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Ribaberiki Kiribati (kiribat.)

Republic of Kiribati
Republik Kiribati

Flagge Kiribatis
Wappen Kiribatis
Flagge Wappen
Wahlspruch: „Te Mauri, Te Raoi ao Te Tabomoa“, „Gesundheit, Frieden und Wohlstand“
Amtssprache Kiribatisch und Englisch
Hauptstadt South Tarawa
Staatsform Republik
Regierungssystem repräsentative Demokratie mit parlamentsgebundener Exekutivgewalt
Staatsoberhaupt, zugleich Regierungschef Präsident Taneti Mamau
Fläche 811[1] km²
Einwohnerzahl 110.136 (2015)[1]
Bevölkerungsdichte 136 Einwohner pro km²
Bevölkerungs­entwicklung +1,75 %[2] (2015)
Bruttoinlandsprodukt
  • Total (nominal)
  • Total (KKP)
  • BIP/Einw. (nominal)
  • BIP/Einw. (KKP)
2017[3]
Index der menschlichen Entwicklung 0,588 (137.) (2016)[4]
Währung Kiribati-Dollar (KID)
Australischer Dollar (AUD)
Unabhängigkeit 12. Juli 1979
(vom Vereinigten Königreich)
Nationalhymne Teirake kaini Kiribati
Zeitzone UTC+12 bis UTC+14
Internet-TLD .ki
Telefonvorwahl +686
JapanNördliche MarianenPalauMikronesienOsttimorIndonesienMidwayinselnHawaiiJohnston-AtollWakePapua-NeuguineaMarshallinselnNauruKiribatiFranzösisch-PolynesienPitcairninselnTokelauCookinselnSalomonenNorfolkinselNeuseelandVanuatuTuvaluWallis und FutunaTongaNiueAustralienSamoaAmerikanisch-SamoaFidschiHowlandinselBakerinselPalmyraKingmanriffJarvisinselNeukaledonienJapanAntarktikaRusslandChile (Osterinsel)Vereinigte Staaten (Alaska)KanadaMexikoVereinigte StaatenNordkoreaSüdkoreaVolksrepublik ChinaRepublik China (Taiwan)VietnamLaosKambodschaThailandPhilippinenChinaSingapurMalaysiaBruneiKiribati on the globe (Polynesia centered).svg
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Kiribati CIA map-DE.png

Kiribati (kiribatische Aussprache: [ˈkiɾipɛs] (einheimische Aussprache des ehemaligen Namens der Gilberts), deutsch: [kiʁi’ba:ti],[5][6] häufig auch [ˈkiʁibas]; offiziell auf Kiribatisch Ribaberiki Kiribati, dt. Republik Kiribati) ist ein Inselstaat im Pazifik. Das Staatsterritorium erstreckt sich über eine Vielzahl von Inseln Mikronesiens und Polynesiens, die über ein weites Gebiet nördlich und südlich des Äquators verstreut liegen.

Kiribati ist im besonderen Maße vom Klimawandel bedroht. Nach Berechnungen der Weltbank könnte der Inselstaat im Jahr 2050 größtenteils nicht mehr bewohnbar und spätestens 2070 überschwemmt sein.[7][8][9]

Nationalfeiertag ist der 12. Juli, der Jahrestag der Unabhängigkeit im Jahre 1979.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

AusdehnungBearbeiten

Das Staatsgebiet hat von der östlichsten Insel im Caroline-Atoll zur westlichsten Insel Banaba eine Ausdehnung (Luftlinie) von 4567 km und von der nördlichsten Insel Teraina (Washington Island) bis zur südlichsten Insel Flint Island eine Ausdehnung (Luftlinie) von 2051 km mit einer Gesamtfläche von rund 5,2 Millionen Quadratkilometer. Von seiner Ausdehnung her gehört Kiribati damit zu den größten Staaten der Erde (Australien: 7,7 Millionen Quadratkilometer). Von dieser Fläche sind nur 811 Quadratkilometer Inselland, damit ist Kiribati ein Kleinstaat.

LageBearbeiten

Das Staatsgebiet liegt etwa auf der Hälfte des Weges zwischen Hawaii und Australien in Mikronesien. Da durch den Staat sowohl der Äquator als auch der 180. Längengrad verläuft, liegt der Staat als einziger sowohl in der nördlichen, südlichen, westlichen und östlichen Hemisphäre der Erde. Bis Ende 1994 verlief die internationale Datumsgrenze mit dem 180. Längengrad zwischen den Gilbert- und Phoenixinseln. Im Interesse eines einheitlichen Datums im gesamten Staatsgebiet wurde zum 1. Januar 1995 die Datumsgrenze nach Osten verlegt, so liegt Kiribati westlich davon. Die östlichste der Line Islands, Caroline Island, heißt seit dem 1. Januar 2000 Millennium Island, weil der erste Sonnenaufgang des Jahres 2000 auf dieser Insel zu beobachten war.

InselgruppenBearbeiten

 
Typische Insel in Kiribati

Der Inselstaat besteht aus 32 Atollen in drei Inselgruppen sowie der Insel Banaba.

  Gilbertinseln 16 Atolle
282 km²
  Phoenixinseln 8 Atolle
27,7 km²
  Line Islands 8 Atolle
495 km²

Der Großteil des Landes befindet sich weniger als zwei Meter über dem Meeresspiegel mit Ausnahme der Vulkaninsel Banaba, die mit 81 m ü. NN die höchste Erhebung des Inselstaates ist. Damit dürfte Kiribati eines der ersten Länder sein, welche infolge des Klimawandels zum Großteil im Meer versinken werden. Mitte 1999 wurde bekanntgegeben, dass bereits zwei unbewohnte Korallenriffe überflutet wurden, das Winslow-Riff und das Carondelet-Riff.

Übersicht der wichtigsten Inseln und Atolle
Lage Insel/Atoll Fläche in km² Einwohner
(2015)[10]
Anmerkungen
  Kiritimati
(Christmas Island
Weihnachtsinsel)
375 6456 Kiritimati hat von allen Koralleninseln der Welt die größte Landfläche.
  Tabuaeran
(Fanning Island)
33,7 2315 Das Atoll wurde ursprünglich nach seinem US-amerikanischen Entdecker Edmund Fanning benannt.
  Teraina
(Washington Island)
14,2 1712 Das Atoll wurde ebenfalls von Fanning entdeckt, der es nach dem US-Präsidenten George Washington benannte.
  Banaba
(Ocean Island)
6 268 Im Jahr 1900 wurde das gesamte aus versteinertem Vogelkot (Guano) bestehende Felsgestein entdeckt. Banaba war damit neben Nauru die zweite Insel im Westpazifik, auf welcher große Phosphatlager nachgewiesen wurden.
  Tarawa 32 56.284 Das Atoll war Hauptatoll der ehemaligen britischen Kolonie Gilbertinseln und ist heute das Hauptatoll der Republik Kiribati.
  Abariringa
(Canton Island)
9 20 Der englische Name des Atolls ist darauf zurückzuführen, dass 1854 der Walfänger Canton vor der Insel auf Grund lief.

KlimaBearbeiten

Tarawa
Klimadiagramm
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120
 
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110
 
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115
 
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212
 
31
25
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Tarawa
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 30,7 30,6 30,7 30,7 30,8 30,8 30,9 31,0 31,1 31,2 31,3 30,9 Ø 30,9
Min. Temperatur (°C) 25,3 25,3 25,3 25,3 25,5 25,3 25,1 25,2 25,3 25,4 25,4 25,3 Ø 25,3
Niederschlag (mm) 271 218 204 184 158 155 168 138 120 110 115 212 Σ 2.053
Sonnenstunden (h/d) 7,1 6,8 6,7 6,7 7,4 7,3 7,4 8,3 8,1 8,4 8,0 6,1 Ø 7,4
Regentage (d) 15 12 14 14 15 14 13 12 11 8 9 14 Σ 151
Wassertemperatur (°C) 28 28 28 28 28 28 28 29 29 29 29 28 Ø 28,3
Luftfeuchtigkeit (%) 81 80 81 82 81 81 80 79 77 77 79 81 Ø 79,9
T
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Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
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  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

BevölkerungBearbeiten

ZusammensetzungBearbeiten

Die Bevölkerung Kiribatis ist ethnisch sehr homogen. Über 96 % sind Mikronesier. Außerdem leben 1,2 % Europäer, 1 % Polynesier und 0,5 % Chinesen in Kiribati.

SpracheBearbeiten

Die Einwohner/Bewohner nennen sich im Singular wie im Plural I-Kiribati. Das Adjektiv der Nationalität und der Landessprache wird als Kiribati ohne Präfix 'I' bezeichnet.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Laut Volkszählung von 2015 betrug die Einwohnerzahl 110.136 Menschen.[1] Die Bevölkerungsdichte betrug 2015 für alle Inseln durchschnittlich 136 pro Quadratkilometer, für das urbane South Tarawa jedoch 3574 pro Quadratkilometer, damit eine der höchsten weltweit.

Bevölkerungsentwicklung für die Jahre 1931–2015[1]
Zensus 1931 1947 1963 1968 1973 1978 1985 1990 1995 2000 2005 2010 2015
Gesamt 29.751 31.513 43.336 47.735 51.926 56.213 63.883 72.335 77.658 84.494 92.533 103.058 110.136

GesundheitBearbeiten

Die Bevölkerung von Kiribati hatte 2017 eine Lebenserwartung von 66,5 Jahren (Männer 64, Frauen 69,1) und eine Säuglingssterblichkeit von 32 Toten pro 1000 Lebendgeburten. Eine Frau hatte im Durchschnitt 2,4 Kinder.[11] Tuberkulose ist im Land verbreitet.[12]

Die Regierung gab 2006 268 US-Dollar (Kaufkraftparität) pro Kopf aus.[13] Im Zeitraum von 1990 bis 2007 gab es 23 Ärzte pro 100.000 Personen.[14] Nach der Ankunft kubanischer Ärzte hat sich die Säuglingssterblichkeit deutlich verringert.[15]

46 % der Bevölkerung sind fettleibig, was zu den höchsten Raten weltweit gehört.[11]

ReligionBearbeiten

Ein Großteil der Bevölkerung bekennt sich zum christlichen Glauben. Die Volkszählung des Jahres 2015 ergab folgendes Bild:[1]

GeschichteBearbeiten

Frühe GeschichteBearbeiten

Besiedelt wurden die Inseln, die heute zusammen Kiribati bilden, schon vor 2000 bis 3000 Jahren von einer einzigen ethnischen Gruppe aus Mikronesiern. Folgende Einfälle von Samoanern, Fidschis und Tonganern fügten polynesische Elemente in die errichtete mikronesische Kultur ein. Eine Vielzahl von Mischehen führten zu einer Bevölkerung, die sowohl in Erscheinung, Sprache als auch in ihrer Tradition recht homogen ist.

KolonialzeitBearbeiten

Bereits 1606 entdeckte der portugiesische Seefahrer Pedro Fernández de Quirós als erster Europäer die Gilbertinseln. Erst ab 1765 wurden die Inseln nach und nach von englischen Seefahrern angesteuert, so 1777 von James Cook und 1788 von Kapitän Thomas Gilbert, nach dem die Inselgruppe um 1820 vom deutsch-baltischen, in russischen Diensten stehenden Admiral Adam von Krusenstern und dem französischen Kapitän Louis Isidore Duperrey benannt wurde.

Im 19. Jahrhundert kamen Walfänger, Sklavenhändler und Händler in großer Zahl nach Kiribati. Der resultierende Umbruch schürte lokale Stammeskonflikte und die Europäer schleppten für die Einheimischen gefährliche europäische Krankheiten ein. Im Jahr 1837 kamen die ersten ständigen europäischen Siedler und 1857 begann die christliche Missionierung. Dabei wurden die nördlichen Atolle der Gilbertgruppe vorwiegend von katholischen Missionaren aus Frankreich, die südlichen von samoanischen Missionaren der stark puritanisch geprägten London Missionary Society missioniert. Noch heute ist ein deutlicher Unterschied in der Lebensauffassung erkennbar: Die Menschen im Norden gelten als lebenslustig und frohsinnig, während im Süden eine strenge Einstellung vorherrscht.

 
Flagge der Gilbert- und Elliceinseln von 1937 bis 1979

Im Bemühen um die Wiederherstellung von Ordnung wurden die Gilbertinseln 1892 zusammen mit den nahen Elliceinseln zum britischen Protektorat der Gilbert- und Elliceinseln erklärt, blieben jedoch ohne Verwaltung. Banaba (Ocean Island) wurde 1901 nach der Entdeckung phosphatreicher Guanoablagerungen annektiert. Zusammen mit Fanning und Washington Island, welche bereits 1888 annektiert wurden, wurde das Protektorat auf Wunsch der Inselbewohner 1916 zur britischen Kolonie. Die meisten der Linien-Inseln, inklusive Kiritimati (Christmas Island), der Phoenixinseln und der Union-Inseln, dem heutigen Tokelau, wurden über die nächsten 20 Jahre, zuletzt 1937, sukzessive einverleibt. Das Gebiet unterstand bis 1976 der Gerichtsbarkeit des Hohen Kommissars für die Westpazifischen Territorien, die tatsächliche Verwaltung lag jedoch in den Händen eines Ständigen Kommissars (Resident Commissioner).

Zweiter WeltkriegBearbeiten

In den Jahren 1942 bis 1943 hielt die japanische Armee einen Teil der Inseln besetzt, um mit ihnen eine Inselverteidigung zu formen. Vom 20. bis 23. November 1943 war das Atoll Tarawa Schauplatz eines der heftigsten Kämpfe zwischen Japanern und US-Amerikanern im Pazifikkrieg. Diese Schlacht mit der Niederlage der Japaner war für die Alliierten ein Wendepunkt in diesem Krieg.

Der Weg in die UnabhängigkeitBearbeiten

In den 1960er Jahren begann das Vereinigte Königreich die Selbstverwaltung der Inseln auszuweiten. 1963 wurde das erste Repräsentantenhaus eröffnet, 1965 erfolgte die Gründung der ersten Partei (National Party). 1974 trennten sich die Elliceinseln nach einem Volksentscheid von der Kolonie, um 1978 den unabhängigen Staat Tuvalu zu gründen. Die Gilbertinseln erlangten 1977 innere Autonomie und wurden, nachdem im Februar 1978 Wahlen abgehalten wurden, am 12. Juli 1979 eine unabhängige Nation innerhalb des Commonwealth unter dem Namen Kiribati.[16] Erster Präsident wurde Ieremia Tabai.

Der ursprüngliche Name für das Land war „Tungaru“. Er kommt gelegentlich noch in Namen wie „Air Tungaru“ (die nationale Fluggesellschaft) oder „Tungaru Central Hospital“ vor.

Der Name Kiribati ist eigentlich die gilbertesische Aussprache des Namens Gilberts (die etwas saloppe Form der Engländer, von den Gilbert Islands zu sprechen). Im Gilbertesischen gibt es kein 'G', 'L' oder 'S'. Diese werden mit 'K', 'R' und 'TI' (am Wortende 's' ausgesprochen) ersetzt. Wird der Inselname 'Kiribati' schnell ausgesprochen, so ist durchaus der Wortlaut 'Gilberts' zu hören. Ähnlich ist es mit Christmas Island: Kiritimati = Christmas.

Mit der Unabhängigkeit gaben auch die Vereinigten Staaten 1979 alle Ansprüche auf die dünnbesiedelten Phönixinseln auf. Acht der elf Linien-Inseln wurden ebenfalls ein Teil des Kiribati-Territoriums. 1985 schloss sich der Inselstaat der atomwaffenfreien Zone des Südpazifiks an. Nachdem 1995 die französischen Kernwaffentests wiederaufgenommen wurden, suspendierte Kiribati seine diplomatischen Beziehungen zu Frankreich. Im September 1999 wurde der Inselstaat in die UNO aufgenommen.

PolitikBearbeiten

VerwaltungsgliederungBearbeiten

  • Kiribati gliedert sich in drei Verwaltungseinheiten (Units)[17]
    • Gilbert Islands
    • Line Islands
    • Phoenix Islands
  • und die sechs Distrikte (Districts)
    • Banaba
    • Central Gilberts
    • Line Islands
    • Northern Gilberts
    • Southern Gilberts
    • Tarawa

Für jede der 21 bewohnten Inseln gibt es einen Inselrat (Island Council) als lokale Verwaltungsbehörde: Abaiang, Abemama, Aranuka, Arorae, Banaba, Beru, Butaritari, Kanton, Kiritimati, Kuria, Maiana, Makin, Marakei, Nikunau, Nonouti, Onotoa, Tabiteuea, Tabuaeran, Tamana, Tarawa, Teraina

Politisches SystemBearbeiten

Das Parlament Kiribatis (englisch House of Assembly, offiziell Maneaba ni Maungatabu[16][17]) wird alle vier Jahre gewählt und besteht aus 46 Mitgliedern (44 gewählte Abgeordnete, ein bestelltes Mitglied von Banaba sowie dem Generalstaatsanwalt von Amts wegen). Die Wahlen in den 23 Ein- und Mehrpersonenwahlkreisen werden nach Mehrheitswahlrecht in zwei Runden durchgeführt: Erzielt in der ersten Runde kein Kandidat eine absolute Mehrheit, treten die drei (bei zwei oder drei zu vergebenden Sitzen vier oder fünf) Kandidaten mit den meisten Stimmen in einer Stichwahl gegeneinander nach dem Borda-Wahlsystem an.

Der Staatspräsident ist gleichzeitig Regierungschef sowie Außenminister und wird Te Beretitenti (gilbertesische Schreibweise für „President“) genannt. Er wird aus den Reihen der Parlamentsmitgliedern des Maneaba ni Maungatabu gewählt und bildet das Kabinett mit bis zu zehn Ministern. Seit 2003 wurde das Land von Anote Tong, der am 13. Januar 2012 in seine dritte Amtsperiode wiedergewählt wurde, regiert.[18] Am 17. Januar 2012 konnte er sein drittes Kabinett vereidigen. Sein Stellvertreter ist der Kauoman-ni-Beretitenti (Vizepräsident).[17] Nachdem Tong nach drei Amtszeiten nicht erneut antreten konnte, wurde Taneti Mamau am 11. März 2016 zu seinem Nachfolger gewählt.[19]

Der Inselstaat ist geprägt von einem System großer lokaler Selbstverwaltung aufgrund der großen Differenzen zwischen den einzelnen Inselgruppen. Einen besonderen Status genießt die Insel Banaba, deren Bewohner unter Minderheitenschutz stehen. Die politischen Parteien in Kiribati sind auch heute noch stark von einem traditionellen Häuptlingssystem beeinflusst.

 
Parlamentsgebäude von Kiribati seit 2000, Ambo, South Tarawa
Sitzverteilung im 11. Parlament von Kiribati
nach den Wahlen am 30. Dezember 2015/7. Januar 2016[20]
Partei Stimmen % Sitze
Tobwaan Kiribati Party (TKP)[21]
(Regierungspartei, Führer: Taneti Mamau)
19
Boutokaan Te Koaua (BTK) / The Pillars of Truth
(Oppositionspartei, Führer: Anote Tong)
25[22]
Generalstaatsanwalt, von Amts wegen 1
Gesamt 46

Mitgliedschaft in internationalen OrganisationenBearbeiten

Kiribati ist Mitglied der folgenden Organisationen: ADB, AKP, Commonwealth, ESCAP, IBRD, IDA, FAO, IFRCS, IWF, PIF, Sparteca, SPC, UNO, UNESCO, WHO.[11]

Militär und PolizeiBearbeiten

 
Polizeibus in Betio, Tarawa

Kiribati verfügt laut Verfassung über keine eigene Armee, sondern genießt militärischen Schutz durch Australien und Neuseeland. Es existiert eine Polizei, die auf jeder der Inseln zumindest einen kleinen Posten unterhält und polizeiliche und paramilitärische Aufgaben wahrnimmt.

AußenpolitikBearbeiten

Kiribati eröffnete die erste diplomatische Vertretung im Jahr 2002 in der Hauptstadt Suva in Fidschi. Zusätzlich zum Hohen Kommissar in Suva (High Commission of Kiribati in Fiji) unterhält Kiribati Honorarkonsulate in Sydney, Tokio, Auckland, Honolulu, Seoul, Hamburg[23] und London. Eine Botschaft wurde im taiwanischen Taipeh errichtet und 2013 eine Ständige Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York.[24]

WirtschaftBearbeiten

AllgemeinBearbeiten

Kiribati verfügt über nur wenige natürliche Ressourcen. Die kommerziell interessanten Phosphatdepots waren zur Zeit der Erlangung der Unabhängigkeit erschöpft. Zumindest erhält der Staat noch Zinsen aus einem Fonds, den die Briten bei ihrem Abzug 1979 als Kompensation für den völligen Abbau aller Phosphatvorkommen auf Banaba Island hinterlassen haben. Die wichtigsten Einnahmequellen sind die Vergabe von Fischereirechten, Fischfang und -verarbeitung, Export von Haifischflossen und Algen und die (defizitäre) Kopraproduktion mit Anbau von Kokosnüssen.

Die Wirtschaft schwankt stark, so wird ihre Entwicklung beschränkt durch das Fehlen qualifizierter Arbeiter, eine schwache Infrastruktur und die große Entfernung zu den internationalen Märkten.

Seit dem Beitritt zum Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen 2003 besitzt Kiribati eine ausschließliche Wirtschaftszone von 3,5 Millionen Quadratkilometern Seegebiet. Seit 1967 besteht auf Betio, einer Insel im Hauptatoll Tarawa, eine staatseigene Seemannsschule (Marine Training Centre Tarawa).[25] Die etwa 100 Absolventen werden sehr häufig auf deutschen Handelsschiffen beschäftigt. Die kiribatischen Seeleute auf deutschen Schiffen sind von großer Bedeutung für die Volkswirtschaft Kiribatis; sie überweisen jährlich über 5 Mio. USD nach Hause. Diese Zahlungen stellen – gemeinsam mit der Vergabe von Fischereilizenzen – die größten Deviseneinnahmequellen des Landes dar. Deutsche Reedereien stellen Ausbildungspersonal an der Seemannsschule der Hauptstadt South Tarawa und unterhalten ein Vermittlungsbüro für kiribatische Seeleute. Mehr als 5.000 von ihnen sind derzeit an deutsche Reedereien vermittelt.[26]

Der Tourismus mit rund 3500 Besuchern jährlich stellt mehr als ein Fünftel des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Haupthandelspartner sind Australien, Japan, Neuseeland und die USA. Die ausländische Finanzhilfe, größtenteils aus dem Vereinigten Königreich und Japan, stellt eine entscheidende Ergänzung des BIP dar; es entsprach in den vergangenen Jahren etwa 25 % bis 50 % des BIP.

WährungBearbeiten

 
Geschäfte auf den äußeren Inseln sind eher schlicht

Der Kiribati-Dollar ist die Währung von Kiribati. Die ersten Münzen wurden 1979 geprägt und ausgegeben. Der Kiribati-Dollar hat keine eigenen Banknoten, im Umlauf sind australische Banknoten, da der Australische Dollar ebenfalls gültiges Zahlungsmittel in Kiribati ist. Auf den Inseln der Gilbertgruppe hat sich ein traditionelles bargeldloses, formalisiertes System der Nachbarschaftshilfe erhalten, das Bubutisystem.

StaatshaushaltBearbeiten

Der Staatshaushalt umfasste 2005 Ausgaben von umgerechnet 59,71 Mio. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 55,52 Mio. US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsdefizit in Höhe von 3,6 % des BIP.[27]

2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

BildungswesenBearbeiten

 
University of South Pacific auf Tarawa

Ab dem 6. bis zum 15. Lebensjahr besteht eine neunjährige Schulpflicht, wobei der Schulbesuch kostenlos ist. Die überwiegende Zahl der Primarschulen sowie zehn der 13 weiterführenden Schulen werden von den Kirchen getragen.

Die University of the South Pacific unterhält in Bairiki seit 1976 eine Außenstelle, die 2006 zum USP Kiribati Campus mit etwas über 3000 eingeschriebenen Studenten erhoben wurde[29]. Sitz ist seit 1978 der Ort Teaoraereke auf Bairiki.

Das „Kiribati National Cultural Centre and Museum“ Te Umanibong ist ein Volkskundemuseum in Bikenibeu und zeigt rund 250 Ausstellungsstücke zur materiellen Kultur der Gilbertesen.

SportBearbeiten

Nationales StadionBearbeiten

 
Bairiki National Stadium

Das Bairiki National Stadium ist das einzige Sportstadion des Staates und liegt auf der gleichnamigen Insel.

Olympische SpieleBearbeiten

Der Gewichtheber David Katoatau nahm als Fahnenträger seines Landes an den Olympischen Sommerspielen 2008 in Peking (China) teil und erreichte den fünfzehnten Rang in der Kategorie bis 85 kg mit 313 kg. Der Leichtathlet Rabangaki Nawai trat als Sprinter über die 100-Meter-Distanz an.

Commonwealth GamesBearbeiten

2014 gewann der Gewichtheber David Katoatau als erster Sportler des Landes eine Goldmedaille im Gewichtheben bei einer bedeutenden, internationalen Veranstaltung.

InfrastrukturBearbeiten

 
Schiffe, die zwischen den Inseln verkehren, können mitunter recht voll werden

StraßenBearbeiten

Kiribatis Straßennetz hat eine Länge von 670 km.

SchiffsverkehrBearbeiten

Die Haupthäfen sind Betio auf der Insel Betio sowie Bikenibeu auf der Insel Bonriki (beide sind Inseln des Tarawa-Atolls). Zwischen den Gilbertinseln verkehren diverse Schiffe.

LuftverkehrBearbeiten

Der internationale Flughafen Bonriki International Airport befindet sich im Norden der Insel Bonriki. Die Air Kiribati ist eine nationale Fluggesellschaft.

PersönlichkeitenBearbeiten

Bedrohung durch den KlimawandelBearbeiten

 
Der Straßendamm zwischen Bairiki und Betio als mutmaßlicher Verursacher von umgeleiteten Meeresströmungen

Aufgrund des Klimawandels und des weltweiten Anstiegs der Meeresspiegel wird Kiribati nach Schätzungen vom Anfang des 21. Jahrhunderts 2060 bis 2070 im Meer versunken sein. Präsident Anote Tong sagte, es sei schmerzhaft, sich auf den Tag vorzubereiten, an dem er kein eigenes Land mehr habe, aber genau dies sei zu tun. Tong bat darum das benachbarte Neuseeland, mehr als nur rund 100 Übersiedler jährlich (Stand um 2010) aus Kiribati aufzunehmen. Die Regierung von Kiribati ist mit derjenigen von Fidschi im Gespräch, um Land zu kaufen und einen Teil der Bevölkerung umzusiedeln.[30]

Teile des Problems entstehen durch die Überbevölkerung in South Tarawa und durch die Bewohner selbst. Durch die Entnahme von Sand, wenn die Häuser nicht mehr in traditionellem Stil gebaut werden, verliert das Meer seine Barriere.[31] Durch die Straßenverbindung zwischen Bairiki und Betio kam es durch eine umgeleitete Strömung zum Untergang der kaum bewohnten Bikeman-Insel.[32]

2009 nahm Tong mit einer Delegation an der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen teil.[33] Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Cancún (COP 16)[34][35] wurde auf der Tarawa Climate Change Conference am 10. November 2010 in Ambo die Ambo Declaration[36] verabschiedet, die von Australien, Brasilien, China, Kuba, Fidschi, Japan, Kiribati, den Malediven, den Marshallinseln, Neuseeland, den Salomonen und Tonga unterzeichnet wurde.

2012 kaufte Kiribati etwa 24 Quadratkilometer Land für 8,8 Millionen US-Dollar im Pazifischen Ozean. Laut Regierung könnten die 110.000 Inselbewohner im schlimmsten Fall auf die rund 2.000 Kilometer entfernte, zu Fidschi gehörende Insel Vanua Levu umsiedeln, dies sollte jedoch möglichst vermieden werden, da es weiterhin „ein fast schon zu kleines Stück Land für alle Bewohner sei“.[37]

Stand 2016 nimmt Neuseeland eine kleine Quote Klimaflüchtlinge jungen Alters auf, der ältere Teil der Bevölkerung Kiribatis hat sich zum Bleiben entschieden. Fidschi, etwa 3 Flugstunden entfernt, erklärte sich als einziger Staat dazu bereit, die künftigen Klimaflüchtlinge aus Kiribati aufzunehmen.[38]

Weltweites Aufsehen erregte der erstmalige Fall des Kiribaters Ioane Teitiota, der 2007 nach Neuseeland geflüchtet war und 2015 in seine Heimat abgeschoben wurde, nachdem sein Visum abgelaufen war. Als Grund nannte die Regierung, dass Kiribati zwar klimagefährdet sei, Kriterium für eine Anerkennung als Flüchtling sei laut UN-Konvention aber, dass der Antragsteller in seinem Heimatland Verfolgung fürchten müsse. Dies sei bei Teitiota nicht der Fall.[39]

Die erste Evakuierung der Bevölkerung soll 2020 beginnen.[40]

Auf dem gekauften Land auf Fidschi befindet sich ein Dorf mit 261 Einwohnern, die von der Regierung auf eine Willkommenskultur vorbereitet werden.[41]

Am 18. Januar 2017 gab die Regierung unter Präsident Taneti Mamau bekannt, dass der Anbau von Gemüse und Kava auf dem erworbenen Land auf Fidschi begonnen habe. Ebenfalls besuchte er zu diesem Anlass die Einwohner des Dorfes Naviavia und gab bekannt, dass „kein drastischer Umschwung auf dem Land zu befürchten sei“ und er sich „auf die gemeinsame Zeit als gute Nachbarn, die sich gegenseitig helfen“, freue.[42] Ebenfalls gab er an, dass der Klimawandel kein Problem, sondern viel mehr eine ernsthafte Bedrohung für alle pazifischen Inselstaaten sei. Die Regierung sehe sich weiterhin nach mehr Land um.[43]

Am 31. Januar 2017 bestätigte Anton Alexejewitsch Bakow, Vorsitzender der Monarchistischen Partei der Russischen Föderation, sich in Verhandlungen mit Kiribati zu befinden. So wolle der Privatunternehmer drei unbewohnte Inseln erwerben, um dort seinen, offiziell nicht anerkannten Mikrostaat "Imperial Throne" zu errichten. Dieser ist dem gestürzten Zarenreich Russland nachempfunden. Kiribati erhofft sich dadurch mehr Kapital und Besucherströme, um neues Land oder Schutzmaßnahmen finanzieren zu können.[44] Am 13. Februar 2017 gab Bakow in einem Interview bekannt, dass er auf einen Abschluss des Deals im März 2017 hoffe. Er sei bereit, Kiribati umgehend 120 Millionen US-Dollar zu überweisen. Darüber hinaus möchte er weitere 230 Millionen Dollar in die Infrastruktur investieren.[45] Ende Februar lehnte der Inselstaat das Angebot offiziell ab. Die Prüfungskommission der Regierung konnte die Offerte nicht positiv bewerten.[46]

LiteraturBearbeiten

  • Barrie Macdonald: Cinderellas of the Empire: Towards a history of Kiribati and Tuvalu. Institute of Pacific Studies (University of the South Pacific), Suva 2001, ISBN 982-02-0335-X.
  • Peter McQuarrie: Gilbert Islands in WWII. Masalai Press, Oakland CA 2012, ISBN 0-9714127-8-2.
  • Howard Van Trease (Hrsg.): Atoll Politics: The Republic of Kiribati.: Macmillan Brown Centre for Pacific Studies (University of Canterbury) Christchurch, Institute of Pacific Studies (University of the South Pacific), Suva 1993, ISBN 982-02-0081-4.
  • Kiribati. Aspects of history. Tarawa 1979.

Siehe auchBearbeiten

  Portal: Kiribati – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Kiribati

WeblinksBearbeiten

  Commons: Kiribati – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wiktionary: Kiribati – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  Wikimedia-Atlas: Kiribati – geographische und historische Karten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e 2015 Population and Housing Census. Volume 1. Bairiki, September 2016. (PDF; 2,8 MB). Abgerufen am 26. Dezember 2017 (englisch).
  2. Google Public Data Explorer. Google Inc., abgerufen am 8. Januar 2017.
  3. [1] des Internationalen Währungsfonds.
  4. United Nations Development Programme (UNDP)
  5. Duden Band 6: Das Aussprachewörterbuch, 6. Auflage, Duden-Verlag, 2005
  6. Deutsches Aussprachewörterbuch, De Gruyter Verlag, 2009
  7. Mike Ives: A Remote Pacific Nation, Threatened by Rising Seas. In: The New York Times. The New York Times Company, 2. Juli 2016, abgerufen am 16. November 2017 (englisch).
  8. Urs Wälterlin: Klimawandel bedroht Kiribati: Pazifiknation muss umsiedeln. In: taz.de. taz Verlags u. Vertriebs GmbH, 22. Mai 2012, abgerufen am 16. November 2017.
  9. Natasha Lister, Ema Muk-Pavic: Sustainable artificial island concept for the Republic of Kiribati. In: Ocean Engineering. Band 98. Elsevier, Amsterdam 1. April 2015, S. 78–87, doi:10.1016/j.oceaneng.2015.01.013 (englisch, ucl.ac.uk [PDF; 1,1 MB; abgerufen am 16. November 2017]).
  10. Population and No of Households by Island: 2010, 2015. Population and Housing Census, 2015.
  11. a b c CIA World Fact Book > Government > International organization participation (online). Aufgerufen am 28. Februar 2018.
  12. WHO: Kiribati Tuberculosis profile, Stand 2011: 354 Fälle. (Englisch, abgerufen am 24. November 2012.)
  13. hdrstats.undp.org/en
  14. Earthtrends: Public Health: Physicians per 100,000 people (Memento vom 15. Juni 2011 im Internet Archive)
  15. www.rnzi.com: News
  16. a b Onlinetext der kiribatischen Verfassung vom 12. Juli 1979. Auf der englischen Wikisource, abgerufen am 26. April 2010
  17. a b c Kiribati System of Government Information, PacLII − Pacific Islands Legal Information Institute
  18. Fiji Times vom 18. Januar 2012 (Memento des Originals vom 30. Juli 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fijitimes.com, englisch, abgerufen am 6. Februar 2012.
  19. Taneti Maamau declared new president of Kiribati – Fiji Times Online. Archiviert vom Original am 11. März 2016; abgerufen am 16. Februar 2017 (englisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fijitimes.com
  20. Quelle: IPU
  21. Die TKP entstand aus einem Zusammenschluss der United Coalition Party (KTK) und der Maurin Kiribati Party (MKP)
  22. Schließt den Vertreter der auf Rabi lebenden Exil-Kiribatier mitein.
  23. Auswärtiges Amt: Auswärtiges Amt - Kiribati. In: Auswärtiges Amt DE. (auswaertiges-amt.de [abgerufen am 5. Mai 2018]).
  24. Kiribati – Embassies and Consulates, abgerufen am 11. Mai 2014 (englisch).
  25. Marine Training Centre – Tarawa. Abgerufen am 26. April 2017 (amerikanisches Englisch).
  26. Auswärtiges Amt: Auswärtiges Amt - Beziehungen zu Deutschland. In: Auswärtiges Amt DE. (auswaertiges-amt.de [abgerufen am 5. Mai 2018]).
  27. a b c The World Factbook
  28. Der Fischer Weltalmanach 2010: Zahlen Daten Fakten, Fischer, Frankfurt, 8. September 2009, ISBN 978-3-596-72910-4.
  29. Website USP Kiribati Campus. (Abgerufen am 26. April 2010)
  30. Inselstaat Kiribati: Ein Land flieht vor dem Klimawandel. Video, stern.de vom 10. März 2012
  31. Stellungnahme zu Artikel über Kiribati (Memento des Originals vom 30. November 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/marshall-news.auerin.net Klarstellung eines Dokumentarfilmers, abgerufen 23. November 2014
  32. How the landscape in Kiribati Changed overtime? (Memento des Originals vom 19. September 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/teanautebanei.blogspot.ca, abgerufen am 24. November 2014
  33. Climate Change in Kiribati (Memento des Originals vom 30. Dezember 2009 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/climate.gov.ki
  34. Erklärung der Weltkonferenz der Völker über den Klimawandel und die Rechte der Mutter Erde 2010 (PDF; 89 kB)
  35. Zur Ambo-Konferenz auf schattenblick.org
  36. Text der Ambo-Deklaration, abgerufen am 23. November 2017, englisch.
  37. Inselstaat vor dem Untergang: Kiribati bereitet seinen Umzug vor. In: N24. WeltN24, 4. Juli 2014, abgerufen am 10. November 2016.
  38. Dagmar Dehmer: Der Klimawandel und seine Folgen: Auf der Flucht vor dem Klima? In: Der Tagesspiegel. Verlag Der Tagesspiegel GmbH, 11. September 2016, abgerufen am 18. Januar 2017.
  39. Kiribati von Überflutung bedroht: Weltweit erster Klimaflüchtling abgeschoben. n-tv, 24. September 2015, abgerufen am 18. Januar 2017.
  40. Inselstaat wird ab 2020 evakuiert. In: klimaretter.info. KJB KlimaJournalistenBüro UG, 18. Februar 2016, abgerufen am 18. Januar 2017.
  41. Sabine Minninger: Kiribati kauft Land auf den Fidschi Inseln. Brot für die Welt, 27. September 2016, abgerufen am 18. Januar 2017.
  42. Kiribati to start farming its land in Fiji. In: radionz.co.nz. Radio New Zealand, 18. Januar 2017, abgerufen am 18. Januar 2017 (englisch).
  43. Serafina Silaitoga: Kiribati ready to work land. In: The Fiji Times. Fiji Times Limited, 18. Januar 2017, archiviert vom Original am 18. Januar 2017; abgerufen am 18. Januar 2017 (englisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fijitimes.com
  44. SPIEGEL ONLINE, Hamburg Germany: Pläne in Kiribati: Reicher Russe plant Zarenreich - SPIEGEL ONLINE - Panorama. Abgerufen am 31. Januar 2017.
  45. Kiribati in line for $US120m in proposed Russian project. In: radionz.co.nz. Radio New Zealand, 14. Februar 2017, abgerufen am 15. Februar 2017 (englisch).
  46. Kiribati govt rejects Russian's proposal over islands. In: radionz.co.nz. Radio New Zealand, 24. Februar 2017, abgerufen am 2. März 2017 (englisch).

Koordinaten: 3° S, 169° W