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Der Hasenbuck ist eine Erhebung im Süden Nürnbergs. Er befindet sich in statistischem Bezirk 40, der zum Statistischen Stadtteil 4 Südliche Außenstadt gehört.

Hasenbuck
Statistischer Bezirk 40
Statistischer Distrikt 400Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/Alternativname falsch
Stadt Nürnberg
Koordinaten: 49° 25′ 34″ N, 11° 5′ 19″ O
Höhe: 322–343 m ü. NN
Fläche: 56,3 km²
Einwohner: 4129 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 73 Einwohner/km²
Eingemeindung: 18. Juli 1910
Eingemeindet nach: Nürnberg
Postleitzahl: 90461
Vorwahl: 0911
Karte
Lage des statistischen Bezirks 40 Hasenbuck in Nürnberg
Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
Haltestelle Frankenstraße der Straßenbahnlinie 5
Südtiroler Platz (Parkanlage), im Hintergrund die Lutherkirche

Zur leichteren Identifizierung wird der statistische Bezirk 40 durch das Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth intern auch als „Hasenbuck“ bezeichnet; diese Bezeichnung wurde jedoch nicht durch einen Stadtratsbeschluss festgelegt.[2]

Inhaltsverzeichnis

Geographische LageBearbeiten

Der Hasenbuck liegt zwischen dem Rangierbahnhof, der Katzwanger Straße, der Frankenstraße und der Tiroler Straße. Seine Höhe beträgt 342,7 m. Geologisch betrachtet ist er ein Inselberg aus Burgsandstein, umgeben von Keupersand.

Statistische Nachbarbezirke
Hummelstein Guntherstraße Ludwigsfeld
Katzwanger Straße   Dutzendteich
Rangierbahnhof

Benachbarte BezirkeBearbeiten

Benachbarte statistische Bezirke sind Hummelstein und Guntherstraße im Norden, Dutzendteich im Osten, der Rangierbahnhof im Ost-Südosten und im Westen die Katzwanger Straße.[3]

GeschichteBearbeiten

Die erste urkundliche Erwähnung des Hasenbucks geht auf die Jahre 1721 und 1731 zurück. Angeblich wurde in dieser Zeit um Jagdrechte gestritten. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Hasenbuck von Jagdpächtern zugänglich und mit einer Steinpyramide und einigen Anlagen verschönert und zum Aussichtspunkt gemacht.[4] 1841 begann man mit dem Bau der Eisengießerei und Maschinenfabrik Klett & Comp, heute das MAN-Motorenwerk Nürnberg, 1903 des Rangierbahnhofs, ab 1927 wurden Wohnhäuser der Baugenossenschaft der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen eG, heute die Wohnungsgenossenschaft Nürnberg Süd-Ost e. G.[5], gebaut. Seit 1937 befindet sich auf dem Gipfel des Hasenbucks die am 25. Juli eingeweihte Lutherkirche.

InfrastrukturBearbeiten

An öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es die Nürnberger U-Bahn (Haltestellen U-Bahnhof Hasenbuck; im Nordwesten der U-Bahnhof Frankenstraße), die Straßenbahnlinie 5 sowie die Stadtbuslinien 58, 65 und 68.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hasenbuck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stadt Nürnberg, Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch der Stadt Nürnberg 2016. Dezember 2015, ISSN 0944-1514, 18 Statistische Stadtteile und Bezirke, S. 244–245, S. 244 (nuernberg.de [PDF; 6,3 MB; abgerufen am 1. November 2017]).
  2. Statistisches Jahrbuch der Stadt Nürnberg 2013 Seite 238
  3. Übersichtskarte: Statistische Bezirke in Nürnberg
  4. Eine Woche in Nürnberg von Carl Mainberger auf Google Books
  5. Website der Wohnungsgenossenschaft Nürnberg Süd-Ost e. G. (Memento des Originals vom 11. März 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wg-nbg-sued-ost.de