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Max Otte, 2009

Max Otte, Geburtsname Matthias Otte (* 7. Oktober 1964 in Plettenberg),[1] ist ein deutsch-US-amerikanischer Ökonom. Otte ist Leiter des von ihm im Jahr 2003 gegründeten Instituts für Vermögensentwicklung (IFVE) und hauptberuflich als Fondsmanager tätig. Otte ist langjähriges CDU-Mitglied. Seit Juni 2018 ist er Vorsitzender des Kuratoriums der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung.[2]

LebenBearbeiten

Matthias Otte wurde als Sohn des Berufsschullehrers und Kommunalpolitikers Max Otte (1928–1983) und seiner Frau Lore,[3] geborene Hauter, geboren. Nach dem Tode seines Vaters nahm Otte dessen Vornamen Max an.[1]

1983 machte Otte sein Abitur in Plettenberg.[4] Von 1983 bis 1989 studierte er mit Unterbrechungen Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und politische Wissenschaften an der Universität Köln. Von 1986 bis 1987 setzte er seine Studien mit Schwerpunkt Finanzen und Marketing an der American University in Washington, D.C. fort.[1] Er erhielt in dieser Zeit verschiedene Stipendien und Preise. Seine Ausbildung schloss er 1989 als Diplom-Volkswirt ab.[1]

Nach seinem Abschluss an der Princeton University als Master of Arts in Public Affairs 1991 wurde er 1997 dort unter Doktorvater Aaron Friedberg mit seiner Arbeit A Rising Middle Power? – German Foreign Policy in Transformation promoviert.[1] Otte war von 1995 Mitarbeiter beim CHE Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh, M&A-Berater von 1989 bis 1994 für Kienbaum und Partner (Repräsentant für internationale Organisationen in den USA) und von 1997 bis 1998 für Arthur D. Little.[5][6][7] Er beriet verschiedene Unternehmen und Organisationen, darunter die Munich Re, die Vereinten Nationen und das Bundeswirtschaftsministerium.[8] Otte war von 1998 bis 2000 Assistant Professor für internationale Wirtschaft und internationales Management am Department of International Relations der Boston University.[9] Außerdem war er am Aufbau des Executive MBA-Program Business Integration an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg beteiligt.[8]

2001 erhielt er einen Ruf als Professor für allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an die Hochschule Worms, wo er Marketing, International Business Studies sowie Finanzierung und Investition in den Fachbereichen Internationale Betriebswirtschaft und Außenwirtschaft sowie Tourismus unterrichtete.[10] Von 2011 bis 2016 war er dort beurlaubt wegen seiner Tätigkeit als Professor für quantitative und qualitative Unternehmensanalyse und -diagnose an der Universität Graz.[11][1][12] Seine Professur an der Hochschule Worms ruhte bis zu seinem freiwilligen Ausscheiden; er ist seitdem hauptberuflich als Fondsmanager tätig.[13] Zeitweise hatte er einen Lehrauftrag an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt inne.[14]

2003 gründete er die IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH,[15] 2006 gründete Otte in der Schweiz die Privatinvestor Verwaltungs AG.[16]

Max Otte ist Gründungsstifter des Human Roots Award.[17]

PositionenBearbeiten

FinanzwirtschaftBearbeiten

2006 veröffentlichte Otte das Buch Der Crash kommt, in dem er einen Zusammenbruch der Aktienmärkte voraussagte. Im Verlauf der Finanzkrise ab 2007 machte dies Otte öffentlich bekannt.[18][19][20]

2009 forderte Otte eine Verstaatlichung der Bank Hypo Real Estate.[21] Er befürwortet Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie andere genossenschaftlich organisierte Banken als Stabilitätsfaktor und als Weg zur Mittelstandsförderung.[22][23][24]

In einer Stellungnahme zu einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses im Deutschen Bundestag 2010[25] vertrat Otte die Auffassung, dass eine Finanztransaktionssteuer über reduzierte Portfolioumschichtungen zu sinkenden Gebühren für Geldanleger führen werde.

Otte bezeichnete den internationalen Finanzmarkt als Bedrohung für die Demokratie. Der Finanzsektor habe die Politik gekapert.[26]

In der Geldpolitik der Notenbanken sieht Otte Planwirtschaft[27] und zog Vergleiche zur Endphase der DDR.[28] In einem Artikel in der Jungen Freiheit im Juli 2019 stellte sich Otte hinter die umstrittenen finanzpolitischen Forderungen von Kevin Kühnert. Die Steuern für die „Leistungsträger der Gesellschaft“ in der Mittelschicht und die stark regressiv wirkende Mehrwertsteuer müssten gesenkt, die Unternehmensbesteuerung müsste reformiert und die Finanztransaktionssteuer müsste eingeführt werden.[29]

Europäische UnionBearbeiten

Im April 2010 forderte Otte einen Austritt der am stärksten verschuldeten Staaten Europas aus der Eurozone.[30] Im Jahre 2010 unterstützte er die Forderung, dass die Bundesregierung ungedeckte Leerverkäufe verbieten soll.[31] Otte setzt sich als unabhängiger Hedgefondsmanager für eine massive Finanzmarktregulierung ein und fordert sinnvolle Eigenkapitalregeln als Basis der Haftung von Banken in einer Marktwirtschaft.[32][33][34]

Bei der Europäischen Union bemängelte er ein Legitimationsdefizit.[26]

Alternative für DeutschlandBearbeiten

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl 2017 verkündete Otte, dass er wegen der deutschen Flüchtlingspolitik und der Eurorettung diesmal AfD wählen werde. Im Anschluss befürchtete Otte, dass er nun „auf Schwarzen Listen“ stünde, sprach von „Meinungsterror“ und erklärte: „Aktuell bin ich in der Verbannung“.[35] Otte distanzierte sich dabei deutlich vom Höcke-Flügel der AfD und betonte, dass es am Parteiprogramm der CDU „nichts auszusetzen“ gäbe.[36]

KapitalismuskritikBearbeiten

Bei einer Veranstaltung der globalisierungskritischen Nichtregierungsorganisation Attac kritisierte Otte im August 2017, die Politik habe vor der Kapitallobby kapituliert. Er beschrieb die herrschende Wirtschaftsordnung als „Beutekapitalismus“ zum Vorteil von Superreichen und forderte, Finanzeinkommen wie Arbeitseinkommen zu besteuern.[37] Die herrschende Meinung vieler Wirtschaftswissenschaftler bezeichnete er als „Religion des Hyperkapitalismus“, die sich nur am Eigennutz orientiere.[38]

„Gemeinsame Erklärung 2018“Bearbeiten

Im März 2018 gehörte Otte zu den Erstunterzeichnern der Gemeinsamen Erklärung 2018, einem Aufruf deutscher Autoren, Publizisten, Künstler und Wissenschaftler, der sich gegen eine „Beschädigung Deutschlands“ durch eine stattfindende „illegale Masseneinwanderung“ im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise in Deutschland ab 2015 richtet.[39][40][41]

Oswald Spengler SocietyBearbeiten

Im Jahr 2017 wurde von David Engels, Max Otte und Michael Thöndl die Oswald Spengler Society gegründet.[42] Zum Präsidium gehören David Engels, Max Otte, Alexander Demandt, Gerd Morgenthaler und Robert W. Merry. Ein Jahr später (2018) wurde eine Konferenz veranstaltet und erstmalig ein von Otte gestifteter Oswald-Spengler-Preis vergeben. Preisträger 2018 war Michel Houellebecq.[43][44]

Neues Hambacher FestBearbeiten

Am 5. Mai 2018 war Otte Veranstalter des Neuen Hambacher Fests. An dieser mit rund 1.200 Besuchern ausverkauften Veranstaltung, die an die Tradition des Hambacher Fests von 1832 anknüpfen sollte, nahmen „diverse Redner aus dem rechtspopulistischen Lager“, unter anderem Jörg Meuthen, Thilo Sarrazin und Vera Lengsfeld, teil.[45][46][47]

Bereits vor dieser Veranstaltung wies Melanie Amann im Spiegel auf eine Methode „im rechten Milieu“ hin, historische Daten und Orte für sich zu reklamieren und das eigene „Tun als logische Fortführung des Werks heroischer Vorbilder zu zeichnen.“ Otte verneinte dem Spiegel gegenüber, dass dies eine AfD-Veranstaltung sei. Allerdings sei die „AfD auch die einzige Partei, die das Grundproblem dieses Landes offen anspreche. Nämlich: «Wir erleben die Demontage all dessen, worauf wir stolz sein können».“[48]

Im Juni 2019 wurde diese Veranstaltung erneut abgehalten.[49]

MitgliedschaftenBearbeiten

Seit 1991 ist Otte Mitglied der CDU. Im Frühjahr 2017 wurde Otte Mitglied der WerteUnion,[50] die im Oktober 2017 nach der CDU-Niederlage bei der Niedersächsischen Landtagswahl den Rücktritt Merkels als Partei-Vorsitzende und eine Nachfolgeregelung für ihre Kanzlerschaft gefordert hatte.[51]

2006 wurde Otte Gründungsmitglied des Vereins Zentrum für Value Investing,[52][10] dessen Direktor und Aufsichtsrat er ist. Außerdem ist er Mitglied der Vereine Atlantik-Brücke, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik, American Council on Germany, German-American Business Club und der Deutschen Gesellschaft für angewandte Typologie (DGAT).[10][5] 2009 wurde Otte Mitglied des Vereins Preußische Gesellschaft Berlin-Brandenburg, wo er seit 2010 im Beirat sitzt.[53][54] Seit 2012 gehört er überdies dem Verein Deutsche Sprache an.[55]

Max Otte ist zudem Schatzmeister der Oswald Spengler Society.[56] Er ist Stifter des Oswald-Spengler-Preises, der 2018 an Michel Houellebecq verliehen wurde.[43]

InvestmentfondsBearbeiten

Erstmals als Fondsberater tätig wurde Otte ab Oktober 2005 für einen von der Banque SCS Alliance in Luxemburg aufgelegten Fonds, den Pléiade Actions „Privatinvestor“.[57] Er empfahl diesen 2006 im Buch Der Crash kommt. Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten als „Fonds für die Krise“[58], stellte jedoch seine Beratertätigkeit für diesen Fonds auf dem Höhepunkt der Finanzkrise im Oktober 2008 ein.[59] Im März 2008 wurde in Liechtenstein der Investmentfonds PI Global Value Fund aufgelegt, der laut Eigenangaben nach der Strategie von Otte investiere. Dieser zweite Fonds erhielt im Jahr 2011 die Vertriebszulassung für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im Juli 2013 folgte der Max Otte Vermögensbildungsfonds AMI, aufgelegt von Ampega Investment, ein Fonds ausschließlich für deutsche Anleger, da Otte laut Eigenangaben aufgrund seines Wohnsitzes in Köln und der verschärften Gesetzeslage seit der Finanzkrise den PI Global Value nicht mehr persönlich, sondern nur über seine Schweizer Privatinvestor Verwaltungs AG beraten konnte.[60] Ende 2016 initiierte Otte einen Hedgefonds für professionelle Investoren.[61]

Die von Otte betreuten Fonds werden sehr unterschiedlich bewertet. Im Jahr 2016 wurden die von Otte beratenen Fonds durch das Analysehaus Morningstar als „abenteuerlich“ eingestuft.[62] Die Frankfurter Allgemeine Zeitung kritisierte, Otte habe seine „Prominenz genutzt, um mit Aktienfonds Millionen einzusammeln“. Die Fonds schnitten jedoch im Vergleich zum Weltaktienindex MSCI World in den Jahren 2014–2016 deutlich schlechter ab. Laut Berechnungen von Morningstar gehöre vor allem der Fonds PI Global Value „zu den ganz großen Verlierern“. In der Vergleichsgruppe hätten sich 98 Prozent der Fonds besser entwickelt.[63] Laut einem Bericht von Spiegel Online halbierte sich das von Otte verwaltete Fondskapital in der Folge bis Oktober 2016 von 300 Millionen Euro auf gut 150 Millionen Euro.[64]

In einem Interview mit der WirtschaftsWoche wandte sich Otte gegen die Kritik an seinen Fonds, gestand aber auch Fehler ein. Der im März 2008 aufgelegte Fonds PI Global Value habe den MSCI über die gesamte Laufzeit „geschlagen“ und „gehöre damit zu den zehn bis 15 Prozent der Besten“. Allerdings sei der Verkauf von Goldminenaktien im Jahr 2015 „schlichtweg falsch“ gewesen. Er habe in den Jahren 2015 und 2016 tatsächlich „glücklos agiert“.[65] Auch laut einem Bericht von Börse Online ist der „Vorwurf einer kontinuierlichen Underperformance“ der von Otte initiierten Fonds nicht gerechtfertigt. Der Fonds PI Global Value habe in seiner Gesamtlaufzeit bis Ende 2016 den DAX, EURO STOXX 50 wie auch den MSCI World geschlagen. Der Fonds habe in diesem Zeitraum eine Wertsteigerung von 87,43 Prozent verzeichnet, was einer jährlichen Rendite von 7,46 Prozent entsprach.[61] Bis Oktober 2017 hatte der Fonds laut Zeit Online seit 2008 eine Wertsteigerung von 126 Prozent verzeichnet und der DAX 93 Prozent.[50]

Im September 2017 gehörte der Max Otte Vermögensbildungsfonds AMI laut Berechnungen von Morningstar zu den besten 2 Prozent seiner Vergleichsgruppe mit einer Wertsteigerung von 14,77 Prozent.[66] Im Juli 2018 wurde der Max Otte Vermögensbildungsfonds AMI mit der Bestnote von fünf Sternen ausgezeichnet.[67]

Im November 2017 berichteten Medien, dass Otte die Betreuung seiner Fonds aus der Schweiz nach Deutschland verlagert hatte.[68]

EhrungenBearbeiten

Für den Essay Toward an Open World Order (1988) erhielt er den Preis der Mont Pelerin Society.[1]

Kritik an ÄußerungenBearbeiten

Ausschreitungen in ChemnitzBearbeiten

Nachdem Otte die mediale Berichterstattung über die Ausschreitungen in Chemnitz als möglichen „Auftakt der offiziellen Verfolgung politisch Andersdenkender“ bezeichnet hatte, wurde er von Meron Mendel, dem Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, kritisiert, da er die Berichte über Chemnitz mit Meldungen über den Reichstagsbrand verglichen hätte.[69] Stefanie Schüler-Springorum, die das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin leitet, sah in Ottes Äußerung einen Versuch, Rechtsextreme mit Opfern des Nationalsozialismus gleichzusetzen.[70]

Mord an Walter LübckeBearbeiten

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof zog am 17. Juni 2019 die Ermittlungen im Fall des am 2. Juni 2019 getöteten Walter Lübcke (der wie Otte Mitglied der CDU war) an sich, da der Verdacht eines rechtsextremen Hintergrundes besteht. Max Otte versendete diesbezüglich einen Tweet, indem er den Tatverdächtigen als „minderbemittelten Einzeltäter“ bezeichnete. Ferner beklagte sich Otte über die seiner Meinung nach medial stattfindende „Hetze gegen die rechte Szene“ und stellte fest, dass „der Mainstream endlich eine neue NSU-Affäre habe“.[71]

Einen Tag später distanzierte sich Otte von seinem Tweet und löschte diesen.[72] Er entschuldigte sich und sprach der Familie des Getöteten sein „tief empfundenes Beileid“ aus.[73][74]

Der Verein WerteUnion forderte die CDU-Parteiführung auf, ein Parteiausschlussverfahren gegen Otte einzuleiten. Dessen Äußerungen hätten unter Mitgliedern der WerteUnion „eine Welle des Entsetzens ausgelöst“, äußerte deren Vorsitzender Alexander Mitsch.[74] Otte erklärte dazu, dass ihm ein solches Ausschlussverfahren nicht bekannt wäre und dass er Christdemokrat sei und bleibe.[75] Er rechnete auch nicht mit einer juristischen Prüfung.[76] Für die Frankfurter Rundschau steht Otte „beispielhaft für die Haltung Rechter, selbst bei eindeutiger Faktenlage aus den Hetzenden Opfer zu konstruieren.“[77] Der ehemalige CDU-Generalsekretär Peter Tauber machte unter anderem Otte für den Mord indirekt verantwortlich und verwies dabei auf die Möglichkeit, gegen die betreffenden Personen Artikel 18 des Grundgesetzes zu nutzen.[78][79] Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer wollte den Begriff der Mitschuld im Kontext dieser Angelegenheit dagegen nicht verwenden.[80]

PrivatesBearbeiten

Otte ist Vater von drei Kindern und lebt in Köln und in der Eifel, wo er ein ehemaliges Pfarrhaus besitzt.[61][81][82] Otte hat seit 2005 neben der deutschen die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.[83][84]

VeröffentlichungenBearbeiten

Werke (Auswahl)Bearbeiten

  • Fitness und Karriere. Gabler, Wiesbaden 1995, ISBN 3-409-19197-6.
  • A Rising Middle Power? German Foreign Policy in Transformation. 1989–1999. St. Martin’s Press, New York 2000, ISBN 0-312-22653-5.
  • Sehr geehrte Privatanleger! Die besten Anlageweisheiten der letzten 10 Jahre. FinanzBuch-Verlag, München 2003, ISBN 978-3-89879-816-7.
  • Der Crash kommt. Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten. Econ, Berlin 2006, ISBN 978-3-430-20001-1. Komplett aktualisierte und erweiterte Auflage Ullstein 2009 (ISBN 978-3-548-37290-7).
  • Investieren statt sparen. Wie man mit Aktien ein Vermögen aufbaut. Aktualisierte und überarb. Auflage. Ullstein, Berlin 2008, ISBN 978-3-548-37224-2.
  • Der Informationscrash. Wie wir systematisch für dumm verkauft werden. Econ, Berlin 2009, ISBN 978-3-430-20078-3.
  • Die Krise hält sich nicht an Regeln. 99 Fragen zur aktuellen Situation – und wie es weitergeht. Max Otte im Gespräch mit Thomas Helfrich. Econ, Berlin 2010, ISBN 978-3-430-20112-4.
  • Stoppt das Euro-Desaster. Ullstein, Berlin 2011, ISBN 978-3-550-08896-4.
  • Rettet unser Bargeld! Ullstein, Berlin 2016, ISBN 978-3-550-08158-3.
  • zusammen mit David Engels und Michael Thöndl: Der lange Schatten Oswald Spenglers: Einhundert Jahre Untergang des Abendlandes. Manuscriptum, Mai 2018, ISBN 978-3-944872-71-1.

AufsätzeBearbeiten

HerausgeberschaftBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Max Otte – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g Eigenangaben Max Otte untern Lebenslauf max-otte.de. Zugriff 26. Oktober 2011.
  2. Konstituierende Sitzung des Kuratoriums. In: Desiderius-Erasmus-Stiftung. 18. Juni 2018, abgerufen am 23. Juni 2018.
  3. http://www.derwesten.de/staedte/plettenberg/heimspiel-in-ohle-fuer-finanzexperten-otte-id4271838.html
  4. Plettenberg-Lexikon – Max (Matthias) Otte (Memento vom 7. Oktober 2011 im Internet Archive)
  5. a b Corinna S. Heyn Aus der Amazon.de-Redaktion zu Max Otte: Amerika für Geschäftsleute: Das Einmaleins der ungeschriebenen Regeln.
  6. Amerika für Geschäftsleute (Memento vom 24. April 2011 im Internet Archive)
  7. Experteninterview mit Prof. Dr. Max Otte – SOS-Kinderdorf-Stiftung. Abgerufen am 27. Oktober 2017.
  8. a b Reader – Jahreskonferenz 2017. Netzwerk Recherche, 24. Juni 2010, abgerufen am 27. Oktober 2017.
  9. Max Otte. Folge 332. In: Jung & Naiv. 8. Oktober 2017, abgerufen am 9. Oktober 2017.
  10. a b c Prof. Dr. Otte, Ph.D. Archiviert vom Original; abgerufen am 26. Juni 2015.
  11. Uni Graz: Visitenkarte Otte, Matthias, Univ.-Prof. Dipl.-Vw. MA Ph.D.
  12. Max Otte will weniger Professor und mehr Warren Buffett sein. In: FONDS professionell. 27. Januar 2016, abgerufen am 29. Oktober 2016.
  13. Svetlana Kerschner: Max Otte: „Stolz bin ich nicht“, Wachtendorf: „mea culpa“. In: Das Investment. 7. September 2016, abgerufen am 29. Oktober 2016.
  14. Siehe Vorlesungsverzeichnis der Universität Erfurt, bspw. Wintersemester 2013 oder 2015.
  15. Siehe Handelsregister Köln, HRB 50223.
  16. Siehe Handelsregister Zug, HR-Nummer CH-440.3.019.630-8
  17. »Human Roots Award« an den Evolutionsbiologen Richard Dawkins überreicht. Abgerufen am 15. August 2018.
  18. Peter Nowak: Zwischen Karl Marx und Max Otte. In: Telepolis. 8. November 2008, abgerufen am 24. Januar 2010.
  19. Joachim Wille: Wirtschaftsprofessor: Der Crash-Prophet. In: Frankfurter Rundschau. 1. November 2008.
  20. Kerstin Kohlenberg & Wolfgang Uchatius: Wo ist das Geld geblieben? In: Die Zeit. 27. November 2008, abgerufen am 24. Januar 2010.
  21. Patrick Gensing: Interview: Regierung debattiert über Hypo Real Estate – "Die HRE gehört verstaatlicht!", 4. Februar 2009.
  22. Max Otte: Volks- und Raiffeisenbanken als Stabilitätsfaktoer in Wirtschaftskrisen − Eine polit- und institutionenökonomische Perspektive. (Memento vom 22. Februar 2014 im Internet Archive) In: Zeitschrift für das gesamte Genossenschaftswesen. (ZfgG) 2/2010, S. 89 ff.
  23. Vernehmlassung „Too Big To Fail“ / Änderung des Bankengesetzes (Memento vom 2. Juni 2012 im Internet Archive)
  24. Max Otte: Die Finanzkrise und das Versagen der modernen Ökonomie In: Bundeszentrale für politische Bildung: Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 52/2009).
  25. Transaktionssteuer umstritten. Deutscher Bundestag, 17. Mai 2010, abgerufen am 26. November 2017.
  26. a b Tobias Fülbeck: Top-Ökonom warnt: Warum die Demokratie, wie wir sie kennen, nicht mehr existiert. In: Huffpost. 15. April 2015, archiviert vom Original am 23. September 2017; abgerufen am 25. November 2017.
  27. Andreas Toller: Max Otte: „Wie die DDR im Endstadium“. In: WirtschaftsWoche. 27. Dezember 2016, abgerufen am 25. November 2017.
  28. Christine Heuer: "Lage ist so ernst wie seit Jahrzehnten nicht". In: Deutschlandfunk. 14. Oktober 2014, abgerufen am 25. November 2017.
  29. Max Otte: Bitte erhöht meine Steuern! In: Junge Freiheit. 19. Juli 2019, S. 22.
  30. Ulrich Hottelet: Irland, Spanien, Portugal und Griechenland sollten aus der Euro-Zone austreten (Interview mit Max Otte) (Memento vom 8. Dezember 2010 im Internet Archive), in Cicero.
  31. „Eigenkapital ist der Schlüssel zu allem“. Max Otte im Gespräch mit Dirk Müller. Deutschlandfunk, 8. März 2010, abgerufen am 12. Oktober 2017.
  32. Money, Macht und Marx. In: Focus. 2. Februar 2011, abgerufen am 12. Oktober 2017.
  33. „Privatanleger haben die Schnauze voll“. In: Focus. 6. Oktober 2011, abgerufen am 12. Oktober 2017.
  34. Finanzexperte: Fast alle deutschen Banken dürften Stresstest bestehen. Max Otte im Gespräch mit Ute Welty. Deutschlandfunk, 23. Juli 2010, abgerufen am 12. Oktober 2017.
  35. Stefanie Witte: Gefragter Finanzexperte sympathisiert mit der AfD. In: noz.de. 9. Dezember 2017, abgerufen am 28. März 2018.
  36. Marc Etzold: Max Otte: „Mein Gewissen treibt mich zur AfD“. In: wiwo.de. 12. September 2017, abgerufen am 25. März 2019.
  37. Julia Bauman: Attac diskutiert Konzepte für ein anderes Wirtschaftssystem. In: Schwäbische. 25. August 2017, abgerufen am 13. Juli 2018.
  38. Dirk Augustin: Attac gehen die Protestler aus. In: Schwäbische. 24. August 2017, abgerufen am 13. Juli 2018.
  39. Matthias Iken: In Deutschland regiert die Feigheit vor dem Streit. In: Hamburger Abendblatt. 14. April 2018, abgerufen am 8. August 2018.
  40. Gemeinsame Erklärungen und Entstörungen. In: boersenblatt. 20. März 2018, abgerufen am 8. August 2018.
  41. Liane Bednarz: Zwischen CDU und AfD: Wie der rechtskonservative Graubereich an Einfluss gewinnt. In: Huffpost. 1. Juli 2018, archiviert vom Original am 8. August 2018; abgerufen am 8. August 2018.
  42. https://www.oswaldspenglersociety.com/
  43. a b Axel Rüth: Houellebecq & Spengler: Gebärmütter als Hoffnung für das Abendland. In: welt.de. 21. Oktober 2018, abgerufen am 25. März 2019.
  44. Dankesrede: Wie man nicht ausstirbt. welt.de. Veröffentlicht am 20. Oktober 2018.
  45. Marc Felix Serrao, Ein Fest für die Teilung Deutschlands, in: NZZ vom 6. Mai 2018.
  46. "Neues Hambacher Fest" spaltet die Gemüter (Memento vom 26. März 2019 im Internet Archive), SWR aktuell vom 6. Mai 2018.
  47. Eine Referentenliste des Veranstalters befindet sich unter Referenten 2018. In: neues-hambacher-fest.de. Abgerufen am 22. Juli 2019.
  48. Melanie Amann: Wie sich das AfD-Milieu die deutsche Geschichte zurechtbiegt. In: Der Spiegel. 23. April 2018, abgerufen am 27. April 2018.
  49. Vera Schmidberger: „Patriotenwanderung“ in Hambach: Mission Imagegewinn. In: tagesschau.de. 8. Juni 2019, abgerufen am 11. Juni 2019.
  50. a b Mark Schieritz: Ottes Welt. In: Zeit Online. 18. Oktober 2017, abgerufen am 13. Dezember 2017.
  51. "Merkel allein trägt die Verantwortung": Unionspolitiker fordern Rücktritt der CDU-Chefin. In: Huffpost. 16. Oktober 2017, archiviert vom Original am 14. Dezember 2017; abgerufen am 13. Dezember 2017.
  52. Max Otte: Über Max Otte (Memento vom 25. April 2011 im Internet Archive), gesehen 14. November 2011.
  53. Monatsbrief der Preußischen Gesellschaft vom April 2011, S. 2.
  54. Monatsbrief der Preußischen Gesellschaft vom Dezember 2010, S. 3.
  55. Bekannte Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 8. Februar 2017; abgerufen am 17. Juli 2012.
  56. The Society. In: oswaldspenglersociety.com. Abgerufen am 25. März 2019.
  57. Prospekt Pléiade vom 01.01.2006, S. 15, abgerufen am 3. Oktober 2016 unter Fundsquare (LU0229465447)
  58. Der Crash kommt. Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten, Berlin 2006, ISBN 978-3-430-20001-1, S. 256 u. 257
  59. Pleiade Annual Report 2009, S. 6 (PDF), abgerufen am 3. Oktober 2016
  60. John Mihaljevic: Das Value-Investing-Handbuch. Mit bewährten Methoden die besten Investments finden. München: FBV 2015, ISBN 3-89879-888-7, S. 391; Fonds nach der Methode Otte: PI Global Value Fund (WKN A0NE9G). Max Otte Vermögensbildungsfonds (WKN A1J3AM). 31.08.2013 (Memento vom 31. August 2013 im Internet Archive)
  61. a b c Jens Castner: Max Otte: Die Einsamkeit des Langstreckeninvestors. In: Börse Online. 21. Dezember 2016, abgerufen am 29. Dezember 2016.
  62. Ingo Narat: Max Otte als Fondsmanager. Ein Professor kämpft mit der Börse. In: Handelsblatt. 6. Juni 2016, abgerufen am 28. Dezember 2016.
  63. Dennis Kremer: Der Absturz der Promi-Fonds. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 5. September 2016, abgerufen am 28. Dezember 2016.
  64. Henning Jauernig: Promi-Fonds: Wenn der Börsenguru Geld verliert. In: Spiegel Online. 31. Oktober 2016, abgerufen am 23. November 2016.
  65. Andreas Toller: „Ich bin kein Börsenpromi, sondern Fondsmanager“. Interview Max Otte. In: WirtschaftsWoche. 9. September 2016, abgerufen am 25. Dezember 2016.
  66. Max Otte Vermögensbildungsfonds AMI P (t). In: Morningstar. 30. September 2017, abgerufen am 18. Oktober 2017.
  67. Morningstar (Stand: 24. Juli 2018)
  68. Neues Institut in Köln: Max Otte unterwirft sich der Bafin-Aufsicht. In: FONDS professionell. 27. November 2017, abgerufen am 13. Dezember 2017.
  69. Frankfurt/Hessen: Experte ernüchtert von deutscher Erinnerungspolitik. In: fnp.de. 2. Januar 2018, abgerufen am 25. März 2019.
  70. Matthias Trautsch, Kein Vergleich mit Mengele, in FAZ vom 21. März 2019.
  71. Getöteter CDU-Politiker Lübcke: Kramp-Karrenbauer findet doch noch Worte. In: Spiegel Online. 18. Juni 2019, abgerufen am 18. Juni 2019.
  72. Was im Fall Walter Lübcke bisher bekannt ist. In: ze.tt. 18. Juni 2019, abgerufen am 18. Juni 2019.
  73. Sebastian Eder: Wenn Grenzen überschritten werden. In: FAZ.net. 19. Juni 2019, abgerufen am 19. Juni 2019.
  74. a b Florian Gathmann: Die CDU und der Fall Lübcke: WerteUnion will Ausschluss von umstrittenem Parteimitglied Otte. In: Spiegel Online. 19. Juni 2019, abgerufen am 19. Juni 2019.
  75. Georg Dickopf: Max Otte: "Ich bin und bleibe Christdemokrat". In: come-on.de. 23. Juni 2019, abgerufen am 26. Juni 2019.
  76. Rheinische Post: CDU-Mitglied Max Otte nennt Vorgehen der Parteispitze gegen sich "Verzweiflungstat". In: presseportal.de. 26. Juni 2019, abgerufen am 26. Juni 2019.
  77. Hetze im Mordfall Lübcke: „Volksschädling wurde hingerichtet“. In: fr.de. 18. Juni 2019, abgerufen am 18. Juni 2019.
  78. Mordfall Walter Lübcke: Peter Tauber sieht Mitschuld bei AfD- und CDU-Politikern. In: Spiegel Online. 19. Juni 2019, abgerufen am 19. Juni 2019.
  79. Ehemaliger CDU-Generalsekretär: Tauber will Verfassungsfeinden die Meinungsfreiheit entziehen. In: tagesspiegel.de. 19. Juni 2019, abgerufen am 19. Juni 2019.
  80. Bastian Brauns: Mordfall Walter Lübcke - Werteunion wendet sich mit offenem Brief gegen Peter Tauber. In: cicero.de. 25. Juni 2019, abgerufen am 26. Juni 2019.
  81. Radio-Talk mit Max Otte. Bericht von Horst Hassel über Ottes Auftritt in der Sendung Mon-Talk auf WDR 2, derwesten.de, 22. Juni 2012.
  82. Max Otte: Crash- und Cashprofessor. Beitrag auf t-online.de, 7. Juli 2014.
  83. Deutschlandradio: Finanzwissenschaftler erwartet steigende Zinsen in USA vom 1. August 2011.
  84. Körber Stiftung Max Otte (Memento vom 20. Januar 2012 im Internet Archive), gesehen 22. Februar 2011.