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SCR Altach

österreichischer Fußballverein

Der Cashpoint Sportclub Rheindorf Altach, kurz SCR Altach oder einfach nur SCRA, ist ein österreichischer Fußballverein aus Altach in Vorarlberg. Der Verein spielt derzeit in der Bundesliga und trägt seine Heimspiele in der Cashpoint-Arena aus. Die Vereinsfarben sind Schwarz und Weiß. Die Profifußballabteilung ist seit dem 1. Juli 2016 in die SCR Altach Spielbetriebs GmbH ausgegliedert[2], deren einziger Gesellschafter der Verein ist.[3]

SCR Altach
SC Rheindorf Altach.svg
Verein
Name Cashpoint Sportclub Rheindorf Altach
Sitz Altach, Vorarlberg
Gründung 26. Dezember 1929
Farben Schwarz-Weiß
Präsident Peter Pfanner[1]
ZVR-Zahl 950907026
Fußballunternehmen
Name SCR Altach Spielbetriebs GmbH
Gesellschafter 100 %: Verein
Geschäftsführung Christoph Längle
Georg Zellhofer
Website scra.at
Erste Mannschaft
Cheftrainer Alex Pastoor
Spielstätte Cashpoint-Arena
Plätze 8.500
Liga Bundesliga
2018/19 9. Platz
Heim
Auswärts
Altach-Fans beim letzten Spiel der Saison 2008/09 vor dem Abstieg in die Erste Liga
Die Fans feiern den 4:1-Auswärtssieg gegen den FC Red Bull Salzburg

GeschichteBearbeiten

Der Cashpoint SC Rheindorf Altach hat seine Wurzeln im Turnerbund Altach. Am 26. Dezember 1929 stellte Anton Giesinger – unterstützt durch Julius Längle, Erwin Fend und Manfred Monz – einen Antrag auf Gründung einer Fußballabteilung im bereits bestehenden Turnerbund. Diesem wurde nach längerer Diskussion zugestimmt und Erwin Fend wurde zum ersten Abteilungsleiter bestellt. Bereits 1930 nahmen die Fußballer als FA Turnerbund Altach in der Vorarlberger B-Klasse den Spielbetrieb auf. Im Jahr 1937 musste der Spielbetrieb wieder eingestellt werden. Erst am 1. März 1946 wurde die Sportvereinigung Altach (SV Altach) als Nachfolger des Turnerbundes gegründet. Bereits einen Tag später, am 2. März 1946, folgte die Gründungsversammlung der Sektion Fußball innerhalb der Sportvereinigung Altach. 1949 wurde die Sportvereinigung wieder aufgelöst. Die Sektion Fußball erreichte damit am 5. März 1949 ihre Eigenständigkeit und gab sich den Namen Sportclub Rheindorf Altach und pendelte den folgenden Jahren zwischen der 1. Klasse Oberland und der Landesliga.[4]

Im Jahr 1986 konnten sich die Schwarz-Weißen erstmals in der Vorarlberger Landesliga durchsetzen und in die drittklassige Regionalliga West aufsteigen. Hier konnte sich der SC Rheindorf Altach rasch unter den führenden Vereinen festsetzen und nach einem zweiten Platz (1989) 1991 erstmals als Regionalliga-Meister deutlich vor dem Salzburger AK 1914 in die 2. Division aufsteigen. Als Tabellenletzter musste der Klub dann ins Abstiegsplayoff, bei dem am Ende ein Punkt zum Klassenerhalt fehlte. Erst 1997 gelang die Rückkehr als Regionalliga-Meister, doch abermals sollte auch 1997/98 ein Punkt zum Klassenerhalt fehlen. 2004 nahmen die Vorarlberger erneut Anlauf auf die nunmehr Erste Liga genannte zweite Spielklasse, nachdem auch die neue Hürde Relegation mit insgesamt 6:4 gegen den FC Lustenau 07 gemeistert worden war.

Dieses Mal etablierten sich die Vorarlberger in der Liga und fixierten in der Saison 2005/06 mit einem 1:0-Erfolg vor 7.500 Zuschauern in der vorletzten Meisterschaftsrunde gegen den SC Austria Lustenau sogar den erstmaligen Aufstieg in die Bundesliga. In der Debütsaison 2006/07 erreichten die Schwarz-Weißen den achten Tabellenrang. Diese Platzierung konnte man in der Folgesaison 2007/08 wiederholen. In der Saison 2008/09 befand man sich von Anfang an in den unteren Tabellenregionen, nach der Hinrunde blieb mit nur 10 Punkten der letzte Platz. In der Rückrunde lieferte man sich ein packendes Duell mit dem SV Mattersburg gegen den Abstieg, das bis zum letzten Spieltag anhielt. Am letzten Spieltag hätte man gegen den bereits als Meister feststehenden FC Red Bull Salzburg – bei einer hohen Niederlage von Mattersburg – einen hohen Auswärtssieg zur Rettung benötigt. Den Altachern gelang mit einem 4:1 die Sensation, aber auch der SV Mattersburg gewann sein Spiel.[5]

In der Saison 2009/10 spielten die Vorarlberger in der Ersten Liga lange Zeit um den sofortigen Wiederaufstieg mit. In der Abschlusstabelle musste sich der Club jedoch mit dem 3. Platz begnügen. Auch in der folgenden Saison 2010/11 spielte die Mannschaft wieder lange Zeit um den Aufstieg in die Bundesliga mit. Nach dem letzten Spiel der Saison trennte die Altacher nur ein Punkt von der Meisterschaft, hinter dem FC Admira Wacker Mödling wurden sie Zweiter der Abschlusstabelle. Auch in der Saison 2011/12 scheiterte man bei dem Versuch, in die höchste Spielklasse aufzusteigen. Die Altacher wurden sechs Punkte hinter Meister Wolfsberger AC/St. Andrä Vizemeister; nichts daran ändern konnte auch, dass Trainer Adi Hütter acht Spieltage vor Ende der Saison durch Edmund Stöhr ersetzt wurde.[6] Zur Saison 2012/13 übernahm der Deutsche Rainer Scharinger, ehemaliger Trainer des deutschen Zweitligisten Karlsruher SC, den Posten des Cheftrainers mit dem Ziel Aufstieg in die österreichische Bundesliga.[7] Nach einem halben Jahr wurde Scharinger Anfang Januar 2013 noch während der Winterpause wieder beurlaubt und durch Damir Canadi ersetzt. Mit seiner Bestellung konnten die Rheindörfler in der Frühjahrssaison 2013 nach einem katastrophalen Herbst mit 13 Punkte Rückstand auf Herbstmeister SC Austria Lustenau noch den 2. Platz vor dem Lokalrivalen erreichen.

Für die Saison 2013/14 wurde erneut der Aufstieg in die Bundesliga als Ziel ausgegeben. Nach einem vielversprechenden Start konnte sich der SCR Altach am 22. November mit fünf Punkten Vorsprung auf den Kapfenberger SV den Herbstmeistertitel sichern. Durch gute Leistungen und Patzer der Konkurrenz baute man das Polster immer weiter aus und konnte am 29. April, vier Spieltage vor Ende der Saison, den Gewinn der Meisterschaft und damit verbunden den Aufstieg in die Bundesliga feiern. Am Ende der Saison hatte der SCR Altach 73 Punkte gesammelt und einen Vorsprung von 14 Zählern erspielt.

Die Bundesliga-Saison 2014/15 schloss man als Dritter ab. Mit 59 Punkten überholte man den Grazer AK als bisher besten Aufsteiger der Bundesliga-Geschichte. Außerdem qualifizierte sich der Verein für die dritte Qualifikationsrunde der UEFA Europa League 2015/16. Dies war zuvor noch keinem Vorarlberger Verein gelungen. Nach zwei Siegen gegen die Portugiesen von Vitória Guimarães mit einem Gesamtscore von 6:2 stieg Altach in die Play-Off-Runde auf. Dort scheiterte Altach nach einem 0:1 daheim im Hinspiel und einem torlosen Remis im Rückspiel an Belenenses Lissabon. Im zweiten Jahr nach dem Aufstieg schlossen die Altacher die Bundesliga-Saison 2015/16 auf dem achten Platz mit 40 Punkten ab. Die Doppelbelastung zu Beginn der Saison mit der Europa League und zahlreiche Verletzungen sorgten dafür, dass sich die Rheindörfler sehr schwer taten und bis zum Ende der Saison in Abstiegsangst waren. Die Saison 2016/17 war für Altach Traum und Albtraum zugleich. Der Verein beendete das Jahr 2016 sensationell als Winterkönig. Im November wurde Trainer Damir Canadi vom SK Rapid Wien abgeworben. Unter seinem Nachfolger Martin Scherb schloss Altach das Frühjahr als zweitschlechteste Mannschaft ab und erreichte schlussendlich den vierten Platz. Der Pokalsieg von Red Bull Salzburg gegen Rapid Wien sorgte spät dafür, dass der SCRA als Nachrücker erneut an der Qualifikation für die Euroleague der Folgesaison teilnehmen durfte.

In der 1. Qualifikationsrunde der UEFA Europa League 2017/18 siegten die Altacher gegen Tschichura Satschchere aus Georgien mit 1:0 bzw. 1:1. Die 2. Runde überstanden sie ebenfalls, dieses Mal gegen den weißrussischen Club FK Dinamo Brest. Nach einem 1:1 Unentschieden setzten sich die Altacher mit einem klaren 3:0 Auswärtssieg durch. Dasselbe geschah erneut in der dritten Runde, dieses Mal gegen den belgischen Spitzenklub KAA Gent. Im Play-Off scheiterte man knapp am israelischen Rekordmeister Maccabi Tel Aviv mit dem Gesamtscore 2:3. Die Saison 2017/18 begann unter dem neuen Trainer Klaus Schmidt aufgrund der Doppelbelastung mäßig. Nach insgesamt 31 Pflichtspielen im Herbst beendete man das Jahr 2017 auf Platz 7.

VereinsleitungBearbeiten

  • Präsidium:
    • Präsident Peter Pfanner
    • Vizepräsident Werner Gunz
    • Obmann Harald Oberdorfer
    • Vizeobmann Christoph Begle

SpielstättenBearbeiten

Von 1950 bis 1990 spielte der SC Rheindorf Altach am Sportplatz Riedle. Seit Eröffnung des Stadion Schnabelholz im Juni 1990 wird der Sportplatz Riedle nur noch als Trainingsplatz für Nachwuchsspieler genutzt. Infolge des Aufstiegs in die Bundesliga wurde das Stadion weiter ausgebaut, im Winter 2007 wurde eine neue Westtribüne errichtet und das Fassungsvermögen nach eigenen Angaben auf 8.500 Zuseher bei 3.000 Sitzplätzen erhöht. Im Sommer 2015 wurde weiter in das Stadion investiert: Das Spielfeld wurde auf die internationalen Maße von 105 × 68 Laufmeter erweitert und mit einer Rasenheizung versehen. Weiters wurde die Flutlichtanlage aufgerüstet um den Anforderungen des HD-Fernsehzeitalters und den verschärften Lizenzbestimmungen gerecht zu werden und durch den Endausbau der Westtribüne kamen rund 500 überdachte Sitzplätze dazu. Weitere Pläne sehen einen Neubau der Südtribüne inklusive Überdachung vor. Zukünftig sollen dadurch die Europacupspiele nicht mehr in Innsbruck, sondern in Altach gespielt werden.[8]

KampfmannschaftBearbeiten

 
Trainer Alex Pastoor

TrainerteamBearbeiten

Stand: 22. Juli 2019[9]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Trainer Alex Pastoor 26.10.1966 Niederlande  03/2019 Sparta Rotterdam
Co-Trainer Martin Bernhard 03.10.1971 Osterreich  07/2019 SK Rapid Wien
Co-Trainer Jonas Hammerschmidt 06.07.1992 Deutschland  07/2019
Torwarttrainer Sebastian Brandner 08.02.1983 Osterreich  07/2016 Spieler

Aktueller KaderBearbeiten

 
Kapitän Philipp Netzer

Stand: 2. Oktober 2019[9]

Rücken-
nummer
Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Tor
01 Martin Kobras 19.06.1986 Osterreich  07/2009 SK Sturm Graz
24 Benjamin Ožegović 09.08.1999 Osterreich  07/2016 FK Austria Wien II
32 Jakob Odehnal 10.08.2001 Osterreich  07/2019 FV Austria XIII
33 Reuf Duraković 21.03.1994 Osterreich  01/2019 vereinslos (zuvor SV Ried)
Verteidigung
03 Leonardo Zottele 16.04.1999 Osterreich  07/2018 1. FC Nürnberg U-19
05 Philipp Netzer 02.10.1985 Osterreich  08/2009 FK Austria Wien
06 Philipp Schmiedl 23.07.1997 Osterreich  07/2019 FC Juniors OÖ
08 Matthias Puschl 09.06.1996 Osterreich  07/2019 Kapfenberger SV
16 Emanuel Schreiner 02.02.1989 Osterreich  07/2013 SV Ried
18 Jan Zwischenbrugger 16.06.1990 Osterreich  07/2014 SV Ried
19 Emir Karic 09.06.1997 Osterreich  07/2018 FC Liefering
21 Leo Mätzler 17.04.2002 Osterreich  07/2019 AKA Vorarlberg
23 Aljaž Casar 17.09.2000 Slowenien  07/2019 NŠ Mura U-19
28 Anderson 03.01.1998 Brasilien  01/2019 Grêmio Osasco Audax
31 Matthias Maak 12.05.1992 Osterreich  07/2019 FC Wacker Innsbruck
34 Manuel Thurnwald 16.07.1998 Osterreich  07/2019 SK Rapid Wien
Mittelfeld
04 Samuel Oum Gouet 14.12.1997 Kamerun  08/2017 APEJES Academy
10 Sidney Sam 31.01.1988 Deutschland  10/2019 vereinslos (zuvor VfL Bochum)
11 Marco Meilinger 03.08.1991 Osterreich  01/2018 Aalborg BK
12 Ousmane Diakité 25.07.2000 Mali  07/2019 FC Liefering (Leihe)
13 Lars Nussbaumer 31.01.2001 Osterreich  02/2018 SCR Altach II
17 Florian Jamnig 03.11.1990 Osterreich  07/2019 LASK
20 Johannes Tartarotti 02.08.1999 Osterreich  07/2017 SCR Altach II
26 Daniel Nussbaumer 29.11.1999 Osterreich  07/2019 VfB Stuttgart II
30 Manfred Fischer 06.08.1995 Osterreich  07/2018 TSV Hartberg
Angriff
07 Christian Gebauer 20.12.1993 Osterreich  07/2017 WSG Wattens
09 Bernd Gschweidl 08.09.1995 Osterreich  07/2019 Wolfsberger AC
14 Brian Mwila 16.06.1994 Sambia  08/2018 Buildcon FC
27 Frantz Pangop 18.05.1993 Kamerun  07/2019 vereinslos (zuvor Minnesota United)
37 Mërgim Berisha 11.05.1998 Deutschland  01/2019 FC Red Bull Salzburg (Leihe)

TransfersBearbeiten

Stand: 2. Oktober 2019[10]

Zugänge: Abgänge:
Sommer 2019

EuropacupbilanzBearbeiten

Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2015/16 UEFA Europa League 3. Qualifikationsrunde Portugal  Vitória Guimarães 6:2 2:1 (H) 4:1 (A)
Play-offs Portugal  Belenenses Lissabon 0:1 0:1 (H) 0:0 (A)
2017/18 UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Georgien  Tschichura Satschchere 2:1 1:0 (A) 1:1 (H)
2. Qualifikationsrunde Weissrussland  FK Dinamo Brest 4:1 1:1 (H) 3:0 (A)
3. Qualifikationsrunde Belgien  KAA Gent 4:2 1:1 (A) 3:1 (H)
Play-offs Israel  Maccabi Tel Aviv 2:3 0:1 (H) 2:2 (A)

Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 12 Spiele, 5 Siege, 5 Unentschieden, 2 Niederlagen, 18:10 Tore (Tordifferenz +8)

II. MannschaftBearbeiten

SCR Altach II
Name SCR Altach II
Spielstätte Cashpoint-Arena
Plätze 8.500
Cheftrainer Dietmar Berchtold
Liga Eliteliga Vorarlberg
2018/19 13. Platz (Regionalliga West)

Die zweite Mannschaft des SC Rheindorf Altach spielt in der Regionalliga West, der dritthöchsten Leistungsstufe. Zweck und Zielsetzung der Mannschaft ist es, den Spielern den Übergang aus dem eigenen Nachwuchsbereich sowie dem der AKA Vorarlberg in den Profibereich zu ermöglichen.

Sportliche LeitungBearbeiten

Stand: 4. August 2016[11]

Funktion Name Geburtsdatum Nationalität beim Verein
seit
letzter Verein
Trainer Dietmar Berchtold 06.08.1974 Osterreich  12/2016 Co-Trainer SC Rheindorf Altach
Co-Trainer Christian Schöpf 05.12.1975 Osterreich  07/2016
Torwart-Trainer Helmut Fussenegger Osterreich 

Aktueller KaderBearbeiten

Stand: 4. August 2016[11]

Tor
01 Schweiz  Danilo Iozzo
31 Osterreich  Noah Miemelauer
Abwehr
02 Osterreich  Alexandar Petkovic
03 Osterreich  Matthias Frick
04 Serbien  Bojan Avramović
06 Osterreich  Jeremy Bischoff
15 Osterreich  Stefan Sonderegger
16 Slowakei  Daniel Bjelica
19 Ungarn  Szilárd Pécseli
Mittelfeld
08 Osterreich  Kerim Dagli
10 Schweiz  Gabriel Lüchinger
11 Osterreich  Daniel Nussbaumer
18 Osterreich  Johannes Tartarotti
24 Frankreich  Steven Rinic
Angriff
07 Nordmazedonien  Ibrahimi Nurkan
20 Osterreich  Philip Fröwis
26 Osterreich  Patrick Seeger

SponsorenBearbeiten

 
Logo ohne Sponsor

In den ersten erfolgreichen Jahren der frühen 1990er Jahre lautete der Vereinsname Vaillant SC Rheindorf Altach. Durch den Aufstieg in die damalige 2. Division und der dadurch entstehenden Namenskonkurrenz zum VfB Vaillant Mödling wurde der Verein wieder in SC Rheindorf Altach umbenannt. Nach dem Einstieg der Firma „Enjo“ hieß der Verein bis 2005 Enjo SC Rheindorf Altach. Durch einen Sponsorenwechsel in der Winterpause 2005/06 zu dem Sportwettenanbieter Cashpoint änderte sich der Vereinsname hin zu Cashpoint SC Rheindorf Altach. Nach zusätzlichen Sponsorzahlungen zur Finanzierung des Stadionausbaus wurde das Schnabelholz im Juni 2007 in „Cashpoint-Arena“ umbenannt. Das Budget für die Spielzeit 2015/16 betrug lediglich 3,5 Millionen Euro.[12]

ErfolgeBearbeiten

  • 2 × Meister Zweite Spielstufe: 2006, 2014 (Erste Liga)
  • 3 × Meister Dritte Spielstufe: 1991, 1997, 2004 (Regionalliga West)
  • 1 × Meister Vierte Spielstufe: 1986 (Vorarlbergliga)
  • 5 + 1 × Vorarlberger Cupsieger: 1987, 1988, 1993, 2002, 2003 sowie 2013[13] (Amateure)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Pfanner ist neuer Präsident des SCR Altach. In: vorarlberg.ORF.at. 22. März 2019, abgerufen am 22. März 2019.
  2. Wirtschaftliches Rekordjahr für den SCRA – Kopf folgt auf Engl, 10. August 2016, abgerufen am 17. März 2017.
  3. Siehe die SCR Altach Spielbetriebs GmbH auf firmenabc.at, abgerufen am 17. März 2017.
  4. Geschichte … Cashpoint SCR Altach, abgerufen am 19. April 2013.
  5. Altach siegt 4:1 gegen Salzburg – und steigt ab. Krone Multimedia GmbH & Co KG, 31. Mai 2009, abgerufen am 19. April 2013.
  6. SCR Altach: Edi Stöhr folgt auf Adi Hütter. ORF Vorarlberg, 6. April 2012, abgerufen am 19. April 2013.
  7. Scharinger coacht Altach. kicker online, 28. Mai 2012, abgerufen am 16. Juni 2012.
  8. Vorarlberg Online. APA-Meldung. Abgerufen am 8. Dezember 2015.
  9. a b SC Rheindorf Altach: Kader Profis (abgerufen am 19. Juli 2016)
  10. Transfermarkt.at: Transfers SC Rheindorf Altach 2019/20 (abgerufen am 1. Juli 2019).
  11. a b SC Rheindorf Altach: Kader Amateure (abgerufen am 4. August 2016)
  12. SC Rheindorf Altach auf laola1.at
  13. Elred Faisst: Altachs Amateure gewinnen einseitiges Cupfinale. vsport.at, 5. Juni 2013, abgerufen am 6. Juni 2013.