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Annegret Kramp-Karrenbauer

Ministerpräsidentin des Saarlandes (2011-2018)
Annegret Kramp-Karrenbauer (2018)

Annegret Kramp-Karrenbauer (geb. Kramp; * 9. August 1962 in Völklingen) ist eine deutsche Politikerin und seit Februar 2018 Generalsekretärin der CDU. Sie war von August 2011 bis Februar 2018 Ministerpräsidentin des Saarlandes. Zudem ist Kramp-Karrenbauer seit Juni 2011 Vorsitzende der CDU Saar und seit November 2010 Mitglied im CDU-Bundespräsidium.

Sie war von 2000 bis 2011 Ministerin in der Regierung des Saarlandes in verschiedenen Ressorts (Inneres, Bildung, Soziales). Von März 1998 bis nach der Bundestagswahl 1998 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages; von der Landtagswahl im Saarland im September 1999 bis zum März 2018 war sie Abgeordnete im Landtag des Saarlandes.

Inhaltsverzeichnis

Familie und AusbildungBearbeiten

Von 1969 bis 1973 besuchte Annegret Kramp die Viktoria-Grundschule Püttlingen, ab 1973 das Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium in Völklingen, an dem sie auch 1982 ihr Abitur ablegte. Ab 1984 studierte sie Politik- und Rechtswissenschaften an den Universitäten in Trier und Saarbrücken. Nach ihrem Abschluss 1990 als Magistra Artium in den Fächern Politikwissenschaft und Öffentliches Recht war sie von 1991 bis 1998 Grundsatz- und Planungsreferentin der CDU Saar und 1999 persönliche Referentin von Peter Müller, Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und später Ministerpräsident des Saarlandes.

Kramp-Karrenbauer ist römisch-katholisch und seit 1984 mit dem Bergbau­ingenieur Helmut Karrenbauer verheiratet. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder und lebt in Püttlingen.

Politische Karriere in der CDUBearbeiten

Kramp-Karrenbauer trat 1981 in die CDU ein, wo sie von 1985 bis 1988 zum Landesvorstand der Jungen Union Saar gehörte; sie war unter anderem stellvertretende JU-Landesvorsitzende. 1985 übernahm sie den Vorsitz des CDU-Stadtverbandes Püttlingen.

Von 1999 bis 2012 war sie Landesvorsitzende der Frauen-Union Saar, und seit 2001 ist sie eine von fünf stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Frauen-Union.[1] Am 16. November 2010 rückte sie beim CDU-Bundesparteitag in Karlsruhe mit 57,45 Prozent in das CDU-Bundespräsidium auf. Am 4. Dezember 2012 wurde sie auf dem CDU-Bundesparteitag in Hannover mit 83,86 Prozent als Mitglied im CDU-Bundespräsidium bestätigt. Beim Bundesparteitag am 9. Dezember 2014 in Köln erhielt sie mit 85,16 Prozent das beste Ergebnis aller Präsidiumsmitglieder. Am 6. Dezember 2016 wurde sie auf dem CDU-Bundesparteitag in Essen mit 85,24 Prozent als Präsidiumsmitglied bestätigt.

Am 28. Mai 2011 wurde Kramp-Karrenbauer mit einer Mehrheit von 97,02 % zur neuen Vorsitzenden der CDU Saar gewählt. Sie ist die erste Frau in diesem Amt und trat die Nachfolge von Peter Müller an, der diesen Verband zuvor 16 Jahre lang geführt hatte.

Im Dezember 2017 hielten bei einer repräsentativen Forsa-Umfrage 45 % der CDU-Mitglieder Kramp-Karrenbauer für geeignet, Merkels Nachfolgerin zu werden. In der Umfrage folgten mit 43 % Julia Klöckner, Jens Spahn mit 36 %, Ursula von der Leyen mit 31 % und mit jeweils 28 % Peter Altmaier und Armin Laschet.[2]

Am 26. Februar 2018 wählte sie ein Sonderparteitag der CDU zur Nachfolgerin von Peter Tauber als Generalsekretärin der CDU. Mit einem Ergebnis von 98,87 % ist dieses Ergebnis das höchste eines Generalsekretärs in der Geschichte der CDU.[3]

Öffentliche Ämter und MandateBearbeiten

 
Kramp-Karrenbauer als Bundestagskandidatin (1994)

Seit 1984 ist Kramp-Karrenbauer Mitglied im Stadtrat in Püttlingen und war dort von 1989 bis 1994 Beigeordnete. Am 1. März 1998 rückte sie für Klaus Töpfer in den 13. Bundestag nach, schied jedoch bereits mit der konstituierenden Sitzung des 14. Deutschen Bundestages am 26. Oktober 1998 wieder aus dem Parlament aus. Von September 1999 bis März 2018 war sie Mitglied des saarländischen Landtags. Von 1999 bis 2000 hatte sie das Amt der parlamentarischen Geschäftsführerin ihrer Fraktion inne.

Von 2000 bis 2004 war sie Ministerin für Inneres und Sport im Saarland – mit Ende dreißig war sie damit die erste deutsche Innenministerin in der Geschichte Deutschlands. Dabei trieb sie als Vorsitzende der deutschen Sportministerkonferenz die Gründung der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) voran. Von 2004 an war sie Ministerin für Inneres, Familie, Frauen und Sport im Saarland. Nach einer Kabinettsumbildung übernahm sie am 3. September 2007 als Nachfolgerin von Jürgen Schreier das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur. Im Rahmen der Bildung der Jamaika-Koalition im Saarland wurde sie am 10. November 2009 Landesministerin für Arbeit, Familie, Soziales, Prävention und Sport im Kabinett von Ministerpräsident Peter Müller.

Die Kultusministerkonferenz (KMK) wählte Annegret Kramp-Karrenbauer turnusgemäß für 2008 zu ihrer Präsidentin. Seit Juli 2011 ist Kramp-Karrenbauer Mitglied der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. Im gleichen Jahr wurde Kramp-Karrenbauer Schirmherrin der Jugendbewegung der Talat-Alaiyan-Stiftung. Sie ist Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK).[4]

Von 2011 bis 2014 war Kramp-Karrenbauer ferner Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit. Einen Schwerpunkt legte sie dabei auf den Bereich der beruflichen Bildung. So wurden beispielsweise erstmals deutsch-französische Ausbildungszweige eingerichtet.

2015 wurde Kramp-Karrenbauer einstimmig zur Präsidentin des Deutschen Volkshochschul-Verbandes gewählt.[5]

Ministerpräsidentin des Saarlandes von 2011 bis 2018Bearbeiten

Amtsübernahme von Peter MüllerBearbeiten

Am 22. Januar 2011 kündigte Peter Müller seinen Rückzug vom Amt des Ministerpräsidenten und auch vom CDU-Landesvorsitz an und schlug Kramp-Karrenbauer als Nachfolgerin für beide Ämter vor. Die Koalitionspartner FDP und Grüne signalisierten Zustimmung.[6][7][8][9] Am 2. Mai 2011 einigte sich die Jamaika-Koalition, Kramp-Karrenbauer bei einer Sondersitzung des Landtages am 10. August 2011 zur Ministerpräsidentin zu wählen.[10] Allerdings scheiterte Kramp-Karrenbauer an diesem Tag überraschend im ersten Wahlgang, bei dem sie mit 25 von insgesamt 51 Stimmen zwei weniger erhielt, als die Koalition Mandate im Landtag besaß. Der SPD-Gegenkandidat Heiko Maas erhielt ebenfalls 25 und damit alle 24 Stimmen der Opposition aus SPD und Die Linke sowie eine zusätzliche Stimme aus dem Koalitionslager. Ein Abgeordneter enthielt sich.[11] Erst im zweiten Wahlgang erhielt Kramp-Karrenbauer mit 26 Stimmen die erforderliche Mehrheit und wurde zur ersten Ministerpräsidentin des Saarlandes gewählt. Auf Maas entfielen erneut 25 Stimmen.[12] In der neuen saarländischen Landesregierung übernahm Kramp-Karrenbauer in Personalunion zudem das Amt der Justizministerin.

Bruch der Jamaika-Koalition und Auflösung des LandtagesBearbeiten

Am 6. Januar 2012 teilte Kramp-Karrenbauer mit, die Jamaika-Koalition wegen parteiinterner Personalquerelen der FDP Saar aufzulösen. Dass sie dies am Tag des alljährlichen Dreikönigstreffens der Liberalen tat, wurde von einigen Politikern als Affront gegen die FDP gesehen.[13][14][15][16] Nach Vorgesprächen mit dem SPD-Landesvorsitzenden Heiko Maas strebte die CDU unter Kramp-Karrenbauer eine Große Koalition an.[17] Im Laufe der schwarz-roten Sondierungsgespräche brachte die SPD vorgezogene Landtagswahlen im Saarland parallel zur Bundestagswahl 2013 ins Spiel, was die CDU ablehnte. An dieser Frage scheiterten die Gespräche am 19. Januar 2012. Kramp-Karrenbauer kündigte daraufhin eine vorgezogene Neuwahl des Landtages an.[18] Der saarländische Landtag löste sich am 26. Januar 2012 mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit auf.[19] Am 11. Februar 2012 wurde Kramp-Karrenbauer auf einer CDU-Landesdelegiertenversammlung in Saarbrücken mit 98 Prozent zur CDU-Spitzenkandidatin gewählt.[20]

Wahlsieg als CDU-Spitzenkandidatin bei der NeuwahlBearbeiten

 
Kramp-Karrenbauer auf dem CDU-Bundesparteitag in Köln, 2014

Trotz der gescheiterten Sondierungsgespräche von CDU und SPD kündigten Kramp-Karrenbauer und Heiko Maas an, nach der vorgezogenen Wahl eine Große Koalition bilden zu wollen, dann mit geklärten politischen Verhältnissen. Da sich CDU und SPD in Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen (je 33–34 Prozent) lieferten, richtete sich das Interesse auf das Abschneiden der beiden großen Parteien bei der Wahl und dem daraus entstehenden Anspruch, in dem anvisierten Regierungsbündnis den Ministerpräsidenten zu stellen. Am Wahlabend des 25. März 2012 kam es zu einer Überraschung: Die CDU von Kramp-Karrenbauer erhielt 35,2 Prozent und verbesserte sich im Vergleich zur Landtagswahl 2009 sogar um 0,7 Prozentpunkte. Die CDU lag über den von Meinungsforschungsinstituten zuletzt ermittelten Umfragezahlen und distanzierte zudem deutlich die SPD, die nur auf 30,6 Prozent kam und schwächer abschnitt als von Umfragen vorhergesagt. Obwohl Maas den Führungsanspruch, Ministerpräsident in einer Großen Koalition zu werden, aufgeben musste, bekräftigte er seine Position, auch als Juniorpartner in einer von Kramp-Karrenbauer geführten Landesregierung Verantwortung zu übernehmen.

Ministerpräsidentin einer Großen Koalition (2012–2017)Bearbeiten

 
Annegret Kramp-Karrenbauer (2017)

Am 24. April 2012 einigten sich CDU und SPD auf einen gemeinsamen Koalitionsvertrag und den Zuschnitt des künftigen Kabinetts. Jede Partei erhielt in der neuen schwarz-roten Landesregierung drei Ministerämter, das Wissenschaftsressort übernahm Kramp-Karrenbauer in Personalunion.[21][22] Bereits zuvor hatten die Parteitage der zukünftigen Regierungspartner den Koalitionsvertrag einstimmig (CDU) bzw. mit großer Mehrheit (SPD) bestätigt.[23] Im Landtag des Saarlandes verfügte die große Koalition mit 37 von 51 Sitzen über eine Zweidrittelmehrheit. Am 9. Mai 2012 wurde Kramp-Karrenbauer in geheimer Wahl von 37 Abgeordneten als Ministerpräsidentin wiedergewählt. Mit gleicher Stimmenanzahl wurde anschließend ihr Kabinett bestätigt. Bei beiden Abstimmungen gab es 12 Gegenstimmen sowie zwei Enthaltungen.[24]

Fortführung der Großen Koalition bis zum Wechsel in die Bundespolitik (2017–2018)Bearbeiten

 
Kramp-Karrenbauer mit ihrem Nachfolger als saarländischer Ministerpräsident, Tobias Hans (2017)

Für die Landtagswahl am 26. März 2017 wurde Kramp-Karrenbauer am 17. September 2016 mit 98,4 Prozent zur Spitzenkandidatin ernannt.[25] Die CDU gewann die Wahl mit 40,7 % überraschend deutlich vor der SPD und verbesserte sich damit stark um 5,5 %. Mit 24 Sitzen im neuen Landtag verpassten die Christdemokraten die absolute Mehrheit nur um zwei Mandate.[26] CDU und SPD entschlossen sich, ihr Regierungsbündnis fortzusetzen. Nach Zustimmung durch jeweilige Parteitage unterzeichneten am 16. Mai 2017 die Parteivorsitzenden Kramp-Karrenbauer für die CDU und Anke Rehlinger für die SPD den ausgehandelten Koalitionsvertrag.[27] Bereits am folgenden Tag wurde Kramp-Karrenbauer im Landtag mit 41 Stimmen zum dritten Mal zur Ministerpräsidentin gewählt. Das entspricht der Zahl der Abgeordneten der beiden Koalitionspartner. Das Kabinett wurde im Anschluss mit gleicher Stimmenzahl bestätigt.[28] In der von ihr geführten Landesregierung übernahm Kramp-Karrenbauer in Personalunion zudem das Amt der Ministerin für Wissenschaft und Technologie.

Weil Kramp-Karrenbauer im Anschluss an ihre Wahl zur CDU-Generalsekretärin im Februar 2018 endgültig in die Bundespolitik wechselt, erklärte sie ihren Rücktritt als Ministerpräsidentin mit Wirkung zum 28. Februar 2018 um 23:59 Uhr.[29] Ihr Nachfolger als Ministerpräsident im Saarland wurde Tobias Hans.[30] Kramp-Karrenbauer verzichtete freiwillig auf das Übergangsgeld, das ihr im Saarland als ehemalige Ministerpräsidentin eigentlich für bis zu zwei Jahre zugestanden wäre.[31]

FrankreichstrategieBearbeiten

Als Ministerpräsidentin betonte Kramp-Karrenbauer häufig die Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Anfang 2014 formulierte die von ihr geführte Landesregierung eine umfassende Frankreichstrategie, mit deren Hilfe das Saarland zugleich als Brücke nach Deutschland und als Tor zu Frankreich unentbehrlich werden sollte. Die historisch gewachsene Frankreichkompetenz des Bundeslandes sollte unter anderem dazu genutzt werden, Französisch binnen einer Generation als zweite Umgangs- und Bildungssprache im Saarland zu etablieren. Mit der „Feuille de route“ wurde ein Fahrplan vorgestellt, der konkrete Zielvorgaben in den Bereichen Kultur, Wirtschaft, Politik, Bildung, Forschung, Sicherheit sowie Sozial- und Gesundheitswesen benennt.

Generalsekretärin der CDU seit 2018Bearbeiten

 
Kramp-Karrenbauer als CDU-Generalsekretärin bei Unterzeichnung des Koalitionsvertrages zwischen CDU, CSU und SPD im März 2018

Auf dem Bundesparteitag der CDU am 26. Februar 2018 in Berlin wurde sie mit 98,87 Prozent der Stimmen zur Generalsekretärin der Partei gewählt.[32] Nominiert wurde sie hierzu am 19. Februar 2018 von Angela Merkel als der Vorsitzenden der CDU.[33]

Politische PositionenBearbeiten

Kramp-Karrenbauer setzt sich für die Einführung einer Frauenquote ein (Stand Mai 2015).[34]

In der Flüchtlingspolitik unterstützte Kramp-Karrenbauer die Politik Angela Merkels. Sie sprach sich Anfang 2016 gegen eine einseitige Schließung der deutschen Grenzen aus, da sie ein Auseinanderbrechen der Europäischen Union befürchtete. In diesem Fall seien in Deutschland Wohlstand und Arbeitsplätze gefährdet.[35][36] Im Dezember 2017 bemerkte Kramp-Karrenbauer: „Bei unbegleiteten Minderjährigen sollte eine verbindliche Altersprüfung eingeführt werden“ und „Jemand, der seine Identität verschleiert oder Papiere vernichtet hat, muss mit harten Konsequenzen rechnen“. Dabei sollten ihr zufolge Datenquellen wie Handys geprüft werden. Statt mit Linienmaschinen Abschiebungen durchzuführen, sollte notfalls auf eigene Flugzeuge zurückgegriffen werden.[37]

Kramp-Karrenbauer vertritt die Ansicht, dass die etablierten Parteien mit der AfD so umgehen sollten wie mit jeder anderen Partei auch. Die AfD und Die Linke seien populistische Parteien, deren Forderungen manchmal „verblüffend ähnlich“ seien.[38] Von rechtsradikalen Vertretern und Positionen innerhalb der AfD müsse man sich allerdings klar abgrenzen.[39]

KontroversenBearbeiten

Im Juni 2015 wandte sich Kramp-Karrenbauer in einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung gegen eine Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften mit der Ehe. Sie begründete dies damit, dass bei einer Definition der Ehe als „eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft“ Forderungen nach einer „Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen“ nicht ausgeschlossen werden könnten.[40] Politiker der SPD, der Grünen und der Linken unterstellten Kramp-Karrenbauer, sie habe Homosexualität mit Polygamie oder Inzest verglichen.[41][42][43] Ein Vorstandsmitglied des Vereins Berliner CSD versuchte, mittels einer Strafanzeige wegen Beleidigung und Volksverhetzung gegen Kramp-Karrenbauer vorzugehen.[44] Ein Strafverfahren kam jedoch infolge des laut Staatsanwaltschaft „augenscheinlich nicht bestehenden Anfangsverdachts“ nicht zustande. Kramp-Karrenbauer sprach von einer bewussten Missdeutung ihrer Aussagen. Sie sei dafür, Diskriminierungen abzubauen. Die Debatte habe aber ihrer Ansicht nach gezeigt, dass es einige nicht aushalten können, wenn es andere Meinungen zum Thema „Ehe für alle“ gebe.[45]

Ehrungen und AuszeichnungenBearbeiten

Kramp-Karrenbauer erhielt bislang die folgenden Auszeichnungen:[46]

WeblinksBearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. www.frauenunion.de (zuletzt abgerufen am 25. Dezember 2017)
  2. Überraschende Umfrage: Wen sich die CDU-Basis als Merkel-Nachfolger wünscht huffingtonpost.de vom 4. Dezember 2017
  3. tagesschau.de: CDU-Sonderparteitag: Ja zur GroKo, Ja zu AKK. Abgerufen am 26. Februar 2018 (deutsch).
  4. Vorstellung. In: ZDK.de.
  5. Saarbrücker Zeitung vom 24. Juni 2015
  6. Saar-Ministerpräsident kündigt Rückzug an, spiegel.de
  7. Müller kündigt Rücktritt an, sueddeutsche.de
  8. Müller kündigt Rücktritt an, focus.de
  9. Verfassungsrichter für Peter Müller nur „eine Option“, stern.de
  10. Wahltermin steht fest: Kramp-Karrenbauer wird Ministerpräsidentin (Memento vom 11. März 2014 im Internet Archive), Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 4. Mai 2011
  11. Kramp-Karrenbauer scheitert im ersten Wahlgang (Memento vom 25. Januar 2012 im Internet Archive), sr-online, 10. August 2011
  12. Kramp-Karrenbauer neue Regierungschefin im Saarland@1@2Vorlage:Toter Link/www.sr-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., sr-online, 10. August 2011
  13. Tag der Demütigung für die FDP, focus.de, abgerufen am 22. Januar 2012
  14. FDP sieht keine Auswirkungen auf Bundesbündnis (Memento vom 25. Januar 2012 im Internet Archive), sr-online.de, abgerufen am 22. Januar 2012
  15. SPD-Präsidium für Gespräche mit CDU im Saarland, tagesspiegel.de, abgerufen am 22. Januar 2012
  16. Während Rösler redet, fliegt Saar-FDP aus Regierung, bz-berlin.de, abgerufen am 22. Januar 2012
  17. Jamaika-Koalition im Saarland gescheitert@1@2Vorlage:Toter Link/www.saarbruecker-zeitung.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Artikel der Saarbrücker Zeitung vom 6. Januar 2012
  18. Neuwahl nach gescheiterter Sondierung, FAZ.net 20. Januar 2012
  19. Landtag löst sich selbst auf, Süddeutsche.de vom 26. Januar 2012
  20. Saarbrücken: Parteien wählen Spitzenkandidaten@1@2Vorlage:Toter Link/www.sr-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., SR Online abgerufen am 11. Februar 2012
  21. Saarland: CDU und SPD einigen sich auf große Koalition, Spiegel Online, abgerufen am 24. April 2012
  22. Strategiespiel ums Kabinett SZ Online abgerufen am 24. April 2012
  23. Große Koalition ist beschlossene Sache: Grünes Licht für Koalition an der Saar, Artikel auf Focus-Online vom 4. Mai 2012
  24. Kramp-Karrenbauer als Ministerpräsidentin wiedergewählt, SZ Online, abgerufen am 9. Mai 2012
  25. Kramp-Karrenbauer ist Spitzenkandidatin der Saar-CDU, Welt Online, abgerufen am 26. März 2017
  26. Vorläufiges amtliches Endergebnis der Landtagswahl 2017 Saarland. Statistisches Amt Saarland, 26. März 2017, archiviert vom Original am 26. März 2017; abgerufen am 26. März 2017.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.statistikextern.saarland.de
  27. Koalitionsvertrag unterzeichnet, SR.de, abgerufen am 23. Mai 2017
  28. Kramp-Karrenbauer wiedergewählt, SR.de, abgerufen am 23. Mai 2017
  29. http://www.fr.de/politik/bundestagswahl/sonderparteitag-kramp-karrenbauer-zur-cdu-generalsekretaerin-gewaehlt-a-1456293
  30. Tobias Hans folgt auf Kramp-Karrenbauer. Spiegel Online am 19. Februar 2018.
  31. http://www.sr.de/sr/home/nachrichten/politik_wirtschaft/akk_verzicht_uebergangsgeld100.html
  32. Wahl der CDU-Generalsekretärin. In: Christlich Demokratische Union Deutschlands. 26. Februar 2018 (cdu.de [abgerufen am 26. Februar 2018]).
  33. Merkel holt Kramp-Karrenbauer als Generalsekretärin nach Berlin. Süddeutsche Zeitung, abgerufen am 19. Februar 2018.
  34. sueddeutsche.de 4. Juni 2015: Profil Annegret Kramp-Karrenbauer
  35. Kramp-Karrenbauer warnt vor Europas Ende, zuletzt gesehen am 14. Januar 2017.
  36. Verschärfungen im Asylrecht treten in Kraft, zuletzt gesehen am 14. Januar 2017.
  37. Kramp-Karrenbauer will härteren Umgang mit AsylbewerbernWelt am 25. Dezember 2017, abgerufen am 26. Dezember 2017
  38. Kramp-Karrenbauer (CDU) für mehr Gelassenheit (Memento vom 14. Januar 2017 im Internet Archive), zuletzt gesehen am 14. Januar 2017.
  39. Kramp-Karrenbauer (CDU) im Interview vom 24.09.2017, zuletzt gesehen am 26. Januar 2018. Vollständiges Zitat ab Sendeminute 3: „Man muss aber bei der AfD und ihren Anhängern eben auch ganz klar unterscheiden: Wer ist von Ängsten getrieben und ist von anderen demokratischen Parteien auch in Zukunft noch mal ansprechbar und wer ist von rechtsradikalen Positionen getrieben, die im Grunde genommen Deutschland so verändern wollen, dass es mit den Grundlagen, die unser Deutschland als Bundesrepublik ausmachen, gar nichts mehr zu tun hat. Da muss man eine ganz klare Kante ziehen und sagen: Mit denen nicht!
  40. Daniel Kirch: „… und dann die Forderung nach Heirat von mehr als zwei Menschen?“ In: Saarbrücker Zeitung. 3. Juni 2015, abgerufen am 3. Juni 2015.
  41. FAZ.net
  42. spiegel.de
  43. sueddeutsche.de
  44. Berliner Anwältin stellt Strafanzeige gegen Kramp-Karrenbauer. In: Mitteldeutsche Zeitung. 3. Juni 2015, abgerufen am 3. Juni 2015: „Sissy Kraus, Rechtsanwältin und Strafverteidigerin sowie Mitglied im Vorstand des CSD Berlin, hat deswegen nun rechtliche Schritte gegen Kramp-Karrenbauer eingeleitet.“
  45. Robin Alexander, Jochen Gaugele: „Ich kenne liebevolle homosexuelle Menschen“. In: WELT. 20. Juni 2015, abgerufen am 5. Januar 2018.
  46. Ehrungen (Memento des Originals vom 18. September 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.saarland.de
  47. The European: Signs Award für Politik geht ins Saarland. In: TheEuropean. 17. Mai 2017 (theeuropean.de [abgerufen am 3. Juli 2017]).