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Gerardo Martino

argentinischer Fußballspieler und -trainer

Gerardo Daniel „Tata“ Martino (* 20. November 1962 in Rosario) ist ein ehemaliger argentinischer Fußballspieler und aktueller -trainer.

Gerardo Martino
Gerardo Martino (marzo de 2014).jpg
Gerardo Martino (März 2014)
Personalia
Name Gerardo Daniel Martino
Geburtstag 20. November 1962
Geburtsort RosarioArgentinien
Größe 175 cm
Position Mittelfeldspieler
Junioren
Jahre Station
0000–1979 CA Newell’s Old Boys
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1979–1990 CA Newell’s Old Boys
1991 CD Teneriffa 15 (1)
1991–1994 CA Newell’s Old Boys 107 (7)
1994–1995 Club Atlético Lanús 30 (3)
1995 CA Newell’s Old Boys 15 (0)
1996 Barcelona SC Guayaquil 5 (0)
1996 CD O’Higgins
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1991 Argentinien 1 (0)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1998 CA Almirante Brown
1999 CA Platense
2000–2001 Instituto Atlético Central Córdoba
2002–2003 Club Libertad
2004 Club Cerro Porteño
2005 CA Colón
2005–2006 Club Libertad
2007–2011 Paraguay
2012–2013 Newell’s Old Boys
2013–2014 FC Barcelona
2014–2016 Argentinien
2016– Atlanta United
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Inhaltsverzeichnis

LaufbahnBearbeiten

Martino spielte bereits in der Jugend bei den Newell’s Old Boys aus seiner Geburtsstadt Rosario. Der defensive Mittelfeldspieler lief mehr als 500-mal für Newell’s auf und wurde mit ihnen dreimal argentinischer Meister. Während seiner aktiven Zeit spielte Martino neben den Newell’s Old Boys auch für den argentinischen Verein Club Atlético Lanús und den CD Teneriffa aus Spanien, bevor er seine Karriere bei O’Higgins im chilenischen Rancagua beendete.

Als Trainer hatte er bei verschiedenen Zweitligisten in Argentinien gearbeitet, bevor er in Paraguay mit dem Club Cerro Porteño im Jahr 2004 und mit Libertad 2002, 2003 und 2006 insgesamt vier Meisterschaften gewann. Im Jahr 2007 wurde Martino Nationaltrainer Paraguays und im selben Jahr zu Südamerikas Trainer des Jahres gewählt.[1]

Als er 2011 mit seiner Mannschaft im Finale der Copa América stand, das mit 0:3 gegen Uruguay verloren wurde, trat er im Anschluss von seinem Amt zurück. Als Grund für diesen überraschenden Abgang gab er an, dass mit dieser Finalteilnahme seine Mission in Paraguay beendet sei. Da zur gleichen Zeit ebenfalls der Trainer der kolumbianischen Nationalmannschaft aus seinem Amt schied, wurde ihm dieser Posten angeboten, den er jedoch ablehnte und zu seiner Mannschaft Newell’s Old Boys zurückkehrte, die sich zu der Zeit in einer schwierigen Situation befand. Die Mannschaft führte er zum Gewinn der zweiten Saisonhälfte der argentinischen Liga 2012/13, im Endspiel um die argentinische Meisterschaft unterlagen die Old Boys jedoch dem Hinrundensieger CA Vélez Sársfield.

Im Juli 2013 wurde Martino als Nachfolger des krankheitsbedingt zurückgetretenen Tito Vilanova Trainer des FC Barcelona.[2] Nachdem er das entscheidende Spiel um die spanische Meisterschaft am letzten Spieltag der Saison 2013/14 gegen den neuen Meister, Atlético Madrid, nicht gewinnen konnte (1:1), trat er von seinem Posten zurück.[3]

Im August 2014 wurde er Nachfolger von Alejandro Sabella als Trainer der argentinischen Fußballnationalmannschaft.[4] Martino führte die Albiceleste zweimal ins Finale der Copa América (2015 und 2016), die Argentinier verloren aber jeweils im Elfmeterschießen gegen Chile. Zudem führte er die Mannschaft auf Platz 1 der FIFA-Weltrangliste. Am 5. Juli 2016 trat er zurück.[5]

Im September 2016 wurde Martino als Trainer des neuen Teams Atlanta United in der Major League Soccer vorgestellt.[6]

ErfolgeBearbeiten

Spieler

Trainer

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Kicker-Sonderheft WM 2010: Gruppe F: Paraguay, S. 125
  2. Gerardo Martino, nou entrenador del FC Barcelona fcbarcelona.cat, abgerufen am 23. Juli 2013 (katalanisch)
  3. FC Barcelona: Tata announces that he will no longer manage Barça vom 17. Mai 2014
  4. fifa.com: „Martino wird neuer Nationaltrainer Argentiniens“
  5. fifa.com: „Martino tritt zurück“
  6. Atlanta United Names Gerardo “Tata” Martino Head Coach atlutd.com, abgerufen am 30. September 2016