis vor Kurzem über individuelle Zugänge bereits verfügbar; die nun anstehende weitere und breitere Öffnung des Angebots wird deutlich mehr Aktiven der Wikimedia-Projekte Zugang zu den Inhalten bieten.
  • Auch die Angebote von Alexander Street Press (akademischer Datenbankverlag), American Psychiatric Association (größte psychiatrische Organisation der Welt) und American Psychological Association (größte Berufsorganisation von Psychologen in den Vereinigten Staaten) sind in das Zugangspaket gewechselt und bieten damit freien Zugang zu ihren Inhalten.
  • Bereits im ersten Quartal dieses Jahren wurde mit der SPIE Digital Library eine der größten Sammlungen zur angewandten Forschung in den Bereichen Optik und Photonik Teil des Angebots.

Aktuelle Informationen rund um das Angebot von The Wikipedia Library und Neuigkeiten aus der Welt der Bibliotheken und digitalem Wissen bietet zweimonatlich der Newsletter Books & Bytes, welcher auch in deutscher Sprache zur Verfügung gestellt wird.

Interesse an mehr Informationen rund um The Wikipedia Library?

Du möchtest mehr Informationen rund um die Nutzung und das Angebot von The Wikipedia Library bekommen? Du hast Fragen, die du schon immer mal loswerden möchtest? Du möchtest wissen, woran das Team Communitys und Engagement von Wikimedia Deutschland aktuell für The Wikipedia Library arbeitet? – Dann ist das Community-Forum am 30. August (19:00–20:00 Uhr) genau das Richtige. Im Rahmen dieser Veranstaltung möchten wir einen Einblick in The Wikipedia Library geben, beantworten gern alle Fragen dazu und nehmen gern Input und Feedback auf! Martin und Sandro von WMDE, 28.7.

Community-Mitglied zur Verstärkung des WMDE-Präsidiums gesucht

Liebe Community-Mitglieder,

auf der WMDE-Mitgliederversammlung im Mai wurde das Präsidium von Wikimedia Deutschland für zwei Jahre neu gewählt. Im 7-köpfigen Gremium haben wir mit Lyzzy, Zadicca und mir, Kasa Fue, drei Mitglieder, die sich tiefer mit der Wikipedia auskennen und auch viele Kontakte in die Community haben. Da die Wikipedia so zentral für die Arbeit des Verein ist, möchten wir für die Dauer unserer Amtszeit noch eine weitere Person ins Gremium berufen („kooptieren”), die aktiv Inhalte in der Wikipedia beiträgt und ihre Perspektive als Community-Mitglied einbringt. Damit wollen wir die Perspektive aktiver Wikipedianer*innen bei Diskussionen und Entscheidungen im Gremium weiter stärken.

Das Präsidium ist als ehrenamtliches Aufsichtsgremium nicht für die Planung oder Umsetzung der Vereinsprojekte oder Förderangebote zuständig; diese Aufgabe liegt bei den hauptamtlichen Mitarbeitenden der Geschäftsstelle mit dem Vorstand an der Spitze. Als Gremium entscheiden wir über die strategische Ausrichtung des Vereins (so auch für das Handlungsfeld Freiwillige), beschließen den Wirtschaftsplan, setzen den Vorstand ein und beaufsichtigen die Geschäftsführung des Vorstands, also auch die Umsetzung der Vereinsstrategien.

Diese Arbeit mag einigen „sehr wolkig” scheinen und ist sicher nicht jeder Persons Sache. Sie hat aber durchaus Einfluss auf die Ausrichtung und Ausgestaltung des Vereins – und macht uns zumindest auch jede Menge Spaß :)

Wir würden uns sehr freuen, Interessierte für die Mitarbeit zu finden. Wenn ihr euch bewerben oder auch erstmal genauer ausloten möchtet, ob es passen würde, meldet euch bis zum 24. August über kooptation@ – at-Zeichen für E-Mailwikimedia.de bei der für die Suche eingesetzten AG Kooptation (Kasa Fue, Zadicca, Jens Ohlig, unterstützt vom hauptamtlichen Präsidiumsreferenten Moritz Rahm). Oder ihr kennt Community-Mitglieder, die aus eurer Sicht ein Gewinn im WMDE-Präsidium wären – auch und gerade dann, wenn sie eher „unter dem Radar” arbeiten? Dann freuen wir uns von der AG Kooptation sehr über eure Ideen und Empfehlungen für eine Ansprache!

Ausführliche Informationen zum Präsidiumsamt und der Kooptation sind hier zu finden.Kasa Fue, 27.07.2022

WMF: Boardwahl - Stimmt für die Wahl-o-mat Statements bis 3.8.

Liebe alle,

Mit dem Ende der Vorauswahl der Affiliates beginnen nun die Vorbereitungen für die Wahl der Community in der Boardwahl 2022. Dazu zählt auch der Wahl-o-mat (in der Schweiz auch Smartvote genannt). Alle Community-Mitglieder sind aufgefordert, sich an der Abstimmung für die vorgeschlagenen Aussagen für den Wahl-o-mat zu beteiligen. Ihr könnt im Meta-Wiki für die Aussagen stimmen, die Ihr im Wahl-Kompass sehen möchtet.

Der Wahl-o-mat ist ein Instrument, das Wähler*innen hilft, jene Kandidat*innen auszuwählen, die am stärksten mit ihren Überzeugungen und Ansichten übereinstimmen. Dazu schlugen Community-Mitglieder zuvor Aussagen vor. Die Kandidat*innen werden die 15 von den Communitys am höchsten bewerteten Aussagen mit einer Lickert-Skala (zustimmen/neutral/ nicht zustimmen) beantworten, ihre Antworten werden dann in den Wahl-o-mat eingepflegt. Die Wähler*innen nutzen das Tool, indem sie wiederum ihre eigenen Antworten auf die Aussagen eingeben (zustimmen/ablehnen/neutral) und der Wahl-o-mat zeigt dann jene Kandidat*innen, die am stärksten mit den Überzeugungen und Ansichten des*der Wählenden übereinstimmen.

Die Abstimmung über die Aussagen läuft noch bis zum 3. August. Hier noch einmal der Link

Ich freue mich auf rege Teilnahme! DB_(WMF), 27.7.

Das neue „Neuer Abschnitt“-Werkzeug

Das Editing-Team möchte gern das neue „Neuer Abschnitt“-Werkzeug allen Bearbeitern anbieten.

Das neue „Neuer Abschnitt“-Werkzeug ist ähnlich wie das [Beantworten]-Werkzeug, erzeugt aber einen ==Neuen Abschnitt==. Es ist einfacher als der normale Wikitext-Editor und fügt einem neuen Diskussionsbeitrag eine automatische Signatur hinzu. Einer Studie zufolge ist es besser für neue Bearbeiter und ungefähr gleichwertig für erfahrene Benutzer. Wer übrigens „Diskussions-Werkzeuge“ in Spezial:Einstellungen#mw-prefsection-betafeatures benutzt, hat dieses neue Werkzeug schon.

DiscussionTools New Topic tool hint 2022 de.png

In der englischen Wikipedia wurde im letzten Monat beschlossen, dieses Werkzeug für alle Benutzer freizugeben. Das Editing-Team würde es gerne auch hier standardmäßig anbieten.  Es kann auf Wunsch in Spezial:Einstellungen#mw-prefsection-editing-discussion wieder ausgeschaltet werden. (Suche: „Schnelles Hinzufügen von Themen aktivieren“.)  Erfahrene Benutzer, die es zum ersten Mal angezeigt bekommen, können es auch mit einem Opt-out-Feld ablehnen. Whatamidoing (WMF), 25.7.

WikiCon 2022: Aufruf für Programmvorschläge gestartet!

WikiCon 2022 in Stralsund

Der offizielle Call for Papers, unser Aufruf zur Beteiligung an der WikiCon 2022 mit euren Programmvorschlägen, hat begonnen. Also, erzähle den anderen davon, was Du besonders gerne machst! Oder besonders gut! Oder was doof ist und Du mit anderen gerne diskutieren würdest. Oder brauchen wir ein Wikipedia für Waschbären? Deine Ideen – Deine WikiCon!

Die WikiCon lebt von vielfältigen Programmpunkten, die ihr für uns alle gestaltet. Ab jetzt könnt ihr eure Programmpunkte einreichen. Auch dieses Jahr wollen wir Vorträge online übertragen: Bei euren Programmvorschlägen könnt ihr entscheiden, ob der Vortrag nur fürs Publikum vor Ort oder auch für Online-Publikum zugänglich gemacht werden soll respektive ob ihr nur eine virtuelle Präsentation plant. Wir bitten euch, alle eure Programmideen über das Formular wikimedia.de/programm-wikicon-2022 einzureichen. Eine alleinige Einreichung auf der Projektseite ist nicht ausreichend, da wir die Programmplanung auch auf Grundlage von Technikbedarfen durchführen müssen. Damit wir genügend Zeit haben, die finale Planung des hybriden Programmkonzepts anzugehen, läuft der Aufruf bis zum 14. August 2022. Natürlich gibt es wie in den vergangenen Jahren auch dieses Jahr Möglichkeiten für spontane Aktivitäten und Lightning Talks.

Wir freuen uns über Programmbeiträge zu unserem Fokus 2022 aus dem Themenfeld Umwelt, Natur, Nachhaltigkeit und Maritimes, aber wie immer gilt: Alle Beiträge sind willkommen! Wir sind gespannt auf eure Einreichungen und Ideen und freuen uns auf eure vielfältigen Beiträge.

Zudem läuft die Anmeldung für die WikiCon 2022 auch weiterhin. Wir freuen uns auf euch in Stralsund!

DomenikaBo, 23. Juli 2022

Bekanntgabe der sechs Kandidat*innen für die Wahl zum Board of Trustees 2022

Hallo zusammen,

Das Wahlverfahren der Affiliates (Chapter und Usergroups) ist abgeschlossen. Vertreter*innen der einzelnen Affiliates (Chapter und Usergroups) haben sich über die Kandidat*innen informiert, indem sie die Erklärungen der Kandidat*innen gelesen, die Antworten der Kandidat*innen auf die Fragen geprüft und die vom Analyse-Komitee erstellten Bewertungen der Kandidat*innen berücksichtigt haben. Die ausgewählten Kandidat*innen für das Board of Trustees 2022 sind:

Weitere Informationen über die Ergebnisse und Statistiken dieser Boardwahlen findet ihr hinter den Links.

Der nächste Teil der Boardwahlen ist die Community-Wahlperiode. Hier findest du den Zeitplan für die Boardwahlen. Zur Vorbereitung der Community-Wahlperiode gibt es einige Dinge, an denen sich Community-Mitglieder auf folgende Weise beteiligen können:

Beste Grüße, DB_(WMF), 20.7.

Sommerlicher Editathon zu Münchner Schriftstellerinnen

18 Editathon-Teilnehmende am Tisch im Garten der Monacensia
Die Teilnehmenden des Münchner Editathons

Am vergangenen Freitag und Samstag trafen sich fünfzehn Menschen aus München, Berlin, Stuttgart und Tübingen in der Münchner Monacensia. WikiMUC und Monacensia luden zum Editathon mit dem Thema „Münchner Schriftstellerinnen“. Anlass war die Eröffnung der Ausstellung „Frei leben! Frauen der Bohème“.

Ein Ziel der Veranstaltung war eigentlich, zehn Studentinnen im Vorfeld Wikipedia-Grundkenntnisse zu vermitteln und ihnen in der Monacensia zu ermöglichen, von erfahrenen Autorinnen und Autoren zu lernen. Der Plan ging nicht auf: die Studentinnen fanden den von der Frauenbeauftragten der LMU zusammen mit dem WikiMUC durchgeführten Online-Crashkurs zwar prima, erschienen jedoch nicht zum Editathon. Wer auftauchte, waren wir 13 Wikipedianerinnen, zwei Wikipedianer und drei Mitarbeiterinnen der LMU-Frauenbeauftragten, die sich mehrheitlich auf die Betreuung der Studentinnen eingestellt hatten.

Am Freitagabend erhielt unsere Gruppe eine lebendige, herzliche Führung zu Haus und Ausstellung durch Monacensia-Leiterin Anke Büttner und Kuratorin Sylvia Schütz. Anschließend saßen wir noch lange im idyllischen Garten, lernten uns kennen, tauschten uns aus und genossen den Sommerabend.

Mit den Mitarbeiterinnen der LMU-Frauenbeauftragten besprachen wir noch an diesem Abend, die Studentinnenkurse weiterzuführen, aber das Format zu überarbeiten: sei es durch Ansprache von älteren Studentinnen, sei es durch nicht ganz so aufwendige Schulungen für die jüngeren Semester, die vielleicht noch nicht so viel Platz in ihrem Leben fürs Editieren haben. Wie genau wir weiter vorgehen, wird sich herausstellen, aber dass wir dran bleiben wollen, wurde klar.

Am nächsten Tag widmeten wir uns im Salon Hildebrand und auf der für uns reservierten Monacensia-Terrasse der Artikelarbeit. Bibliothekarin Christine Hannig führte uns vormittags durch die Bibliothek und ins Turmzimmer, bevor wir uns wieder hinter die Laptops klemmten. Die Autorinnen Dana von Suffrin, Nora Zapf, Caitlin von der Maas, Raphaela Berdutzky und Tanja Weber kamen persönlich vorbei, beantworteten unsere Fragen und ließen sich fotografieren. So entstanden in sommerlich-produktiver Atmosphäre bei Fenchelsuppe, Kaffee und Duplo viele neue Inhalte, die auf der Projektseite dokumentiert sind. Auch als uns um 18 Uhr der Wachmann aus dem Salon Hildebrand hinausstaubte, war der Kommunikationsbedarf noch nicht gestillt.

Deswegen endete der Abend erst viel später, nach Biergartenbesuch und Spaziergang durchs nächtliche Haidhausen. Fazit: Eine rundum gelungene Veranstaltung. Wir haben uns besser oder überhaupt kennengelernt, neue Verbindungen geknüpft und die Wikipedia definitiv verbessert. Außerdem haben wir die Schriftstellerinnen und die Monacensia-Mitarbeiterinnen zur Funktionsweise der Wikipedia informiert. Und wie Anke Büttner meinte: „Dieser Workshop ist ein Anfang oder Auftakt!“ K17, 19.7.

WMF veröffentlicht Human Rights Impact Assessment

Human Rights Impact Assessment (englisch)

Das am 12. Juli auf Wikimedia-l angekündigte Dokument – eine Bewertung menschenrechtlicher Aspekte der Wikimedia-Projekte – ist die bearbeitete, öffentliche Version eines Berichts, der der Wikimedia Foundation ursprünglich im Juli 2020 von „Article One Advisors“, einer externen Beratungsfirma, vorgelegt wurde. Die öffentliche Version wurde gemeinsam von der WMF und Article One bearbeitet. Die von Article One durchgeführten Untersuchungen führten zu einer Reihe von „vorrangigen Empfehlungen“ in den folgenden Bereichen:

  • Strategien für die Stiftung
  • Schädliche Inhalte
  • Belästigung
  • Staatliche Überwachung und Zensur
  • Gefährdung der Kinderrechte
  • Einschränkung der Wissensgerechtigkeit

Einige dieser Empfehlungen wurden in den letzten zwei Jahren bereits umgesetzt (dazu gehören der Universal Code of Conduct und die Human Rights Policy), andere hingegen (noch) nicht. Einige erfordern eine Diskussion in der Community.

Die WMF kommentiert die zweijährige Verzögerung bei der Veröffentlichung sowie die Fortschritte, die in den letzten zwei Jahren seit dem Eingang des Berichts bereits erzielt wurden, auf der entsprechenden Meta-Seite wie folgt: „Leider hat sich die Veröffentlichung dieses Berichts aufgrund von Kapazitätsengpässen und Unterbrechungen durch die COVID-19-Pandemie erheblich verzögert. Die Stiftung hat jedoch in den zwei Jahren seit der Einreichung des Berichts ihre wichtige Menschenrechtsarbeit fortgesetzt. Die Stiftung hat Schritte unternommen (weitere Informationen weiter unten), um die Menschenrechtsarbeit voranzutreiben, die mit den bestehenden Prioritäten der Organisation übereinstimmen, einschließlich einiger Empfehlungen aus dem Human Rights Impact Assessment.“

Eine Liste der vorrangigen Empfehlungen inklusive Umsetzungsstatus ist auf Meta verfügbar. AK, 16.7.

Wahlkompass für das WMF-Kuratorium

Der „Wahlkompass“ soll Wähler*innen die Orientierung erleichtern.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind eingeladen, zur Erleichterung des Auswahlprozesses, anhand dessen dieses Jahr zwei Stellen im WMF-Kuratorium besetzt werden sollen, profildefinierende Aussagen für einen „Election Compass“ (Wahlkompass) vorzuschlagen.

Was ist damit gemeint? Die WMF-Email beschreibt es so: „Der Wahlkompass ist ein Instrument, das den Wählerinnen und Wählern hilft, die Kandidat*innen auszuwählen, die am besten mit ihren Überzeugungen und Ansichten übereinstimmen. Die Community-Mitglieder schlagen den Kandidat*innen Aussagen vor, die die Kandidat*innen anhand einer Likert-Skala beantworten (stimme zu/neutral/stimme nicht zu). Die Antworten der Kandidat*innen auf die Aussagen werden in das „Wahlkompass“-Tool geladen. Die Wähler*innen nutzen das Tool, indem sie ihre eigenen Antworten auf die Aussagen eingeben (stimme zu/stimme nicht zu/neutral). Die Ergebnisse zeigen dann die Kandidat*innen, die am besten mit den Überzeugungen und Ansichten der Wählerin bzw. des Wählers übereinstimmen.”

Der zeitliche Ablauf des Ganzen ist wie folgt:

  • 8.–20. Juli: Ehrenamtliche Mitarbeiter können Aussagen auf Meta vorschlagen.
  • 21.–22. Juli: Die Aussagen werden vom Elections Committee geprüft; vom Thema abschweifende Vorschläge werden dabei gelöscht.
  • 23. Juli – 1. August: Die Ehrenamtlichen können Stimmen zu den verbleibenden Vorschlägen abgeben.
  • 2.–4. August: Das Elections Committee trifft die endgültige Auswahl der 15 Aussagen, zu denen die Kandidat*innen dann Stellung nehmen müssen.
  • 5.–12. August: Die Kandidat*innen nehmen zu den Aussagen Stellung.
  • 15. August: Der Wahlkompass steht Wähler*innen ab diesem Datum zur Verfügung.

Der gesamte Prozess ist hier auf Meta ausführlich beschrieben. Vorschläge für die Aussagen können hier eingebracht werden. AK, 10.7.

Männerwochenende und Retro-Computer

Computerfotografie auf schwarz ...
... und weiß

Auf zu Schnurrikowski lautete die Devise für Raymond und den Autor dieser Zeilen an Fronleichnam, als wir meinen Kleinstwagen mit Fotoscheinwerfern, Stativen, Fotohintergrund, Kabelkram und Kamera bepackt hatten und vom Lokal K gen Potsdam aufbrachen. Geplant war ein Wochenende zu dritt, um einen Teil der Sammlung von Schnurrikowski für die Wikipedia zu fotografieren und aufzubereiten: Retro-Computer, historische Spielkonsolen und Zubehör; ein „Männerwochenende“, wie unsere Lebensgefährtinnen spaßhaft lästerten.

Real sollte das Projekt allerdings die exzellente Autorenarbeit des Benutzers Schnurrikowski im Bereich historischer Computer mit der Technikfotografie von Raymond verbinden. Schnurrikowski ist in dem Themenbereich seit Jahren aktiv und ist Hauptautor zahlreicher exzellenter Artikel zu historischen Computern und Konsolen, sein Artikel Vectrex befindet sich gerade in einer Auszeichnungskandidatur. Er hat einen sehr guten Überblick darüber, welches Bildmaterial zu dem Thema verfügbar ist und welches fehlt, und als Sammler hat er zudem Zugriff auf die Geräte. Raymond ist dagegen bereits seit Jahren aktiv im Lokal K und hat dort eine Fotostation eingerichtet, an der er sich vor allem auf Objektfotografie konzentriert mit einem Schwerpunkt auf Elektronikfotografie. Er hat für diese Form Standards entwickelt und in den letzten Jahren eine fünfstellige Anzahl an Bildern zu Geräten mit Außenansichten, auseinandergenommenen Geräten, Platinen und Details auf die commons geladen (1, 2, 3). Achim Raschka kann weder fotografieren noch Artikel zu Computern schreiben – aber er hat ein Auto, mit dem er das Foto-Equipment von Köln nach Potsdam und zurück transportieren kann.

Am Freitag begannen wir also damit, erstmal die von Schnurri aufgestapelten Geräte und Verpackungen zu bewundern. Das Angebot für die beiden Fototage reichte von alten Commodore- und Atari-Geräten über Datasetten, Floppy-Laufwerke, Akustikkoppler und frühe Modems sowie frühe Spielkonsolen der Pong-Generation und diverses Zubehör wie Joysticks oder Lichtpistolen. Da folgte das Bildschirmspiel 01 auf den Atari 1200XL und das Nordmende Color TelePlay auf das Spectravideo SVI-318.

Mit dem Fotografieren allein ist es aber nicht getan, es stehen auch immer Nachbearbeitungen an:


Hier ein paar weitere Nachbearbeitungen von Schnurri:

So ging es dann zwei Tage lang und es wurden fast 80 Geräte abgelichtet, die eigens angelegte commons-Kategorie wird sich entsprechend in den nächsten Wochen mit einer dreistelligen Anzahl Fotos füllen. Ein gelungenes Männerwochenende, meint AR, 2.7

RECHTE SPALTE (zur linken Spalte)

Auf nach Singapur…

… zur Wikimania 2023. Die diesjährige Wikimania, die coronabedingt wie 2021 online stattfand, ist heute zu Ende gegangen. Passend dazu wurde im Laufe des Programms auch der Ort angekündigt, an dem die nächste Wikimania stattfinden soll. Zum ersten Mal seit 2019 in Schweden soll die Veranstaltung wieder vor Ort stattfinden. Bereits 2020 sollte die Wikimania in der ESEAP-Region stattfinden. Damals war als Veranstaltungsort Thailand vorgesehen. Nun hat sich die ESEAP-Community in einer Abstimmung zwischen Japan und Singapur dafür entschieden, die nächste Wikimania in Singapur zu veranstalten. Ame, 14.08.

Etwas wikipedianische Olympiastatistik

Ab und an schaue ich mir die Fortschritte im Langzeitprojekt der Artikel zu Olympiateilnehmern an. Heute habe ich mal einen genaueren Blick auf die Teilnehmer aus Deutschland geworfen. Dank Olympedia gibt es ja eine Webseite, die die reinen Daten vorhält und auch statistisch auswertet. Somit wissen wir, dass für die Gesamtdeutschen Mannschaften sowie die Bundesdeutschen Mannschaften insgesamt etwa 6500 Athleten und Athletinnen an den Start gingen. 5549 davon haben einen Artikel. Hinzu kommen 1360 Sportler und Sportlerinnen, die für die DDR antraten sowie 36 für das Saarland. Letztere 36 haben alle einen Artikel, von diesen startete auch einzig Therese Zenz für die Gesamtdeutsche Mannschaft. Von den DDR-Startern fehlen nur noch 39. Das bedeutet, von den etwa (grob) 7900 deutschen Olympiateinehmern haben nur noch etwa 1000 keine Artikel. Der Zufluss an Artikeln ist stetig, wenn auch nicht immer gleichmäßig. Zuletzt gab es dank Maimaid mit Anne Ehscheidt‎ und Anni Kapp‎ zwei neue Einträge zu Wasserspringerinnen, die an den Spielen 1936 teil nahmen.

Die deutschsprachige Wikipedia verzeichnet alles in allem im Moment 56.943 Artikel zu Olympiateilnehmern, Olympedia weist 145.682 aus. Damit gibt es zu 39 % aller Athleten Artikel. Naturgemäß ist die Zahl etwas schwächer, wenn man alle olympische Veranstaltungen, samt Antike, Zwischenspielen, Reiterspielen und Olympischen Jugendspielen rechnet. Dann haben wir von 181.998 (bekannten) Teilnehmern Artikel zu 57.985 Athleten und Athletinnen, also nicht ganz zu 32 %. Es ist also noch viel zu tun, auch wenn die Lücken in einigen Bereichen immer kleiner werden. Vielleicht ist es ein kleines Ziel in diesem Generationenprojekt, wenn bis zu den nächsten Spielen eine Abdeckung von einem Drittel angestrebt würde. Der Fleiß der Beitragenden stimmt mich da sehr optimistisch.MC, 14.08.

Wikimania startet im Chaos

Wikimania.svg

App installiert? Oder lieber die Website aufgesucht? Oder YouTube als Notlösung? Wie auch immer: Wie Sie sehen, sehen Sie nichts.

Die Wikimania 2022, als virtuelles „Festival“ angekündigt, startet heute im Chaos. Von der Eröffnungsveranstaltung des Organisationsteams sahen nur manche überhaupt etwas, und viele vermissten den Ton, egal, was sie in der App einstellten. Zu hören gab es nur etwas auf YouTube. Übrigens mit deaktivierten Kommentaren.

Die ersten Sessions? „Oops“, sagte die Software, ein Problem ist aufgetaucht. Die technische Leitung kündigte an, die Probleme in ein paar Minuten zu lösen. (Ziko, 11.08.)

Städtemarathon → Sommerherbstmarathon 2022

Vom 1. September 2022 bis zum 3. Oktober 2022 läuft der fünfte Wikipedia:Städtemarathon als Sommerherbstmarathon 2022. Es geht darum, viele neue Artikel zu einer oder mehreren Städten, Kleinstädten oder Dörfern zu schreiben. Man kann zum Beispiel über Denkmäler, Gebäude, Kirchen, Sport oder Straßen Texte verfassen. Aber es muss immer zugeordnet werden, um welche Stadt, Kleinstadt oder welches Dorf es sich handelt. Die genauen Regeln stehen auf der Hauptseite des Städtemarathons. Wer Lust hat, kann sich als Einzelkämpfer oder Team anmelden. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich viele von euch am Städtemarathon beteiligen. कार 10.8.

Wikipedia für IPs sperren?

Nachdem die portugiesischsprachige Wikipedia im Oktober 2020 beschlossen hat, IP-Bearbeitungen zu unterbinden und dabei tendenziell positive Effekte verzeichnen konnte [1], hat sich die WMF dafür ausgesprochen, Studien mit weiteren interessierten Projekten durchzuführen. Nun wurden erste Ergebnisse aus der Farsi Wikipedia veröffentlicht [2], die aber im Vergleich zu ptWP deutlich schlechtere Resultate erzielen. Aktuell gibt es übrigens auch Überlegungen in esWP, fiWP und roWP [3], ähnliche Testversuche durchzuführen. J89, 9.8.

Besondere Orte im größten Land

Zum heutigen ersten Bundesligaspiel seit einem Jahr eines Gelsenkirchener Vereins, berichte ich von den zwei größten deutschen Städten ohne Universität: Gelsenkirchen und Mönchengladbach. Es sind mit die größten Orte in Deutschland, bei denen es keinen gleichnamigen Ort und keine Wikipedia-Begriffsklärung gibt. Nach folgender Quelle ist der Verfasser aus Gelsenkirchen. Sarcelles, 7.8.

<ref name="…"> – bessere Bezeichner

Wenn derselbe Beleg an mehreren Stellen angegeben werden soll, kann eine gemeinschaftliche Vereinbarung des Inhalts eines <ref> hilfreich sein. Der VisualEditor generiert name=":5" usw., und manche Menschen wählen auch keine selbsterklärenden Bezeichner, was Fehler vermeiden würde. Ein neues Benutzerskript vereinfacht nun die sichere Umbenennung: refNames@PerfektesChaos. Insbesondere bei den pflegebedürftigen Weblinks und bei komplexen bibliografischen Angaben ist es sinnvoll, diese Angaben nur einmal in Ordnung halten zu müssen. – Diskussionen bitte nur zentral beim Werkzeug. PC, 5.8.

Von Wettbewerb zu Wettbewerb

Das Wikipediajahr ist unter anderem von Wettbewerben geprägt, die vor allem einen Zweck haben: Sie sollen Spaß machen und ganz nebenbei unseren Artikelbestand verbessern und erweitern. Im April startete der Wiki-Loves-Earth-Cup (WLE-Cup) und ging bis Ende Juni. Er umspannte in Deutschland den Fotowettbewerb Wiki Loves Earth (WLE), der im Mai stattfand. Vergangene Woche wurde der WLE-Cup ausgewertet und die Sieger mit virtuellen Ehren überhäuft. Zusätzlich gab es noch Gutscheine, die von WMDE bereitgestellt wurden. Im Bereich Artikel gewann Heinz K. S. vor Tragopogon und Vorjahressieger Lupe. Den Bereich Listen entschied Titelverteidiger Tragopogon, vor Wettbewerbsneuling Cookroach und Raugeier. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und natürlich vielen Dank an alle Teilnehmer.

Doch damit nicht genug, am 31. Juli endete WLE in Österreich, die Jury von WLE Deutschland kürte die Siegerfotos und in Österreich läuft bis 2. Oktober das Erfolgsformat Wikidaheim. So wie WLE von einem Wettbewerb begleitet wird, so werden auch Wikidaheim und der im September startende Fotowettwerb Wiki Loves Monuments (WLM) von einem Themenschreibwettbewerb umrahmt, dem Denkmal-Cup. Dieser hat heute begonnen und endet am 31. Oktober. Die ersten Wettbewerbsverrückten haben sich bereits eingetragen. Auch hier winken den Siegern neben Gutscheinen von WMAT repräsentative virtuelle Auszeichnungen.

Für unterbeschäftigte Wettkämpfer bringt der Allzeitklassiker Wartungsbausteinwettbewerb (WBW) seine 2022er Sommerausgabe am 28. August an den Start. Z t, 1.8.

Ukrainer an die Tastatur!

Man verzeihe mir, dass ich zwei Artikel hintereinander schreibe, es war eine sehr produktive Woche.

Ukraine-Workshop

Durch den Krieg in der Ukraine ist das Land in den Fokus des Interesses gerückt. Aus der Ukraine kommen zahlreiche Flüchtlinge nach Deutschland, um hier Schutz zu finden, während Wikipedianer in der Ukraine nicht mehr zum Editieren kommen. Daraus wuchs die Idee, speziell einen Edit-Workshop für Ukrainer*innen im WikiMUC anzubieten. Der Fokus sollte nicht allein auf dem Krieg liegen, sondern auf dem Ziel, allgemein Informationen über die Ukraine in die Wikipedia zu bringen und die ukrainische Wikipedia zu unterstützen. Fünf Interessierte kamen und erhielten einen Einblick, was hinter Wikipedia steckt und wie man erste Schritte hier macht. Wer möchte, kann uns im WikiMUC an den offenen Abenden besuchen und sich dort weiter mit dem Editieren beschäftigen. Das Interesse ist geweckt, mal sehen ob daraus Begeisterung wird. JPF, 30.07.

Von Olympia und Steinen

Gruppenbild mit Mineralogia-Mitarbeitenden und Wikipedianer:innen

Im Vorfeld des Jubiläums „50 Jahre Olympische Spiele in München“ trafen sich verschiedene Institutionen, um zu überlegen, was sie jeweils beitragen könnten. Die Mineralogia, die Ausstellung der Mineralogischen Staatssammlung Bayern, hatte die super Idee, mal danach zu fragen, woraus die Olympischen Spiele „gemacht“ sind: Die Medaillen, die Kugeln der Kugelstoßer, die Degen der Fechter u. v. m. Und woher stammen die Mineralien und Rohstoffe? „Gold, Silber Bronze - Hightech Olympia“: die Sonderausstellung ist mal ein anderer Blick auf die Olympischen Spiele. Aus verschiedenen Quellen wurden Sportgeräte, Kleidungsstücke, natürlich die Medaillen und einiges mehr zusammengetragen und in der Ausstellung garniert mit den verschiedensten Mineralien und Erzen, die als Ausgangsstoff dienten.

Ein Fechtmelder von Olympia 1972

Meine Mutter war Olympia-Hostess und stellte ihre Uniform zur Verfügung, so entstand der Kontakt. Als ich noch erwähnte, dass ich in der Wikipedia aktiv bin, rollte die Lawine los. Ich erhielt eine Einladung zur Eröffnung, bei der auch Sportler der damaligen Spiele teilnahmen (gleich photographiert), man bat um Unterstützung für erste Schritte, um den Artikel über das Museum und Geologie allgemein zu verbessern und Wikipedianer wurden zu einer Sonderführung eingeladen. Über das WikiMUC wurde der Besuch dann organisiert. Zu fünft wurden wir durch die Ausstellung von Dr. Kaliwoda und Dr. Junge sowie Fabio Joseph, Student der Fakultät für Geowissenschaften, geführt. Die vielen Fotos sind noch nicht alle hochgeladen. Wir wurden sogar eingeladen, jederzeit wieder vorbeizukommen, wenn wir noch etwas knipsen wollen. Im Nachgespräch wurde über das Editieren und Bilder hochladen in der Wikipedia gesprochen. Resultat ist, dass wir wohl einen Workshop für die Fakultät vorbereiten werden. Man kann also gespannt sein, wie dann in Zukunft der Input bei geologischen Artikeln sein wird.

Und es gibt noch ein kleines Angebot. Falls Bilder einer bestimmten Mineralie oder eines Gesteins für die Wikipedia benötigt werden, können wir über das WikiMUC eine Anfrage an die Mineralogische Staatssammlung schicken und diese wird dann in ihrem Fundus nach dem gewünschten Stein suchen. JPF, 30.07.

Wie viele Wikimedia-Projekte gibt es?

  • Es gibt derzeit 328 Wikipedia-Sprachversionen von Deutsch und Englisch über Bayerisch und Alemannisch bis hin zu Grönländisch und Cheyenne. Hinzu kommen 11 später eingestellte Wikipedias, die sich im read-only-Modus befinden.
  • Es gibt 183 Sprachversionen von Wiktionary.
  • Insgesamt 89 Sprachen verfügen über ein Wikiquote-Projekt.
  • Wikinews gibt es 34 mal.
  • 74 Sprachversionen weist Wikisource auf zuzüglich 1 mehrsprachigen Version.
  • Wikiversity gibt es in 17 Sprachen, innerhalb der englischen Wikiversity gibt es noch 1 englischsprachiges WikiJournal.
  • Es gibt weitere 120 Wikibooks-Sprachversionen sowie innerhalb des Wikibooks-Universums noch 23 Wikijunior-Sprachversionen.
  • Den Reiseführer Wikivoyage gibt es 25 mal.
  • Es kommen noch je 1 Wikimedia Commons, Wikidata und Wikispecies hinzu.
  • Der Incubator ist die Heimat aller Testversionen von Wikimedia-Projekten. Bevor eine neue Sprachversion veröffentlicht wird, muss sie hier erstmal einen Testlauf überstehen. Es gibt 1183 Testwikis hier, darunter beispielsweise die Wikipedia auf Fränkisch, eine Wikipedia auf Altgriechisch oder auch ein Wikiquote auf Bengalisch.

--CG (Diskussion) 10:47, 30. Jul. 2022 (CEST)

Kölner Community startet wieder durch: zwei Museumsbesuche geplant

Eingang zum Max-Ernst-Museum in Brühl
Blick auf das Museum für Ostasiatische Kunst am Aachener Weiher in Köln

Nachdem die Kölner Community – sowie zahlreiche andere Initiativen und Gruppen – seit Anfang 2020 in eine Art „Coronaschlaf“ gefallen war, hat sie jetzt gleich zwei Veranstaltungen organisiert, die vom Inhalt her nicht unterschiedlicher sein könnten. Am 6. August steht ein Besuch mit Führung im Max Ernst Museum Brühl des LVR an, das uns Wikipedianer und Wikipedianerinnen eingeladen hat. Wir wollen uns dort um 10:45 Uhr treffen und werden anschließend vom Museumsleiter Dr. Achim Sommer durch die Ausstellung geführt. Nicht nur das Museum mit den Werken des Malers Max Ernst ist hochinteressant, auch liegen Schloss Augustusburg und sein Park in Sichtnähe. Anmeldung hier.

Am 22. Oktober wollen wir das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln besuchen, ein Museum, das in dieser Form einzig in Deutschland ist, weltweit geschätzt und dennoch in Köln selbst weniger beachtet wird, da es nicht, wie die anderen Museen, in der Innenstadt liegt. Die Museumsleiterin Dr. Adele Schlombs wird uns nicht nur durch das Museum führen, sondern auch von der sehr deutschen tragischen Geschichte des Hauses erzählen. Anmeldung hier

Anmeldungen zu beiden Veranstaltungen sind ab sofort möglich – und werden freudig begrüßt. Nic., 27.7.

Gegen China-Blockade

Dunkle Wolken über dem WIPO-Sitz in Genf.

Mit einem Offenen Brief haben sich 50 zivil­gesell­schaftlich engagierte Organisationen gegen China gestellt, das mit seinem Veto am 15. Juli die Akkreditierung von Wikimedia CH und sechs weiteren Wikimedia-Chaptern bei der in der Schweiz ansässigen Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) verhindert hat. Nach 2020 und 2021 sah sich China nun bereits zum dritten Mal dazu veranlasst. Die Koalition der 50 Befür­worter will mit ihrem Schreiben ihre Solidarität ausdrücken und wünscht sich die Teilnahme von Wikimedia, „weil diese Bewegung einen Platz am Tisch verdient“ hätte.

Die von Wikimedia unterstützen Projekte sind auf eine offene, flexible Urheber­rechts­politik und Lizensierung angewiesen, damit das Wissen auf diesen Platt­formen frei zugänglich ist und geteilt werden kann, einer der Grund­pfeiler, auf denen all unsere Arbeit fusst. In ihrem Brief schreiben sie: „Die Arbeit der WIPO hat unmittelbare Aus­wirkungen auf die Fähigkeit der Wikimedia Foundation, der Wikimedia-Chapter und unzähliger frei­williger Wikimedia-Mitarbeiter auf der ganzen Welt, Wikipedia und andere freie Wissens­projekte zu pflegen.“

Wikimedia ist vor Ort und bleibt auch nächstes Jahr dran, um an der WIPO-Voll­versammlung zugelassen zu werden. Lantus (WMCH) (22.7.)

Hundstage

„Rein in’s kühle Nass!“

Bei der großen Hitzewelle in Europa 2003 starben europaweit 45.000 bis 70.000 Menschen. Viele von ihnen hätten gerettet werden können, wäre rechtzeitig bemerkt worden, daß es ihnen nicht gut geht. Deshalb schaut nach Euren Nachbarn, speziell chronisch Kranken und Älteren. Manchmal fehlt ein Medikament, weil der Weg zur Apotheke in der Hitze zu weit ist, manchmal eine Flasche Mineralwasser, und gebrechliche Personen haben Probleme, die oft schweren Rollläden herunterzulassen. Schaut nach Euren Nachbarn.

Und wenn ihr Haustiere habt: diese leiden auch. Und wenn ihr eure Hand auf den Boden legt und könnt sie nicht länger als fünf Sekunden dort lassen, dann isses zu heiß fürs Gassigehen mit dem Vierbeiner: er verbrennt sich buchstäblich die Pfoten.

Den Artikel Dürre und Hitze in Europa 2022 gibt es übrigens. Und ein Löschantrag mit der Begründung Im Sommer isses heiß wäre alles andere als witzig. Kommt gut durch die Hitze. MaB, 19.7.

Neue Zürcher Zeitung 1780–1996 zugänglich

Neue Zürcher Zeitung.svg

Viele dürften es noch nicht wissen: Auf dem Portal e-newspaperarchives.ch, das die Schweizerische Nationalbibliothek (NB) und die Médiathèque Valais bereitstellen, ist neben vielen weiteren historischen Schweizerischen Zeitungen die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) nun bis zum Jahrgang 1996 frei zugänglich. Die Erschließung erfolgte auf Artikellevel. Freiwillige Korrektoren helfen bei der Verbesserung der Texterkennung. Wenn man sich auf der Plattform registriert, kann man die vollständigen Ausgaben nicht nur lesen, sondern auch als PDF herunterladen. Ein wichtiges Archiv zur Schweizerischen Geschichte und darüber hinaus, denn die NZZ bietet traditionell eine zwar ziemlich konservative, aber doch ausführliche und meist auch zuverlässige Auslandsberichterstattung. Noch aktuellere Beiträge aus der NZZ findet man auf deren Website im Volltext, ebenso in verschiedenen weiteren Pressearchiven, die über viele Bibliotheken zugänglich sind (unter anderem Genios und Pressreader). (A, 12.7.)

ATUBZ

"Kürzen" war ein Stichwort, das letztes Wochenende öfter fiel. Beim Arbeits-Treffen des Projekts Umgang mit bezahltem Schreiben (WP:UBZ) in Hannover ging es nicht um Artikel. Es ging um Vorlagen und Info-Texte: Verständlicher sollten diese werden, klarer, zielgenauer. Wir kürzten einige Vorlagen und Text (z.B. 1, 2, 3, 4, 5) und versuchten redundante Texte ganz zu vermeiden. Selbst die Diskussion zu Tücken und Fallen von GLAM-Projekten verlief überraschend: Kurz und konstruktiv und mit der Einigung, dass wir von GLAM lernen wollen. Unterbrochen durch den geradezu herzergreifenden Empfang im Wikipedia-Hannover-Raum, war das Wochenende schnell vorbei. Wir alle erledigt. Und freudig angetan, wie viel Wikipedistas in einem Wochenende erreichen können. Ein detaillierterer Bericht ist auf der Projektseite.sp 11.07.

Vorjury für WikiDaheim gesucht

Sankt Florian Oberfrauenleiten Kapelle ehemals Amtmann Niederstöphl-0528-3.jpg

Am 1. Juli begann wieder WikiDaheim, der größte Fotowettbewerb Österreichs. Mittlerweile werden laufend Fotos von Natur- und Kulturdenkmälern, aber auch von nicht geschützten Bauwerken und Landschaften in Österreich hochgeladen. Da der Wettbewerb bis zum 2. Oktober dauert, könnte man als Jurymitglied auch erst später der Vorjury beitreten. Allerdings ist in WikiDaheim auch der österreichische Teil des internationalen Fotowettbewerbs Wiki Loves Earth 2022 integriert. Für diesen Teil, in dem es um Naturdenkmäler und Naturschutzgebiete geht, ist der Einsendeschluss bereits der 31. Juli und die österreichische Hauptjury tagt ab Mitte August. Das heißt, bis dahin sollte die Vorjury bereits ihre Entscheidungen getroffen haben, damit die ausgewählten Fotos auch rechtzeitig an die internationale Jury von WLE weitergeleitet werden können. Es gibt also einiges zu tun, und es empfiehlt sich, sich bereits jetzt für die Vorjury einzutragen. An der Vorjury teilnehmen können alle, besonders Jurorinnen und Juroren, die nicht selbst Fotos bei WikiDaheim einsenden, aber auch eine Teilnahme ist kein Hindernis, man bekommt seine eigenen Fotos nicht vorgelegt. Mit dem bewährten Jurytool kann man alle Bilder bequem von zu Hause aus beurteilen. Bitte tragt euch auf der Juryseite mit eurem Usernamen ein und ihr bekommt über Wikimail die Zugangsdaten zugesandt. Regio 10.07.

Workshop: Kartenerstellung mit Kartographer

Illu1 Kartensaison.png

Karten waren bisher in der deutschen Wikipedia auf Positionskarten oder speziell erstellte, statische Karten im Bildformat beschränkt. Seit dem 7. Juni gibt es die Funktion Kartographer als Ergebnis des Projekts „Bessere Unterstützung von Geoinformationen“ auch in der deutschen Wikipedia. Im Rahmen des Digitalen Themenstammtischs gibt es am 12. Juli 2022 um 19 Uhr einen Workshop zur Erstellung von interaktiven Karten. Diesen Karten können Markierungen, Linien und/oder Flächen überlagert werden. Klickt man die Karten an, so kann die Zoomstufe der Karte verändert werden oder weitere Informationen durch Anklicken erhalten werden. Damit sollte es möglich werden, mit nur geringen Vorkenntnissen komplizierte Linien und Flächen darzustellen.

Wir werden im Anschluss an den Workshop mit den Teilnehmern diskutieren, welche Probleme sich bei dem noch jungen Projekt bisher herauskristallisiert haben und wo noch Verbesserungswünsche sind. Außerdem müsste überlegt werden, welche Regeln zur Erstellung von Karten nötig sind, um Wildwuchs einzudämmen. Über eine zahlreiche Teilnahme würde ich mich sehr freuen. Wer über weitere Veranstaltungen des Digitalen Themenstammtischs informiert werden will, kann sich gerne in die Einladungsliste eintragen und bekommt fortan eine Einladung auf die Benutzer-Diskussionsseite. Für den 5. Juli sei nochmals an den Stammtisch zum Thema „Wenn Bots Artikel schreiben“ erinnert werden.Salino01, 03.07.

Treffpunkt WikiMUC

Aze und Tito mit JPF

Dass das WikiMUC, der lokale Wiki-Raum in München, ein Treffpunkt der Wikipedianer und aller an unserem Projekt und an freiem Wissen Interessierter ist, ist ja nichts Neues. Mindestens jeden Mittwoch öffnen wir die Türen und die Leute kommen aus den unterschiedlichsten Gründen. Zum einen war an diesem Mittwoch unser monatlicher Workshop, bei dem wir Neugierigen bei ihren ersten Schritten in der Wikipedia helfen. Dann gab es Wikipedianer, die an solchen offenen Tagen das WikiMUC zum Editieren in kollegialer Runde nutzen. Sehr gefreut hat uns der Besuch von Kasa Fue und Zonebattler vom FürthWiki, ein Gegenbesuch von unserem Besuch zur Eröffnung des lokalen Raums in der fränkischen Metropole. Einmal einen Blick auf das hiesige Konzept, die Räumlichkeiten und Ausstattung werfen. Wie bereits zu hören, hat der Besuch den Fürthern einige nützliche Ideen auf den Weg nach Hause mitgegeben. Gefreut hat sie auch, dass einer der Münchner Wikipedianer selbst aus Fürth stammt. Das half beim innerbayrischen Wissensaustausch.

Die letzten Gäste an diesem Tag hatten eine weitere Anreise, nämlich über 12.000 km. Zwei junge Osttimoresen reisen gerade durch Europa und ihren Aufenthalt in München nutzten sie, um sich mit JPF zu treffen, der seit über 16 Jahren über das südostasiatische Land schreibt und dank Facebook eine Reihe von Kontakten in diesem Land pflegt. Nun ergab sich die Gelegenheit, sich mal persönlich zu treffen und mal hinter die Kulissen der Wikipedia zu gucken. Auch wenn die Tetum-Wikipedia noch immer mit 1500 Artikeln sehr wenig aktiv ist, ist ihr deutschsprachiges Pendant mit seinen über 4200 Artikeln über Osttimor und der immer größer werdenen Bildersammlung auf Commons dort nicht unbekannt. Tito und Aze freuten sich besonders über die Artikel über ihre Heimatregion Cova Lima und Maucatar. Zum Abschied gab es das Versprechen, dass sie nach ihrer Rückkehr nach Osttimor Fotos aus ihren Heimatdörfern und der Umgebung schicken wollen. Gebiete, die trotz ihrer Reize noch jenseits der ohnehin schmalen Touristenpfade liegen. Das WikiMUC schloss an diesem Abend mit vielen neuen Eindrücken. Ein schöner Tag. JPF, 02.07.

Die Wikipedia ist aktuell

Am 21. Februar 2022 wurden die Volksrepubliken Donezk und Luhansk von Wladimir Putin per Dekret als souveräne und unabhängige Staaten anerkannt. Noch am gleichen Tag findet sich dieser Edit. IP, 02.07.