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Guntherstraße ist der Name des statistischen Bezirks 12 in der Nürnberger Südstadt, der einen Teil des Weiteren Innenstadtgürtels Süd bildet. Umgangssprachlich werden Guntherstraße und Glockenhof wegen ihrer Straßennamen, die der Nibelungensage entstammen, auch Nibelungenviertel genannt.

Stadt Nürnberg
Koordinaten: 49° 26′ 6″ N, 11° 5′ 56″ O
Höhe: 321–325 m ü. NN
Fläche: 43 ha
Einwohner: 4029 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 9.370 Einwohner/km²
Postleitzahl: 90461
Vorwahl: 0911
Karte
Lage des statistischen Bezirks 12
Ecke Guntherstraße Rankestraße Nordosten
Ecke Guntherstraße Rankestraße Nordosten

GeographieBearbeiten

Der Bezirk Guntherstraße wird im Norden von der Wodanstraße, im Osten von der Münchener Straße, im Süden von der Frankenstraße und im Westen von der Allersberger Straße begrenzt.

Der nordöstliche Teil des Bezirksgebiets liegt auf der Gemarkung 3424 Gleißhammer und der südwestliche auf der Gemarkung 3423 Gibitzenhof.[2]

Statistische Nachbarbezirke
Glockenhof
Hummelstein   Ludwigsfeld
Hasenbuck Dutzendteich

GeschichteBearbeiten

1906, zur bayerischen Landesausstellung, begann die Nutzung der Flächen zwischen Bahnhof und Dutzendteich. Bis in die 1920er Jahre wurden die Flächen im Bereich Guntherstraße mit Villen bebaut, im Gegensatz zu den übrigen Teilen der Südstadt, die für Industrieflächen und Arbeiterwohnungen genutzt wurden.[3]

Im südwestlichen Teil des Bezirks, an der Ecke Allersberger Straße/Frankenstraße, wo sich heute das Nürbanum befindet, wurde das TeKaDe-Werk errichtet.[4]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Stadt Nürnberg, Amt für Stadtforschung und Statistik für Nürnberg und Fürth (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch der Stadt Nürnberg 2016. Dezember 2015, ISSN 0944-1514, 18 Statistische Stadtteile und Bezirke, S. 244–245, S. 244 (nuernberg.de [PDF; 6,3 MB; abgerufen am 1. November 2017]).
  2. Stadtplandienst Nürnberg. Abgerufen am 7. November 2014.
  3. Hermann Jansen: Generalbebauungsplan Nürnberg. 1923, abgerufen am 7. Oktober 2014.
  4. Industriebauten. www.bauzeugen.de, abgerufen am 7. November 2014.