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Verein Deutsche Sprache

deutscher Sprachverein in Dortmund, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Der Verein Deutsche Sprache (VDS) ist ein deutscher Sprachverein mit Sitz in Dortmund. Er wurde am 12. November 1997 gegründet.[3] Der als gemeinnützig anerkannte Verein zählt nach eigenen Angaben 36.000 Mitglieder in über 100 Ländern.[3] Vorsitzender des Vereins ist seit der Gründung der Wirtschaftswissenschaftler Walter Krämer.

Verein Deutsche Sprache
(VDS)
Logo
Zweck: Erhalt und Förderung des Deutschen als eigenständige Kultursprache.[1][2]
Vorsitz: Walter Krämer
Gründungsdatum: 1997[3]
Mitgliederzahl: 36.000[3] (Stand: 2015)
Sitz: Martin-Schmeißer-Weg 11 44227 Dortmund
Website: http://vds-ev.de

Inhaltsverzeichnis

Geschichte und VereinszielBearbeiten

Der Verein wurde 1997 als Verein zur Wahrung der deutschen Sprache (VWDS) gegründet und im April 2000 in Verein Deutsche Sprache umbenannt.

„Der Verein verfolgt das Ziel, die deutsche Sprache als eigenständige Kultursprache zu erhalten und zu fördern.“[4] Er geht in erster Linie gegen „Denglisch“ vor, lehnt aber die Übernahme von Fremdwörtern aus dem Englischen nicht ab, sofern sie eine Lücke füllen. So bekannte der Vorsitzende Walter Krämer: „Ich selbst nutze in meinen Vorlesungen sogar dann englische Wörter, wenn es deutsche dafür gibt, aber wenn die englischen halt kürzer sind. […] Wenn es knackiger ist und eine Lücke füllt, habe ich keine Berührungsängste.“[5] In den Sprachpolitischen Leitlinien[6] des Vereins heißt es dazu: „Wir fordern nicht, dass das Deutsche grundsätzlich von englischen Fremdwörtern freigehalten oder vor ihnen ‚geschützt‘ werden soll. Das Deutsche ist wie viele andere Sprachen Europas eine Mischsprache. Der Wortschatz des Deutschen wird durch Wörter und Wendungen aus anderen Sprachen bereichert.“

RechtschreibungBearbeiten

Die Vereinszeitung Sprachnachrichten erscheint seit Herbst 2008 in reformierter Rechtschreibung. Grundsätzlich sieht der Verein Rechtschreibregeln als weniger wichtig für die deutsche Sprache an: „Die vielen Anglizismen bringen deren Laut- und Schriftbild viel nachhaltiger ins Wanken als ein paar missglückte Rechtschreibregeln.“ (Verein Deutsche Sprache: [7])

AbspaltungenBearbeiten

Wegen anhaltend unberücksichtigter Kritik, die sich vor allem am Führungsstil des Vereinsvorsitzenden Walter Krämer entzündete, verließen Ende 2005 die Bautzener und Anfang 2006 etwa 50 Mitglieder der hannoverschen Regionalgruppe den VDS und gründeten sich als „Sprachrettungsklub Bautzen/Oberlausitz“ und „Aktion Deutsche Sprache“ neu. Der Bautzener Sprachrettungsklub ist inzwischen wieder Mitglied im VDS, besteht jedoch als eigenständiger Verein weiter.

MitgliederstrukturBearbeiten

Die rund 36.000 Mitglieder (Stand: September 2015),[3] darunter über die Hälfte ausländische (allein 4.220 in Afrika), kommen aus allen Bevölkerungsschichten. In der Führungsebene dominieren Akademiker. Unter den Mitgliedern des Vereins befinden sich zahlreiche Prominente, beispielsweise Bastian Sick (Zwiebelfisch), Dieter Hallervorden, Reinhard Mey, Ottmar Hitzfeld und Antje Vollmer.[8]

Als erste Stadt ist 2005 Mühlhausen/Thüringen dem Verein beigetreten. Später folgten die Städte Gotha, Landshut, Merseburg, Paderborn, Rastatt, Rudolstadt, Schneverdingen, Trossingen und Wunstorf sowie der Landkreis Sömmerda.

OrganisationBearbeiten

RegionalgruppenBearbeiten

Der Verein ist in Deutschland in zahlreichen selbständigen Regionalgruppen organisiert. Sie entsenden Delegierte in eine jährlich ausgerichtete Delegiertenversammlung, die den elfköpfigen Vorstand wählt. Der Verein ist auf allen Kontinenten im Ausland vertreten, jedoch nicht in Österreich und der Schweiz, weil es dort eigenständige Sprachvereine gibt, die mit dem VDS zusammenarbeiten. Seit 2011 unterhält der Verein eine Zweigstelle in Dänemark.[9]

Initiativen von Regionalgruppen: Die Kölner Gruppe, die sich zusätzlich der Kölner Mundart verbunden fühlt, verleiht seit 2004 den Lehrer-Welsch-Sprachpreis, den 2006 die Kölner A-cappella-Gruppe Wise Guys erhielt. Weitere Preisträger sind Die Sendung mit der Maus (2009)[10] und die Kölner Musikgruppe Höhner (2011).[11] Die Regionalgruppe Hamburg verleiht jährlich den Elbschwanenorden.[12]

ArbeitsgruppenBearbeiten

Der Verein hat in den letzten zehn Jahren seine Themenfelder über Sprachpflege hinaus erheblich erweitert. Zu diesem Zweck wurden zahlreiche Arbeitsgruppen ins Leben gerufen mit Schwerpunkt auf sprachpolitischen Themen wie Deutsch in der Politik, Deutsch in Verwaltung und Wirtschaft, Deutsch in der Wissenschaft, Ausbildung und Schule und Gegenwartsdeutsch.[13]

VereinszeitschriftBearbeiten

Der Verein Deutsche Sprache gibt unter anderem die vierteljährlich erscheinende Vereinszeitschrift Sprachnachrichten heraus, die nach eigenen Angaben eine Auflage von 30.000 Exemplaren hat und seit Sommer 2009 auch im Zeitschriftenhandel erhältlich ist. Seit Jahrgang 2002 sind die Sprachnachrichten zudem im Internet einsehbar und können als PDF-Datei heruntergeladen werden.[14]

Wissenschaftlicher BeiratBearbeiten

In sprachwissenschaftlichen Fragen steht dem Verein ein 1999 gegründeter Wissenschaftlicher Beirat zur Seite, den Roland Duhamel von der Universität Antwerpen leitet. Dem Wissenschaftlichen Beirat gehören aktuell (Stand: Oktober 2017) acht Sprachwissenschaftler und Sprachwissenschaftlerinnen an.

InitiativenBearbeiten

AuszeichnungenBearbeiten

Sprachpanscher des JahresBearbeiten

Der Verein Deutsche Sprache verleiht jährlich den Negativ-Preis Sprachpanscher des Jahres an Institutionen und Personen, die im öffentlichen Sprachgebrauch auffällig viele Anglizismen oder Denglisch verwenden.

Kulturpreis Deutsche SpracheBearbeiten

Zusammen mit der Eberhard-Schöck-Stiftung vergibt der VDS jährlich den Kulturpreis Deutsche Sprache, einen der höchstdotierten Sprachpreise im deutschsprachigen Raum.

SprachsiegelBearbeiten

2009 vergab der Verein ein Sprachsiegel für „klares, logisches, treffendes Deutsch“. Das Prüfungszertifikat kann für Produkte und digitale oder gedruckte Medien beantragt werden. Für die Prüfung eines Produkts und die Vergabe des Siegels ist an den Verein eine Prüfungs- und Vergabegebühr zu entrichten.[15]

Schlagzeile des JahresBearbeiten

Seit 2010 vergibt der Verein Deutsche Sprache die undotierte Auszeichnung „Schlagzeile des Jahres“. Bisherige Preisträger waren: 2010 die Hamburger Wochenzeitung Die Zeit mit der Schlagzeile „Krieger, denk mal!“ zur Münchner Wehrkundetagung und veralteten Strategien der militärischen Abschreckung; 2011 die tageszeitung aus Berlin mit der Schlagzeile „Brüderle bei Ehrlichkeit ertappt“ über die taktischen Gründe des Atomstopps der Bundesregierung;[16] 2012 der Stern mit der Schlagzeile „Politik. Macht. Einsam.“ zu einem Bericht über den Politiker Gregor Gysi.[17] Im Jahr 2013 wählte der Verein „Yes We Scan“ zur Schlagzeile des Jahres, da diese drei Worte besser als manche Leitartikel „die Enttäuschung vieler Europäer über die Überwachungsmanie der Obama-Regierung“ zusammenfassen würden.[18] Bild lehnte den Preis jedoch mangels eigener Urheberschaft ab.[19]

AnglizismenindexBearbeiten

Der Verein gibt eine Liste heraus, die zu einzelnen Anglizismen jeweils alternative Ausdrücke in der deutschen Sprache aufzeigen will.[20] Die in der Liste eingetragenen Anglizismen werden von den Herausgebern des Indexes in drei Kategorien unterteilt. Laut der Statistik der Herausgeber (Stand: 2013) fallen

  • 79 % der Anglizismen in die Kategorie Verdrängend
  • 18 % in die Kategorie Differenzierend
  • 03 % in die Kategorie Ergänzend[21]

Vom Verein werden vor allem die verdrängenden Anglizismen kritisiert, da diese „statt existierender, voll funktionsfähiger und jedermann verständlicher deutscher Wörter und Wortfelder in zunehmendem Maße verwendet werden, dadurch die Verständigung erschweren und den sprachlichen Ausdruck verflachen, oder deren Verwendung für moderne Sachverhalte das Entstehen einer deutschen Bezeichnung und dadurch die Weiterentwicklung der deutschen Sprache verhindern.“ (Verein Deutsche Sprache: [21])

Tag der deutschen SpracheBearbeiten

Der VDS rief 2001 den „Tag der deutschen Sprache“ ins Leben. Dieser findet jährlich am zweiten Samstag im September statt.

„Deutsch ins Grundgesetz“Bearbeiten

Im September 2005 rief der Verein anlässlich des 5. Tags der deutschen Sprache zu einer ersten Unterschriftenaktion für eine Grundgesetzergänzung „Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch“ auf.[22] Im gleichen Jahr wurde dafür eine Arbeitsgruppe eingerichtet.

Im Januar 2011 unternahm der VDS gemeinsam mit dem Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) und der Bild-Zeitung einen neuen Vorstoß für „Deutsch ins Grundgesetz“. Für die Initiative gingen 46.000 Unterschriften ein, die dem Bundestagspräsidenten übergeben wurden.[23] Kurz darauf reichten VDS und VDA beim Deutschen Bundestag eine E-Petition ein, Deutsch im Grundgesetz festzuschreiben, der sich 5.165 Online-Mitzeichner anschlossen.[24]

Petition „Schluss mit Gender-Unfug!“Bearbeiten

Am 6. März 2019 startete der VDS unter dem Titel „Schluss mit Gender-Unfug!“ eine Petition, mit der zum Widerstand gegen die „durch das Bestreben nach mehr Geschlechtergerechtigkeit motivierten zerstörerischen Eingriffe in die deutsche Sprache“ aufgerufen wird. Die 100 Erstunterzeichner werden vom Verein namentlich genannt, darunter nach Eigenangaben „primär deutschsprachige Intellektuelle und Kulturschaffende sowie Forschungs- und Wissenschaftstätige“.[25]

Johan Schloemann schrieb in der Süddeutschen Zeitung: „Deutschland hat aus historischen Gründen keine zentrale Sprachakademie. Diese Aufgabe teilen, ohne übertriebene Anmaßung, die Duden-Redaktion, die Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung, das Mannheimer Institut für Deutsche Sprache und der Rechtschreibrat untereinander auf. In die normative Lücke, die diese Institutionen lassen, stößt regelmäßig der sprachkonservative VDS. Manchen seiner Mitglieder mag die Pflege unserer Sprache ernsthaft am Herzen liegen, die für sich genommen nicht reaktionär ist, sondern notwendiger denn je. Aber mit Aufrufen gegen "Gender-Unfug" begibt man sich keineswegs bloß in die Nähe der CDU-Vorsitzenden, die da "das verkrampfteste Volk der Welt" am Werke sieht, sondern in den Dunstkreis der AfD, die dieses Thema emotional instrumentalisiert.“[26]

Anlässlich der Petition schrieb der Direktor des Instituts für Deutsche Sprache, Henning Lobin: „Auch sonst meldet sich der Verein oft in Pressemitteilungen, Aktionen und Veranstaltungen zu diesem Thema zu Wort und befeuert die Debatte mit der eigenen Position nach Kräften. Sprache wird dabei als der reine Körper eines unschuldigen Wesens gezeichnet, der durch seine Gegner “entstellt”, “verrenkt” oder “vergewaltigt” wird und den es mannhaft zu beschützen gilt.“[27]

Die Linguistin Helga Kotthoff kritisierte: „Der Aufruf fördert nur hyperradikales Pro und Contra. Es fehlt jegliche Differenzierung.“ Anatol Stefanowitsch meinte, der Aufruf führe „mit Vollgas zurück in die Vergangenheit“. Die Unterzeichnenden seien „vorwiegend ältere Herrschaften, die ihre Sprachgewohnheiten verletzt sehen“.[28]

Kritik von SprachwissenschaftlernBearbeiten

Die Sprachwissenschaft beschreibt die vom Verein Deutsche Sprache kritisierten Erscheinungen fast durchweg als Phänomene des Sprachwandels. Sprachwandel habe die Form der Sprache, wie sie heute bekannt sei, geprägt; über viele Jahrhunderte sei die Regulierung der Sprache durch normative Institutionen ein Randphänomen gewesen, Sprache entwickele sich weitgehend eigengesetzlich. Dabei spielten die Gesetze des Sprachwandels und die Kommunikationsökonomie (Produktions- und Rezeptionsökonomie; das heißt, ein möglichst geringer Aufwand für den Sprecher und für den Hörer) eine Rolle, aber auch soziale Aspekte. So seien Sprachen immer wieder dadurch verändert worden, dass andere Sprachen ein hohes Sozialprestige genossen; beim Deutschen sei das zuletzt im 18. und 19. Jahrhundert durch das Französische geschehen, wodurch zahlreiche Lehnwörter ins Deutsche kamen.

Im 20. Jahrhundert habe das Englische diese Rolle des Französischen übernommen, insbesondere nach 1945. Durch die allgemeine Verbreitung über die Massenmedien würden allerdings wesentlich mehr und breitere Bevölkerungsschichten erreicht als in den Jahrhunderten zuvor. Dies habe dazu geführt, dass die derzeitige Entwicklung der Fachsprachen im Deutschen zumal von nicht-sprachwissenschaftlicher Seite häufig als problematisch angesehen werde, da in vielen modernen Kommunikationsbereichen die Entwicklung des deutschen Wortschatzes nur noch eingeschränkt mit eigensprachlichen Mitteln stattfinde.

Von mehreren Seiten erhob sich auch Kritik gegen den Verein und seine Arbeit. Thomas Niehr von der RWTH Aachen vertrat 2002 der Auffassung, dass der VDS „grundlegende Erkenntnisse und Unterscheidungen der Sprachwissenschaft außer Acht“ lasse.[29] 2001 gab es am Otto-Suhr-Institut Vorwürfe, der VDS sei ein „Nährboden für Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus“.[30] Der VDS wies solche Vorwürfe als „Verleumdung“ zurück und drohte zivil- wie strafrechtliche Maßnahmen an.[30]

Die Meinungen in der Sprachwissenschaft über den VDS sind geteilt. Einerseits hat er einzelne Sprachwissenschaftler in einem wissenschaftlichen Beirat. Andererseits sieht z. B. Falco Pfalzgraf den VDS als eine teilweise puristische Vereinigung an: „Der VDS möchte nach eigenen Angaben nicht zu den Sprachpuristen gerechnet werden. […] hat jedoch klar gezeigt, dass es sich beim VDS um eine sprachpuristische Vereinigung handelt.“ [31] Diese Auffassung teilen zahlreiche Sprachwissenschaftler.[32] In einem Offenen Brief kritisierte 2016 eine Gruppe von Linguistinnen und Linguisten, dass die Haltung des Vereins „ein Musterbeispiel für einen intoleranten, unaufgeklärten Sprachpurismus“ sei und der VDS immer wieder nationalistische Tendenzen bediene.[33] Sie warfen dem Verein Wissenschaftsfeindlichkeit vor, er betreibe eine Art Sprachpolitik, die nicht Aufgabe von Sprachwissenschaftlern sei.[34]

MitgliedschaftenBearbeiten

Seit 2003 ist der VDS Partnerverband im Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).[35]

2009 trat der Verein dem Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland bei.

Bekannte MitgliederBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Marco Felix: «Je mehr Politiker erkennen, dass die Genderei Wählerstimmen kostet, desto besser» Interview von Walter Krämer, NZZ vom 8. März 2019
  • Karoline Wirth: Der Verein Deutsche Sprache. Hintergrund, Entstehung, Arbeit und Organisation eines deutschen Sprachvereins. Bamberger Beiträge zur Linguistik, 2010 (Online; PDF-Version 4,0 MB).
  • Thomas Niehr: Linguistische Anmerkungen zu einer populären Anglizismen-Kritik. Oder: Von der notwendig erfolglos bleibenden Suche nach dem treffenderen deutschen Ausdruck. In: Sprachreport 4/2002, S. 4–10 (erweiterte Version des Aufsatzes als PDF).
  • Markus Nussbaumer: Kommentar zu: Die Zukunft der deutschen Sprache. Eine Streitschrift. Hrsg. v. Helmut Glück und Walter Krämer. Leipzig: Ernst Klett Schulbuchverlag 2000. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik (ZGL) 1/2003, S. 109–118.
  • Falco Pfalzgraf: Bestrebungen zur Einführung eines Sprachschutzgesetzes seit der deutschen Vereinigung. In: German Life and Letters 4/2008, S. 451–469.
  • Falco Pfalzgraf: Der Verein Deutsche Sprache (VDS). In: Falco Pfalzgraf: Neopurismus in Deutschland nach der Wende. Lang, Frankfurt am Main (etc.) 2006, ISBN 978-3-631-54854-7, S. 68–91.
  • Anja Stukenbrock: Aus Liebe zur Muttersprache? Der VDS und die fremdwortpuristische Diskurstradition. In: aptum – Zeitschrift für Sprachkritik und Sprachkultur 3/2005, S. 220–247.

Siehe auchBearbeiten

Ähnliche Vereine in anderen SprachenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Was tun wir für die deutsche Sprache? Über den VDS. (Nicht mehr online verfügbar.) Verein Deutsche Sprache, archiviert vom Original am 4. September 2013; abgerufen am 12. September 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vds-ev.de
  2. Satzung. (Nicht mehr online verfügbar.) Verein Deutsche Sprache, archiviert vom Original am 15. April 2011; abgerufen am 12. September 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vds-ev.de
  3. a b c d e VDS in Kürze. Verein Deutsche Sprache, abgerufen am 22. September 2015.
  4. Satzung. Verein Deutsche Sprache e. V., 27. Oktober 2008, abgerufen am 12. März 2019.
  5. Walter Krämer in: Rolf Potthoff: Das Deutsche ist cool, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 14. März 2007
  6. Sprachpolitische Leitlinien. Abgerufen am 1. Februar 2012.
  7. Reden und Widerreden – Argumente zur deutschen Sprache. XXIV. „Die neue Rechtschreibung ist schlimmer als die vielen Anglizismen.“ (Nicht mehr online verfügbar.) Verein Deutsche Sprache, archiviert vom Original am 25. September 2014; abgerufen am 12. September 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vds-ev.de
  8. Bekannte Mitglieder. (Nicht mehr online verfügbar.) Verein Deutsche Sprache, archiviert vom Original am 8. Februar 2017; abgerufen am 12. September 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vds-ev.de
  9. Deutscher Sprachverein jetzt auch in Dänemark. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 3. Dezember 2013; abgerufen am 4. März 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nordschleswiger.dk
  10. Lehrer-Welsch-Sprachpreis für die Sendung mit der Maus (Memento vom 4. März 2014 im Internet Archive)
  11. Höhner ausgezeichnet mit dem Lehrer-Welsch-Sprachpreis
  12. Rainer Moritz bekommt Elbschwanenorden (Memento des Originals vom 13. November 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vds-ev.de
  13. Arbeitsgruppen. Abgerufen am 17. November 2012.
  14. Sprachnachrichten. Verein Deutscher Sprache, abgerufen am 9. November 2017.
  15. Arbeitsgruppe Sprachsiegel: Das Sprachsiegel. Verein Deutscher Sprache, abgerufen am 12. September 2013.
  16. „Schlagzeile des Jahres“: „taz“ für Brüderle-Überschrift ausgezeichnet. Kurz vor der Wahl in Stuttgart überraschte Rainer Brüderle mit einem Eingeständnis, mit dem keiner gerechnet hatte: Der Atomstopp der Regierung habe taktische Gründe. Die „taz“ zog die nötigen Schlüsse – nun wurde sie für die „Schlagzeile des Jahres 2011“ ausgezeichnet. Spiegel Online, 26. November 2011, abgerufen am 12. September 2013.
  17. Gregor Gysi krönt Schlagzeile des Jahres; Verein Deutsche Sprache (Memento des Originals vom 9. März 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vds-ev.de
  18. Schlagzeile des Jahres – Doppelsieg für Bild (Memento des Originals vom 29. November 2013 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vds-ev.de bei vds-ev.de, abgerufen am 27. November 2013
  19. Bild lehnt Preis dankend ab auf rp-online.de
  20. Anglizismenindex. Verein Deutsche Sprache, abgerufen am 12. September 2013.
  21. a b Einordnung und Statistik. Verein Deutsche Sprache, archiviert vom Original am 21. März 2017; abgerufen am 13. September 2013.
  22. Gedanken zum fünften Tag der deutschen Sprache 2005. (Nicht mehr online verfügbar.) Verein Deutsche Sprache, 30. September 2005, archiviert vom Original am 18. April 2015; abgerufen am 12. September 2013.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vds-ev.de
  23. Initiative für Verfassungsänderung: Deutsch als Sprache soll ins Grundgesetz. Bundestagspräsident Norbert Lammert bekam 46.000 Unterschriften vorgelegt: Eine Initiative plädiert für eine Verfassungsänderung, die die deutsche Sprache im Grundgesetz festschreibt. Der Spiegel, 9. November 2010, abgerufen am 12. September 2013.
  24. Petition 15500. Grundgesetz – Deutsch als Landessprache ins Grundgesetz vom 26.11.2010. Deutscher Bundestag, abgerufen am 17. September 2013.
  25. Online-Petition Schluss mit Gender-Unfug! – Verein Deutsche Sprache
  26. Johan Schloemann: Deutsche Sprache. Die Wanne ist voll. In: Süddeutsche Zeitung. 7. März 2019
  27. Henning Lobin: Die Ablehnung von “Gendersprache” – medial produziert, in: Scilogs, 8. April 2019
  28. Dorothea Hülsmeier: Neuer Aufruf gegen den „Gender-Unfug“ – „entsetzlich albern“, Die Welt, 8. März 2019
  29. Thomas Niehr: Anmerkungen zu einer populären Anglizismen-Kritik
  30. a b Verein Deutsche Sprache tritt Verleumdungen entgegen (Memento des Originals vom 11. Februar 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vds-ev.de Pressemitteilung des VDS vom 15. Mai 2001
  31. Falco Pfalzgraf: Neopurismus in Deutschland nach der Wende. Lang, Frankfurt am Main/Berlin/Bern/ Brüssel/New York/Oxford/Wien 2006, S. 91.
  32. Beispielhaft seien hier folgende Feststellungen genannt:
    • „Aufgrund seines einseitigen Zieles und seiner unwissenschaftlichen und unreflektierten Vorgehens- wie Ausdrucksweise kann der VDS […] der negativ behafteten Bewegung des Fremdwortpurismus zugeordnet werden.“ (Claudia Law: Das sprachliche Ringen um die nationale und kulturelle Identität Deutschlands. Puristische Reaktionen im 17. Jahrhundert und Ende des 20. Jahrhunderts. In: Muttersprache 1/2002, S. 81)
    • „In den sog. ‚Leitlinien‘ des Vereins Deutsche Sprache [… wird] ein partieller Purismus vertreten […].“ (Jürgen Spitzmüller: Metasprachdiskurse. Einstellungen zu Anglizismen und ihre wissenschaftliche Rezeption. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2005, S. 269f.)
    • „Auch heute mangelt es nicht an sprachpuristischen Gesellschaften. Eine der bekanntesten ist der Verein Deutsche Sprache.“ (Damaris Nübling, Antje Dammel, Janet Duke, Renata Szczepaniak: Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. Eine Einführung in die Prinzipien des Sprachwandels. Zweite, überarbeitete Auflage. Narr, Tübingen 2008, S. 141.)
    • “[…] the German language has often attracted the attention of purists. […] There is, for example, […] the Verein Deutsche Sprache […].” (Stephen Barbour: Defending Languages and Defending Nations: Some Perspectives on the Use of ‘Foreign Words’ in German In: Máire C. Davies, John L. Ford, David N. Yeandle (Hrsg.): ‘Proper Words in Proper Places’. Studies in Lexicology and Lexicography in Honour of William Jervis Jones. Akademischer Verlag, Stuttgart 2001, S. 361.)
    • “The VDS […] had the more openly purist name Verein zur Wahrung der Deutschen Sprache […], but after some negative press was re-named with the more neutral sounding shorter version.” (Peter Hohenhaus: Standardization, language change, resistance and the question of linguistic threat. 18th century English and present-day German. In: Andrew R. Linn, Nicola McLelland (Hrsg.): Standardization. Studies from the Germanic languages (Amsterdam studies in the theory and history of linguistic sciences. Series IV. Current issues in linguistic theory. Band 235). Benjamins, Amsterdam 2002, S. 161.)
    • Manfred Görlach spricht von einer “[…] puristic society, i.e. ‘verein zur Wahrung der deutschen Sprache’ (now renamed ‘Verein deutsche Sprache’) […]” (Manfred Görlach: English in Europe. Oxford University Press, Oxford 2002, S. 17.), “The Verein Deutsche Sprache, a purist institution of word-watchers […].” Und: Manfred Görlach: English words abroad. John Benjamins, Amsterdam/Philadelphia 2003, S. 169.
    • Petra Braselmann zeigt sich kritisch gegenüber „[…] Puristischer Sprachpflegevereine wie z. B. des VDS […]“ (Petra Braselmann: Englisch in der Romania. In: Rudolf Hoberg (Hrsg.): Deutsch – Englisch – Europäisch. Impulse für eine neue Sprachpolitik. Thema Deutsch, Band 3, Duden, Mannheim 2002, S. 302.)
  33. Stefan Niggemeier: Die Pegidahaftigkeit des Vereins Deutsche Sprache, in: Über Medien, 1. August 2016
  34. „Verein Deutsche Sprache“. Entwicklung zur Sprach-Pegida? Thomas Niehr im Gespräch mit Katja Lückert, in: Deutschlandfunk, 23. August 2016
  35. Mittelstandsverband und VDS gehen Partnerschaft ein. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 11. Februar 2011; abgerufen am 20. Februar 2012.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vds-ev.de
  36. http://vds-ev.de/verein/bekannte-mitglieder/