Hauptmenü öffnen

KarriereBearbeiten

Wie die meisten Motorsportler begann Heylen seine Karriere im Kartsport, in dem er von 1992 bis 1999 aktiv war. In seiner weiteren Karriere nahm Heylen gelegentlich an weiteren Kartrennen teil. 2000 gab der Nachwuchsrennfahrer sein Formelsport-Debüt in der Wintermeisterschaft der britischen Formel Ford. Anschließend war er für zwei Jahre in der britischen Formel Ford aktiv. Nachdem er 2001 mit einem Sieg den elften Gesamtrang belegt hatte, wurde er 2002 mit drei Siegen Dritter der Fahrerwertung. 2003 wechselte Heylen in die neugegründete Formel-3-Euroserie zum Team von Colin Kolles und wurde Teamkollege des Niederländers Charles Zwolsmann. Der Belgier konnte keine Punkte erzielen und wurden drei Rennwochenenden vor Schluss durch den späteren Meister Jamie Green ersetzt. In der Gesamtwertung belegte er den 28. Platz.

2004 wechselte Heylen in die internationale Formel-3000-Meisterschaft, die im Rahmenprogramm der Formel 1 ausgetragen wurde, zum belgischen Team Astromega und wurde Teamkollege seines Landsmannes Nico Verdonck. Obwohl er einen Punkt erzielen konnte und bessere Resultate als Verdonck erzielte, wurde er nach vier Rennen durch Olivier Tielemans ersetzt. Am Saisonende belegte er den 16. Gesamtrang. Außerdem startete er in diesem Jahr im deutschen Formel-3-Cup, in dem er sechs Rennen gewinnen konnte und den dritten Platz in der Meisterschaft belegte. 2005 fand Heylen kein Cockpit im Formelsport und er wechselte in den Renault Mégane Eurocup, den er mit sechs Siegen gewinnen konnte.

2006 wechselte Heylen nach Amerika in die Champ-Car-Serie. Für Dale Coyne Racing startend belegte er am Saisonende den 14. Gesamtrang. Sein bestes Resultat war ein fünfter Platz. Nachdem er 2007 zunächst kein Cockpit gefunden hatte, wechselte er zum vierten Rennen der Champ-Car-Serie zu Conquest Racing. Mit einem zweiten Platz als bestes Resultat belegte Heylen am Saisonende den 16. Platz in der Meisterschaft. Die letzten beiden Saisonrennen musste Heylen sein Cockpit an Nelson Philippe übergeben, da sein Team finanzielle Schwierigkeiten hatte.[1]

Nachdem die Champ-Car-Serie 2008 mit der IndyCar Series zusammengegangen war und Heylen kein Cockpit erhalten hatte, bestritt er nur vier Rennen in verschieden GT-Rennserien. Für 2009 wollte er ursprünglich in der Indy Lights an den Start gehen und hatte einen Vertrag beim Team E unterschrieben, doch weder das Team noch Heylen nahmen an einem Rennen der Meisterschaft teil.[2] In der Saison 2010 kam diese Konstellation jedoch für das Auftaktrennen, das der Belgier auf dem zweiten Platz beendete, zu Stande. Zu weiteren Einsätzen kam es nicht. Am Saisonende belegte er den 24. Gesamtrang.

2011 kehrte Heylen nach Europa zurück und tritt in der FIA-GT3-Europameisterschaft an.

Heylen wurde zwischenzeitlich von Mercedes unterstützt.[3]

StatistikBearbeiten

KarrierestationenBearbeiten

  • 1992–1999: Kartsport
  • 2000: Britischen Formel Ford, Winterserie
  • 2001: Britische Formel Ford (Platz 11)
  • 2002: Britische Formel Ford (Platz 3)

Sebring-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Teamkollege Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
2012 Vereinigte Staaten  Conquest Endurance Morgan LMP2 Danemark  David Heinemeier Hansson Vereinigtes Konigreich  Martin Plowman Rang 41
2013 Vereinigte Staaten  JDX Racing Porsche 997 GT3 Cup Vereinigte Staaten  Jon Fogarty Vereinigte Staaten  Mike Hedlund Rang 27
2014 Vereinigte Staaten  Rum Bum Snow Racing Porsche 911 GT America Vereinigte Staaten  Madison Snow Vereinigte Staaten  Matt Plumb Vereinigte Staaten  Hugh Plumb Rang 34
2015 Vereinigte Staaten  Wright Motorsports Porsche 911 GT America Vereinigte Staaten  Madison Snow Costa Rica  Milo Valverde Rang 23
2017 Vereinigte Staaten  Park Place Motorsports Porsche 911 GT3 R Vereinigte Staaten  Patrick Lindsey Vereinigte Staaten  Matt McMurry Deutschland  Jörg Bergmeister Rang 21

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Heylen "enttäuscht und frustriert"“ (Motorsport-Total.com am 4. Oktober 2007)
  2. “Team E Plans to Field Jan Heylen” (Memento des Originals vom 13. Juli 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.junioropenwheeltalent.com (junioropenwheeltalent.com am 26. März 2009)
  3. „Mercedes unterstützt belgisches Nachwuchstalent“ (Motorsport-Total.com am 27. Dezember 2002)