FC Glarus

schweizer Fußballverein

Der Fussballclub Glarus ist ein Fussballverein aus Glarus (Schweiz). Die erste Mannschaft stieg in der Saison 2018/19 in die 3. Liga des Ostschweizer Fussballverbandes (OFV) auf.

FC Glarus
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Basisdaten
Name Fussballclub Glarus
  • 1912: FC Linth-Glarus
  • 1913: FC Linth-Näfels
  • 1921: Fussballclub Glarus
  • 1927: Glarner SC Glarus-Näfels
  • 1929: FC Glarus
Sitz Glarus
Gründung 22. Januar 1912
Farben schwarz / weiss
Präsident Koni Gabriel
Vorstand Markus Beglinger
Marcel Hefti
David Feldmann
Philip Petruzzi
Raphael Horath
Manuel Lorente
Website fcglarus.ch
Erste Fußball-Mannschaft
Cheftrainer Mentor Boshtraj
Mirko Hofer
Spielstätte Buchholz
Plätze 8000 (maximale Kapazität)
Liga 3. Liga OFV
2019/20 7. Rang (3. Liga / Gruppe 4)
Heim
Auswärts

GeschichteBearbeiten

1912 – 1919Bearbeiten

Der FC Glarus wurde 22. Januar 1912 als "FC Linth-Glarus" im Restaurant «Erlenbräu» in Glarus gegründet. Bekannt wurde der FC Glarus, als er 1988 in die damalige Nationalliga B aufstieg. Trainer war der aus der Deutschen Fussball Bundesliga bekannte Wolfgang Frank. Noch heute schwärmen viele Glarner vom sensationellen Meisterschafts-Auswärtssieg im Joggeli in Basel gegen den Traditions-Verein FC Basel (damals NLB) vom 13.08.1988 (1:2). Vier Jahre konnte sich der FCG in der zweithöchsten Spielklasse halten.

Der erste Vereinsvorstand setzte sich aus Otto Kubli (Gründungspräsident), Christian Bieri, Balthasar Elmer (Aktuar) und Fritz Karius zusammen. Bereits am 2. Februar 1912 trafen sich die Gründungsmitglieder wieder, da Otto Kubli sein Präsidenten-Amt ablehnte. Für ihn wurde Christian Bieri zum neuen Vorsitzenden gewählt. Bei der Diskussion um das Spielfeld einigte man sich auf den Platz neben dem Eisfeld "auf Erlen". Mit grossem Eifer machte sich der Vorstand an die Schaffung von Statuten, wobei jene des FC Kickers Luzern als Grundlage dienten.

Auf den 16. März 1912 wurde mit dem FC Wädenswil das erste Wettspiel vereinbart. Jedoch warteten die Glarner Spieler am besagten Datum vergebens auf die Spieler aus Wädenswil. Es stellte sich heraus, dass beim Vereinbaren dieses Spieles nicht klar kommuniziert wurde, wo dieses Spiel stattfinden sollte. So warteten am selben Datum die Wädenswiler auf ihrem Sportplatz "Geeren" auf den Besuch der Glarner. Das erste Spiel des FC Linth-Glarus (jeweils kurz FC Linth genannt) fand dann am Ostermontag am 8. April 1912 statt. Die vierte Mannschaft des FC St. Gallen war auf dem Eisfeld in Glarus zu Gast und siegte hoch mit 0:7.

Am 12. Januar 1913 fand in Näfels eine Versammlung statt, die vom FC Linth und von interessierten Fussballern aus Näfels einberufen wurde. Es sollte die Frage einer allfälligen Fusion mit den Näfelser Sportfreunden besprochen werden, wobei man von Seiten des FC Linth die Ansicht vertreten wollte, auf die Näfelser Fussballer keinerlei Druck auszuüben, sofern diese einen selbständigen Verein gründen wollten. Der erste Versuch einer Fusion scheiterte und die "Glarner Nachrichten" meldeten am 23. März 1913: "Der FC Linth-Glarus hat sich östlich der Bahngleise Netstal-Näfels einen Spielplatz angelegt und trägt zur Einweihung des Platzes morgen Nachmittag ein Wettspiel gegen den FC Näfels aus." Das Spiel endete mit einem klaren 13:0 Erfolg des FC Linth-Glarus. Der Gedanke einer Fusion der beiden Vereine blieb jedoch wach und am 7. Dezember 1913 beschloss eine nach Näfels einberufenen gemeinsame Versammlung grundsätzlich die Vereinigung der beiden Vereine.

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges legte den Fussballsport auch im Glarnerland lahm. Verschiedene Mitglieder hatten Aktivdienst zu leisten, der Vereinsvorstand trat zurück und im Protokoll stand: "Es entstand eine solche Unordnung, dass niemand wusste, ob eigentlich der Verein noch existierte oder nicht."

1921 – 1930Bearbeiten

An der "Fahrt" des Jahres 1916 trafen sich in Näfels sieben frühere Mitglieder zur Neugründung des FC Linth-Näfels. Doch auch dem wieder gegründeten Verein war kein Glück beschieden. Die sportliche Tätigkeit in den Jahren 1916 bis 1919 blieben sehr bescheiden, und so erstaunte es nicht, dass anfangs 1920 auf Initiative von Dr. iur. O. Kubli, P. Cordillot, A. Hüsser und A. Hilger einen erneuten Versuch einer Wiedergründung eines eigenen Vereins in Glarus unternommen wurde. Ende Juli beschloss man die Erstellung von Torgestängen, die Anschaffung von Jerseys in Rot/Schwarz und die Austragung eines Wettspieles gegen die zweite Mannschaft des FC Chur. Das Spiel ging am 1. August 1920 in Chur knapp mit 4:3 verloren. An der "Kilbi" fand auf dem Eisfeld das Rückspiel gegen die Churer Mannschaft stat und endete mit einem 4:2 Erfolg der Gastgeber vor einer ansehnlichen Zuschauerkulisse von 400 Personen. Ein Gesuch an den Gemeinderat, das Eisfeld zu vergrössern und zu einem Turn- und Sportplatz auszubauen, wurde 1921 leider abschlägig beantwortet. Die stetig ansteigende Mitgliederzahl liess bereits die Bildung einer zweiten Mannschaft zu. Ferner beschloss die Vereinsversammlung, den Klubnamen auf "Fussballclub Glarus" abzuändern.

Stattliche Zuschauerzahlen und attraktive Gegner konnten 1921 auf "Erlen" verzeichnet werden. Im Spielbericht vom 1. Mai 1921 heisst es: "Grosszügige Reklame und schönes Landsgemeinde-Wetter vermochten rund 1'000 Zuschauer auf unseren Platz zu locken. Um 14.00 Uhr begann das Spiel gegen FC Young Fellows III nachdem die Captains gegenseitige Blumengrüsse ausgetauscht hatten." Am 16. Mai lud der FC Glarus gar zum ersten internationalen Spiel in Glarus ein. Die dritte Mannschaft des FC Konstanz war zu Gast. Im Herbst 1921 beschloss der Gemeinderat endlich, im Buchholz das notwendige Areal dem Verein zur Verfügung zu stellen. Die leidige Platzfrage ging einem guten Ende entgegen. Wie zur damaligen Zeit die Verhältnisse zwischen den Vereinen aus Glarus und Näfels sich gestalteten, zeigt eine Einsendung vom 10. November 1922 in den "Glarner Nachrichten": "Sagen wir es frei heraus, ihr Herren von Näfels und Glarus! Das war kein faires Fussballspiel mehr, das verdient viel eher die Bezeichnung "Knebeli". Das war eine Gehässigkeit, als handle es sich um einen Boxkampf. Dem Fussballsport im Lande Fridolins wäre besser gedient, wenn sich die beiden fraglichen Klubs für eine gewisse Zeit nicht mehr begegnen würden."

Mit der Schaffung des neuen Sportplatzes hatte man eine Aufwärtsbewegung im Verein erwartet, stattdessen trat unverhofft eine gegenteilige Entwicklung ein. Ein starker Mitgliederschwund und - laut Protokoll der Monatsversammlung vom September 1923 - aufkommende Disziplinlosigkeit einzelner Mitglieder waren zu verzeichnen. Mitgliederschwund, sportliche Misserfolge und eine zusehends angespanntere finanzielle Lage veranlassten die Versammlung vom 28. September 1927, sich über die künftige Beteiligung an Meisterschaftsspielen zu befassen. Der Vorstand unterbreitete der Versammlung einen Vorschlag, der zu einem Entscheid in der Grundsatzfrage: Rückzug von der Meisterschaft oder erneute Fusion mit dem FC Näfels führen sollte. Nach einer turbulenten Diskussion wurde mit 12:3 Stimmen beschlossen, mit dem sich in ähnlicher Lage befindlichen "Erzfeind" in Unterhandlung zu treten. Leider sind aus dieser Zeit (September 1927 bis Oktober 1930) keine protokollarischen Aufzeichnungen überliefert. Diese Zeitspanne umfasst die Vereinigung der beiden Klubs zum "Glarner Sportclub Glarus-Näfels". Zum zweiten Mal hatte nunmehr der FC Glarus aus widerlichen Umständen heraus seine Eigenständigkeit aufgeben müssen. Der Fusion lag der Gedanke zugrunde, dass nur vereintes Marschieren die Sache des Fussballsportes im Kanton Glarus erhalten könne. Aber auch diese zweite Verschmelzung brachte wie schon Jahre zuvor nicht den erhofften Aufschwung. Der Jahresbericht 1928 des Präsidenten zeichnet wahrlich düstere Verhältnisse: "Der Zusammenschluss der beiden ehemaligen Klubs von Glarus und Näfels hat nicht das Resultat gezeitigt, das man sich versprach. Wohl war ein Anwachsen der Mitgliederzahl die natürlich Folge der Vereinigung. Dagegen hat das Interesse, das die Mitglieder der neuen Vereinigung entgegenbrachten, schon stark nachgelassen. Der innere Zusammenhang, die Kameradschaft, die Disziplin unter den Mitgliedern ist nicht, wie es sein sollte. Durch diese Zusammenhangslosigkeit sind wir heute auf dem Punkte angelangt, wo wir uns ernstlich die Frage vorlegen müssen, ob der Klub so weiterhin existieren kann oder nicht."

Sich rasch folgende Demissionen im Vorstand und zusehends grössere Uneinigkeit zwischen ehemals FC Glarus und FC Näfels Angehörigen mündeten Ende 1929 in einem kollektiven Austritt der in Näfels ansässigen Mitglieder bzw. zu einer Neugründung des FC Näfels. Eine Neugründung des FC Glarus erfolgte postwendend, und die neuformierte Mannschaft beteiligte sich in der Saison 1929/30 an der Meisterschaft der Serie D.

Mit der wiedererlangten Eigenständigkeit kehrte auch der sportliche Erfolg zurück: Gruppensieg und Bestreitung der Promotionsspiele. Am 16. März 1930 traf die Glarner Elf im Buchholz auf den FC Perlen LU und siegte hoch mit 7:2. Eine deutliche Niederlage mit 1:4 beim FC Zürich III machte nur eine Woche später alle Aufstiegshoffnungen zunichte. Auch die Saison 1930/31 endete mit dem Gruppensieg für die Glarner. Die dritte Mannschaft des FC Zürich verhinderte jedoch erneut den erhofften Aufstieg. Trotz der sportlichen Erfolge notierte Captain Paul Vogel in seinem Saisonrückblick: "Das Training litt natürlich wie immer unter schlechtem Besuch, denn ein grosser Teil unserer Spieler hat den Wert eines gewissenhaften, regelmässigen Trainings noch nicht erkannt."

1931 – 1940Bearbeiten

Der Höhepunkt der Saison 1931/32 bildete zweifellos ein Freundschaftsspiel am 5. Juni 1932 auf dem Zürcher Letzigrund gegen die dritte Mannschaft des FC Zürich als Vorspiel der Finalbegegnung um die Schweizer Meisterschaft zwischen dem Platzclub und Urania Genf vor über 4'000 Zuschauer.

Auch die Saison 1933/34 nahm einen sportlich sehr erfreulichen Verlauf, indem erneut die Gruppenmeisterschaft erkämpf werden konnte. Die Gruppengegner waren: Lachen II a, Lachen II b, Tuggen, Uznach, Schmerikon, Rapperswil II, Rüti II, Wetzikon II und Näfels. Mit zwei deutlichen Siegen gegen den FC Horgen III (7:0 & 4:1) sicherte sich das Team den Titel eines Regionalmeisters!

Die Spielzeit 1934/35 nahm der Verein in der 4. Liga in Angriff. Auch in der höheren Spielklasse hievte sich das Team gleich an die Tabellenspitze, und nach Beendigung der Punkteserie kam es zwischen den punktegleichen Mannschaften des FC Glarus und der Sea-Boys Stäfa zu einem Stichkampf, den die Glarner unglücklich mit 2:3 nach Verlängerung verloren. Gruppengegner waren: Horgen II, Lachen II, Thalwil II, Schmerikon I, Wädenswil II und Stäfa I (Sea Boys).

Eine erfreuliche Zunahme an Aktivmitgliedern ermöglichte es dem Verein, für die Saison 1935/36 erstmals zwei Mannschaften zu stellen (beim Verband waren zu diesem Zeitpunkt 32 Spieler für den FC Glarus angemeldet). Einmal mehr beendigte die erste Mannschaft die Saison hinter den Sea-Boys aus Stäfa auf dem Ehrenplatz, und auch in der Folgesaison sollte es nicht anders sein. Dennoch blieb der damalige Berichterstatter zuversichtlich: "Wir werden auch einmal in der 4. Liga Gruppenmeister werden, das ist ganz sicher. Zusammenhalten und Kämpfen heisst die Parole!" In der Vereinschronik 1935/1936 wird der Spieler F. Streiff namentlich erwähnt, welcher vom USS Paris zum FC Glarus stiess (der durch intelligentes Stellungsspiel und seine flachen Passings angenehm auffiel).

Tabelle Saison 1936/37
Wieder musste sich der FC Glarus (zum dritten Mal hintereinander) mit dem Ehrenplatz begnügen. In der Vereinschronik heisst es: "Stäfa ist nun also Gruppenmeister geworden, hoffentlich langts diesmal zum Aufstieg. Wir jedenfalls wären froh, wenn sie einmal fort wären".

An der Hauptversammlung 1937 wurde eine umfassende Statutenrevision beschlossen. Fast unverändert blieb diese Fassung der Vereinsstatuten bis ins Jahr 1985 in Kraft.

Das Jubiläum aus Anlass des 25-jährigen Vereinsbestehens wurde 1937 mit einer einfachen, würdigen Feier begangen. Die "Glarner Nachrichten" berichteten am 4. Juli 1937: "Das Hauptspiel zwischen FC Adliswil I und einer kombinierten Mannschaft FC St. Gallen I / FC Glarus I brachte durchwegs sehr guten und auch sehr fairen Sport und endete mit 2:1 für die Adliswiler, die eine geschlossenere Mannschaftsleistung boten. Unsere Glarner Spieler ergänzten mit ganz wenigen Ausnahmen das Mannschaftsgefüge der St. Galler Spieler recht gut, und mit etwas besserer Leistung der Innenstürmer hätte der Sieg ebenso gut den Kombinierten zufallen können. Die Jubiläumsfeier im Hotel Löwen war einfach, sinnig und würdig gestaltet und galt einem Rückblick und einem Ausblick. Der Ehrenpräsident, Herr Dr. Kubli, schilderte die Entwicklung des jungen Rasensportes seit den Jahren 1906, sprach sich in feiner Weise über Wert, Bedeutung und Wesen des Fussballsportes im Besonderen und über den richtigen, gesunden Geist des Sportes überhaupt aus. Was für jeden Sportler im Sport gelte, das sei auch Voraussetzung im täglichen und öffentlichen Leben: Mut, Tatkraft, Einsatzbereitschaft, Offenheit, verständnisvolles Sichunterordnen unter einen Gesamtwillen, Zusammenarbeit und Kameradschaft." Zur Saison 1937/38 wurde aus dem Stammtorwart Ernst Spalinger ein Feldspieler. Für ihn stand nun Fritz Hauser im Tor. Ernst Spalinger wurde auch gleich das ehrenvolle Amt des Captains übertragen. Da sich jedoch Fritz Hauser vor dem dritten Saisonspiel einer Meniskus-Operation unterziehen musste, kehrte Ernst Spalinger für insgesamt 6 Spiele zurück ins Tor.

Tabelle:
1. FC Schmerikon I - 20 Punkte
2. FC Glarus I - 19 Punkte
3. FC Niederurnen I - 11 Punkte
4. FC Buttikon I - 11 Punkte
5. FC Lachen II - 9 Punkte
6. FC Horgen II - 9 Punkte
7. FC Wädenswil II - 2 Punkte
Der Captain Ernst Spalinger hielt in seinem Spielbericht zum letzten Saison-Spiel fest: "Wir belegen nun wie schon manches Jahr den "ehrenvollen" zweiten Platz in der Gruppe. Wann endlich werden wir einmal die Gruppenmeisterschaft erringen??"

Die zweite Mannschaft beendete die Saison 1937/38 auf dem 4. Platz von insgesamt 7 Teams.

Saison 1938/39
Zum fünften Mal hintereinander erreichte der FC Glarus den 2. Platz in der 4. Liga. Der Captain, Ernst Spalinger, schrieb im Spielbericht zum letzten Spiel gegen den FC Schmerikon I: "Erst fünfmal sind wir Zweite gewesen in der 4. Liga; liebe Kameraden, jetzt muss es dann unbedingt eine Stufe weiter gehen".

Tabelle Saison 1938/39
1. FC Rüti ZH
2. FC Glarus
3. FC Schmerikon
4. FC Rapperswil

Mit grossen Ambitionen nahm man die Saison 1939/40 in Angriff, hatte der Verein doch eine gute Mischung jüngerer und älterer Spieler gefunden und wollte endlich den "Fluch" der zweiten Plätze loswerden. Doch der Kriegsausbruch im September 1939 machte vorerst alle Pläne zunichte. Viele Aktivmitglieder hatten Militärdienst zu leisten, und das Vereinsleben wurde dadurch stark beeinträchtigt. In den Protokollen jener Zeit finden sich diesbezüglich u. a. folgende Aufzeichnungen: "Da wir gegenwärtig Schwierigkeiten haben, eine Mannschaft für die noch ausstehenden Meisterschaftsspiele zu stellen, wird von einigen Spielern beantragt, unsere Mannschaft zurückzuziehen (März 1940). Dass es unter den gewesenen Verhältnissen überhaupt noch möglich war, den Spielbetrieb mit einer Mannschaft notdürftig aufrecht zu erhalten, verdient die volle Anerkennung der noch hiergebliebenen Mitglieder. Die Mannschaft landete schliesslich auf dem 3. Platz in einer Gruppe von fünf Mannschaft. Es darf hervorgehoben werden, dass alle ausgetragenen Spiele mit eigenen Leuten absolviert werden konnten. Man machte von dem verlockenden Angebot von Militärspielern keinen Gebrauch, während dieses Geschäft bei benachbarten Klubs in hoher Blüte stand, aber trotzdem nicht immer zum ersehnten Ziele führte (August 1940)." Ein grosses Glück für den Verein war, dass die Liegenschaften-Kommission der Gemeinde Glarus sehr grosses Verständnis zeigte und den Sportplatz nie für die sog. "Anbauschlacht" heranzog.

Tabelle Saison 1939/40
Die Gruppen-Gegner in der Linthgruppe der Region Zürich waren: FC Näfels I, FC Niederurnen I, FC Lachen II, FC Rapperswil I, FC Rüti I, FC Uznach I, FC Schmerikon I und FC Wald I. Der FC Glarus war jedoch mit der Gruppengrösse nicht einverstanden. Das Protestschreiben gegen die zu grosse Gruppeneinteilung hatte jedoch keinen Erfolg und nun musste man sich wohl oder übel auf eine strenge Saison vorbereiten.
Am Ende resultierte der 5. Tabellenplatz.

1941 – 1950Bearbeiten

Was in unzähligen Anläufen auf dem Spielfeld misslungen war, erreicht man 1942 am "grünen" Tisch: den langersehnten Aufstieg in die 3. Liga! Da der FC Niederurnen als Gruppensieger und Aufsteiger vom Umstand, wenige Spieler im Militärdienst zu haben, profitiert hatte, gelangte die Vereinsführung mit einem Gesuch um eine ausserordentliche Promotion vor die Regional-Delegierten-Versammlung. Mit grossem Mehr entsprachen die Delegierten diesem Ansinnen, und so kam der angestrebte Aufstieg auf diese ungewöhnliche Weise zustande. Im Protokoll der Monatsversammlung vom August 1942 ist nachzulesen: "Die Delegierten-Versammlung der Region Zürich hat uns in die 3. Liga gelüpft. Nicht aus Mitleid oder sonstigen Herzensregungen, sondern weil man auch andernorts glaubt, dass wir keine schlechte Figur machen werden. Jetzt liegt es an uns zu zeigen, dass sie recht hatte."

Schon seit vielen Jahren hatte sich die Vereinsführung stets mit dem Gedanken befasst, eine Juniorenbewegung ins Leben zu rufen. Aus personellen und organisatorischen Gründen musste dieses Vorhaben jedoch stets verschoben werden. Endlich, am 12. Mai 1942, konnte J.F. Stöckli einen Entwurf eines Juniorenreglements der Mitgliederversammlung vorlegen. Nach eingehender Diskussion an der darauffolgenden Hauptversammlung wurde dieses genehmigt und in Kraft gesetzt.

Mit Beendigung des Zweiten Weltkrieges normalisierte sich auch das Vereinsleben und der Spielbetrieb, was sich sofort in den sportlichen Leistungen positiv niederschlug. 1945 stieg die zweite Mannschaft ebenfalls in die 3. Liga auf, und bereits ein Jahr später errang die erste Mannschaft erstmals in der Vereinsgeschichte den Gruppensieg in der 3. Liga. Am 19. Mai 1946 trafen im "Buchholz" der FC Glarus und der FC Rorschach aufeinander. Mit einem deutlichen 1:4 Erfolg schwangen die Gäste obenaus, was den damaligen Glarner Captain zu folgendem Spielbericht veranlasste: "Es sei gleich vorweggenommen, dass die Einheimischen in diesem Spiel von allen guten Geistern verlassen schienen. Von einem Mannschaftsspiel war nicht die Rede. Beim Stande von 0:1 konnten wir einen Penalty nicht verwandeln, und schon eine Minute später erhöhte Rorschach auf 0:2. Eines ist sicher: wenn unsere Mannschaft nicht besser spielen kann, als dies heute der Fall war, dann ist es besser, wenn wir in der 3. Liga bleiben und dort Spiele gewinnen, als dass in der 2. Liga fast alle Treffen verloren werden.". Am 2. Juni hatten die Glarner bei der zweiten Mannschaft des FC Kreuzlingen anzutreten. Im Spielbericht heisst es: "Nach dem schlechten Spiel gegen Rorschach sah man mit gemischten Gefühlen dem Treffen in Kreuzlingen entgegen, hat sich doch diese Mannschaft als stärkste unserer Aufstiegsgruppe erwiesen. Wir bleiben denn auch nicht lange im Ungewissen über den Ausgang des heutigen Treffens." Mit einem 1:4 Rückstand zur Pause bahnte sich in der Tat eine Kanterniederlage an, die sich letztlich mit einem Skore von 2:7 auch einstellte.

Auch in der folgenden Spielzeit 1946/47 hiess der Gruppensieger FC Glarus. Doch auch diesmal erwiesen sich die Gegner als stärker, obschon sich die Glarner Elf bedeutend besser als ein Jahr zuvor in Szene zu setzen wusste. Einem klaren 5:1 Heimsieg gegen den FC Rorschach (und damit der geglückten Revanche für die Heimniederlage ein Jahr zuvor) folgte eine bittere Niederlage in Weinfelden (2:5). Da nach Abschluss der Aufstiegspoule jede Mannschaft zwei Punkte verzeichnete, musste die ganze Runde wiederholt werden. Nach einem Auswärtssieg mit 2:4 Toren in Rorschach durfte man sehr optimistisch an einen Aufstieg glauben. Umso ernüchternder fiel das abschliessende Heimspiel gegen den FC Weinfelden aus. Eine 1:2 Niederlage machte alle Hoffnungen zunichte und verurteilte den FC Glarus zu einem erneuten Anlauf in der 3. Liga.

Mit Beendigung des Zweiten Weltkrieges normalisierte sich auch das Vereinsleben und der Spielbetrieb, was sich sofort in den sportlichen Leistungen positiv niederschlug. 1945 stieg die zweite Mannschaft ebenfalls in die 3. Liga auf, und bereits ein Jahr später errang die erste Mannschaft erstmals in der Vereinsgeschichte den Gruppensieg in der 3. Liga. Am 19 .Mai 1946 trafen im "Buchholz" der FC Glarus und der FC Rorschach aufeinander. Mit einem deutlichen 4:1 Erfolg schwangen die Gäste obenaus, was den damaligen Glarner Captain zu folgendem Spielbericht veranlasste: "Es sei gleich vorweggenommen, dass die Einheimischen in diesem Spiel von allen guten Geistern verlassen schienen. Von einem Mannschaftsspiel war nicht die Rede. Beim Stande von 0:1 konnten wir einen Penalty nicht verwandeln, und schon eine Minute später erhöhte Rorschach auf 0:2. Eines ist sicher: wenn unsere Mannschaft nicht besser spielen kann, als dies heute der Fall war, dann ist es besser, wenn wir in der 3. Liga bleiben und dort Spiele gewinnen, als dass in der 2. Liga fast alle Treffen verloren werden.". Am 2. Juni hatten die Glarner bei der zweiten Mannschaft des FC Kreuzlingen anzutreten. Im Spielbericht heisst es: "Nach dem schlechten Spiel gegen Rorschach sah man mit gemischten Gefühlen dem Treffen in Kreuzlingen entgegen, hat sich doch diese Mannschaft als stärkste unserer Aufstiegsgruppe erwiesen. Wir bleiben denn auch nicht lange im Ungewissen über den Ausgang des heutigen Treffens." Mit einem 1:4 Rückstand zur Pause bahnte sich in der Tat eine Kanterniederlage an, die sich letztlich mit einem Skore von 2:7 auch einstellte.

Nach Beendigung des Meisterschaftspensums der Saison 1947/48 hatte die Rangliste folgendes Aussehen:

Einmal mehr qualifizierte sich somit die Glarner Elf für die Aufstiegsspiele zur 2. Liga. Zur Vorbereitung auf die zu erwartenden schweren Spiele mass sich die Mannschaft am 9. Mai 1948 mit dem Erstligisten FC Höngg und siegte mühelos mit 4:1. Im Spielbericht heisst es: "Höngg hätte von Glarus viel lernen können. Bei uns ging es wieder einmal fast zu gut, Hoffentlich hält die Form bis den Finalspielen."

Am 30. Mai 1948 hatte der FC Glarus bei der Spielvereinigung Schaffhausen anzutreten. Lassen wir den Captain zu Worte kommen: "...Früh kleiden wir uns um, jeder Spieler wird noch massiert, die letzten Ratschläge erteilt, etwas Traubenzucker verabreicht, und schon eilen wir auf das Feld. Da, in der 5. Minute brennt es lichterloh in unserem Strafraum! Der Halbrechte knallt aus acht Metern unter de Latte. Tor! Doch nein! Unser Torhüter faustet mit wachem Reflex in Corner. Es entsteht ein grosses Gedränge vor dem Tor, und Spalinger kann mit Körpereinsatz den Ball über die Linie drücken: 1:0. Doch schon in der nächsten Minute pfeift der nervöse Schiedsrichter ein kleines Foul im Strafraum. Die Schaffhauser versenken den Penalty unhaltbar. Unser Sturm kommt nun wieder besser in Fahrt, und unser Mittelstürmer siegt im Zweikampf gegen den Verteidiger und schiesst aus 16 Metern unhaltbar in die Ecke: 2:1 für den FC Glarus." Nach diesem hartumkämpften Auswärtssieg folgte eine Woche später das Heimspiel gegen Juventus Zürich. Nicht weniger als 1'500 Zuschauer säumten das Spielfeld im "Buchholz". Im Matchbuch ist nachzulesen: "Das Publikum feuert die eigene Mannschaft frenetisch an. In der 25. Minute Freistoss von Reutlinger, und Werner Spalinger fälscht den Ball mit dem Kopf in die andere Ecke zur 1:0 Führung. Kurz nach der Halbzeit schickt Kundert den Mittelstürmer, und dieser knallt in die entferntere Ecke zum 2:0. Nur zwei Minuten später schickt Oertli einen Corner, und dieser wird von Kundert mit Scherenschlag direkt unter die Latte gejagt. Dann kann der völlig freigespielte Oertli auch noch zwei Tore erzielen. Es war ein schönes Spiel, das die Zuschauer begeisterte. Nach Jahren haben wir nun das gesteckte Ziel erreicht. Möge unsere Arbeit weiter im Sinne sportlicher Zusammengehörigkeit gedeihen." Die Krone auf diesen Erfolg setzte die Mannschaft noch mit der Erringung des Regionalmeistertitels in zwei überlegen geführten Spielen gegen den FC Industrie Zürich. Am bisher grössten Erfolg der Vereinsgeschichte waren folgende beteiligt: Bättig, Romer, Deon, Zimmermann, Toscan, Reutlinger, Oertli, Kundert, Spalinger, Falabella, Michel, Brühlmann.

Im Hinblick auf die kommende Saison in der 2. Liga beschloss die Hauptversammlung 1948 ein neues Spesenreglement, wonach der Verein bei Vormittagsspielen die ganzen Bahnspesen übernehmen sollte, bei Nachmittagsspielen aber jeder Spieler CHF 1.50 selbst zu tragen hatte. Als Belohnung für den erreichten Aufstieg liess der Verein jedem Spieler die Kosten einer Italienreise in Höhe von CHF 50.00 zukommen; die mitreisenden Vorstandsmitglieder mussten sich mit der Hälfte begnügen. Dass in den Zeiten des sportlichen Erfolgs mit den finanziellen Mitteln haushälterisch umgegangen wurde, bezeugt auch ein Protokollauszug von 1947: «… schlägt der Vorstand für den Trainer eine Entschädigung von CHF 150.00 vor, die bei einem evtl. Aufstieg in die 2. Liga auf CHF 200.00 erhöht werden soll, dabei soll aber E. Spalinger für weitere zwei Jahre das Training leiten. Die Diskussion darüber wurde rege benützt und nach einigem Hin und Her wurde der Antrag des Vorstandes angenommen. »

Die erste Saison in der höchsten Regionalklasse bestritt der FC Glarus in der Gruppe der Region Zürich, und mit einem 4. Rang wurde eine erfreulich gute Platzierung erreicht.

Auf die Saison 1949/50 erfolgte die (ungeliebte) Umteilung der Glarner Vereine von der Region Zürich in den Bereich des Ostschweizer-Fussball-Verbands (OFV). Mit grossen Aspirationen startete die Elf im bewährten «WM-System offensiv» in die neue Saison. Mit fünf Siegen in Serie – darunter ein 2:1 gegen den Kantonsrivalen FC Näfels – fiel der Saisonbeginn optimal aus. Eine 0:1 Niederlage im letzten Spiel des Jahres beim FC Gossau verdarb der Mannschaft den Titel eines Wintermeisters. Eine weitere 0:1 Niederlage gegen den FC Frauenfeld liess im Frühjahr die Chancen auf den Gruppensieg endgültig schwinden. Letztlich klassierte sich die Glarner Elf mit 28 Punkten aus 20 Spielen (2-Punkte-Regel) im 3. Rang. Von der guten Rangierung liess sich der damalige Spiko-Präsident offenbar nicht blenden: «… weist auf den schwachen Trainingsbesuch der ersten Mannschaft hin und erwähnt, dass im nächsten Jahr nur diejenigen Spieler berücksichtigt werden sollten, die auch seriös trainieren und deren Leistungen es rechtfertigen, in der ersten Garnitur zu spielen» (Protokoll der Hauptversammlung 1950).

Der Start in die Saison 1950/51 fiel denn auch nicht sehr verheissungsvoll aus. Der Mannschafts-Captain hielt fest: «Glarus hat die letztjährige Form noch lange nicht erreicht, und auch konditionell scheint nicht alles zum Guten bestellt zu sein. Die Spiko (Spielkommission Anm. d. Red.) tut gut daran, wieder einmal an die guten Zeiten zu erinnern, wo die Spieler noch freiwillig das Training regelmässig besuchten und auch mit mehr Freude dabei waren.» Die Rückrunde gestaltete die Mannschaft dann erfreuliche, und ein 4. Schlussrang durfte sich durchaus sehen lassen. Für die kommende Saison liebäugelte man bereits wieder mit der Gruppenmeisterschaft, obwohl an der Hauptversammlung 1951 davon die Rede war, dass «… Stillstand Rückschritt sei, und bei der ersten Mannschaft bemerke man seit Jahren keinen Fortschritt mehr.» Die zweite Mannschaft, laut Protokoll das «Sorgenkind» des Vereins, musste am Ende der Saison den Abstieg in die 4. Liga in Kauf nehmen, «was hauptsächlich auf den schwachen Trainingsbesuch zurückzuführen ist».

1951 – 1960Bearbeiten

Ein verpatzte Rückrundenstart in der Saison 1951/52 warf die erste Mannschaft auf den dritten Schlussrang zurück; der angestrebte Gruppensieg wurde wiederum verfehlt. Um einen einzigen Punkt verpasste die Reservemannschaft den Gruppensieg und damit den sofortigen Wiederaufstieg.

Die Spielzeit 1952/53 stand im Zeichen des Abstiegskampes der ersten Mannschaft und des geglückten Wiederaufstieges des Reserveteams. Nach dem mit 4:2 in Widnau verloren gegangenen Duell der beiden Tabellenletzten im ersten Spiel des Frühjahres 1953 übernahm der FC Glarus vorübergehend die «rote Laterne». Ein Formanstieg zur richtigen Zeit und ein vorentscheidender 3:4 in Näfels (welches alsdann dem Abstieg verfiel) bedeutete aber doch noch den Ligaerhalt. Wie sehr die Nerven der Aktiven und der Anhänger des Vereins im Abstiegskampf strapaziert wurden, dokumentiert der Spielbericht vom 3. Mai 1953 von der Begegnung FC Glarus – FC Kreuzlingen vor 750 Zuschauern: «Nichts gelang mehr! Der Gegner dominierte voll und ganz. Die Zuschauer merkten nun langsam, dass die 1:0 Führung schwer zu halten sein würde und machten das Dümmste in solchen Füllen, indem sie dem bis anhin rechten Schiedsrichter alle Entscheide anfochten und Pfeifkonzerte veranstalteten. Unsere Spieler wurden nicht besser, der Schiedsrichter wirklich schlechter. Ein unnötiger Penalty verschaffte dem FC Kreuzlingen den Ausgleich. Der Tumult brach los. Unsere Spieler wurden nun wegen jeder geringfügigen Bemerkung verwarnt und schlussendlich Spalinger hinausgestellt. Was dann geschah, wollen wir vergessen: 0:3 forfait!»

An der Mitgliederversammlung vom August 1952 schlug der Vorstand der Versammlung vor, «… dass in absehbarer Zeit alle Spieler wieder einmal ein einheitliches Dress anschaffen sollten. Dies soll aus schwarzen Hose, schwarzen Socken mit weissen Überschlägen und einem weissen Hemd mit Monogramm bestehen. Ein Antrag, dass für die Spieler der ersten Mannschaft die Anschaffungskosten vom Verein übernommen werden sollten, wurde deutlich abgelehnt.»

Die sportliche Talfahrt setzte sich auch in der Saison 1953/54 fort. Bereits an der Mitgliederversammlung vom 17. Oktober 1953 wurden kritische Töne laut: «Der Präsident rügt die laue Stimmung im Verein. Der ganze Zusammenhang lasse zu wünschen übrig. Die erste Mannschaft habe mehr Vorbereitung auf das Spiel nötig. Auf dem Spielfeld würde zuviel geredet, was nur Misskredit bei den Schiedsrichtern einbringe.» In den «Glarner Nachrichten» vom 23. November 1953 wird von der Meisterschaftsbegegnung FC Glarus – FC Widnau (3:3) berichtet: «Das Schweigen des Publikums beim Schlusspfiff drückte die Enttäuschung geradezu demonstrativ aus. Man hatte allgemein einen deutlichen Sieg erwartet. Im baldigen 3:0 Vorsprung lag aber die grosse Gefahr. Man unterschätzte den Kampfgeist, die Härte und Ausdauer des Gegners.» Nach Abschluss der Vorrunde lagen die Glarner mit 10 Punkte aus 11 Spielen im hintere Mittelfeld rangiert. Im Frühjahr 1954 glitt die Mannschaft immer mehr in den abstiegsgefährdeten Bereich und konnte sich erst im allerletzten Spiel der Relegation entziehen. Die zweite Mannschaft hatte laut Protokoll «wahrscheinlich einfach gelöst» und stieg nach nur einer Saison wieder in die 4. Liga ab.

So kam es keiner Überraschung gleich, dass am Ende der Saison 1954/55 der sich seit zwei Jahren abzeichnende Niedergang der ersten Mannschaft in den Abstieg aus der 2. Liga mündete. Schon nach dem ersten Meisterschaftsspiel (2:1 Niederlage beim FC Ems) ahnte der Mannschafts-Captain wenig Verheissungsvolles: «… möchte ich die Frage stellen, gegen wen wir eigentlich unsere Punkte holen wollen, wenn wir nicht einmal gegen diesen schwachen Gegner bestehen können.» Mit lediglich fünf Punkte aus zehn Spielen (2-Punkte-Regel Anm. d. Red.) überwinterte die Mannschaft im Abstiegsbereich. Die Schlussphase der Meisterschaft gestaltete sich ausserordentlich dramatisch. Der Spielplan wollte es, dass am letzten Spieltag die beiden Tabellenletzten FC Glarus und FC Brühl St. Gallen II im «Buchholz» gegeneinander anzutreten hatten. Bereits ein Unentschieden hätte dem Platzclub zum Ligaerhalt genügt. Die St. Galler hingegen mussten unbedingt gewinnen, um bestenfalls ein Entscheidungsspiel erzwingen zu können. Mit 1:2 unterlagen die Glarner unglücklich, un d so kam es eine Woche später in Uznach zum notwendig gewordenen Entscheidungsspiel. Dieser Strichkampf wird von Captain A. Künzli wie folgt kommentiert: «Diesmal war der Nervenkrieg für beide Mannschaften der gleiche. Vom Anpfiff an spielten wir überlegen und hatten Chancen zu mehreren Toren. Doch statt 3:0 hiess es plötzlich 0:1! Der Halblinke der St. Galler wusste nicht mehr, was er mit dem Ball anfangen sollte und schlug den Ball schräg vor das Tor, und zur allgemeinen Überraschung prallt der Ball vom Pfosten ins Netz… Glücklicherweise konnten wir bald den Ausgleich bewerkstelligen, und mit unentschiedenem Spielstand ging in die Pause. Nach dem zweiten Tor für uns gab ich Brühl keinen Kredit mehr, denn wir spielten bis zu diesem Zeitpunkt ziemlich stark überlegen. Doch dann drehten die Brühler immer mehr auf, und wir standen unter sehr starkem Druck. Zum Glück schlug es nur einmal bei uns ein, und so stand es nach normaler Spielzeit 2:2. Kaum hatte Brühl zur Verlängerung angespielt, riskierte ein Stürmer aus 20 Metern einen Weitschuss, der glatt in der rechten Torecke landete. Dieses Tor nahm und den Glauben an einen Sieg, denn jetzt hätten wir zwei Tore schiessen sollen. Die Müdigkeit machte sich zusehends bemerkbar, und Brühl konnte das Spiel bis zum Schluss diktieren und das Resultat bis auf 5:3 erhöhen. Damit müssen wir nun absteigen und wieder von vorne beginnen. Aber so schlimm ist es auch wieder nicht, wenn man bedenkt, wie viele andere Klubs schon absteigen mussten.»

Mit 14 Punkten aus 8 Partien (2 Punkte-Regel Anm. d. Red.) sicherte sich das Fanionteam in der ersten Saison nach dem Abstieg den Wintermeistertitel. Optimismus einerseits und ein alte, in unregelmässigen Intervallen wiederkehrendes Anliege andererseits äussern sich in de Ausführungen des Vereinspräsidenten an der Mitgliederversammlung vom Februar 1956: «Die erste Mannschaft liegt sehr gut im Rennen und sollte bei gleich guter Kameradschaft und Spielwillen wie im Herbst den Gruppensieg erreichen können. Nachher müssen wir mit allen Kräften für einen Wiederaufstieg kämpfen. Dies würde immerhin wieder ein Seilziehen hinsichtlich Loslösung aus der Region Ostschweiz bedingen, denn hier kommt eine Beteiligung in der 2. Liga nicht mehr in Frage.» Durch drei Niederlagen in Serie in den letzten Meisterschaftsspielen des Frühjahrs wurde der sicher geglaubte Titel doch noch aus den Händen gegeben. Die entscheidende Niederlage fiel im Kantonalderby gegen den FC Näfels (2:1) und schmerzte deshalb besonders: «…ist es doch schade, dass es gerade in Näfels geschehen musste».

In der Saison 1956/57 absolvierte Glarus alle Heimspiele in Serie im Herbst 1956, da im Frühjahr der «Buchholz»-Rasen saniert wurde. Aus diesen ersten sieben Heimspielen resultierten nur 8 Punkte (2 Punkte-Regel Anm. d. Red.), wobei sich die Niederlage im ersten Spiel gegen den Kantonsrivalen Niederurnen als besonders fatal erweisen sollte. In der Endabrechnung behielten nämlich die Unterländer die Nase vorn und verwiesen den FC Glarus auf den undankbaren zweiten Tabellenplatz. Die ungeschlagen absolvierten Rückrundenspiele liessen die Hoffnungen auf eine erfreuliche Saison 1957/58 ansteigen.

Mit der Eroberung des Wintermeistertitels hielt die Mannschaft denn auch die in sie gesteckten Erwartungen. Im Gegensatz zum Vorjahr gestaltete sich die Rückrunde nicht mehr so erfolgreich. Im Bericht der Spiko (Spielkommission Anm. d. Red.) vom 27. April 1958 wird die vorentscheidende Niederlage in Schmerikon (3:2) launisch kommentiert: «Illusionen gehören zum täglichen Brot des Menschen. Ohne diese wäre das Leben zu real, zu nüchtern, phantasie- und farblos. Ein Beispiel: Man gewinnt im Fussballspiel drei, fünf oder sieben Spiele, hat da und dort auch Glück, fühlt sich im «siebten Fussballhimmel», sieht sich bereits als angehender Gruppenmeister und erwacht aus eben dieser Illusion zur nüchtern Realität, dass der Zweitletzte der Gruppe den zweckmässigeren Fussball spielt als der Spitzenreiter.» Harsche Töne hingegen fielen an der Hauptversammlung jenes Jahres: «Es ist beispielsweise bedenklich, wenn Spieler der ersten Mannschaft wenige Stunden vor Spielbeginn betrunken sind, wegen ständigem Reklamieren vom Schiedsrichter vom Platz gewiesen werden müssen, sogar Junioren nach durchzechter Nacht zu Wettspielen antreten. In der neuen Saison dürfen einfach keine Konzessionen mehr gemacht werden.» Eine «Fahrt ins Blaue» gab der Mannschaft nach Saisonschluss Gelegenheit, den unerfreulichen Saisonverlauf zu vergessen. Via Wägital, Einsiedeln, Hütten zum Finstersee und weiter über Menzingen, Baar, Zürich nach Kloten, wo erste Flugversuche unternommen wurden, endete die Fahrt in Weisslingen, wo gegen den ansässigen Verein ein Freundschaftsspiel ausgetragen wurde.

Die Spielzeit 1958/59 endete mit dem dritten Schlussrang für die erste Mannschaft. Im Mittelpunkt jener Saison stand jedoch das Propagandaspiel im Frühjahr 1959 gegen die damals noch der Nationalliga A angehörenden Young Fellows aus Zürich (0:4). Diese Partie brachte den über 1'200 Zuschauern ein Wiedersehen mit dem ehemaligen FCG-Spieler Hans Reutlinger. Im Spielbericht ist folgendes vermerkt: «Erstaunlich war vor allem, dass Glarus die Partie offen gestalten konnte.»

Dem Jahresbericht des Präsidenten zuhanden der Hauptversammlung 1960 ist zu entnehmen: «Mit viel Hoffnung und Optimismus sind wir mit der ersten Mannschaft in die Meisterschaft gestartet. Kopfzerbrechen machte uns die Tatsache, dass wir noch ohne Trainer waren. Das grundfalsche Training des nachher verpflichteten Trainers, WK und mangelndes Interesse der Spieler brachten unser Fanion-Team fünf aufeinander folgende Niederlagen; ein Kunststück, das bis heute wohl noch nie fertiggebracht worden ist. Der Vorstand sah sich veranlasst, eine Aussprache mit den Spielern in Abwesenheit des Trainers und der Spiko (Spielkommission Anm. d. Red.) abzuhalten und darauf hinzuweisen, dass es auf die Art nicht weitergehen könne. Erstmals in der Vereinsgeschichte sahen wir uns gezwungen, den Vertrag mit einem Trainer aufzulösen. Unser Ehrenmitglied E. Spalinger erklärte sich bereit, das Training ab sofort zu übernehmen. Schon bald einmal löste sich dadurch die seit einiger Zeit bestandene Spannung innerhalb des Gesamtvereins, und die erste Mannschaft distanzierte sich bald wieder von der roten Laterne.» Trotz des Fehlstartes gelang der Mannschaft noch ein Vorstoss auf den dritten Schlussrang, was den Chronisten damals zur Feststellung verleitete: «…kaum einmal wäre der Gruppensieg so leicht wie diesmal zu erringen gewesen.»

Nach Abschluss der Vorrunde der Saison 1960/61 belegte die erste Mannschaft den ersten Platz mit einem Punkt Vorsprung auf den FC Wattwil und hegte deshalb erneut Aufstiegshoffnungen. Im alles entscheidenden Spiel der Rückrunde in Wattwil unterlagen die Glarner den Gastgebern mit 3:1 und mussten den Gruppensieg den Wattwilern überlassen. Die Überlegenheit der beiden Spitzenvereine wird durch die Tabelle verdeutlicht:

Die Serie der Ehrenplätze der vergangenen Jahre liess den Chronisten vermuten, die Mannschaft wolle wohl den Aufstieg erst im Jubiläumsjahr vollziehen.

1961 – 1970Bearbeiten

Protokollauszug der Hauptversammlung vom 14. Juli 1962: «Der Vorsitzende hält in seinem Jahresbericht Rückschau auf die verflossene Saison, die ganz im Zeichen des Jubiläums aus Anlass des 50-jährigen Vereinsbestehens stand. Die Bilanz ist in allen Teilen erfreulich, ist es uns doch nach einer Reihe von Jahren wieder einmal gelungen, auf dem Spielfeld mit unseren Aktivmannschaften einen vollen Erfolg zu erzielen. Allen Beteiligten wird der verdiente Dank ausgesprochen. Dass in einer Saison gleich zwei Mannschaften in eine höhere Liga aufsteigen, dürfte für einen Verein wie den unsrigen einen sportlichen Höhepunkt darstellen.»

Nach dem mit 5:2 erfolgreich gestalteten ersten Meisterschaftsspiel gegen den FC Bunt rapportierte der Mannschafts-Captain: «Mit einer Mannschaft in die Meisterschaft zu steigen, deren Durchschnittsalter 19 Jahre beträgt, ist etwas gewagt.» Die Befürchtungen sollten sich als unbegründet erweisen. Im Gegenteil: mit zwei Punkten Vorsprung auf den Nachbarn FC Netstal überwinterte das Team auf dem ersten Tabellenplatz.

Am 11. Februar 1962 debütierte im Freundschaftsspiel beim FC Wülflingen ein Junior in der ersten Mannschaft, der in kürzester Zeit zum Nationalspieler aufrücken sollte: Fritz Künzli! Mit sieben Punkten Vorsprung auf den FC Netstal holten sich die Glarner überlegen den Gruppensieg und damit die Qualifikation für die Aufstiegsspiele. Im ersten Aufstiegsspiel beim FC Gossau kamen die Glarner nicht auf Touren und unterlagen deutlich mit 3:1. In der nachfolgenden Partie gegen den FC Vaduz II (4:1), beim FC Goldach (2:3 Sieg für den FC Glarus) und gegen den FC St. Gallen II (2:1) blieb das Team siegreich, wurde damit Regionalmeister und stieg zusammen mit dem FC Goldach in die 2. Liga auf. Die «Glarner Nachrichten» berichteten in ihrer Ausgabe vom 4. Juni 1962: «Nach siebenjährigem Aufenthalt in der 3. Liga ist es der ersten Mannschaft des FC Glarus ausgerechnet im Jubiläumsjahr wieder gelungen, in die 2. Liga aufzusteigen. Wer hätte das nach der Niederlage im ersten Spiel in Gossau gedacht? Es hat sich gegen den FC St. Gallen II erneut gezeigt, dass in Aufstiegsspielen ein ganz anderer Wind weht als in Meisterschaftspartien. Das Mittelfeld wird wenn möglich immer dem Gegner überlassen, denn so stossen die Angreifer an der Strafraumgrenze jeweils auf ein organisiertes Abwehrnetz. Dass bei solchen Spielen die Härte und der Kampf im Vordergrund stehen, hat am Sonntag jeder Fussballfreund gesehen.»

Der FC Glarus stieg nach sieben Jahren in der 3. Liga wieder in die 2. Liga auf. Hauptverantwortliche waren Spieler wie Fritz Künzli, Paul Fischli und Ernst Schmid.

Die zweite Mannschaft stand dem Fanion-Team in nichts nach und realisierte mit lauter Siegen und einem einzigen Unentschieden überlegen den Gruppensieg. Mit zwei Erfolgen über die Reserven des FC Wattwil sicherte sie sich den Aufstieg in die 3. Liga.

Voller Tatendrang stieg die frisch promovierte erste Mannschaft in die neue Saison. Mit drei mühelosen Siegen drang sie in die zweite Hauptrunde des Schweizer Cups vor, wo sie dann aber beim Erstligisten FC Vaduz mit 3:5 geschlagen geben musste. Hervorstechend in diesen ersten Spielen war zweifellos die enorme Trefferausbeute des Talents Fritz Künzli, wobei besonders die Gäste aus Ems zu leiden hatten: Niederlage im Cupspiel der ersten Hauptrunde mit 10:3 (davon allein 5 Treffer Künzlis) und zwei Wochen später im zweiten Meisterschaftsspiel ein 7:3, wobei der nachmalige Nationalspieler das Kunststück fertig brachte, alle sieben Treffer zu erzielen. Ein beachtenswerter dritter Rang in der Aufstiegssaison war die Ausbeute. Einige unnötige Punktverluste gegen Ende der Meisterschaft verhinderten eine noch bessere Rangierung. Die Reserven lagen nach Abschluss der Vorrunde scheinbar hoffnungslos am Tabellenende. Ein rechtzeitiges Aufbäumen im Frühjahr sicherte der Mannschaft doch noch den Ligaerhalt. Das Jubiläumsspiel zwischen den Nationalliga-A-Vereinen FC Basel und FC Luzern rundete die bereits zu Jahresbeginn erfolgten offiziellen Feierlichkeiten des 50-jährigen Vereinsbestehens auf sportlicher Ebene ab.

Die Spielzeit 1963/64 brachte der ersten Mannschaft wiederum den dritten Tabellenrang ein, wobei einige unglückliche Punktverluste einen durchaus möglichen zweiten Rang verhinderten. Die Tabelle hatte folgendes Aussehen:

  • 1. FC Rorschach 32 Punkte (20 Spiele)
  • 2. FC Rapperswil 27 Punkte (20 Spiele)
  • 3. FC Glarus 23 Punkte (20 Spiele)

Mit nicht weniger als 71 geschossenen Toren (den meisten aller Zweitligateams in der ganzen Schweiz!), wobei sich Fritz Künzli mit allein 28 Treffern und der italienische Ballvirtuose S. Bua mit 18 Toren besonders hervortaten, verschafften sich die Glarner weitherum Aufmerksamkeit.

Auch ausserhalb der Region wurde man auf die treffsicheren jungen Glarner aufmerksam. Schon bald bekundeten mehrere Nationalliga-Vereine ihr Interesse an mehreren Spielern des FC Glarus, und Mitten in der Saison 1964/65 (die mit der klaren Zielsetzung des Gruppensieges begonnen hatte) wagten Fritz Künzli (zum FC Zürich), Paul Fischli (zu den Young Fellows Zürich) und Ernst Schmid (zum FC Wettingen) den Sprung in den bezahlten Fussball. Vor allem Fritz Künzli beim FCZ (2 × Schweizer-Meister / 4 × Schweizer-Cup-Sieger / Rekordtorschütze der höchsten Schweizer Fussball-Liga / 44 Länderspiele und 15 Länderspiel-Tore) und sein langjähriger Weggefährte Paul Fischli (wechselte nach dem Engagement bei den Young Fellows zum FC Basel, wo er fünf Mal Schweizer-Meister und ein Mal Schweizer-Cup-Sieger wurde) gehörten zu den besten Fussballern der Schweiz dieser Zeit. Paul Fischli und Fritz Künzli wuchsen in Ennetbühls beinahe Haustüre an Haustüre auf und spielten fast täglich in den engen Gassen oder auf dem Buchholz-Rasen Fussball. Zudem kehrte S. Bua nach Italien zurück. Trotz dieses gewaltigen Aderlasses sicherte sich die umgekrempelte Mannschaft mit nur einem einzigen Punkt Rückstand den Ehrenplatz. Dieser zweite Rang bildete die bis anhin beste Rangierung in der Vereinsgeschichte und sollte erst gut 20 Jahre später wiederum erreicht werden.

Der Substanzverlust macht sich in der folgenden Saison dennoch bemerkbar. Ein 7. Rang und damit ein Abgleiten in die Anonymität des Mittelfeldes war unvermeidlich. Dafür durften sich die Reserven wie schon ein Jahr zuvor an einem feinen 4. Platz freuen.

Nach einer Saison im Zeichen des Abstiegskampfes (9. Rang) verfielen Ende Saison 1967/68 sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft der Relegation. In den «Glarner Nachrichten» vom 12. Juni 1968 hiess es: «In Uznach fand am Sonntag das Entscheidungsspiel FC Rapperswil gegen FC Glarus (2:1) statt, das die Mannschaft ermitteln musste, die in die 3. Liga abzusteigen hat. Beide Teams hatten in der regulären Spielzeit gleich viele Punkte erreicht, im letzten Spiel hatte Glarus 5:4 gewonnen. Das Spiel wickelte sich vor einer recht grossen Zuschauerkulisse ab, doch war leider der Boden sehr glitschig, und vor allem der Strafraum war so weich, dass fast nicht mehr regulär gespielt werden konnte. Die Zuschauer blieben trotz Spruchbändern und Kuhglocken beiderseits anständig und applaudierten die Aktionen beider Mannschaften. Das Spiel war in der ersten Halbzeit ausgeglichen. Glarus musste das erste Tor wegen eine Verteidigungsfehlers entgegennehmen, durch Penalty erfolgte dann der Ausgleich. In der zweiten Halbzeit hatte Glarus etwas mehr vom Spiel und kam mehrmals bedrohlich vor das Rapperswiler Tor. Doch mit Glück und Können vermochten die Rosenstädter weitere Tore zu verhindern. Das entscheidende Tor fiel recht unglücklich, als die Verteidiger und der Glarner Torhüter eine Flanke von rechts verfehlten und ein Rapperswiler rückwärts mit dem Kopf den Ball ins Tor lenken konnte. Die Mannschaft, die am Sonntag gegen Rapperswil verlor, ist nicht so schlecht, wie man vielleicht annimmt. Wir sind sogar überzeugt, wenn Glarus immer so gespielt hätte wie gegen Schluss der Meisterschaft, wäre die Elf nie abgestiegen. Wir glauben, dass, wenn die Mannschaft in gleicher Weise weitertrainiert wie am Saisonende, ein Wiederaufstieg schon bald möglich sei wird.» Mit diesem Abstieg brach eine lange Periode unerfüllter Hoffnungen, Enttäuschungen, aber auch Lichtblicken an.

Den angestrebten Wiederaufstieg erhofften sich die Verantwortlichen mit dem Einbau junger, talentierter Spieler aus der starken Juniorenabteilung. Lediglich fünf Spieler der Abstiegsmannschaft standen in der neuen Saison noch zur Verfügung. Mit einem zweiten Meisterschaftsrang erreichte das neuformierte Team einen beachtlichen Erfolg und entfachte für die Saison 1969/70 erneut Aufstiegshoffnungen.

Am 8. September 1971 war im Fachblatt «Sport» zu lesen: «Unwahrscheinliches vollbrachte der Drittligist FC Glarus: Mit nur sechs gemeldeten Mannschaften gelang es ihm, Sieger im ZUS-Cup zu werden. Die zwei gemeldeten Aktivteams (je eine Dritt- und Viertligaequipe) wurden Gruppensieger und ergatterten sich so je vier Punkte, ebenso die beiden Junioren-B-Mannschaften, und die A-Junioren wurden Gruppenzweite (3 Punkte), die C-Junioren Gruppendritte. Also: Sämtliche Teams trugen zu diesem Erfolg bei. Das Klassement lautete wir folgt:»

Die «Glarner Nachrichten» berichteten kurz darauf: «…betonte Präsident W. Wyss mit Freude, dass es dem FC Glarus in seinem 59-jährigen Bestehen erstmals gelungen sei, den ZUS-Cup nach Glarus zu holen. Nach dem verpassten Aufstieg beider Aktivmannschaften ist dies eine kleine Entschädigung….» Obwohl dieser Erfolg für den Verein zweifellos einen hohen Stellenwert beinhaltete, blieb die Freude durch den Nichtaufstieg der beiden Aktivmannschaften etwas getrübt. Mangelnde Einstellung einiger Spieler und wohl auch eine gewisse Selbstüberschätzung hatten eine ernüchternde Aufstiegspule zur Folge. Nach einer 4:1 Niederlage beim FC Flums und einer 2:4 Pleite auf heimischem Rasen gegen den FC Herisau war der Traum vom Wiederaufstieg schnell verflogen. Ein Lichtblick im Dunkel der verpatzten Aufstiegspoule lässt sich nachträglich aus der zeitlichen Distanz doch noch finden. Der Spielbericht der Spiko (Spielkommission Anm. d. Red.) vom dritten Aufstiegsspiel beim FC Frauenfeld II (1:1) hält fest: «Reisser war jetzt der junge Botteron am rechten Flügel.». Erstmals war somit von René Botteron (65 Länderspiele / 2 Länderspiel-Tore / 3 × Schweizer-Fussball-Meister / 1 × Schweizer Cup-Sieger / erster Schweizer in einem Europacup-Finale) die Rede, der schon kurze Zeit später wie schon Jahre zuvor Fritz Künzli beim Zürcher Stadtklub eine Blitzkarriere machen sollte. Der «Reisser» (René Botteron Anm. d. Red.) auf dem rechten Flügel sollte kurz darauf, wie zehn Jahre zuvor Fritz Künzli, zum FC Zürich wechseln. Zu jener Zeit spielte Fritz Künzli jedoch bereits nicht mehr für den Zürcher Stadtclub (er spielte in dieser Zeit beim FC Winterthur).

1971 – 1980Bearbeiten

Im Oktober 1972 schlug die grosse Stunde des Drittligisten FC Glarus im Schweizer Cup auf der Luzerner Allmend beim damaligen B-Ligisten FC Luzern. Nachstehende Auszüge aus dem Spielbericht der «LNN» halten das turbulente Geschehen im Kampf David gegen Goliath fest: «Alles muss einmal ein Ende haben! Mit diesen tröstlichen Worten mögen die bisher im Schweizer Cup so erfolgreichen Drittliga-Kicker vom FC Glarus die Luzerner Allmend verlassen haben. Das Resultat (18:1) lässt keinen Zweifel offen. Die Tatsache aber, dass die Elf von Trainer Schiesser nach dem Schlusspfiff des Schiedsrichters vom Publikum mit Beifall geradezu überschüttet wurde, stellt den Gästen eine gute Note aus. In der Tat: Nie versuchten die Glarner mit Betonfussball, mit massiver Abwehr die sich abzeichnende Niederlage in erträglichem Rahmen zu halten. Immer spielten die Gäste ihr Spiel, immer versuchten sie sich im Toreschiessen. Was die Glarner in der ersten halben Stunde und sporadisch bis zum Schlusspfiff an Positivem, Konstruktivem und Offensivem boten, war für ein Drittligateam doch von verblüffender Qualität und von erstaunlichem Niveau.»

Das Jahr 1972 verschaffte dem Verein unliebsame Publizität über die Region hinaus. Als Folge angeblicher Tätlichkeiten zweier Glarner Spieler gegenüber dem Schiedsrichter der Partie FC Glarus – FC Bütschwil sahen sich die Vereins-Verantwortlichen unverhofft in einem sich über mehr als ein Jahr hinziehenden Rechtsstreit durch alle Instanzen des OFV und des SFV verstrickt, der mit dem Boykott der beiden Spieler für 24 bzw. 18 Monate endete.

Glücklicherweise stand in der Spielzeit 1973/74 wieder das Geschehen auf dem grünen Rasen im Vordergrund. Nach schwachen Leistungen zu Saisonbeginn (wohl auch als Folge der im vorstehenden Kapitel beschriebenen Wirren und des Transfers René Botteron) mit nur sieben Zählern aus acht Partien folgte eine aussergewöhnliche Siegesserie von acht Spielen, die dem Fanionteam unerwartet doch noch den Gruppensieg bescherte. Doch wie schon so oft stolperte der FC Glarus in den Aufstiegsspielen, diesmal am FC Staad und am FC Bischofszell.

Ein Jahr später belegte die erste Mannschaft hinter dem überraschenden FC Schmerikon den Ehrenplatz und stieg guten Mutes in die Saison 1975/76.

Der Saisonbeginn entsprach denn auch den Erwartungen. Aus den ersten vier Spielen erzielte man das Punkte-Maximum , den daraufhin folgenden Punktverlusten wurde nicht allzu viel Bedeutung zugemessen. Doch immer tiefer schlitterte die Mannschaft in der Rangliste dem Tabellenende zu. Alle Rettungsmassnahmen fruchteten nichts. Nach Abschluss des regulären Meisterschaftspensums stand die hochkotierte Mannschaft punktegleich mit dem FC Walenstadt auf dem zweitletzten Platz. Ein Entscheidungsspiel in Näfels musste über das Schicksal beider Vereine entscheiden.

Zu gleicher Stunde, in der das Schicksalsspiel in Näfels ausgetragen wurde, trat die zweite Mannschaft des FC Glarus im Aufstiegsspiel zur 3. Liga beim FC Weesen an. Kaum jemand zweifelte ernsthaft am Klassenerhalt des Fanionteams, und tatsächlich nahm das Spiel einen den Vorstellungen der Glarner entsprechenden Verlauf. Eine hohe 5:1 Führung liess die Mannschaft in Sicherheit wähnen, und die zweite Mannschaft, die vom Zwischenstand der Partei in Näfels orientiert war, «durfte» sich eine Niederlage in Weesen leisten, da die Zugehörigkeit zur 3. Liga für den Verein gesichert schien.

Was dann in der Schlussphase des Spiels in Näfels geschah, wird wohl keiner der Beteiligten und auch der Zuschauer je vergessen. Tor um Tor holten die aufopfernd kämpfenden Spieler aus Walenstadt auf. Die Glarner, unfähig, sich der drohenden Verlängerung entgegenzustemmen, mussten tatsächlich den Ausgleich in der regulären Spielzeit hinnehmen. Die dann resultierende Niederlage nach dem Elfmeterschiessen stürzte den Verein in die Tiefen der 4. Liga.

Aus der heutigen Sicht betrachtet, hatte dieser jähre Abstieg auch seien positiven Seiten. Er veranlasste den Verein, in sich zu gehen, über begangene Fehler, mangelhafte Strukturen etc. nachzudenken und entsprechende Schlüsse zu ziehen.

Nach einer imposanten Aufholjagd in der Rückrunde der Spielzeit 1975/76 gelang den promovierten B-Junioren der angestrebte Ligaerhalt glänzend, und die A-Junioren schafften den Aufstieg in die Elite-Kategorie. In der Folge geriet diese Mannschaft in den Strudel des drohenden Abstieges des Fanionteams aus der 3. Liga, und die talentiertesten Spieler mussten letztlich die erste Mannschaft im (vergeblichen) Kampf wider die Relegation unterstützen.

Bereits am Ende der Saison 1976/77 stand der Verein wieder in der 3. Liga. Sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft wurden Gruppensieger der 4. Liga, und die nominell zweite Mannschaft stieg nach einem verdienten 2:1 Erfolg gegen den FC Ebnat-Kappel im Aufstiegsspiel auf neutralem in Näfels auf.

Positives auch im Jahresbericht des damaligen Vereinspräsidenten: «Einleitend darf ich mit voller Überzeugung festhalten, dass wir mit der Wahl von P. Grossrieder eine ausgesprochen glückliche Hand hatten. Ein langjähriges Vereinspostulat, endlich einen auswärtigen Trainer zu engagieren, hat sich in jeder Beziehung bestens bewährt. Den erhofften «neuen» Wind bekamen wir auf verschiedenen Ebenen zu spüren. Ich möchte sogar behaupten, dass der «neue» Wind hin und wieder wie ein wohltuender und erfrischender Orkan um unsere Ohren gepfiffen hat.»

Im darauffolgenden Jahr konnten die ältesten Junioren ihre Interessen wieder voll wahrnehmen und erspielten sich auch den Regionalmeistertitel und damit den ersehnten Aufstieg in die Inter-A-II-Kategorie. Somit stellte der eben wieder in die 3. Liga aufgestiegene FC Glarus nicht weniger als zwei Interregional-Mannschaften!

Zum Ende der Saison 1977/78 klopfte der FC Glarus – traditionsgemäss – bereits wieder an die Tür zur 2. Liga. Punktegleich mit dem FC Näfels beendete man die Meisterschaft im ersten Rang. Nachdem in der Punkterunde der Erzrivale zweimal geschlagen wurde, behielten die Unterländer im notwendig gewordenen Entscheidungsspiel in Uznach nach hartumstrittenem Kampf mit 1:0 die Oberhand. Damit war nun schon zum dritten Mal ein Entscheidungsspiel auf Uznacher Boden zuungunsten des FC Glarus ausgefallen: zweimal Abstieg aus der 2. Liga und diesmal der verhinderte Gruppensieg.

Ein dritter und zwei zweite Plätze in den folgenden Jahren dokumentieren die jährlichen – und wie schon Jahre zuvor – vergeblichen Anstrengungen zum Erreichen des Zieles «2. Liga». Gleichzeitig war auch ein gewisses Abflachen des Elans der ersten Jahre nach dem Wiederaufstieg spürbar. Im Jahresbericht 1980/81 des Präsidenten ist zu lesen: «…alle Spieler müssen sich im Klaren sein, dass auch inskünftig keine Wunder geschehen werden und dass stets nur harte Arbeit und vor allem Selbstkritik und Selbstdisziplin zum Erfolg führen. Der Vorstand ist jedoch gewillt, den Verein aus seiner Lethargie zu lösen und mit neuen Impulsen und mit für unseren Club neuen Methoden die Zukunft des FC Glarus sicherzustellen.»

Erst Ende der Saison 1978/79 konnten sich die B-Junioren (zuletzt in der Saison 1974/75 aufgestiegen) nicht mehr in ihrer Liga halten (Inter-B-II-Kategorie). Die A-Junioren stiegen in der Saison 1979/80 von der Inter-A-II-Kategorie ab.

1981 – 1990Bearbeiten

Mit einer «Flucht nach vorne» wollte die Vereinsleitung das Glück endlich erzwingen. Mit dem Engagement des ehemaligen Bundesligaspielers Helmut Huttary als Spielertrainer ging der Verein bewusst neue – auch finanzielle – Wege. Diese Investition zahlte sich bereits nach kurzer Zeit in zweifacher Hinsicht aus: Erreichen der 3. Hauptrunde des Schweizer Cups gegen den FC Zürich und Ende Saison Aufstieg in die 2. Liga. Nach einem hohen 5:1 im ersten Aufstiegsspiel gegen den FC Landquart genügte ein 2:2 beim FC Schaan, um nach 14 langen Jahren Unterklassigkeit einen «Platz an der Sonne» zurückzuerobern.

Am 26. September 1981 hiess der Gast im Schweizer Cup auf der neuen «Buchholz»-Anlage Schweizer Meister FC Zürich. Das Traumlos bescherte dem ambitiösen Drittligisten jenen Nationalliga-A-Verein, mit dem der FC Glarus durch seinen beiden grössten Söhne Fritz Künzli und René Botteron in besonderer Weise verbunden ist. In den «Glarner Nachrichten» vom 28. September 1981 wird von diesem in jeder Hinsicht glänzend gelungenen Anlass wie folgt berichtet: «Erwartungsgemäss qualifizierte sich der Schweizer Meiser gegen den gastgebenden FC Glarus für die nächste Runde. Der FC Glarus, der sich als letzter Drittligaklub für diese dritte Hauptrunde qualifizierte, vermochte dem übermächtigen Gegner über eine Stunde Paroli zu bieten, doch dann erzielten die Zürcher die dem Spielverlauf entsprechenden Tore. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung verabschiedete sich die Huttary-Elf vom laufenden Cup-Wettbewerb und vom begeisterten Publikum.» Das zugleich als Einweihungspartie der neuerstellten SFG-Anlage dienende Spiel vor rund 3'000 Zuschauern (bis dahin Zuschauer-Rekord des FC Glarus) endete mit dem ehrenvollen Resultat von 0:5.

Mit hohen Erwartungen stieg der Verein in die erste Saison im «Oberhaus». Im Jahresbericht 1982/83 des TK-Präsidenten ist der Saisonverlauf wie folgt festgehalten: « Durch Zeitungsartikel mit Überschriften «Bald in der 1. Liga?» rückte unser Team schon vor der Saison zu einem ernsthaften Anwärter auf einen Spitzenplatz vor. Die eher mässigen Resultate der Vorbereitungsspiele konnte der teilweise festzustellenden Überheblichkeit nichts antun, und so startete man in dieses 2.-Liga-Abenteuer. «Zurück zur Wirklichkeit» könnte man die ersten sechs Meisterschaftsspiele, welche alle verloren gingen, betiteln, und bereits fünf Punkte Rückstand auf den sichernden 10. Tabellenplatz waren zu verzeichnen. Nach neun Spielen sah die Situation folgendermassen aus: 0 Siege, 2 Unentschieden, 7 Niederlagen bei 10:25 Toren.»

Die Vereinsverantwortlichen sahen sich zum Handeln gezwungen und verzichteten auf die weiteren Dienste des Spielertrainers. Auch die Mannschaft hatte den Ernst der Lage nun begriffen und zeigte verbesserten Einsatz und mehr Disziplin. Zeugnis dafür war die Nachtragspartie vor der Winterpause gegen den FC Chur. Im «Sport» stand zu lesen: «Das Hoch des FC Glarus hält an: Im letzten Match dieses Jahres schafften die Glarner eine weitere Überraschung. In einer dramatischen und hektischen Partie raffte sich Glarus in der Schlussphase auf und verwandelte einen 1:4 Rückstand innerhalb von nur 25 Minuten in einen 5:4 Sieg.» Mit letztlich 17 Punkten und dem rettenden 8. Tabellenrang wahrte sich der Verein die Ligazugehörigkeit doch noch.

Unter neuer Leitung (Spielertrainer Th. Leemann), verstärkt durch mehrere Zuzüge und mit wiedergewonnenem Selbstvertrauen, nahm der FC Glarus die gefürchtete zweite Saison in Angriff und setzte sich einen vorderen Mittelfeldplatz zum Ziel. Die Vorrunde verlief über Erwarten erfreulich. Mit nur einem Punkt Rückstand auf Leader FC Bad Ragaz überwinterte das Team auf dem zweiten Tabellenplatz, so dass sich die Vereinsleitung mit dem Gedanken an einen möglichen Aufstieg in die oberste Amateurliga (1. Liga) befassen musste! Nach 16 von 22 Spielen lagen der FC Bad Ragaz, USV Eschen/Mauren und der FC Glarus punktgleich an der Tabellenspitze. Im vorentscheidenden Spiel gegen Eschen/Mauren hielten die Nerven der Spieler nicht stand. In den letzten 10 Minuten der Partie verwandelten die Gäste eine 1:0 Führung des Platzclubs in einen 1:2 Sieg und drängten die Einheimischen so aus der Entscheidung um den Gruppensieg. Der dritte Schlussrang mit 27 Punkten aus 22 Spielen (2 Punkte-Regel Anm. d. Red.) bedeutete dennoch eine hervorragende Leistung und schürte zugleich hochgesteckte Erwartungen an die folgende Saison.

Die Spielzeit 1984/85 nahm die erste Mannschaft unter der Leitung des ehemaligen Bundesligastars Wolfgang Frank in Angriff. Mit professionellen – und auf unsere Amateurverhältnisse zugeschnittenen –Methoden begann eine neue, erfolgreiche Ära des FC Glarus. Entnehmen wir dem Jahresbericht 1984/85 des TK-Präsidenten: «Nach vier Startsiegen verlor unser Fanionteam gegen den nachmaligen Aufsteiger FC Balzers knapp 0:1, ehe gegen den FC Niederurnen ein weiterer Zähler abgegeben werden musste. Nach Abschluss der Vorrunde lag unsere Mannschaft mit nur vier Verlustpunkten zwei Zähler hinter dem FC Balzers auf dem ausgezeichneten 2. Rang. Zum Rückrundenstart besiegte man den FC Bad Ragaz, und dank der ersten Niederlage der Liechtensteiner schloss Glarus zur Spitze auf. Der unerwarteten Niederlage beim FC Rapperswil folgte ein klarer Erfolg im Kantonsrivalen-Derby, ehe der mögliche Gruppensieg innerhalb von sieben Tagen (drei Remis in drei Heimspielen) vertan wurde. Mit 32 Punkten aus 22 Spielen beendete unser Team seine dritte Saison auf dem hervorragenden zweiten Schlussrang.»

Im Sog der ersten Mannschaft wusste sich auch das in der 4. Liga einen erneuten Anlauf auf den Aufstieg unternehmende Reserveteam positiv in Szene zu setzen. Nach der Winterpause scheinbar aussichtslos mit vier Punkten Rückstand auf den Leader rangiert, steigerte sich die Mannschaft im Frühjahr enorm und realisierte aus acht Partien sieben Siege. Mit dieser Erfolgsserie schlossen die Reserven zum FC Weesen auf und bezwangen diesen Gegner im notwendig gewordenen Entscheidungsspiel um den Gruppensieg und damit den Aufstieg in die 3. Liga mit 4:2.

Die Spielzeit 1985/86 stand ganz im Zeichen des Dreikampfes FC Chur / FC Buchs / FC Glarus. Erst in der Schlussphase der Meisterschaft mussten die Glarner die Überlegenheit des nachmaligen Aufsteigers FC Chur anerkennen. Höhepunkt der Saison war zweifellos die Partei FC Glarus – FC Chur (2:1) Ende Oktober 1985. Von dieser Partie berichteten die «Glarner Nachrichten» in ihrer Ausgabe vom 29. Oktober 1985: «Sensation auf dem Sportplatz Buchholz vor 1'000 restlos begeisterten Zuschauern. In einem dramatischen, spielerisch hochstehenden und bis zum Schluss überaus schnellen Partie schwang die Frank-Elf verdientermassen obenauf. Mit ihrem unbändigen Kampfgeist setzte sie den bisher noch ungeschlagenen Leader von Beginn weg unter Druck. Angetrieben von dem einen Superpartie spielenden Beat Grossmann und ohne Schwachpunkt zwangen die Glarner keineswegs schlecht spielenden Churer in die Knie. Wieder einmal zeigte sich, wie schön Fussball sein könnte. Packende Zweikämpfe, prickelnde Torszenen und eine tolle Ambiance liessen wohl die meisten Anwesenden die bissige Kälte vergessen.» Buchstäblich in letzter Minute vermochte sich die zweite Mannschaft der Relegation zu entziehen.

Zum 50 Jahre Jubiläum des FC Glarus stieg der Verein mit seiner ersten Mannschaft im Jahr 1962 von der 3. in die 2. Liga auf. Nach den erfolgreichen letzten Jahren mit mehreren Ehrenplätzen setzte sich der Verein unmissverständlich den erstmaligen Aufstieg in die höchste Amateurklasse der Schweiz zum Ziel. Sollte das Glück den Glarnern im Jubiläumsjahr wiederum hold sein? Nachdem mit dem FC Chur die dominierende Mannschaft der vergangenen Saison in der 1. Liga aufgestiegen war, durfte sich der FC Glarus berechtigte Aufstiegshoffnungen machen. Vom ersten an kristallisierte sich ein Zweikampf zwischen dem FC Glarus und dem FC Balzers um den Gruppensieg heraus. Ständig an der Tabellenspitze liegend, spürten die Glarner doch stets den Hauch des Verfolgers aus dem Fürstentum im Nacken. So musste die direkte Begegnung am Landsgemeindesonntag 1987 in Glarus die Vorentscheidung bringen. Unter widrigsten äusseren Verhältnissen (Schnee, Rege, Wind) siegte die Frank-Elf verdient mit 1:0 und räumte damit den letzten Stein auf dem Weg zum Gruppensieg beiseite. Die Tabellenspitze hatte nach Saisonabschluss folgendes Bild:

  • 1. FC Glarus 22 13 9 0 45:12 35
  • 2. FC Balzers 22 12 5 5 50:27 29

Nach dem letzten Meisterschaftsspiel war in den «Glarner Nachrichten» zu lesen: «Es wäre diesem Team zu gönnen, dass es sein grosses Ziel, den Aufstieg in die höchste Amateurliga, schaffen kann. An der Moral der Spieler ist nicht zu zweifeln, zu oft haben sie während der langen Saison gezeigt, dass sie gereift sind und im entscheidenden Moment eine Topleistung bringen können. Hoffen wir, dass recht viele Schlachtenbummler und echte Fans am kommenden Sonntagmorgen den FC Glarus im ersten entscheidenden Spiel um den Aufstieg unterstützen werden. Hopp FCG!»

Die Aufstiegspoule mit den Teams FC Seefeld Zürich, FC Tresa und FC Glarus, von denen zwei Teams aufstiegsberechtigt waren, begann mit der Partie FC Seefeld – FC Glarus (0:2 Sieg). Mit dem erklärten Ziel, dem Aufstieg beim papiermässig als schwächstem Team der Poule eingestuften FC Seefeld mit einem Sieg oder allenfalls einem Unentschieden ein grosses Stück näher zu kommen, gingen die Glarner in diese Partie. Überschwänglich die Presseberichte von dieser Auseinandersetzung: «FCG: Das war eine Prachtsleistung!» («Glarner Nachrichten») und «Glarus wirkte souverän. Seefeld hatte nicht den Hauch einer Chance.» («SPORT»). Im weiteren: «Ein Super-FC-Glarus entschied das auf gutem Niveau stehenden und mit viel Spannung erwartete erste Aufstiegsspiel zur 1. Liga. Es war ein FC Glarus der all seine Vorteile in die Tat umzusetzen wusste und damit den Stadtzürchern schon bald die Aufstiegsträume zu nehmen schien. Georg Zug in der 7. Minute der ersten Halbzeit und Gianni Di Renzo nach fünf Minuten in der zweiten Spielhälfte waren für die Treffer besorgt, und Torhüter Zoran Markov seinerseits bewahrte nach einen Penaltypfiff in der zwölften Minute seine Mannschaft vor dem psychologisch wichtigen Ausgleich. Die zwei Lattenschüsse von Georg Zug und Gianni Di Renzo zeigen auf, wie verdient der Sieg der Frank-Elf ist.» («Glarner Nachrichten»).

Von der besonderen Ambiance im Oerlikoner Neudorfstadion berichtet der «SPORT»: «…Auf dem Neudorf war von diesem Zeitpunkt an die Hölle los. Das hatte einen Grund: Seefeld kam auf alles andere als in den Genuss eines Heimvorteils. Es machte nämlich den Anschein, al ob Glarus die gesamte Fussballgemeinde des Kantons hätte mit in die Stadt locken können. Der Funke der Begeisterung sprang vom Rasen auf die Fans und auch wieder zurück.» Mit diesem hochverdienten Auswärtssieg schuf sich die Glarner Elf eine hervorragende Ausgangslage für die eine Woche später im heimischen «Buchholz» stattfindenden Partie gegen den FC Tresa. Bereits ein Unentschieden oder schlimmstenfalls eine 0:1 Niederlage hätte zum Aufstieg genügt. Andererseits konnten sich die Gäste mit einem Punktgewinn oder einer knappen Niederlage eine ebenfalls gute Ausgangslage für die letzte Partie FC Tresa – FC Seefeld schaffen. Unter diesen – beide Mannschaften zu dosierter Offensive zwingend – taktischen Voraussetzungen wurde die Partie im «Buchholz» vor rund 1'500 erwartungsfrohen Zuschauern ausgetragen. Das torlose Schlussresultat war beinahe eine logische Folge des auf beiden Seiten lastenden Erwartungsdruckes. Kommentar der «Glarner Nachrichten»: «Ein Wermutstropfen fiel nach dem alles entscheidenden Aufstiegsspiel in den Kelch der Glarner: Die lauten Pfiffe der unzufriedenen Zuschauer während der letzten 12 Minuten. Es wäre aber falsch, die Glarner an diesen Minuten zu messen. Sie haben während der langen Saison bewiesen, dass sie Fussball spielen können, und sie haben ihr vorgegebenes Ziel erreicht - sie sind in der 1. Liga. Die Freude nach dem verkrampften 0:0 gegen Tresa ist also durchaus berechtigt. Die Zuschauer erlebten einen Match, der vor allem vom Kampf lebte. Spielerische Höhepunkte gab es dagegen nur wenige zu verzeichnen. Zu stark stand für beide Teams die Taktik im Vordergrund. Die Tessiner hielten sich konsequent an ihr einmal eingeschlagenes Defensivkonzept und spielten über 90 Minuten lang äusserst diszipliniert.» Als erstem glarnerischem Verein ist es dem FC Glarus gelungen, den Sprung in die höchste Amateurklasse (1. Liga Anm. d. Red.) zu schaffen. Zugleich machte sich der Verein damit wohl das schönste Jubiläumsgeschenk gleich selbst. Die langjährigen, zielstrebigen Anstrengungen der Vereinsleitung, der Mannschaft und deren Verantwortlichen hatten zum glücklichen Ziel geführt.

Der ganz grosse Aufstieg begann mit der Verpflichtung von Wolfgang Frank auf die Saison 1984/85. Als erster grosser Erfolg führte er den Verein just zum 75-jährigen Bestehen (Saison 1986/87) in die 1. Liga und nur ein Jahr später (Saison 1987/88) in die Nationalliga B. Innerhalb von zwei Saisons hatte der FC Glarus den Sprung von der 2. Liga in die Nationalliga B geschafft.
Der FC Glarus belegte in der 1. Liga Gruppe 4 den 1. Platz (13 Siege, 11 Unentschieden, 2 Niederlagen / Torverhältnis: 32:12).
Tabelle:

Verein Punkte
1. FC Glarus 37
2. FC Herisau 31
3. FC Rorschach 31
4. FC Vaduz 30
5. FC Kilchberg 29
6. FC Altstätten SG 28
7. Red Star ZH 27
8. FC Tuggen 26
9. FC Brüttisellen 25
10. FC Frauenfeld 24
11. FC Stäfa ZH 22
12. FC Küsnacht ZH 20
13. FC Dübendorf 20
14. FC Embrach 14

In den Aufstiegsspielen in die NLB musste der FC Glarus zuerst gegen FC Châtel-St-Denis antreten (3:0 Sieg / 1:1 Unentschieden). In der zweiten Aufstiegsrunde musste der FC Glarus gegen Urania-Genève-Sport antreten (0:0 Unentschieden / 1:2 Niederlage). Daraufhin stand Urania-Genève-Sport als Aufsteiger in die NLB fest. Der FC Glarus erhielt nochmals eine Chance in der dritten Aufstiegsrunde gegen den FC Rorschach (3:1 Sieg / 5:1 Sieg). Somit stieg der FC Glarus gemeinsam mit dem FC Emmenbrücke und Urania-Genève-Sport in die NLB auf.

Und diese NLB-Zeit ist eng mit einem Mann verknüpft, ohne diesen die Glarner nie in die zweithöchste Schweizer Liga aufgestiegen wären. Fritz «Ypsch» Hösli. Der im Jahr 2010 verstorbene «Ypsch» Hösli hat einiges bewegt beim FC Glarus. Wobei bewegt die sanfte Bezeichnung für "alles über den Haufen geworfen" ist. Kein Stein blieb auf dem anderen, nachdem Hösli 1985 das Präsidium des Stadtklubs übernommen hatte. Ambitioniert führte er den Verein, wie ein Patron thronte er über dem FCG. Mit «Ypsch» Hösli und Wolfgang Frank als Trainer ging es aufwärts mit dem Landklub. Der Durchmarsch von der 2. Liga in die Nationalliga B forderte aber auch seinen Preis. So erzählte «Ypsch» einmal, und er erzählte gerne, vorwiegend in seinem Restaurant «Waage», am liebsten oben am Stammtisch, dass Wolfgang Frank nach dem Aufstieg nur unter der Bedingung in Glarus blieb, für die NLB-Meisterschaft einen Top-Goalgetter zu erhalten. Und was tat «Ypsch» Hösli? Er fuhr zum sich in Konkurs befindenden MSV Duisburg, blätterte 35'000.00 Franken auf den Tisch und nahm Georg Zug mit ins Glarnerland. Das Herzblut, mit dem «Ypsch» den FC Glarus führte, hatte für den «Mann mit Alleinunterhaltungswert» jedoch weitreichende Konsequenzen. Das jährliche Budget des NLB-Klubs von rund 600'000.00 Franken konnte nie gedeckt werden. Hösli musste dauernd selbst Geld einschiessen. Während seiner zehnjährigen Präsidialzeit butterte er etwa 1,5 Millionen Franken in den Verein. Zudem dürfte 1989 die Verpflichtung des zweifachen WM-Finalisten mit Deutschland (WM 1982 + WM 1986), Hans-Peter Briegel, als Spielertrainer des FCG nicht billig gewesen sein.

In der NLB gehörten sicherlich die Begegnungen gegen die Grossen des Schweizer Fussballs, FC Basel und FC Zürich, zu den Höhepunkten. Vor allem der 2:1-Auswärtssieg im «Joggeli» am 13. August 1988 ist vielen Glarnern heute noch in Erinnerung sein. Die Sportinformation schrieb in ihrem Spielbericht: «Der Sieg der Glarner im grossen St.-Jakob-Stadion war nach 90 Minuten aufgrund ihrer kämpferischen Haltung und soliden Leistung in der Abwehr gar verdient, wenngleich er eingedenk der späten Tore glückhaft zustande kam. Lötscher glich das Führungsgoal von Ralph Thoma erst in der 82. Minute aus, Zug gelang das Siegestor lediglich 120 Sekunden vor Schluss.» Lötscher war erst in der 63. Minute für Biasco aufs Feld gekommen. Wie Biasco erlebte auch Koni Gabriel den Schlusspfiff nicht mehr auf dem Platz. Nach überhartem Einsteigen gegen einen Basler wurde Sünder Gabriel von Ref Amherdt (von Beruf Priester) in die Garderobe geschickt. «Gegen den FC Basel zu gewinnen, war wohl für die meisten unvorstellbar. Nun ist uns diese Sensation gelungen. Dieser Sieg wird mit Sicherheit in die Geschichte des FC Glarus eingehen», diktierte Wolfgang Frank dem Reporter Angelo Umberg der Glarner-Nachrichten in den Notizblock.

Immer war den Glarnern in ihrem ersten NLB-Jahr aber nicht zum Jubeln zumute gewesen. So verloren sie im Letzigrund gegen den FCZ mit 1:7. «Diese Kanterniederlage kam ausschliesslich zustande, weil die Glarner nach dem 1:3 ihre bis dahin homogene, gut gestaffelte, Abwehr öffneten», analysierten die «Glarner Nachrichten». Basel revanchierte sich im Buchholz für die «historische» Heimniederlage mit einem 3:0. Auf Grund der ungemütlichen Tabellenlage (Letzter der NLB-Ostgruppe) verpflichtete Glarus im November 1988 den Holländer Willy Scheepers. Der damals 27-jährige Libero sollte die Abwehr stabilisieren. Scheepers hatte seine Karriere beim PSV Eindhoven begonnen. Vom letzten Platz konnten sich die Glarner auch mit Scheepers nicht mehr lösen und wurden in die Abstiegsrunde verwiesen. Im Winter verliess der Baumeister des Glarner Fussballwunders, Wolfgang Frank, den Aufsteiger und wechselte zum NLA-Klub FC Aarau. Glarus gab seinen «Wundermann» trotz einem bis Ende Saison 1991/92 laufenden Vertrag frei. Die Saison hatte Frank noch als Spielertrainer begonnen, doch nach einem komplizierten Beinbruch im vierten Meisterschaftsspiel fungierte er nur noch als Trainer. Franks Nachfolger wurde Peter Stubbe. Der aus Bochum stammende Stubbe sah schon 1988 auf eine weltweite Tätigkeit zurück. Der als «Feuerwehrmann» bekannte Stubbe leistete ganze Arbeit, führte Glarus souverän durch die Abstiegsrunde, die es auf dem 1. Platz beendete.
Qualifikationsrunde NLB (Gruppe Ost):

Verein R S U N Tore Punkte
1. FC Basel 22 14 4 4 48:23 32
2. FC Locarno 22 12 6 4 58:28 30
3. FC Zürich 22 11 8 3 62:32 30
4. FC Baden 22 10 4 8 44:29 24
5. BSC Old Boys Basel 22 10 4 8 37:29 24
6. FC Chiasso 22 8 8 6 35:33 24
7. FC Schaffhausen 22 9 6 7 32:36 24
8. FC Winterthur 22 8 6 8 39:36 22
9. FC Emmenbrücke 22 7 5 10 31:41 19
10. FC Chur 22 4 8 10 27:54 16
11. SC Zug 22 3 5 14 14:47 11
12. FC Glarus 22 2 4 16 19:58 8

NLB-Abstiegsrunde Gruppe A

Verein R S U N Tore Punkte
1. FC Glarus 10 7 1 2 16:9 15
2. FC Winterthur 10 5 2 3 19:11 12
3. Montreux-Sports 10 5 1 4 14:15 11
4. FC La Chaux-de-Fonds 10 3 3 4 11:13 9
5. FC Chur 10 1 5 4 13:16 7
6. Urania Genève Sports 10 2 2 6 9:18 6



Saison 1989/90
Zweites NLB-Jahr:

NLB-Qualifikations-Runde (Gruppe Ost)

Verein R S U N Tore Punkte
1. FC Baden 22 14 4 4 46:25 32
2. FC Zürich 22 13 4 5 45:24 30
3. FC Winterthur 22 12 5 5 45:30 29
4. FC Schaffhausen 22 8 10 4 36:26 26
5. FC Locarno 22 7 10 5 36:31 24
6. FC Chur 22 7 9 6 28:26 23
7. FC Chiasso 22 8 6 8 24:27 22
8. FC Emmenbrücke 22 6 6 10 38:40 18
9. SC Zug 22 4 10 8 28:39 18
10. FC Glarus 22 3 9 10 27:41 15
11. FC Zug 22 4 6 12 23:52 14
12. FC Brüttisellen 22 5 3 14 33:48 13


Der FC Glarus musste daraufhin wieder in die NLB-Abstiegsrunde. Auch hier zeigten die Glarner, wie ein Jahr zuvor, dass sie eine sehr gute Winter-Vorbereitung hatten. Die Abstiegsrunde beendete der FC Glarus auf dem 2. Platz. Torschützenkönig der NLB-Abstiegsrunde der Gruppe A wurde Georg Zug mit 5 Toren.

NLB Abstiegsrunde (Gruppe A)

Verein R S U N Tore Punkte *
1. Etoile-Carouge FC 10 5 5 0 19:8 21 (6)
2. FC Glarus 10 2 7 1 11:10 14 (3)
3. FC Emmenbrücke 10 1 7 2 14:15 14 (5)
4. ES Malley 10 4 2 4 13:16 12 (2)
5. Montreux-Sports 10 2 4 4 14:18 12 (4)
6. FC Brüttisellen 10 1 5 4 11:15 8 (1)

*Der siebtplatzierte der Qualifikationsrunde erhält 6 Bonuspunkte, der achtplatzierte 5 Punkte usw.


In der Saison 1990/1991 belegte man nach der Qualifikations-Runde den 10. Tabellenrang und musste wieder in der NLB-Abstiegsrunde antreten. Diese schlossen die Glarner auf dem zweitletzten (fünften) Tabellenrang ab, womit es zu zwei Entscheidungsspielen gegen Montreux-Sports um den Klassenerhalt (der Sieger verblieb in der NLB, der Verlierer musste in die 1. Liga absteigen) kam. Das Hinspiel konnte der FC Glarus mit 2:1 gewinnen, das Rückspiel verloren die Glarner 1:3. Somit wäre der FC Glarus 1991, nach insgesamt drei Saisons in der NLB, wieder in die 1. Liga abgestiegen. Nach dem Entscheidungsspiel kam ans Tageslicht, dass Montreux-Sports die Lizenz für die NLB-Saison 1991/1992 nicht erhalten wird, womit der FC Glarus in der NLB verblieb.
In der Qualifikationsrunde schoss Markus Ott für den FC Glarus 10 Tore, womit er dritter der Torschützenliste wurde.
Tabelle NLB-Qualifikationsrunde (Gruppe Ost):

Verein R S U N Tore Punkte
1. FC Locarno 22 13 6 3 44:23 32
2. FC Baden 22 13 5 4 41:19 31
3. FC Schaffhausen 22 12 4 6 45:29 28
4. FC Basel 22 9 8 5 40:30 26
5. SC Zug 22 8 10 4 29:22 26
6. FC Chiasso 22 10 5 7 43:26 25
7. AC Bellinzona 22 7 6 9 34:32 20
8. FC Winterthur 22 7 6 9 26:35 20
9. FC Chur 22 5 7 10 20:25 17
10. FC Glarus 22 4 6 12 23:58 14
11. FC Emmenbrücke 22 3 7 12 18:39 13
12. SC Kriens 22 4 4 14 22:47 12

In der Abstiegsrunde schoss Samuel Opoku Nti aus Ghana 6 Tore für den FC Glarus, womit er zweiter der Torschützenliste der Abstiegsrunde NLB der Gruppe A wurde.

NLB-Abstiegsrunde (Gruppe A)

Verein R S U N Tore Punkte *
1. FC Winterthur 10 5 4 1 14:6 19 (5)
2. FC Grenchen 10 5 2 3 16:14 18 (6)
3. SC Kriens 10 6 1 3 17:13 14 (1)
4. ES Malley 10 3 2 5 8:10 12 (4)
5. FC Glarus 10 2 4 4 13:17 11 (3)
6. CS Chênois 10 1 3 6 10:18 7 (2)

*Der siebtplatzierte der Qualifikationsrunde erhält 6 Bonuspunkte, der achtplatzierte 5 Punkte usw.

1991 – 2000Bearbeiten

Nachdem man im Vorjahr äusserst knapp der Relegation in die 1. Liga entkam (der Klassenerhalt wurde nur geschafft, da Montreux-Sports keine Lizenz für die neue Saison erhielt), musste man nun in der 4. NLB-Saison den Abstieg in Kauf nehmen.
Saison 1991/92

NLB Qualifikations-Runde Gruppe Ost:

Verein R S U N Tore Punkte
1. FC Schaffhausen 22 11 8 3 54:20 30
2. FC Baden 22 12 5 5 36:22 29
3. FC Chiasso 22 10 7 5 47:22 27
4. AC Bellinzona 22 9 8 5 43:24 26
5. FC Chur 22 10 6 6 30:22 26
6. FC Locarno 22 8 9 5 29:20 25
7. FC Winterthur 22 9 5 8 37:32 23
8. SC Zug 22 9 3 10 28:39 21
9. FC Brüttisellen 22 6 7 9 22:38 19
10. SC Kriens 22 6 5 11 23:36 17
11. FC Glarus 22 4 3 15 16:60 11
12. FC Emmenbrücke 22 4 2 16 18:48 10

NLB-Abstiegsrunde Gruppe B:

Verein R S U N Tore Punkte *
1. FC Winterthur 10 5 2 3 22:13 18 (6)
2. SR Delémont 10 6 3 1 23:9 16 (1)
3. Urania Genève Sports 10 4 3 3 20:15 16 (5)
4. Étoile Carouge FC 10 4 3 3 17:15 14 (3)
5. FC Brüttisellen 10 4 1 5 18:19 13 (4)
6. FC Glarus 10 0 2 8 6:35 4 (2)

*Der siebtplatzierte der Qualifikationsrunde erhält 6 Bonuspunkte, der achtplatzierte 5 Punkte usw.


Nach insgesamt vier Saisons in der Nationalliga B, stieg Glarus 1992 in die 1. Liga ab. Dort konnte man sich bis 1997 halten. Dem Abstieg in die 2. Liga folgten im neuen Jahrtausend zwei Aufstiege in die 2. Liga Interregional, welche aber jeweils nach nur einer Spielzeit (2003/2004 & 2007/2008) wieder mit dem Abstieg in die 2. Liga Regional des OFV endeten.

Der FC Glarus tat sich in der 1. Liga schwer. Er erreichte nur den drittletzten Tabellenplatz (7 Siege, 6 Unentschieden, 13 Niederlagen / Torverhältnis: 37:60). Damit musste er in die Relegation. Dort verlor man zuerst gegen den 2. Ligisten FC Freienbach 1:2 (gespielt wurde in Tuggen). Danach musste man gegen den ebenfalls drittletzt-platzierten aus der Gruppe 2 den FC Burgdorf in einem Hin- und Rückspiel den letzten Absteiger ausspielen (2:0 Sieg / 2:2 Unentschieden).
Tabelle 1. Liga Gruppe 4:

Verein Punkte
1. FC Gossau 44
2. Red Star ZH 35
3. FC Tuggen 32
4. FC Altstetten ZH 29
5. FC Rorschach 29
6. Brühl St.Gallen 27
7. SC YF Juventus 26
8. FC Wiedikon 25
9. FC Frauenfeld 23
10. FC Altstätten SG 20
11. FC Stäfa ZH 20
12. FC Glarus 20
13. SC Veltheim 17
14. FC Herisau 17

Nach einer guten Saison belegte der FC Glarus den 4. Rang in der 1. Liga Gruppe 4.
Tabelle 1. Liga Gruppe 4:
NLB-Abstiegsrunde Gruppe B:

Verein Punkte
1. FC Tuggen 41
2. FC Ascona 39
3. SC Brühl St.Gallen 38
4. FC Glarus 35
5. FC Mendrisio 26
6. FC Tresa-Monteggio 25
7. FC Stäfa 25
8. FC Chur 24
9. FC Vaduz 24
10. TSV St.Otmar St.Gallen 24
11. FC Freienbach 21
12. FC Rorschach 20
13. FC Wädenswil 12
14. FC Altstätten SG 10

Der FC Glarus belegte in der 1. Liga Gruppe 4 den 7. Schlussrang.
Tabelle 1. Liga Gruppe 4:

Verein Punkte
1. FC Chiasso 39
2. FC Freienbach 37
3. FC Ascona 36
4. FC Sursee 32
5. SC Buochs 30
6. FC Zug 94 29
7. FC Glarus 24
8. Mendrisio 23
9. FC Vaduz 22
10. FC Tresa-Monteggio 22
11. FC Emmenbrücke 22
12. FC Stäfa 18
13. FC Uznach 16
14. FC Chur 14

Der FC Glarus beendete die 1. Liga Saison in der Gruppe 4 mit 9 Siegen, 8 Unentschieden und 9 Niederlagen (Torverhältnis: 40:46).
Tabelle 1. Liga Gruppe 4:

Verein Punkte
1. FC Gossau 52
2. FC Altstetten ZH 47
3. FC Tuggen 45
4. FC Frauenfeld 40
5. FC Rorschach 38
6. FC Dübendorf 36
7. Red Star ZH 36
8. SC YF Juventus ZH 35
9. FC Glarus 35
10. FC Bülach 34
11. SV Schaffhausen 32
12. FC Vaduz 29
13. SC Brühl St. Gallen 23
14. FC Stäfa 16

Dies war vorerst die letzte Saison für den FC Glarus in der 1. Liga. 5 Siege, 3 Unentschieden und 18 Niederlagen (Torverhältnis: 19:67) bedeuteten den Abstieg in die 2. Liga.
Tabelle 1. Liga Gruppe 4:

Verein Punkte
1. FC Tuggen 52
2. SV Schaffhausen 47
3. FC Rapperswil-Jona 46
4. FC Altstetten ZH 46
5. FC Frauenfeld 42
6. FC Vaduz 41
7. FC Rorschach 38
8. FC Freienbach 37
9. FC Red Star ZH 33
10. FC Bülach 32
11. SC YF Juventus ZH 30
12. FC Dübendorf 22
13. FC Balzers 18
14. FC Glarus 18

Dies war die letzte Saison, in welcher die 2. Liga die vierthöchste Liga im Schweizer-Fussball-System war. Der Verband hatte beschlossen, dass mit Beginn der Saison 2000/2001 zwischen der 2. Liga und der 1. Liga die 2. Liga Interregio den Spielbetrieb aufnehmen wird. Aus dem Ostschweizer-Fussball-Verband (OFV) durften acht Teams aus der 2. Liga in der ersten Saison der 2. Liga Interregio starten. Dies bedeutete, dass pro 2. Liga Gruppe im OFV die ersten vier Platzierten in die 2. Liga Interregio aufstiegen. Der FC Glarus erreichte den 8 Tabellenplatz mit 28 Punkten aus 22 Spielen. Es fehlten sieben Punkte zum Aufstieg in die 2. Liga Interregional.
Spiele:
15.08.1999 - FC Amriswil (H) 1:2
25.08.1999 - FC Münchwilen (A) 1:0
29.08.1999 - FC Uznach (A) 5:1
01.09.1999 - FC Herisau (H) 1:5
11.09.1999 - FC Flawil (A) 1:4
18.09.1999 - FC Ebnat-Kappel (H) 1:1
22.09.1999 - FC Schmerikon (H) 1:1
25.09.1999 - FC Rapperswil-Jona 2 (H) 1:0
10.10.1999 - FC Uzwil (H) 1:3
17.10.1999 - FC Weinfelden-Bürglen 2 (A) 1:2
23.10.1999 - FC Bazenheid (H) 3:2
31.10.1999 - FC Amriswil (A) 1:5
07.11.1999 - FC Herisau (A) 2:2
16.04.2000 - FC Uznach (H) 1:2
24.04.2000 - FC Ebnat-Kappel (A) 1:2
29.04.2000 - FC Flawil (H) 2:0
07.05.2000 - FC Rapperswil-Jona 2 (A) 2:3
13.05.2000 - FC Schmerikon (A) 2:1
21.05.2000 - FC Uzwil (A) 1:1
27.05.2000 - FC Weinfelden-Bürglen 2 (H) 1:0
03.06.2000 - FC Bazenheid (A) 1:3
10.06.2000 - FC Münchwilen (H) 2:0
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus
Aufgestiegen in die 2. Liga Interregional sind: FC Bazenheid, FC Amriswil, FC Herisau und der FC Uzwil. Abgestiegen in die 3. Liga ist der FC Münchwilen.
Der FC Glarus gewann 8 Spiele, und spielte 4 Mal unentschieden, bei 10 verlorenen Spielen. Das Torverhältnis war negativ (33:40).


Somit startete der FC Glarus in der 2. Liga Regional in die Saison, der damaligen fünfthöchsten Liga im Schweizer Fussball.
Spiele:
20.08.2000 - FC Balzers (H) 0:1
26.08.2000 - FC Landquart (A) 2:2
30.08.2000 - FC Uznach (H) 2:1
02.09.2000 - FC Rapperswil-Jona 2 (H) 0:4
10.09.2000 - FC Walenstadt (A) 5:0
20.09.2000 - FC Schmerikon (H) 3:0
01.10.2000 - FC Sargans (A) 0:1
08.10.2000 - FC Bonaduz (H) 4:3
15.10.2000 - Chur 97 2 (A) 1:1
21.10.2000 - FC Flums (H) 3:0
28.10.2000 - FC Ems (A) 3:0
04.11.2000 - FC Balzers (A) 1:3
11.11.2000 - FC Landquart (H) 1:4
28.04.2001 - FC Schmerion (A) 2:1
05.05.2001 - FC Sargans (H) 2:0
09.05.2001 - FC Rapperswil-Jona 2 (A) 1:5
12.05.2001 - FC Bonaduz (A) 0:2
16.05.2001 - FC Walenstadt (H) 3:0
20.05.2001 - Chur 97 2 (H) 1:1
27.05.2001 - FC Flums (A) 1:3
02.06.2001 - FC Ems (H) 1:0
09.06.2001 - FC Uznach (A) 0:1
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus
Aufgestiegen in die 2. Liga Interregional ist der FC Landquart. Abgestiegen in die 3. Liga sind der FC Schmerikon und der FC Walenstadt. Der FC Glarus belegte den 5. Schlussrang. Er gewann 10 Spiele, und spielte 3 Mal unentschieden, bei 9 verlorenen Spielen. Das Torverhältnis war positiv (36:33).

2001 – 2010Bearbeiten

Auch in der zweiten Saison der "neuen" 2. Liga Regional belegte der FC Glarus einen Mittelfeldplatz (Rang 7).
Spiele:
18.08.2001 - FC Sargans (H) 2:1
26.08.2001 - FC Altstätten (A) 2:2
29.08.2001 - FC Rapperswil-Jona 2 (A) 1:2
02.09.2001 - FC Rebstein (H) 3:1
09.09.2001 - FC Uznach (A) 0:0
22.09.2001 - FC Ems (H) 1:1
30.09.2001 - FC Balzers (A) 0:2
06.10.2001 - FC Bonaduz (H) 2:0
14.10.2001 - Chur 97 2 (A) 2:2
20.10.2001 - FC Flums (H) 4:5
27.10.2001 - FC Rüthi (H) 2:4
03.11.2001 - FC Sargans (A) 3:0
17.11.2001 - FC Altstätten (H) 2:0
07.04.2002 - FC Rebstein (A) 0:2
13.04.2002 - FC Uznach (H) 2:1
20.04.2002 - FC Ems (A) 1:1
27.04.2002 - FC Balzers (H) 2:1
11.05.2002 - Chur 97 2 (H) 1:0
14.05.2002 - FC Bonaduz (A) 0:1
20.05.2002 - FC Flums (A) 1:1
25.05.2002 - FC Rüthi (A) 1:7
01.06.2002 - FC Rapperswil-Jona (H) 2:1
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus
Der FC Glarus gewann 9 Spiele, spielte 6 Mal unentschieden und verlor 7 Spiele. Er gewann 33 Punkte. Das Torverhältnis war negativ (34:35). Aufsteiger in die 2. Liga Interregional war der FC Balzers. Der FC Sargans und Chur 97 2 mussten am Ende der Saison den Gang in die 3. Liga antreten.

Eine hervorragende Saison konnte der FC Glarus mit dem erstmaligen Aufstieg in die 2. Liga Interregional feiern. Somit war man nach der Saison 2002/03 wieder in der vierthöchsten Liga im Schweizer-Fussball angelangt.
Spiele:
17.08.2002 - FC Rebstein (H) 2:1
25.08.2002 - FC Uznach (A) 2:0
27.08.2002 - FC Schmerikon (A) 2:0
31.08.2002 - FC Ems (H) 1:1
07.09.2002 - FC Näfels (A) 3:1
21.09.2002 - FC Bad Ragaz (H) 2:0
29.09.2002 - FC Flums (A) 1:2
05.10.2002 - FC Rüthi (H) 1:0
13.10.2002 - FC Mels (A) 2:1
19.10.2002 - FC Bonaduz (H) 2:1
26.10.2002 - FC Altstätten (H) 1:1
13.11.2002 - FC Uznach (H) 4:0
30.03.2003 - FC Rebstein (A) 0:1
05.04.2003 - FC Ems (A) 1:4
12.04.2003 - FC Näfels (H) 4:1
27.04.2003 - FC Bad Ragaz (A) 3:1
03.05.2003 - FC Flums (H) 3:0
10.05.2003 - FC Rüthi (A) 3:3
17.05.2003 - FC Mels (H) 5:2
24.05.2003 - FC Bonaduz (A) 3:4
31.05.2003 - FC Altstätten (A) 2:4
07.06.2003 - FC Schmerikon (H) 3:2
Der FC Glarus beendete die Saison als Tabellenerster. Er gewann 14 Spiele, spielte 3 Mal unentschieden und verlor 5 Spiele. Das Torverhältnis war positiv (50:30). Somit stieg der FC Glarus in die 2. Liga Interregional auf. Absteiger in die 3. Liga waren der FC Bonaduz und der FC Näfels.

Der FC Glarus bestritt diese Saison in der 2. Liga Interregional, nachdem man in der Saison zuvor von der 2. Liga den Aufstieg schaffte. Mit einem Sieg und fünf Unentschieden (bei 18 Niederlagen) stieg man leider postwendend wieder in die 2. Liga ab (8 Punkte). Aufsteiger in die 1. Liga war der FC Herisau. Mit dem FC Glarus stiegen der FC Wittenbach und der FC St. Margrethen in die 2. Liga Regional ab.
Spiele:
24.08.2003 - FC Amriswil (A) 0:5
30.08.2003 - FC Winterthur U21 (H) 3:1
13.09.2003 - FC Wittenbach (H) 1:3
17.09.2003 - FC Landquart-Herrschaft (A) 0:2
20.09.2003 - SC Brühl (A) 2:7
27.09.2003 - FC St. Margrethen (H) 1:1
04.10.2003 - FC Bülach (A) 1:6
11.10.2003 - FC Beringen (H) 1:1
18.10.2003 - USV Eschen/Mauren (A) 1:5
02.11.2003 - FC Effretikon (H) 1:2
08.11.2003 - FC Bazenheid (A) 0:3
16.11.2003 - FC Herisau (H) 0:2
20.03.2004 - FC Winterthur U21 (A) 1:4
31.03.2004 - SC Brühl (H) 0:3
03.04.2004 - FC Wittenbach (A) 1:1
08.04.2004 - FC Amriswil (H) 0:0
17.04.2004 - FC Landquart-Herrschaft (H) 0:3
24.04.2004 - FC St. Margrethen (A) 0:0
01.05.2004 - FC Bülach (H) 0:4
08.05.2004 - FC Beringen (A) 0:7
15.05.2004 - USV Eschen/Mauren (H) 1:2
29.05.2004 - FC Effretikon (A) 0:6
05.06.2004 - FC Bazenheid (H) 3:6
12.06.2004 - FC Herisau (A) 0:6
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus

Der FC Glarus konnte als Absteiger wieder an der Spitze der 2. Liga Regional mitspielen. Als Tabellen-Dritter fehlten lediglich 3 Punkte zum Wiederaufstieg (11 Siege, 6 Unentschieden, 5 Niederlagen / Torverhältnis: 35:24). Der FC Bad Ragaz stieg am Ende der Saison in die 2. Liga Interregio auf. Absteiger in die 3. Liga waren der FC Ems und der FC Rapperswil-Jona 2.
Spiele:
14.08.2004 - FC Rüthi (A) 0:2
21.08.2004 - FC Grabs (A) 1:1
29.08.2004 - FC Altstätten (A) 1:2
04.09.2004 - FC St. Margrethen (H) 2:0
12.09.2004 - FC Rebstein (A) 1:1
15.09.2004 - FC Rapperswil-Jona 2 (H) 1:0
29.09.2004 - FC Ems (H) 0:0
03.10.2004 - FC Mels (A) 4:0
09.10.2004 - FC Schmerikon (H) 3:1
17.10.2004 - FC Widnau (A) 1:2
23.10.2004 - FC Bad Ragaz (A) 3:1
30.10.2004 - FC Rüthi (H) 1:0
06.04.2005 - FC Grabs (H) 3:3
16.04.2005 - FC St. Margrethen (A) 1:0
23.04.2005 - FC Rebstein (H) 3:1
30.04.2005 - FC Ems (A) 2:2
04.05.2005 - FC Altstätten (H) 2:0
13.05.2005 - FC Mels (H) 0:0
21.05.2005 - FC Schmerikon (A) 1:0
28.05.2005 - FC Widnau (H) 2:4
04.06.2005 - FC Bad Ragaz (H) 0:3
11.06.2005 - FC Rapperswil-Jona 2 (A) 3:1
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus

Saison 2005/06
Spiele:
17.08.2005 - FC Landquart-Herrschaft (A) 1:1
21.08.2005 - FC Grabs (A) 2:0
27.08.2005 - Valposchiavo Calcio (H) 2:1
04.09.2005 - FC Mels (A) 1:6
10.09.2005 - FC Diepoldsau-Schmitter (H) 1:1
24.09.2005 - FC Schmerikon (A) 0:1
01.10.2005 - FC Eschenbach (H) 2:1
09.10.2005 - FC Altstätten (A) 1:2
15.10.2005 - FC Rüthi (H) 2:0
23.10.2005 - FC Widnau (A) 0:0
29.10.2005 - FC Rebstein (H) 3:1
08.04.2006 - FC Grabs (H) 1:0
15.04.2006 - Valposchiavo Calcio (A) 1:2
22.04.2006 - FC Mels (H) 2:2
05.05.2006 - FC Schmerikon (H) 2:2
10.05.2006 - FC Diepoldsau-Schmitter (A) 5:0
14.05.2006 - FC Eschenbach (A) 1:3
20.05.2006 - FC Altstätten (H) 1:1
24.05.2006 - FC Landquart-Herrschaft (H) 1:2
27.05.2006 - FC Rüthi (A) 1:2
03.06.2006 - FC Widnau (H) 3.1
10.06.2006 - FC Rebstein (A) 0:1
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus
Auch in dieser Saison belegte der FC Glarus den ausgezeichneten 3. Schlussrang. (8 Siege, 6 Unentschieden, 8 Niederlagen / Torverhältnis: 33:30) Aufsteiger in die 2. Liga Interregional war der FC Altstätten. Absteiger in die 3. Liga waren der FC Mels und Valposchiavo Calcio.

Die Saison 2006/07 war wieder eine äusserst Erfreuliche. Als klarer Tabellenführer stieg man zum zweiten Mal in die 2. Liga Interregional auf (in die damals vierthöchste Liga des Schweizer Fussballs). Nach 22 Spielen hatte der FC Glarus 9 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten FC Widnau.
Spiele:
15.08.2006 - FC Buchs (A) 0:0
20.08.2006 - FC Rebstein (A) 3:0
27.08.2006 - FC Bad Ragaz (A) 5:2
02.09.2006 - FC Landquart-Herrschaft (H) 1:3
12.09.2006 - FC Diepoldsau-Schmitter (A) 3:0
16.09.2006 - FC Rüthi (H) 3:1
01.10.2006 - FC Widnau (A) 6:1
07.10.2006 - FC Ems (H) 1:0
14.10.2006 - FC Rorschach (A) 2:0
21.10.2006 - FC St. Margrethen (H) 4:0
29.10.2006 - FC Grabs (A) 3:2
14.04.2007 - FC Buchs (A) 1:1
21.04.2007 - FC Rebstein (H) 2:0
28.04.2007 - FC Bad Ragaz (H) 1:2
06.05.2007 - FC Landquart-Herrschaft (A) 4:0
12.05.2007 - FC Diepoldsau-Schmitter (H) 0:1
19.05.2007 - FC Rüthi (A) 2:1
22.05.2007 - FC Grabs (H) 1:4
26.05.2007 - FC Widnau (H) 3:0
02.06.2007 - FC Ems (A) 1:0
09.06.2007 - FC Rorschach (H) 4:1
16.06.2007 - FC St. Margrethen (A) 0:3
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus
Absteiger in die 3. Liga waren am Ende der Saison der FC Bad Ragaz und der FC Ems.

Für einen der Höhepunkte der Vereinsgeschichte sind die Veteranen (heutige Bezeichnung: Senioren 40+) verantwortlich, welche am 24. Mai 2008 Veteranen-Schweizer-Meister (Senioren 40+ Schweizer-Meister) und Veteranen-Schweizer-Cup-Sieger (Senioren 40+ Schweizer-Cup-Sieger) wurden.

Für die erste Mannschaft endete auch das zweite Abenteuer in die 2. Liga Interregional mit dem Abstieg. Schlussendlich resultierte der 13. Tabellenplatz. Zusammen mit dem FC Glarus stiegen der FC Bassersdorf und der FC Altstätten in die 2. Liga Regional ab. Aufsteiger in die 1. Liga war der USV Eschen/Mauren.
Spiele:
18.08.2007 - USV Eschen/Mauren (A) 1:3
25.08.2007 - FC Arbon 05 (A) 2:6
01.09.2007 - Chur 97 (H) 1:1
09.09.2007 - FC Freienbach (A) 1:3
15.09.2007 - FC Bülach (H) 0:0
22.09.2007 - FC Stäfa (A) 2:5
29.09.2007 - FC Bazenheid (H) 2:1
06.10.2007 - FC Altstätten (A) 2:3
09.10.2007 - FC Balzers (H) 0:3
17.10.2007 - FC Frauenfeld (A) 1:4
20.10.2007 - SC Brühl (H) 2:2
28.10.2007 - FC Bassersdorf (H) 2:1
04.11.2007 - FC Wädenswil (H) 0:1
29.03.2008 - Chur 97 (A) 1:2
05.04.2008 - FC Freienbach (H) 1:4
09.04.2008 - FC Arbon 05 (H) 0:4
12.04.2008 - FC Bülach (A) 0:0
16.04.2008 - USV Eschen/Mauren (H) 1:3
20.04.2008 - FC Stäfa (H) 2:0
26.04.2008 - FC Bazenheid (A) 1:0
30.04.2008 - FC Altstätten (H) 4:3
04.05.2008 - FC Balzers (A) 1:2
10.05.2008 - FC Frauenfeld (H) 1:4
17.05.2008 - SC Brühl (A) 2:1
24.05.2008 - FC Bassersdorf (A) 1:1
31.05.2008 - FC Wädenswil (A) 1:3
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus
Am Ende der Saison fehlten 8 Punkte auf das rettende Ufer (Klassenerhalt) (6 Siege, 5 Unentschieden, 15 Niederlagen / Torverhältnis: 32 :60)

Im Herbst organisierte sich eine neue zweite Mannschaft des FC Glarus. Nach Jahren ohne ein "Reserve-Team" konnte der FC Glarus ab Januar 2008 wieder eine zweite Mannschaft stellen. Initiator dieser Mannschaft war Marcel Hefti. Er hätte zu diesem Zeitpunkt zwar noch bei den A-Junioren spielen können (bis zum Sommer 2008), da die A-Junioren in diesem Jahr jedoch enorm viele Spieler hatten und der Trainer die jüngeren Jahrgänge klar bevorzugte, schaute sich Marcel Hefti nach einer anderen Möglichkeit um, wie er und seine Kollegen Fussball spielen konnten. So stieg auf die Rückrunde der Saison 2007/2008 der FC Glarus mit einer zweiten Mannschaft ins Meisterschafts-Geschehen der 5. Liga ein. Das junge Team (der Grossteil der Mannschaft bestand aus dem ältesten A-Junioren-Jahrgang 1988) zeigte bereits im Frühling 2008 auf, dass in naher Zukunft die 4. Liga das Ziel sein müsste. Zwar mussten sie bei ein paar wenigen Niederlagen noch ein wenig Lehrgeld bezahlen. Da das Team jedoch ohnehin nur die Rückrunde 2008 bestritt, war von Anfang an klar, dass das erste halbe Jahr ein Lehrjahr würde. Aus den 9 Spielen holte das Team 9 Punkte (2 Siege, 3 Unentschieden, 4 Niederlagen / Torverhältnis: 12:21). Trainer dieses Teams war Peter Hefti (Junioren-Trainer-Legende des FC Glarus / Vater von Marcel Hefti / Ehrenmitglied FC Glarus).

In der Saison 2008/09 befand sich der FC Glarus nach dem Abstieg aus der 2. Liga Interregional wieder in der fünftklassigen 2. Liga Regional. Er erreichte den 8. Schlussrang (8 Siege, 6 Unentschieden, 8 Niederlagen / Torverhältnis: 40:45).
Spiele:
16.08.2008 - FC Amriswil (H) 2:3[1]
23.08.2008 - FC Schmerikon (A) 1:0[2]
30.08.2008 - FC Winkeln SG (H) 2:2
06.09.2008 - FC Tägerwilen (H) 2:2
13.09.2008 - FC Uzwil (A) 3:3
27.09.2008 - FC Weesen (H) 0:2
04.10.2008 - FC Wängi (A) 0:2
12.10.2008 - FC Sirnach (H) 3:1
18.10.2008 - FC Herisau 2 (A) 5:3
26.10.2008 - FC Flawil (H) 1:2
09.11.2008 - FC Eschenbach (A) 2:1
04.04.2009 - FC Amriswil (A) 1:1
13.04.2009 - FC Schmerikon (H) 1:0
18.04.2009 - FC Winkeln SG (A) 2:3
26.04.2009 - FC Tägerwilen (A) 4:3
02.05.2009 - FC Uzwil (H) 3:2
09.05.2009 - FC Weesen (A) 1:1
16.05.2009 - FC Wängi (H) 0:3
24.05.2009 - FC Sirnach (A) 0:4
01.06.2009 - FC Herisau 2 (H) 5:3
06.06.2009 - FC Flawil (A) 1:1
13.06.2009 - FC Eschenbach (H) 1:3
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus
Der FC Amriswil stieg am Ende der Saison in die 2. Liga Interregional auf, während der FC Eschenbach und der FC Schmerikon den Gang in die 3. Liga antreten mussten.

Die zweite Mannschaft startete in ihre erste volle Saison nach der Neuorganisation im Winter 2008. Das junge Team um Trainer-Legende Peter Hefti konnte sich im vorderen Drittel festsetzen und erreichte so den 3. Tabellenplatz. Lediglich vier Punkte fehlten zum Aufstieg in die 4. Liga (11 Siege, 3 Unentschieden, 3 Niederlagen / Torverhältnis: 45:20).

Im August 2008 erweiterte der FC Glarus sein Angebot bei den Junioren. Unter der Idee und Leitung von Reto Knobel und Marc Eigenmann konnte man nun auch bei den G-Junioren ein Team stellen. Die ersten G-Junioren des FC Glarus waren: Loris Micheroli, Nico Künzler, Manuel Duljaj, Hajriz Duljaj, Sam Kormann, Liam Pozyy, Jarno Zysset und Sandro Rufibach.

Der FC Glarus belegte in der 2. Liga (Regional) den 7. Schlussrang. Spieler-Trainer war in dieser Saison Alessandro Cescato. Ihm zur Seite stand Massimo Fiorenzi als Co-Trainer.
Spiele:
16.08.2009 - FC Staad (A) 3:1
22.08.2009 - FC Rüthi (H) 3:3
29.08.2009 - FC Schaan (A) 0:1
05.09.2009 - FC Au-Berneck 05 (H) 0:2
13.09.2009 - FC Buchs (A) 1:2
26.09.2009 - FC Mels (A) 3:4
03.10.2009 - FC Altstätten (H) 0:3
10.10.2009 - FC Landquart-Herrschaft (A) 0:0
21.10.2009 - FC Montlingen (H) 0:3
24.10.2009 - FC Ems (A) 4:1
01.11.2009 - FC Weesen (H) 1:2
03.04.2010 - FC Staad (H) 4:0
10.04.2010 - FC Rüthi (A) 1:4
17.04.2010 - FC Schaan (H) 3:2
24.04.2010 - FC Au-Berneck 05 (A) 2:1
01.05.2010 - FC Buchs (H) 2:2
08.05.2010 - FC Mels (H) 1:0
18.05.2010 - FC Altstätten (A) 1:3
24.05.2010 - FC Landquart-Herrschaft (H) 5:0
30.05.2010 - FC Montlingen (A) 0:4
06.06.2010 - FC Ems (H) 3:0
13.06.2010 - FC Weesen (A) 2:4
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus
Die Spieler mit den meisten Einsätzen in dieser Saison waren:
– Leonardo Russo
– Mario Zimmermann
– Miguel Caetano Goncalves (Torwart)
– Pascal Müller
– Roberto Dominguez
– Sebastian Herting
– Thomas Frei
Captain: Simon Schiesser, Vize-Captain: Thomas Frei (Rückrunde), Patrick Salgado (Hinrunde)
Die Hinrunde beendete das Team auf einem Abstiegsplatz mit lediglich acht Punkten (zwei Siegen und zwei Unentschieden). Dank einer tollen Rückrunde konnte der Klassenerhalt dann sogar vor dem letzten Spieltag gesichert werden. Geprägt war die Saison von längeren verletzungsbedingten Ausfällen von drei Leistungsträgern: Simon Schiesser (nomineller Captain), Tobias Schlup und Spielertrainer Alessandro Cescato.
Der FC Glarus gewann 8 Spiele, spielte 3 Mal unentschieden und verlor 11 Spiele (Torverhältnis: 39:42). Aufsteiger in die 2. Liga Interregional war der FC Altstätten. Absteiger in die 3. Liga waren der FC Au-Berneck 05 und der FC Staad.

Die zweite Mannschaft startete mit grossen Ambitionen in die neue Saison. Es resultierte der sehr gute 2. Platz in der 5. Liga. Wiederum wurde der Aufstieg um 4 Punkte verfehlt (10 Siege, 2 Unentschieden, 3 Niederlagen / Torverhältnis: 48:20).

Nach mehr als einem Jahrzehnt in der 2. Liga (Regional und Interregional) stand am Ende der Saison 2010/11 der Abstieg in die 3. Liga. Verantwortlich als Trainer war, wie seit 2006, Alessandro Cescato. Ihm zur Seite stand nochmals Massimo Fiorenzi als Co-Trainer.
Spiele:
14.08.2010 - FC Winkeln SG (H) 2:2
21.08.2010 - FC Weesen (A) 0:3
04.09.2010 - FC Flawil (A) 0:0
11.09.2010 - FC Frauenfeld (H) 0:6
24.09.2010 - FC Abtwil-Engelburg (A) 0:1
29.09.2010 - FC Wil 1900 2 (H) 2:1
02.10.2010 - FC Uzwil (H) 0:1
09.10.2010 - FC Tägerwilen (H) 1:2
17.10.2010 - FC Wattwil Bunt 1929 (A) 0:2
23.10.2010 - FC Herisau (H) 0:2
31.10.2010 - FC Sirnach (A) 1:2
09.04.2011 - FC Winkeln SG (A) 1:1
16.04.2011 - FC Weesen (H) 1:2
25.04.2011 - FC Wil 1900 2 (A) 0:3
30.04.2011 - FC Flawil (H) 3:4
07.05.2011 - FC Frauenfeld (A) 0:2
14.05.2011 - FC Abtwil-Engelburg (H) 2:3
21.05.2011 - FC Uzwil (A) 2:2
29.05.2011 - FC Tägerwilen (A) 0:2
01.06.2011 - FC Wattwil Bunt 1929 (H) 2:3
04.06.2011 - FC Herisau (A) 1:0
11.06.2011 - FC Sirnach (H) 0:2
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus
Der FC Glarus gewann 2 Spiele, spielte 4 Mal unentschieden und verlor 16 Mal (Torverhältnis: 18:46)
Die Spieler mit den meisten Einsätzen waren:
– Leonardo Russo
– Mario Zimmermann
– Pascal Müller
– Patrick Widmer
– Sebastian Herting
– Simon Schiesser
– Thomas Frei
– Tobias Schlup
Captain: Simon Schiesser, Vize-Captain: Thomas Frei
Am 16.04.2011 gab Alain Hofer (damals 17 jährig) sein Debut in der 1. Mannschaft bei der 1:2 Niederlage in Weesen.
Während die erste Mannschaft den Abstieg zu verkraften hatte, konnte die zweite Mannschaft den Aufstieg von der 5. Liga in die 4. Liga feiern. Mit 8 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten (FC Linth 04) gab es nebst dem Frust der ersten Mannschaft, dennoch etwas zu feiern beim FC Glarus (13 Siege, 2 Unentschieden, 3 Niederlagen / Torverhältnis: 60:18).

2011 – 2020Bearbeiten

Ausgerechnet im Jubiläumsjahr 2012 musste der FC Glarus den Abstieg in die 4. Liga antreten. Trotz sieben Siegen und vier Unentschieden reichte es in der besagten Saison nur zum letzten (12.) Tabellenplatz – was den Abstieg in die 4. Liga bedeutete. Schaut man sich diese Tabelle nochmals an, so sieht man, wie unglücklich dieser Abstieg war. Der Chronist mag sich zumindest an keine Saison erinnern, in welcher die beiden Absteiger je einen Drittel ihrer Spiele gewinnen konnten und dennoch den Gang eine Liga tiefer antreten mussten. Zwischen dem 3.-Platzierten und dem 12.-Platzierten lagen gerade mal sieben Punkte. Umso dramatischer war die Tatsache, dass dies ausgerechnet in der Jubiläums-Saison (100 Jahre FC Glarus) passierte.
Das Traineramt übernahm Gerold Bisig.
Spiele:
13.08.2011 - FC Schmerikon (H) 1:0
20.08.2011 - FC Uzwil 2 (H) 0:1
28.08.2011 - FC Eschenbach (A) 2:3
03.09.2011 - SC Aadorf (H) 0:1
14.09.2011 - FC Flawil (A) 3:1
24.09.2011 - FC Linth 04 2 (H) 2:1
01.10.2011 - FC Tobel-Affeltrangen 1946 (A) 2:2
15.10.2011 - FC Bütschwil (A) 1:6
20.10.2011 - FC Henau (H) 2:2
22.10.2011 - FC Kirchberg (H) 2:1
30.10.2011 - FC Uznach (A) 1:0
07.04.2012 - FC Schmerikon (A) 2:3
14.04.2012 - FC Uzwil 2 (A) 0:2
21.04.2012 - FC Eschenbach (H) 2:2
28.04.2012 - SC Aadorf (A) 1:2
05.05.2012 - FC Flawil (H) 1:0
13.05.2012 - FC Linth 04 2 (A) 0:2
17.05.2012 - FC Tobel-Affeltrangen 1946 (H) 0:3
26.05.2012 - FC Henau (A) 2:3
05.06.2012 - FC Bütschwil (H) 0:0
09.06.2012 - FC Kirchberg (A) 2:1
16.06.2012 - FC Uznach (H) 0:4
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus
Der FC Glarus gewann 7 Spiele, spielte 4 Mal unentschieden und verlor 11 Spiele (Torverhältnis: 27:41). Ein Sieg am letzten Spieltag gegen den bereits abgestiegenen FC Uznach hätte den Klassenerhalt bedeutet. Die 0:4 Heimniederlage war das berühmte Tröpfchen zuviel im Wasserglas. In die 2. Liga aufgestiegen ist der FC Tobel-Affeltrangen 1946.
Die Spieler mit den meisten Einsätzen waren:
– Aykut Ugras
– Gerold Bisig Junior
– Gregory Meuli
– Lars Widmer
– Marco Conte
– Sandro Guler
– Simon Schiesser
– Thomas Schiesser
– Tobias Schlup
Captain: Simon Schiesser, Vize-Captain: Tobias Schlup
Am 06.08.2011 gab Elija Pozzy anlässlich des Cup-Spiels in Untervaz als 17-jähriger sein Debut in der 1. Mannschaft (1:3 Auswärts-Sieg).

Während die erste Mannschaft den Abstieg von der 3. Liga in die 4. Liga verkraften musste, konnte die zweite Mannschaft den Klassenerhalt in der 4. Liga feiern. Mit 9 Siege, 2 Unentschieden, 9 Niederlage (Torverhältnis: 41:41) war der Klassenerhalt nie in Gefahr. Auf den Abstiegsplatz hatte man schlussendlich 18 Punkte Vorsprung.

Der 100 jährige Geburtstag wurde mit einem Gala-Abend am Donnerstag 31.05.2012 im Restaurant Schützenhaus in Glarus gefeiert. Durch den Abend führte Salvo Ingrassia. Der Galaabend begann nach einem Apéro mit der Rede von Landammann und FCG-Mitglied Andrea Bettiga. Er sei stolz, zum FC Glarus zu gehören, meinte Bettiga, habe er doch einige schöne Stunden mit seinem geliebten Hobby verbringen können. Höhepunkt war sicherlich 2008 der Gewinn des Schweizer Meistertitels bei den Veteranen. Anschliessend sprach der aktuelle FCG-Präsident Renato Micheroli. Er ist auch ein Kind des FC Glarus und verbrachte seine Juniorenzeit dort und konnte auch in den erfolgreichsten Jahren des Vereins, nämlich dem Aufstieg in die damalige NLB, als Aktivfussballer zum Erfolg beisteuern. Der ehemalige FC-Junior Salvo führte an diesem Galaabend gekonnt durch das Programm und sorgte mit seinen Sprüchen für den einen oder anderen Lacher. Ebenfalls für Lacher sorge der Poetry-Slam-Künstler Kilian Ziegler alias La Vache Kili. Er verstand es, mit seinen Sätzen und Wörtern das Publikum sofort auf seine Seite zu ziehen. Sei dies als «Roger Federer»-Verehrer oder als einfacher Student, welcher am liebsten nichts macht und auch dies nur sehr langsam. Auch der Präsident des Glarner Kantonalfussballverbandes, Hanspeter Blunschi, meldete sich zu Wort und übergab im Namen des Verbandes sowie den Glarner Fussballvereinen (Linth04, Netstal, Schwanden und Rüti) einen Check. Blunschi war es auch, welcher als Überraschungsgast die Tanzgruppe «The Diamonds» ansagte. «The Diamonds» sind acht junge, ehemalige Gymnastinnen der Rhythmischen Gymnastik Glarnerland. Es war faszinierend, diesen Gymnastinnen zuzuschauen und mit stehenden Ovationen wurden die jungen Damen auf der Bühne verabschiedet. Dann war die Reihe wiederum an Salvo, welcher mit seinem FCG-Hit «Eimal isch kei Mal» die geladenen Gäste zum Mitsingen animieren konnte. Dieses Lied wurde anlässlich des Aufstieges in die NLB 1988 von Salvo komponiert. Nun sprach Christian Marti, der Gemeindepräsident von Glarus, seine Laudatio. Dafür holte er mit Renato Micheroli, Präsident, Reto Knobel, Vizepräsident, Daniel Moro, Juniorenobmann, und Sabrina Keinersdorfer, OK-Galaabend, vier FCG-Komponenten auf die Bühne. Marti ist glücklich, dass mit dem FC Glarus der erste Fussballclub aus dem Kanton sein 100-Jahr-Jubiläum feiern kann.

Auch Jürg Fritsch, Schiedsrichterpräsident des Ostschweizer Fussballverbandes, überbrachte im Namen des OFV Grüsse und einen Check für die Juniorenabteilung. Fritsch hofft, dass sich Glarus in der 3. Liga halten kann. Zum Abschluss machte Salvo eine Talkrunde mit vier lebenden FCG-Legenden: Fritz Künzli wurde mit dem FC Zürich zweimal Meister und viermal Cupsieger sowie viermal Topscorer der damaligen NLA. Daneben bestritt er noch zahlreiche Länderspiele für die Schweizer Nationalmannschaft. Paul Fischli holte sogar fünfmal den Meistertitel mit dem FC Basel sowie einmal den Cup und einmal den Ligacup. Wolfgang Frank, der ehemalige Bundesliga-Profi, stieg mit Glarus im Eilzugstempo von der 2. Liga in die NLB auf, zuerst als Spielertrainer, dann als Trainer. Mit Ernst Wirz war noch ein Trainerurgestein auf der Bühne, welcher immer für Glarus trainierte. Wirz Methoden (vor allem die konditionellen) waren sehr gefürchtet, aber beliebt.

Das erste Jahr in der 4. Liga war noch geprägt vom Optimismus. Man hielt am Trainer Gerold Bisig fest. Leider reichte es nur zum 3. Schlussrang.
Die Spieler mit den meisten Einsätzen waren:
– Carlo Stabile
– Lorenzo Greco
– Sandro Guler
– Fatos Hasani
– Gerold Bisig Junior
– Lars Widmer
– Patrick Widmer
Captain: Gerold Bisig Junior, Vize-Captain: Patrick Widmer

Das Saison-Ziel lautete jede Saison gleich: Aufstieg! Dadurch, war dann das zweite 4. Liga Jahr doch eher enttäuschend. Der vierte Schlussrang entsprach nicht der Zielsetzung. Der Vorstand schenkte für ein weiteres Jahr dem Trainer Gerold Bisig das Vertrauen. Die Spieler mit den meisten Einsätzen waren:
– Carlo Stabile
– Ivan Laiano Ordonez (Torwart)
– Robin Green
– Fatos Hasani
– Simon Schiesser
– Nico Castelluzzo
Captain (Hinrunde): Gerold Bisig Junior, Vize-Captain (Hinrunde): Patrick Widmer
Captain (Rückrunde): Simon Schiesser, Vize-Captain (Rückrunde): Carlo Stabile

Zur neuen Saison (2014/2015) übernahm ein komplett neuer Vorstand die Vereinsleitung. Dieser neue Vorstand, welcher heute immer noch derselbe ist (einzig Raphael Horath und Manuel Lorente kamen im Laufe der letzten Jahre neu hinzu), musste sich zuerst einmal einarbeiten. Dies benötigte seine Zeit und dies war auch sportlich spürbar.
Das dritte 4. Liga Jahr war sportlich sehr unbefriedigend. Der Gemeinde-Rivale FC Netstal konnte den Aufstieg in die 3. Liga feiern, während der FC Glarus froh sein musste, dass er nicht noch den Gang in die 5. Liga antreten musste (9. Schlussrang). Der neue Vorstand führte neue Strukturen ein und liess kaum einen Stein auf dem Anderen. Zudem übernahm mit Simon Schiesser die Identifikations-Figur der 00er Jahre (langjähriger Stammspieler und Captain der 1. Mannschaft) das Trainer-Amt. Die Spieler mit den meisten Einsätzen waren:
– Carlo Stabile
– Gianluca Zimmermann
– Giovanni Bisanti
– Pascal Stadler
– Philip Petruzzi
– Robin Green
Captain: Pascal Stadler, Vize-Captain: Carlo Stabile
Am zweiten Spieltag (27.08.2014) gab der heutige Captain Gianluca Zimmermann sein Debut in der 1. Mannschaft bei der 4:2 Auswärts-Niederlage in Wagen.

Wie jedes Jahr fand auch Ende Januar 2015 das traditionelle Hallenturnier des FC Glarus in der Buchholz-Turnhalle in Glarus statt. Im Einsatz stand damals auch der E-Junior Rouven Dubacher. Auf der Tribüne sass seine Schwester Shona Dubacher, welche wenige Monate zuvor anlässlich des CS-Cups den Finaleinzug mit ihrem Team knapp verpasst hat. Shona Dubacher hatte Lunte gerochen. Sie wollte Fussball spielen. Mit diesem Ziel sprach sie am Samstag-Morgen des Hallenturnieres Daniel Moro (damals Junioren-Obmann des FC Glarus) an, ob es eine Möglichkeit gäbe, dass der FC Glarus ein Juniorinnen-Team bilden könnte? Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der FC Glarus noch nie eine Damen-Mannschaft gestellt – lediglich einzelne Spielerinnen begannen bei den F-Junioren ihre Fussball-Karriere, mussten jedoch dann jeweils mit den Knaben zusammenspielen. Im Kanton Glarus hatten sich die Vereine FC Schwanden und FC Linth 04 der Aufgabe verschrieben, Frauen-Fussball anzubieten. Shona Dubacher wollte jedoch nicht nach Schwanden oder Näfels Fussball spielen gehen. Sie wollte in Glarus ihr Hobby ausüben.

Daniel Moro sicherte Shona Dubacher zu, dass er sie bei ihrem Vorhaben unterstützen würde, wenn sie genügend Spielerinnen zusammenbringen würde. Sofort begann sie die Schwestern der FC Glarus Junioren, welche allesamt auf der Tribüne der Buchholz-Turnhalle sassen und ihren Brüdern zuschauen „mussten“, anzusprechen, ob sie Fussball spielen möchten. Sofort fand sie ein paar interessierte Juniorinnen. Vor allem in Tsomo Stähli fand sie eine Partnerin, welche mit ihr zusammen dieses Projekt vorantrieb. Zusammen gestalteten sie während des Wochenendes Werbe-Plakate, welche sie in der Schule aufhängten. Shona’s und Tsomo’s Eifer war ansteckend. So sicherte noch am gleichen Wochenende der Grossvater von Shona, Guido Zambelli (ein erfahrener Fussball-Trainer), zu, dass er das Trainer-Amt übernehmen würde, wenn genügend Juniorinnen zusammenkämen. In einem Bericht über das erste Juniorinnen-Team des FC Glarus in der „Glarner Woche“ sagte Guido Zambelli: «Wenn Shona (seine Enkel-Tochter) fragt, kann ich doch nicht nein sagen».

Auch Daniel Moro hielt sein Wort und organisierte innerhalb weniger Tage eine Turnhalle, damit das erste Training starten konnte. Sechs Juniorinnen konnte Guido Zambelli im ersten Training begrüssen. Mit seiner tollen Art konnte er die Mädchen von Anfang an begeistern, so dass wenige Wochen später bereits 17 (!) Mädchen das Training besuchten. Ein weiterer Meilenstein konnte verzeichnet werden, als im Mai 2015 Alessandro Cescato als zweiter Trainer neben Guido Zambelli seine Arbeit bei den Juniorinnen aufnahm. Mit Guido und Alessandro konnte der FC Glarus seinen Juniorinnen die bestmöglichen Trainer zur Verfügung stellen. Im Frühling 2015 nahm die neu gegründete Mädchen-Mannschaft an ein paar E-Junioren Turnieren in Glarus teil. Dabei schlugen sich die Mädchen nicht schlecht. Einige etablierte Teams bissen sich an den aufopferungsvoll kämpfenden Juniorinnen des FC Glarus die Zähne aus.

Saison 2015/16
Sportlich ging es nun wieder aufwärts. Vom ersehnten Aufstieg war man jedoch noch weit entfernt (3. Schlussrang) Das Trainer-Amt übernahm der ehemalige NLB-Spieler des FC Glarus Orlando Pozzy. Die Spieler mit den meisten Einsätzen waren:
- David Elmer
- Fabian Müller
- Giovanni Bisanti
- Sandro Guler
- Marco Cucinelli
Captain: Giovanni Bisanti

Die Euphorie bei den Juniorinnen hielt an. Deshalb beschlossen die Trainer und die Vereinsleitung ab August 2015 das Mädchen-Team an der D-Junioren 2. Stärkeklasse Meisterschaft der Knaben anzumelden. Zwar gab es auch Juniorinnen-Meisterschaften – da man jedoch nicht sicher war, ob die Juniorinnen jeden Samstag bereit wären auch ihre Knochen hinzuhalten, entschied man, die erste Saison bei den Knaben in der D-Junioren 2. Stärkeklasse anzutreten, damit man im Notfall auch Aushilfen von den anderen zwei D-Junioren Teams des FC Glarus hinzuziehen konnte, was in der Juniorinnen-Meisterschaft nicht möglich gewesen wäre.

In der ersten Herbst-Saison (2015/2016) mussten die Mädchen Lehrgeld bezahlen (Herbstsaison 2015: letzter Platz / 0 Punkte / Torverhältnis: 6:60). Man merkte, dass sie erst seit einem halben Jahr Fussball spielten und daher taktisch und auch technisch den anderen Knaben-Teams etwas unterlegen waren. Der Einsatz stimmte jedoch in jedem Spiel und so sah man Woche für Woche Fortschritte. Das erste Meisterschafts-Spiel fand am 15. August 2015 in Rapperswil-Jona gegen das Mädchen-Team aus der Rosenstadt statt. Dieses ging klar mit 7:1 verloren. Das erste Tor in der Geschichte der Juniorinnen-Mannschaft schoss Riana Rhyner (Penalty-Tor). Nebst klaren Niederlagen gegen die Top-Teams gab es auch knappe und ärgerliche Niederlagen. So verlor man gegen den Gemeinde-Rivalen FC Netstal lediglich mit 1:2. Und auch der FC Schwanden konnte lediglich einen 3:1 Sieg feiern. Das Trainer-Duo holte das Optimum aus ihren Spielerinnen raus. Und von Woche zu Woche hatten die Gegner mehr Mühe zu bekunden. Für die Frühlingssaison 2016 beschlossen die Trainer und die Vereinsleitung, dass man nochmals bei den D-Junioren 2. Stärkeklasse der Knaben antreten wird. Auch das Auftaktspiel zur Frühlingssaison durfte man wieder gegen das Mädchen-Team des FC Rapperswil-Jona bestreiten. Hatte man ein halbes Jahr zuvor noch 7:1 verloren, so teilte man sich am 2. April 2016 die Punkte bei einem spannenden 0:0. Auch gegen den FC Netstal, gegen welchen man im Herbst noch knapp 1:2 verlor, teilte man sich am 17. Mai 2020 bei einem weiteren 0:0 die Punkte. Schlussendlich gewannen die Juniorinnen in der Frühlingsmeisterschaft 2016 2 Punkte (Torverhältnis: 3:42).

Da nun rund 20 Juniorinnen das Training besuchten, beschloss das Trainer-Team, dass man auf die Saison 2016/2017 nun den Meisterschafts-Betrieb bei den C-Juniorinnen bestreiten wird.

Saison 2016/17
Der Aufwärts-Trend war weiterhin ersichtlich, aber das angestrebte Ziel „Aufstieg“ wurde auch in der folgenden Saison leider verfehlt (3. Schlussrang). Die Verantwortung an der Seitenlinie hatte ein weiteres Jahr Orlando Pozzy. Die Spieler mit den meisten Einsätzen waren:
– Antonio Alberto Herrera Profumo
– Berk Ates (Torwart)
– Giovanni Bisanti
– Mentor Boshtraj
– Sandro Guler
Captain: Giovanni Bisanti
Am ersten Spieltag der Saison gab der heutige Stammspieler Silas Gabriel bei der 3:1-Niederlage als 17-jähriger in Ebnat-Kappel sein Debut in der ersten Mannschaft (15.08.2015).

Die Erfahrungen, welche die Juniorinnen im ersten Jahr gegen die Knaben bei den D-Junioren machen konnte, zahlten sich nun aus. Bei den C-Juniorinnen gehörten die Mädchen des FC Glarus zu den besseren Teams und man konnte sich sofort im vorderen Mittelfeld platzieren (4. Platz von 9 Teams / 12 Punkte / Torverhältnis: 23:17). Das Team um das Trainer-Duo Cescato/Zambelli avancierte über den Winter zu einem richtig guten Hallen-Team. An den Turnieren, an welchen sie antraten, standen sie regelmässig im Finalspiel und konnten auch einige Turniere gewinnen. Auch die Frühlings-Saison 2016/2017 bei den C-Juniorinnen konnten die Glarnerinnen im vorderen Mittelfeld abschliessen (4. Platz von 8 Teams / 12 Punkte / Torverhältnis: 22:17).


Im darauffolgenden Jahr wurde der FC Glarus neu in die Rheintaler-Gruppe eingeteilt. Aber auch in der „neuen“ Gruppe erreichte man nur den dritten Tabellenplatz, wie die zwei Jahre zuvor auch schon. Für die Saison 2017/2018 verpflichtete der FC Glarus als Coach den UEFA-Pro-Trainer-Lizenz-Inhaber Bajo Hadzic.
Spiele:
00.08.2017 - FC Walenstadt 2 (A) 3:1
26.08.2017 - FC Sevelen (H) 3:2
05.09.2017 - FC Grabs (A) 5:1
09.09.2017 - FC Weesen 2 (H) 6:0
16.09.2017 - FC Gams (H) 6:0
23.09.2017 - FC Haag (A) 1:1
03.10.2017 - FC Schaan 2 (H) 2:0
08.10.2017 - FC Netstal 2 (H) 8:1
21.10.2017 - FC Trübbach (H) 2:0
28.10.2017 - FC Buchs 2 (A) 2:3
07.04.2018 - FC Sevelen (A) 2:3
14.04.2018 - FC Grabs (H) 4:0
22.04.2018 - FC Weesen 2 (A) 2:3
28.04.2018 - FC Haag (H) 2:3
05.05.2018 - FC Schaan 2 (A) 1:1
15.05.2018 - FC Netstal 2 (A) 3:1
27.05.2018 - FC Trübbach (A) 4:2
02.06.0218 - FC Buchs 2 (H) 0:1
09.06.2018 - FC Gams (A) 9:6
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus
Der FC Walenstadt 2 zog sich zur Winterpause zurück.
Nach einer erfreulichen Hinrunde vergab man vor allem mit einer schlechten Rückrunde die Chance ein Wörtchen um den Aufstieg mitzureden. Am Saisonende hatte man 11 Spiele gewonnen, 4 mal unentschieden gespielt und 5 Spiele verloren (Torverhältnis: 62:28). Daraus resultierte der 3. Tabellenplatz. Auf den Aufstiegsplatz (FC Sevelen) hatte man am Ende 11 Punkte Rückstand. Absteiger waren der FC Walenstadt 2, welcher sich bereits zur Winterpause zurückzog, und der FC Netstal 2 (mit 3 Punkten).
Die Spieler mit den meisten Einsätzen waren:
– Gianluca Zimmermann
– Giovanni Bisanti
– Robin Green
– Samir Reshani
– Sandro Guler
– Silas Gabriel
Captain: Gianluca Zimmermann

Aufgrund der Altersspanne im Team mussten die Juniorinnen des FC Glarus in der Saison 2017/2018 bereits bei den B-Juniorinnen antreten. Zwar hätten lediglich zwei Juniorinnen nicht mehr bei den C-Juniorinnen spielen dürfen, da es sich dabei jedoch um zwei Leaderinnen handelte, entschied das Trainer-Team dennoch bereits bei den B-Juniorinnen anzutreten. Auch bei den B-Juniorinnen gehörten die Glarner-Spielerinnen zu den Besten (Herbstsaison 2017: 2. Platz / 15 Punkte / Torverhältnis: 44:30). Obwohl sie mit Abstand das jüngste Team stellten, konnten sie an der Tabellenspitze mitspielen. Auch bei den B-Juniorinnen gehörten die Glarnerinnen zu den besten Hallenteams und konnten wiederum über den Winter einige Final-Spiele an den Hallenturnieren bestreiten und auch gewinnen.

Bereits im Winter 2018 war klar, dass das Projekt „Juniorinnen Fussball beim FC Glarus“ in einem halben Jahr zu Ende gehen würde. Der Verband hatte angekündigt den Juniorinnen-Fussball per August 2018 neu zu organisieren und eine U12, U15 und U19 Meisterschaft einzuführen. Dies hätte bedeutet, dass die Juniorinnen des FC Glarus ab August 2018 aufgrund der Altersstruktur bei den U19 (FF19) antreten mussten. Da die meisten Spielerinnen jedoch erst 15 Jahre alt waren, würde dieses Unterfangen keinen Sinn machen. Zumal im FF19 11er Fussball gespielt würde und der FC Glarus dafür klar zu wenig Juniorinnen hatte. Da einige Juniorinnen jedoch bereits zu alt für eine U15 (FF15) Mannschaft waren, konnte auch keine FF15 Mannschaft gestellt werden. Somit war bereits vor dem Saisonstart zur Frühlings-Meisterschaft 2017/2018 klar, dass diese tolle Zeit mit dem Saisonende 2017/2018 zu Ende gehen würde.

Die Frühlings-Saison 2017/2018 wurde dann dafür zu einer Macht-Demonstration der Glarnerinnen. Acht Spiele, sieben Siege (1. Platz / Torverhältnis: 75:21). Ausgerechnet das allerletzte Spiel am 2. Juni 2018 in Bütschwil wurde bei einem Tor-Spektakel mit 8:6 verloren. Da zuvor der Gruppensieg bereits auf sicher war, tat dies der Freude über diese tolle Saison jedoch keinen Abbruch. Die zwei ältesten Spielerinnen, Tsomo Stähli und Ada Galluccio, wechselten im Sommer 2018 in die 2. Liga Mannschaft des FC Linth 04, in welcher beide gleich Stammspielerinnen wurden. Delia Cescato, Riana Rhyner und Sabrina Hodel wechselten in das C-Junioren-Team des FC Glarus, in welchem alle drei zentrale Rollen einnehmen konnten. So war Delia Cescato der unbestrittene Captain dieses Teams. Mit den drei genannten Juniorinnen gelang den C-Junioren im Frühling 2019 der Aufstieg von der 2. Stärkeklasse in die 1. Stärkeklasse. Andere Juniorinnen wechselten in das FF15 Team des FC Schwanden.

Heute spielt neben Ada Galluccio und Tsomo Stähli auch Riana Rhnyer in der 2. Liga Mannschaft des FC Linth 04. Delia Cescato wechselte im Sommer 2019 zum FC Rapperswil-Jona und gehört dort der U16 Mannschaft an. Es waren dreieinhalb tolle Jahre, in welchen der FC Glarus ein Juniorinnen-Team hatte. Eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte ist jedoch aktuell nicht in Aussicht. Der Hauptgrund dafür ist, dass in Schwanden (FC Schwanden) und in Näfels (FC Linth 04) bereits seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich Frauenfussball betrieben wird. Die Gefahr würde bestehen, dass alle drei Projekte nicht funktionieren würde, wenn nun auch der FC Glarus versuchen würde, eine Frauen-Fussball-Abteilung auf die Beine zu stellen. Beim FC Schwanden und beim FC Linth 04 hat sich der Frauen-Fussball etabliert. Man soll „niemals nie“ sagen. Vielleicht gibt es ja in ein paar Jahren wieder eine „Shona Dubacher“, welche ein solches Projekt beim FC Glarus aufgleist?

Die Saison 2018/19 war auch für die erste Mannschaft wieder mal eine ganz erfreuliche Angelegenheit. Die Vereinsleitung gab klar die Vorgabe, dass in dieser Saison der langersehnte Aufstieg in die 3. Liga passieren muss/soll. Der FC Glarus belegte die ganze Saison, mit Ausnahme nach dem letzten Spieltag, jedoch nie den 1. Gruppenrang, welcher zum Aufstieg berechtigte. Schuld daran waren nicht etwa schlechte Leistungen der Spieler aus dem Zigerschlitz, sondern dass mit dem FC Uznach 2 ein zweites sehr starkes Team in dieser Gruppe mit dabei war. In der Winterpause belegte man den 2. Tabellenplatz mit zwei Punkten Rückstand auf den FC Uznach 2. In der Hinrunde gab es eine unglückliche Niederlage gegen den FC Bashkimi 99 und zwei Unentschieden (gegen den FC Triesen 2 und gegen den FC Wagen). Was dann in der Rückrunde geschah, das zeigt auf, dass man sich im Winter optimal auf die Rückrunde vorbereitet hat und auch die Moral im Team stimmte. Neun Spiele, neun Siege, so lautete das Verdikt der Rückrunde für den FC Glarus (insgesamt feierte der FC Glarus elf Siege in Folge in dieser Saison).

Da auch der FC Uznach 2 eine sehr gute Rückrunde spielte (bis zum letzten Spieltag gewannen sie sieben Spiele und spielten nur einmal Unentschieden), blieb das Rennen um den Aufstieg bis zum letzten Spieltag offen und spannend. Der Spielplan wollte es so, dass am letzten Spieltag die beiden punktgleichen FC Uznach 2 und er FC Glarus noch gegeneinander spielen mussten. So kam es am 8. Juni 2019 zu einer Finalissima. Da der FC Uznach 2 weniger Strafpunkte aufwies, hätte dem Team aus dem Gaster-Land ein Unentschieden zum Aufstieg genügt. Der FC Glarus musste gewinnen, um sich den ersten Tabellenplatz zu sichern. Es war ein wunderschöner Sommertag und das Buchholz war seit langem wieder mal sehr gut besucht. Vor dem Spiel war spürbar, wie wichtig diese Partie für den FC Glarus ist. Alle waren voller Hoffnung und Zuversicht aber auch ein wenig angespannt. Kurz vor der Halbzeit-Pause (42. Minute) konnte der FC Glarus in Führung gehen. Mitte der zweiten Halbzeit (65. Minute) konnten die Glarner einen Konter mustergültig zu Ende spielen und führten 2:0. Dies führte dazu, dass nun der FC Uznach 2 das Zepter in die Hand nahm und die Glarner stark in die eigene Hälfte zurückdrängte. Für die Zuschauer war klar, dass es bei einem Gegentreffer nochmals extrem knapp würde, da die Uznacher nun klar Feldüberlegen waren. In der 90. Minute holte der Verteidiger Juan Manuel Traba Baumgartner den Stürmer des FC Uznach 2 im Strafraum von den Beinen. Da die Sachlage so klar war (der Gegner hatte nach dem Tackling des Glarner-Verteidigers keine Chance auf den Beinen zu bleiben), gab es auch keinerlei Proteste der Glarner. Dank dem überragenden Torwart Patrik Horner, welcher zuvor schon drei Mal sensationell parierte, blieben die Glarner mit 2:0 in Führung, da er nun auch die richtige Ecke auswählte und den gut geschossenen Penalty abwehren konnte. Kurz darauf pfiff der Schiedsrichter die sehr faire Partie ab. Es war ein hochklassiges 4. Liga Spiel und alle Beteiligten verdienten sich Höchstnoten (FC Glarus, FC Uznach 2 und auch der Schiedsrichter). Obwohl es für beide Teams das alles entscheiden Spiel war, blieb die Partie über die gesamte Spielzeit sehr fair, was sicherlich auch mit der sensationellen Leistung des Schiedsrichters zu tun hatte, der das Spiel von der ersten Minute an im Griff hatte. Endlich war der Aufstieg geschafft und die Niederungen der 4. Liga konnten verlassen werden. Die Aufstiegs-Party fand zuerst auf dem Fussballplatz Buchholz statt, wo alle Funktionäre (Junioren-Trainer, Helfer, …) und Spieler gemeinsam bei einem Essen den Aufstieg feierten. Danach ging die Party im Route66 (Bar in Glarus) bis in die Morgenstunden weiter.

Verantwortlich als Trainer der ersten Mannschaft war in dieser Saison der Spieler-Trainer Mentor Boshtraj.
Spiele:
17.08.2018 - FC Triesen 2 (H) 1:1
25.08.2018 - FC Weesen 2 (H) 3:2
08.09.2018 - FC Bashkimi 99 (H) 2:3
19.09.0218 - FC Eschenbach 2 (A) 2:1
22.09.2018 - FC Balzers 2 (A) 2:0
29.09.2018 - FC Trübbach (H) 3:2
07.10.2018 - FC Wagen (A) 1:1
13.10.2018 - FC Sevelen 2 (H) 9:0
20.10.2018 - FC Uznach 2 (A) 2:1
06.04.2019 - FC Triesen 2 (A) 6:0
12.04.2019 - FC Weesen 2 (A) 4:1
27.04.2019 - FC Eschenbach 2 (H) 4:1
05.05.2019 - FC Bashkimi 99 (A) 5:2
11.05.2019 - FC Balzers 2 (H) 5:0
19.05.2019 - FC Trübbach (A) 3:0
26.05.2019 - FC Wagen (H) 3:1
01.06.2019 - FC Sevelen 2 (A) 7:1
08.06.2019 - FC Uznach 2 (H) 2:0
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus

Die Spieler mit den meisten Einsätzen waren:
– David Dovicak
– Gianluca Zimmermann
– Luka Budimir
– Samir Reshani
– Silas Gabriel
Captain: Gianluca Zimmermann

Auch die zweite Mannschaft (5. Liga) hatte grundsätzlich das Ziel aufzusteigen. In einer tollen Glarner-Meisterschaft (alle Glarner Vereine stellten in dieser 5. Liga Saison je ein 5. Liga-Team) ging es ebenfalls sehr knapp zu und her. Bereits zur Winterpause war klar, dass der Aufsteiger in die 4. Liga aus dem Glarnerland kommen wird; zu stark waren vier der fünf Glarner Teams im Vergleich zu den anderen Mannschaften. Dass der Aufstieg um zwei Punkte verpasst wurde, das hat mit einer sehr unglücklichen Hinrunde zu tun, wo man in vier von acht Spielen sich die Punkte mit dem Gegner teilen und gar zweimal unglücklich als Verlierer vom Platz gehen musste. Wie bei der ersten Mannschaft musste auch bei der zweiten Mannschaft die Vorbereitung auf die Rückrunde sensationell gewesen sein. So konnte man in der Rückrunde bei acht von neun Spielen als Sieger den Platz verlassen und musste nur einmal die Punkte teilen (gegen den FC Netstal). Schlussendlich lagen die ersten vier Teams (allesamt aus dem Glarnerland) nur zwei Punkte auseinander. Wobei der FC Rüti GL den Aufstieg schon am zweitletzten Spieltag sichern konnte und die Niederlage am letzten Spieltag gegen den FC Glarus der Feier auf dem Sportplatz Tödi in Rüti GL nichts anhaben konnte. Der FC Rüti GL wusste, dass sie aufsteigen werden, wenn sie im letzten Spiel der Saison keine gelbe oder rote Karte kassieren würden.

Die B-Junioren starteten im Herbst 2018 in der zweithöchsten Spielklasse (Promotions-Liga). Mit neun Siegen aus neun Spielen (Torverhältnis: 45:12) stiegen sie verlustpunktlos in die Coca-Cola-Juniors-League (höchstmögliche Liga im Breitenfussball) auf. Trainer der B-Junioren war Renato Micheroli. Im Frühling 2019 konnte der Klassenerhalt in der Coca-Cola-Juniors-League problemlos geschafft werden. Dank dem 6. Schlussrang (von 12 Teams) war man nie in Abstiegsgefahr. Schlussendlich hatte man 13 Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz. Schlussendlich resultierten 5 Siege, drei Unentschieden und 3 Niederlagen (18 Punkte; Torverhältnis: 30:23).
Die C-Junioren konnten in der Frühlingsmeisterschaft von der 2. Stärkeklasse in die 1. Stärkeklasse aufsteigen (9 Spiele / 9 Siege / Torverhältnis: 82:12).

Der FC Glarus startete das erste Mal seit sieben Jahren wieder in der 3. Liga. Die Hinrunde fiel zufriedenstellend aus. Vier Siege, ein Unentschieden bei sechs Niederlagen (Torverhältnis: 23:22) bedeuteten den 7. Tabellenplatz zur Winterpause. Am 30. April 2020 musste der Schweizerische Fussball Verband die Amateur-Saison 2019/20 aufgrund der Corona-Pandemie abbrechen und annullieren. Für den FC Glarus hatte dieser Entscheid keine grossen Auswirkungen, da man mit der ersten Mannschaft im sicheren Mittelfeld lag und keine Chancen mehr auf den Aufstieg hatte (18 Punkte Rückstand auf den Tabellenführer FC Herisau) und acht Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge vorweisen konnte. Auch für die zweite Mannschaft hatte dieser Entscheid keine grossen Auswirkungen. Nach einer durchzogenen Vorrunden überwinterte man auf dem vierten Tabellenplatz (5 Siege, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen / Torverhältnis: 32:12) mit acht Punkten Rückstand auf den aufstiegsberechtigten ersten Platz. Wobei es durch die Annullierung der Saison 2019/20 keine Auf- und Absteiger gab. Das Team um Trainer Galip Ezircan war grundsätzlich mit dem Ziel "Aufstieg in die 4. Liga" in die Saison 2019/20 gestartet. Die Resultate waren grundsätzlich nicht schlecht. Da man aber in den Direktduellen um den Aufstiegsplatz Punkte liegen liess, war man im Allgemeinen doch nicht zufrieden mit dem Erreichten. Im Nachhinein war dies nun nicht mehr so dramatisch, weil die Rückrunden aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr gespielt werden konnte und die Saison 2019/20 schlussendlich annulliert wurde.
Spiele der 1. Mannschaft:
25.08.2019 - FC Uznach (A) 0:1
31.08.2019 - FC Dussnang (H) 5:1
07.09.2019 - FC Herisau (A) 1:3
11.09.2019 - FC Ebnat-Kappel (H) 6:1
21.09.2019 - FC Neckertal-Degersheim (A) 1:4
29.09.2019 - FC Flawil (H) 1:3
05.10.2019 - FC Münchwilen (A) 3:1
12.10.2019 - SC Aadorf (H) 1:4
19.10.2019 - FC Netstal (A) 3:1
26.10.2019 - FC Tobel-Affeltrangen 1946 (H) 0:0
01.11.2019 - FC Gossau 2 (A) 2:3
Alle Resultate aus Sicht des FC Glarus
Anzahl Spiele:
Tor: Patrik Horner (5 Spiele), Loris Micheroli (4 Spiele), Rinor Kurtishaj (4 Spiele)
Abwehr: Juan Manuel Traba Baumgartner (10 Spiele), Senol Kartal (9 Spiele), Luka Budimir (8 Spiele / 1 Tor), Ivan Accoto (7 Spiele), Carlo Stabile (5 Spiele), Caner Koyun (4 Spiele), Albin Murati (3 Spiele), Samuel Hermann (1 Spiel)
Mittelfeld: Silas Gabriel (11 Spiele / 1 Tor), David Dovicak (11 Spiele), Lorina Bosthraj (11 Spiele), Gianluca Zimmermann (10 Spiele / 1 Tor), Elija Pozzy (9 Spiele), Eldon Bullaku (8 Spiele), Vigan Ljatifi (8 Spiele), Salim Güre (7 Spiele / 1 Tor), Fatos Hasani (7 Spiele), Endris Agushi (6 Spiele / 1 Tor), Werner Hösli (5 Spiele), Franco Elmer (1 Spiel)
Sturm: Samir Reshani (10 Spiele / 5 Tore), Mentor Boshtraj (9 Spiele / 1 Tor), Alain Hofer (8 Spiele / 8 Tore), Onur Kartal (3 Spiele / 1 Tor)
Captain: Gianluca Zimmermann (10 Spiele), Silas Gabriel (1 Spiel)
Trainer: Mentor Boshtraj (Spieler-Trainer), Assistenz-Trainer: Mirko Hofer
Am 01.11.2019 gaben im Auswärts-Spiel in Gossau (3:2-Niederlage) der 17-jährige Franco Elmer und der 20-jährige Samuel Hermann ihr Debut in der 1. Mannschaft. Franco Elmer gehörte in der Saison 2019/2020 den B-Junioren an, während Samuel Hermann grundsätzlich dem Kader der 2. Mannschaft angehörte.

Als einziger Fussballclub des Kantons konnte der FC Glarus wiederum in sämtlichen Junioren-Kategorien mindestens ein Team am Meisterschafts-Betrieb stellen (A-Junioren bis G-Junioren). Das Aushängeschild der Junioren-Abteilung war klar das B-Junioren-Team, welches von Renato Micheroli und Kevin Sabato trainiert wurde. Die B-Junioren des FC Glarus spielten seit einem Jahr in der Coca-Cola-Junior-League, welche die höchstmögliche Spielklasse darstellt. Bereits vier Spieltage vor dem Saisonende konnten sie den sicheren Klassenerhalt feiern. Erwähnenswert ist sicherlich der 23:0 Heimsieg gegen den späteren Absteiger FC Kreuzlingen. Dies war ein nicht ganz alltägliches Resultat in der Coca-Cola-Junior-League.

Für das zweite Highlight der Herbstrunde waren die C-Junioren verantwortlich. Erst im Sommer 2019 stiegen sie von der 2. Stärkeklasse in die 1. Stärkeklasse auf. Entgegen allen Erwartungen kämpften die Glarner Junioren von Anfang Saison an um den Aufstiegs-Platz in die Promotion-Liga. Drei Runden vor Schluss war klar, dass die C-Junioren einen erneuten Aufstieg in den eigenen Händen haben werden – drei Siege aus den letzten drei Spielen waren jedoch erforderlich. Die Spieler um das Trainer-Team Tashi Garne und Fabio Barbieri nahmen die Herausforderung an und bewältigten diese Aufgabe mit Bravour. Zumal man am zweitletzten Spieltag noch gegen den damaligen Tabellenführer antreten musste und auch die anderen beiden Gegner im Mittelfeld der Tabelle zu finden waren. Alle drei Spiele konnten mit einer Tordifferenz von mindestens sechs Toren gewonnen werden. Die Freude über den ungeplanten Aufstieg war im ganzen Verein riesig. Als Aufsteiger gleich durchzumarschieren und erneut aufzusteigen erinnerte ein wenig an die glorreichen Zeiten Mitte der 80er Jahre, als die Aktiv-Mannschaft um den heutigen FC Glarus Präsidenten Koni Gabriel innerhalb von zwei Jahren von der 2. Liga bis in die NLB durchmarschiert ist.

Die A-Junioren wollten ebenfalls von der 2. Stärkeklasse in die 1. Stärkeklasse aufsteigen. Da jedoch im Kader der 1. Mannschaft bereits viele Spieler, welche noch bei den A-Junioren eingesetzt werden können, zum Stamm gehören, war dies ein besonders schwieriges Unterfangen. Der Platz im vorderen Mittelfeld darf daher ebenfalls als Erfolg verbucht werden, auch wenn das angestrebte Ziel nicht erreicht wurde. Auch die weiteren Junioren-Teams machten der Vereinsleitung Freude. Hier stehen vor allem der Spass und die technische Ausbildung im Vordergrund. Dank sehr gut ausgebildeter Trainer machen die Junioren Woche für Woche Fortschritte. Die Junioren-Abteilung des FC Glarus ist auf sehr gutem Wege. Dies vor allem dank der unermüdlichen Arbeit des Junioren-Obmanns Manuel Lorente und dem Technischen Leiter der Juniorenabteilung Alessandro Cescato. Diese haben neue Strukturen in die Junioren-Bewegung des FC Glarus gebracht, womit die Ausbildungsphilosophie des Schweizerischen-Fussball-Verbandes vollumfänglich umgesetzt werden kann. Auch an der Basis (G-Junioren bis E-Junioren) sind bereits einige Talente ersichtlich, welche von aktuell 17 Kinderfussball-Trainern optimal ausgebildet und betreut werden. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte im Junioren-Fussball keine Frühlings-Meisterschaft gespielt werden. Per 30.06.2020 hatte der FC Glarus folgende Anzahl an Junioren: 41 G-Junioren, 30 F-Junioren, 35 E-Junioren, 23 D-Junioren, 23 C-Junioren, 19 B-Junioren und 22 A-Junioren. Dies ergibt 193 Junioren.

InfrastrukturBearbeiten

Der FC Glarus trägt seine Heimspiele auf der Sportanlage Buchholz in Glarus aus. Dort befindet sich ein grosszügig angelegtes Garderoben-Gebäude, eine Tribüne, das Vereinsheim des FC Glarus sowie zwei Spielfelder. Der Zuschauer-Rekord datiert aus dem Jahre 1991 (28.09.1991), als im Schweizer Cup der Grasshopper Club Zürich in Glarus zu Gast war und man auf der Sportanlage Buchholz beinahe 3'600 Zuschauer begrüssen konnte (Schlussresultat 0:7).

Die Flutlicht-Anlage auf den hohen Masten im Buchholz sieht man von weither. Diese wurden angeschafft anlässlich des Aufstieges in die NLB im Jahr 1988. Die alte Flutlicht-Anlage des Buchholz gab man weiter nach Weesen.

Auf der Sportanlage "Buchholz" trainieren alle Aktivmannschaften sowie der Grossteil der Junioren-Teams. Einzig die G-Junioren, F-Junioren und Senioren 30+ trainieren auf dem ca. 2 km entfernten Sportplatz "Gründli", am südlichen Ende der Stadt Glarus.

Das erste Spielfeld des FC Glarus war neben dem alten Eisfeld in Glarus (auf "Erlen"). 1921 bezog der FC Glarus das Areal im Buchholz, wo er heute noch heimisch ist.

SaisonbilanzenBearbeiten

Saison Liga Platz Anmerkung
1929/30 Serie D (5. Liga) 01.
1930/31 Serie D (5. Liga) 01.
1931/32 Serie D (5. Liga) -
1932/33 Serie D (5. Liga) -
1933/34 Serie D (5. Liga) 01.  
1934/35 4. Liga 02.
1935/36 4. Liga 02.
1936/37 4. Liga 02.
1937/38 4. Liga 02.
1938/39 4. Liga 02.
1939/40 4. Liga 03.
1940/41 4. Liga 05.
1941/42 4. Liga -  
1942/43 3. Liga
1943/44 3. Liga
1944/45 3. Liga
1945/46 3. Liga 01.
1946/47 3. Liga 01.
1947/48 3. Liga 01.  
1948/49 2. Liga 04.
1949/50 2. Liga 03.
1950/51 2. Liga 04.
1951/52 2. Liga 03.
1952/53 2. Liga
1953/54 2. Liga
1954/55 2. Liga  
1955/56 3. Liga
1956/57 3. Liga 02.
1957/58 3. Liga
1958/59 3. Liga 03.
1959/60 3. Liga 03.
Saison Liga Platz Anmerkung
1960/61 3. Liga 02.
1961/62 3. Liga 01.  
1962/63 2. Liga 03.
1963/64 2. Liga 03.
1964/65 2. Liga 02.
1965/66 2. Liga 07.
1966/67 2. Liga 09.
1967/68 2. Liga  
1968/69 3. Liga 02.
1969/70 3. Liga
1970/71 3. Liga 01.
1971/72 3. Liga
1972/73 3. Liga
1973/74 3. Liga 01.
1974/75 3. Liga 02.
1975/76 3. Liga  
1976/77 4. Liga 01.  
1977/78 3. Liga 02.
1978/79 3. Liga 03.
1979/80 3. Liga 02.
1980/81 3. Liga 02.
1981/82 3. Liga 01.  
1982/83 2. Liga 08.
1983/84 2. Liga 03.
1984/85 2. Liga 02.
1985/86 2. Liga 02.
1986/87 2. Liga 01.  
1987/88 1. Liga 01.  
1988/89 NLB 12. 1 / 1. 2
1989/90 NLB 10. 1 / 2. 2
1990/91 NLB 10. 1 / 5. 2
Saison Liga Platz Anmerkung
1991/92 NLB 11. 1 / 6. 2  
1992/93 1. Liga 12.
1993/94 1. Liga 04.
1994/95 1. Liga 07.
1995/96 1. Liga 09.
1996/97 1. Liga 14.  
1997/98 2. Liga
1998/99 2. Liga
1999/00 2. Liga 08.
2000/01 2. Liga Regional 05.
2001/02 2. Liga Regional 07.
2002/03 2. Liga Regional 01.  
2003/04 2. Liga Interregional 13.  
2004/05 2. Liga Regional 03.
2005/06 2. Liga Regional 03.
2006/07 2. Liga Regional 01.  
2007/08 2. Liga Interregional 13.  
2008/09 2. Liga Regional 08.
2009/10 2. Liga Regional 07.
2010/11 2. Liga Regional 12.  
2011/12 3. Liga 12.  
2012/13 4. Liga 03.
2013/14 4. Liga 04.
2014/15 4. Liga 09.
2015/16 4. Liga 03.
2016/17 4. Liga 03.
2017/18 4. Liga 03.
2018/19 4. Liga 01.  
2019/20 3. Liga 07. *
2020/21 3. Liga -
1 Qualifikations-Runde
2 NLB-Abstiegsrunde
  • Die Saison 2019/20 wurde am 30.04.2020 aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen und annulliert. Es konnte in der Saison 2019/20 nur die Hinrunde gespielt werden. Die Rückrunde fiel aufgrund der Corona-Pandemie aus.

VereinBearbeiten

Der FC Glarus hat aktuell zwei Aktiv-Mannschaften (3. Liga / 5. Liga). Zudem kann man in sämtlichen Junioren-Kategorien Teams stellen (seit 2008 auch bei den G-Junioren). Die Junioren-Abteilung zählt 190 Junioren, der gesamte Verein 250 aktive Fussballer. Besonders erwähnenswert ist, dass die B-Junioren des FC Glarus in der höchstmöglichen Liga (Coca Cola Junior League) spielen. Die C-Junioren stiegen in der Herbst-Saison 2019 in die Promotions-Liga (zweithöchste C-Junioren-Liga im Breitenfussball) auf.

Funktionäre & TrainerBearbeiten

VorstandBearbeiten

Funktion Name
Vorstand
Präsident Koni Gabriel
Vize-Präsident & Finanzen Markus Beglinger
Sportliche Leitung Marcel Hefti & David Feldmann
Junioren-Obmann Manuel Lorente
Sponsoring & Marketing Raphael Horath
Spielkommission Philip Petruzzi

Verantwortliche SportBearbeiten

Funktion Name
Sport-Chef
Sportchef Daniel Senn
1. Mannschaft
Trainer 3. Liga Mentor Boshtraj
Assistent 3. Liga Mirko Hofer
Teambetreuer Mehmet Kurtishaj
2. Mannschaft
Trainer 5. Liga Galip Ezircan
Assistenz-Trainer 5. Liga Giuseppe Gatto
Assistenz-Trainer 5. Liga Cihan Sevinc
Torwart-Trainer
Torwart-Trainer Yannick Zürcher

Junioren-AbteilungBearbeiten

Saison 2019/2020Bearbeiten

Funktion Name
Junioren-Obmann
Junioren-Obmann Manuel Lorente
Technischer Leiter Junioren
Technischer Leiter Junioren Alessandro Cescato
A-Junioren
Trainer 2. Stärkeklasse Mutlu Karatas
B-Junioren
Trainer Coca Cola Junior League Renato Micheroli & Kevin Sabato
C-Junioren
Trainer Promotion Tashi Garne & Fabio Barbieri
D-Junioren
Trainer 1. Stärkeklasse David Feldmann & Bruno Dal Pont
Trainer 2. Stärkeklasse Giuseppe Iacovacci
E-Junioren (Koordination: Marcel Hefti)
Trainer 1. Stärkeklasse Marcel König & Marcel Hefti
Trainer 2. Stärkeklasse Andrea Mortagna
Trainer 2. Stärkeklasse Mehmet Kurtishaj & Rinor Kurtishaj
F-Junioren (Koordination: Marc Eigenmann)
Trainer "Team Tödi" 1. Stk. Diego Accoto & Stefano Ferramosca
Trainer "Team Glärnisch" 1. Stk. Premtim Berisha & Remo Züger
Trainer "Team Schilt" 2. Stk. Jonas Feldmann & Fabio Manganelli
G-Junioren (Koordination: Marc Eigenmann)
Trainer Jahrgang 2013 Rexy Zejnullahi & Fatmir Ramadani & Roberto Montagna
Trainer Jahrgang 2014 Daniel Grütter & Marco Bee & Niklas Pechal
Trainer Jahrgang 2015 Sandro Rufibach & Christopher Heinzel
Trainer Jahrgang 2016 Tobias Baumann
Spezial-Training
Talent-Trainings-Gruppe Alessandro Cescato & Guido Zambelli
Athletik-Trainer Vincenzo Colelli

Saison 2020/2021Bearbeiten

Funktion Name
Junioren-Obmann
Junioren-Obmann Manuel Lorente
Technischer Leiter Junioren
Technischer Leiter Junioren Alessandro Cescato
A-Junioren
Trainer 2. Stärkeklasse
B-Junioren
Trainer Coca Cola Junior League
C-Junioren
Trainer Promotion
D-Junioren
Trainer 1. Stärkeklasse
Trainer 2. Stärkeklasse
E-Junioren
Trainer 1. Stärkeklasse
Trainer 2. Stärkeklasse
Trainer 2. Stärkeklasse
F-Junioren (Koordination: Marc Eigenmann)
Trainer "Team Tödi" 1. Stk. Diego Accoto & Stefano Ferramosca
Trainer "Team Glärnisch" 2. Stk. Fabio Manganelli & Premtim Berisha
Trainer "Team Deyenstock" 2. Stk. Remo Züger & Rexy Zejnullahi
Trainer "Team Schilt" 2. Stk. Roberto Montagna
G-Junioren (Koordination: Marc Eigenmann)
Trainer Jahrgang 2014 Daniel Grütter & Marco Bee & Niklas Pechal & Jonas Feldmann
Trainer Jahrgang 2015 Sandro Rufibach & Christopher Heinzel
Trainer Jahrgang 2016 Tobias Baumann
Spezial-Training
Talent-Trainings-Gruppe Alessandro Cescato & Guido Zambelli

Die 1. MannschaftBearbeiten

Kader der Saison 2019/20Bearbeiten

Nr. Nat. Spieler Jahrgang Letzter Verein, (ursprünglicher Verein) im Verein seit
Torhüter
01 Schweiz  Patrik Horner 2001 Grasshopper Club Zürich, (FC Glarus) 2018 *
12 Schweiz  Loris Micheroli 2002 Eigene Jugend 2008 *
22 Kosovo  Rinor Kurtishaj 1998 FC Linth 04, (FC Glarus) 2017 *
Verteidigung
02 Kosovo  Besart Hajdari 1999 FC Linth 04, (FC Schwanden) 2017
03 Schweiz  Caner Koyun 2001 Eigene Jugend 2008 *
04 Schweiz  Luka Budimir 1998 FC Weesen, (FC Linth 04) 2018
05 Schweiz  Carlo Stabile 1995 Eigene Jugend 2002 *
13 Italien  Ivan Accoto 1993 FC Schwanden, (FC Netstal) 2016
17 Schweiz  Lorian Boshtraj 1999 FC Linth 04 2017
19 Spanien  Juan Manuel Traba Baumgartner 2000 Eigene Jugend, (FC Netstal) 2011 *
24 Turkei  Senol Kartal 1996 FC Linth 04, (FC Glarus) 2019 *
26 Serbien  Albin Murati 2002 Eigene Jugend, (FC Schwanden) 2017 *
Mittelfeld
06 Schweiz  Gianluca Zimmermann (C)  1994 FC Rapperswil-Jona, (FC Glarus) 2014 *
07 Schweiz  Elija Pozzy 1994 Eigene Jugend 2001 *
08 Schweiz  Silas Gabriel 1998 Eigene Jugend 2005 *
09 Schweiz  Endris Agushi 2002 FC Rapperswil-Jona, (FC Linth 04) 2018
11 Slowakei  David Dovicak 1993 FC Brunnen 2018
14 Schweiz  Werner Hösli 1993 FC Netstal, (FC Schwanden) 2018
15 Serbien  Vigan Ljatifi 1997 FC Lachen/Altendorf, (FC Linth 04) 2019
25 Schweiz  Salim Güre 1994 FC Weesen, (FC Schwanden) 2019
27 Schweiz  Haxhi Reshani 1982 FC Linth 04, (FC Bilten) 2017
Schweiz  Loris Künzle 2000 FC Weesen, (FC Linth 04) 2020
Stürmer
10 Kosovo  Samir Reshani 1998 FC Linth 04, (FC Weesen) 2017
16 Schweiz  Eldon Bullaku 2003 Eigene Jugend, (FC Schwanden) 2015 *
18 Serbien  Fatos Hasani 1992 Eigene Jugend 2004 *
20 Italien  Manuel Accoto 1989 FC Schwanden, (FC Netstal) 2016
21 Schweiz  Mentor Boshtraj 1980 FC Weesen, (FC Linth 04) 2016
23 Schweiz  Alain Hofer 1994 FC Linth 04, (FC Glarus) 2019 *
27 Schweiz  Onur Kartal 1997 FC Linth 04, (FC Glarus) 2016 *
  • = Spieler, welche bereits als Junior beim FC Glarus spielten und mehrheitlich die Junioren-Abteilung des FC Glarus durchlaufen haben.

Transfers 2019/20Bearbeiten

Zugänge 2019/20
Nat. Name abgebender Verein
Schweiz  Alain Hofer FC Linth 04
Schweiz  Caner Koyun Eigene Jugend
Serbien  Albin Murati Eigene Jugend
Schweiz  Eldon Bullaku Eigene Jugend
Schweiz  Loris Künzle FC Weesen (kam in der Winterpause)
Abgänge 2019/20
Nat. Name aufnehmender Verein
keine Abgänge

Schweizer-CupBearbeiten

Saison Cup-Runde Datum Partie Resultat Besonderes
1942/43
1942/1943 Vorrunde 30.08.1942 FC Lachen vs. FC Glarus (3. Liga) 5:2
1943/44
1943/1944 1. Hauptrunde 26.09.1943 FC Rüti ZH vs. FC Glarus (3. Liga) 3:1
1945/46
1945/1946 2. Hauptrunde 30.09.1945 FC Chur (2. Liga) vs. FC Glarus (3. Liga) 4:1
1947/48
1947/1948 1. Hauptrunde 28.09.1947 FC Glarus (3. Liga) vs. FC Lachen (2. Liga) 1:2
1950/51
1950/1951 2. Hauptrunde 24.09.1950 FC Glarus (2. Liga) vs. FC Lachen (2. Liga) 2:3 n. V.
1951/52
1951/1952 1. Hauptrunde 23.09.1951 FC Glarus (2. Liga) vs. FC Chur (2. Liga) 4:0
1951/1952 2. Hauptrunde 14.10.1951 SV Ceresio Schaffhausen (1. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 5:3
1952/53
1952/1953 1. Hauptrunde 14.09.1952 FC Glarus (2. Liga) vs. FC Chur (2. Liga) 3:4 n. V.
1962/63
1962/1963 1. Hauptrunde 09.09.1962 FC Glarus (2. Liga) vs. FC Ems (2. Liga) 10:3 5 Tore durch Fritz Künzli
1962/1963 2. Hauptrunde 30.09.1962 FC Vaduz (1. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 5:3
1964/65
1964/1965 1. Hauptrunde 12./13. Sep. 1964 FC Rebstein vs. FC Glarus (2. Liga) 0:3
1964/1965 2. Hauptrunde 27.09.1964 FC Glarus (2. Liga) vs. FC Vaduz 2:3
1972/73
1972/1973 1. Hauptrunde 03.09.1972 FC Glarus (3. Liga) vs. FC Uster 2:1
1972/1973 2. Hauptrunde 17.09.1972 FC Glarus (3. Liga) vs. FC Landquart 3:2 n. V.
1972/1973 1/32 Final 07.10.1972 FC Luzern (NLB) vs. FC Glarus (3. Liga) 18:1 dritthöchste Niederlage in der Geschichte des Schweizer Cups
1979/80
1979/1980 1. Hauptrunde 04./05. Aug. 1979 FC Glarus (3. Liga) vs. FC Ibach (1. Liga) 1:0
1979/1980 2. Hauptrunde 12.08.1979 FC Glarus (3. Liga) vs. FC Emmenbrücke (1. Liga) 2:3
1981/82
1981/1982 1. Hauptrunde 1./2. Aug. 1981 FC Glarus (3. Liga) vs. FC Tössfeld 2:0
1981/1982 2. Hauptrunde 8./9. Aug. 1981 FC Gossau (1. Liga) vs. FC Glarus (3. Liga) 1:3 n. V.
1981/1982 1/32-Final 26.09.1981 FC Glarus (2. Liga) vs. FC Zürich* (NLA) 0:5 3'000 Zuschauer im Buchholz in Glarus
1983/84
1983/1984 1. Hauptrunde 30./31. Jul. 1983 FC Glarus (2. Liga) vs. FC Gossau SG (2. Liga) 1:2 n. V.
1985/86
1985/1986 1. Hauptrunde 9./10. Aug. 1985 Tobel vs. FC Glarus (2. Liga) 0:2
1985/1986 2. Hauptrunde 7./8. Sep. 1985 FC Glarus (2. Liga) vs. FC Frauenfeld (1. Liga) 3:2
1985/1986 1/32-Final 22.09.1985 FC Glarus (2. Liga) vs. FC Kreuzlingen 1:2
1988/89
1988/1989 2. Hauptrunde 20./21. Aug. 1988 FC Bad Ragaz vs. FC Glarus (NLB) 1:3
1988/1989 1/32-Final 04.09.1988 FC Vaduz vs. FC Glarus (NLB) 1:3
1988/1989 1/16-Final 13.11.1988 FC Glarus (NLB) vs. FC Schaffhausen (NLB) 0:2
1989/90
1989/1990 2. Hauptrunde 18./19. Aug. 1989 FC Küsnacht ZH (2. Liga) vs. FC Glarus (NLB) 1:2
1989/1990 1/32-Final 02.09.1989 SC Veltheim (1. Liga) vs. FC Glarus (NLB) 0:4
1989/1990 1/16-Final 07.04.1990 FC Glarus (NLB) vs. FC Luzern* (NLA) 0:3
1990/91
1990/1991 1/32-Final 29.09.1990 FC Baden (NLB) vs. FC Glarus (NLB) 0:2
1990/1991 1/16-Final 23.03.1991 FC Sursee vs. FC Glarus (NLB) 0:0 (6:5 i. E.)
1991/92
1991/1992 2. Hauptrunde 17./18. Aug. 1991 SC Veltheim (1. Liga) vs. FC Glarus (NLB) 0:2
1991/1992 1/32-Final 28.09.1991 FC Glarus (NLB) vs. Grasshopper Club Zürich* (NLA) 0:7 Zuschauer-Rekord (3'600 Zuschauer) im Buchholz
1992/93
1992/1993 1. Hauptrunde 8./9. Aug. 1992 FC Einsiedeln vs. FC Glarus (1. Liga) 3:1
1993/94
1993/1994 1. Hauptrunde 28./29. Aug. 1993 FC Seefeld ZH (2. Liga) vs. FC Glarus (1. Liga) 2:1
1994/95
1994/1995 1. Hauptrunde 13./14. Aug. 1994 FC Kirchberg SG (3. Liga) vs. FC Glarus (1. Liga) 1:0
1995/96
1995/1996 1. Hauptrunde 9. - 13. Aug. 1995 FC Landquart vs. FC Glarus (1. Liga) 0:4
1995/1996 2. Hauptrunde 2. - 3. Sep. 1995 FC Rapperswil-Jona (2. Liga) vs. FC Glarus (1. Liga) 5:1
1996/97
1996/1997 1. Hauptrunde 10./11. Aug. 1996 FC Bonaduz vs. FC Glarus (1. Liga) 1:2
1997/98
1997/1998 2. Hauptrunde 17. - 24. Aug. 1997 FC Walenstadt vs. FC Glarus (2. Liga) 1:1 (8:9 n. P.)
1997/1998 3. Hauptrunde 6./7. Sep. 1997 FC Glarus (2. Liga) vs. FC Brugg 0:3
1999/00
1999/2000 1. Hauptrunde 08.08.1999 (10.00 Uhr) FC Wallisellen vs. FC Glarus (2. Liga) 0:4
1999/2000 2. Hauptrunde 21.08.1999 (18.00 Uhr) FC Glarus (2. Liga) vs. FC Rorschach 3:1
1999/2000 3. Hauptrunde 04.09.1999 (17.00 Uhr) FC Wetzikon vs. FC Glarus (2. Liga) 3:2
2000/01
2000/2001 1. Vorrunde OFV 10.08.1999 FC Steinach (3. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 1:3
2000/2001 2. Vorrunde OFV 08.09.1999 FC Schmerikon (2. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 4:1
2001/02
2001/2002 1. Vorrunde OFV 13.08.2000 - (16.00 Uhr) FC Davos (4. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 0:1
2001/2002 2. Vorrunde OFV 06.09.2000 FC Ems (2. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 1:3
2001/2002 3. Vorrunde OFV 16.04.2001 - (14.30 Uhr) FC Abtwil-Engelburg (2. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 0:3
2001/2002 4. Vorrunde OFV 30.05.2001 - (20.00 Uhr) FC Thusi-Cazis (3. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 0:2
2001/2002 1. Hauptrunde 11.08.2001 - (18.00 Uhr) FC Glarus (2. Liga) vs. SC Cham (2. Liga Interregional) 1:3
2002/03
2002/2003 1. Vorrunde OFV 15.08.2001 - (20.00 Uhr) FC Näfels (3. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 0:2
2002/2003 2. Vorrunde OFV 26.09.2001 - (20.00 Uhr) FC Sargans (2. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 2:0
2003/04
2003/2004 1. Vorrunde OFV 14.08.2002 - (20.00 Uhr) FC Trübbach (4. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga interregional) 1:11
2003/2004 2. Vorrunde OFV 04.09.2002 - (20.00 Uhr) FC Staad (3. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga interregional) 1:4
2003/2004 3. Vorrunde OFV 01.10.2002 FC Rebstein (2. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga interregional) 0:5
2003/2004 4. Vorrunde OFV 01.04.2003 - (20.00 Uhr) SD Mladost (4. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga interregional) 1:3
2003/2004 5. Vorrunde OFV 14.05.2003 FC Ebnat-Kappel (2. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga interregional) 5:0
2004/05
2004/2005 1. Vorrunde 2. Liga Interregional 08.08.2004 - (17.00 Uhr) FC Glarus (2. Liga) vs. SV Muttenz (2. Liga Interregional) 2:6
2005/06
2005/2006 1. Vorrunde OFV 24.08.2004 - (20.00 Uhr) FC Münsterlingen (3. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 0:3 [1]
2005/2006 2. Vorrunde OFV 01.09.2004 - (20.00 Uhr) FC Glarus (2. Liga) vs. FC Bad Ragaz (2. Liga interregional) 2:0 [2]
2005/2006 3. Vorrunde OFV 22.09.2004 - (20.00 Uhr) FC Mels (2. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 5:2
2006/07
2006/2007 1. Vorrunde OFV 14.08.2005 - (17.00 Uhr) FC Gams (4. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 1:8 [3]
2006/2007 2. Vorrunde OFV 13.09.2005 - (20.00 Uhr) FC Landquart-Herrschaft (2. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 3:0 [4]
2007/08
2007/2008 1. Vorrunde OFV 23.08.2006 - (20.00 Uhr) FC Weesen (3. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga interregional) 2:7 [5]
2007/2008 2. Vorrunde OFV 29.08.2006 - (19.45 Uhr) FC Au-Berneck 05 (3. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga interregional) 5:4 [6]
2008/09
2008/2009 1. Vorrunde 2. Liga Interregional 27.07.2008 - (17.00 Uhr) FC Glarus (2. Liga) vs. FC Regensdorf (2. Liga) 0:2 [7]
2009/10
2009/2010 1. Vorrunde (OFV) 10.08.2008 - (14.00 Uhr) FC Montlingen (3. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 7:1 [8]
2010/11
2010/2011 1. Vorrunde (OFV) 09.08.2009 - (17.00 Uhr) FC KS-Sulgen (4. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 0:9
2010/2011 2. Vorrunde (OFV) 25.08.2009 - (20.00 Uhr) SC Aadorf (3. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 4:2 [9]
2011/12
2011/2012 1. Vorrunde (OFV) 08.08.2010 - (17.00 Uhr) FC Thusis-Cazis (3. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 1:3 [10]
2011/2012 2. Vorrunde (OFV) 24.08.2010 - (20.15 Uhr) FC Uznach (3. Liga) vs. FC Glarus (2. Liga) 1:0 [11]
2012/13
2012/2013 1. Vorrunde (OFV) 06.08.2011 - (17.00 Uhr) FC Untervaz (4. Liga) vs. FC Glarus (3. Liga) 1:3 [12]
2012/2013 2. Vorrunde (OFV) 24.08.2011 - (20.00 Uhr) FC Sargans (3. Liga) vs. FC Glarus (3. Liga) 2:3 [13]
2012/2013 3. Vorrunde (OFV) 20.09.2011 - (20.00 Uhr) FC Glarus (3. Liga) vs. FC Abtwil-Engelburg (2. Liga) 2:3 [14]
2013/14
2013/2014 1. Vorrunde (OFV) 10.08.2012 - (20.15 Uhr) FC Glarus (4. Liga) vs. FC Weesen (2. Liga) 0:10 [15]
2014/15
2014/2015 1. Vorrunde (OFV) 10.08.2013 - (17.00 Uhr) FC Glarus (4. Liga) vs. FC Grabs (3. Liga) 2:4 (1:2) [16]
2015/16
2015/2016 1. Vorrunde (OFV) 10.08.2014 - (14.00 Uhr) FC Glarus (4. Liga) vs. FC Ebnat-Kappel (4. Liga) 1:4 (0:2) [17]
2016/17
2016/2017 1. Vorrunde (OFV) 08.08.2015 - (17.00 Uhr) FC Glarus (4. Liga) vs. FC Netstal (3. Liga) 1:3 (1:1) [18]
2017/18
2017/2018 1. Vorrunde (OFV) 14.08.2016 - (16.30 Uhr) FC Glarus (4. Liga) vs. FC Weesen (2. Liga) 1:12 (0:7) [19]
2018/19
2018/2019 1. Vorrunde (OFV) 12.08.2017 - (18.00 Uhr) FC Glarus (4. Liga) vs. FC Sargans (3. Liga) 0:5 (0:2) [20]
2019/20
2019/2020 1. Vorrunde (OFV) 12.08.2018 - (16.00 Uhr) FC Rüti GL (5. Liga) vs. FC Glarus (4. Liga) 1:2 (0:1) [21]
2019/2020 2. Vorrunde (OFV) 04.09.2018 - (20.00 Uhr) FC Glarus (4. Liga) vs. FC Neckertal-Degersheim (3. Liga) 3:4 (1:4) [22]
2020/21
2020/2021 1. Vorrunde (OFV) 10.08.2019 - (17.00 Uhr) FC Glarus (3. Liga) vs. FC Mels (2. Liga) 1:3 (0:2) [23]
  • Gegner war zum Zeitpunkt des Spiels amtierender Schweizer Meister

Orange hinterlegte Spiele = Teilnahme an den Hauptrunden des Schweizer-Cups

Fahrts-CupBearbeiten

Ein Highlight der Saison waren in den frühen Jahren der Vereinsgeschichte der Fahrts-Cup, welcher immer an Näfelser-Fahrt stattfand.

Saison Datum Partie Resultat Besonderes
Saison 1936/37 (Fahrts-Cup Sieger: FC Glarus)
Saison 1936/37 1. April 1937 FC Näfels/Oberurnen I (5. Liga) vs. FC Glarus (4. Liga) 1:6 (0:2) 700 Zuschauer - Aufstellung FC Glarus: Fritz Hauser (TW), Senger, Hans Weber, Marti, Paul Zimmermann, Ernst Spalinger, Fritz Grob, J. "Jaggli" Walcher, Albin Fischli, Theo Kappeler, Hans Streiff - Torschützen: Theo Kappeler (3 Tore), Albin Fischli, Hans Streiff und J. "Jaggli" Walcher (je 1 Tor) - Captain: Fritz Grob
Saison 1937/38 (Fahrts-Cup Sieger: FC Glarus)
Saison 1937/38 7. April 1938 FC Näfels-Oberurnen I (5. Liga) vs. FC Glarus (4. Liga) 2:9 (2:0) Aufstellung FC Glarus: Fritz Hauser (TW), Hans Streiff, Hans Weber, Bruno Falabella, Senger, Fritz Grob, Marti, J. "Jaggli" Walcher, Albin Fischli, Ernst Spalinger, Gustav Rennstich - Torschützen: Albin Fischli (4 Tore), Ernst Spalinger (2 Tore), Fritz Grob (11 Meter), Marti J. "Jaggli" Walcher (je 1 Tor) - Captain: Ernst Spalinger
Saison 1938/39 (Fahrts-Cup Sieger: FC Glarus)
Saison 1938/39 13. April 1939 FC Näfels-Oberurnen I (4. Liga) vs. FC Glarus (4. Liga) 2:5 (2:1) Aufstellung FC Glarus: Fritz Hauser (TW), Hans Streiff, Hans Weber, Bruno Falabella, Hans Balschek (Blazek), Hans Britt, Senger, Fritz Grob, Paul Zimmermann, Marti, Stampfli - Torschützen: Marti (2 Tore), Paul Zimmermann (2 Tore), Fritz Grob (1 Tor)
Saison 1939/40 (Fahrts-Cup Sieger: FC Näfels)
Saison 1939/40 1940 FC Näfels I (4. Liga) vs. FC Glarus (4. Liga) 2:1
Saison 1940/41 (Fahrts-Cup Sieger: FC Glarus)
Saison 1940/41 1941 FC Näfels I (4. Liga) vs. FC Glarus (4. Liga) 0:1
Saison 1940/41 1941 FC Niederurnen I (4. Liga) vs. FC Glarus (4. Liga) 0:1

Bekannte SpielerBearbeiten

Die Geschichte des FC Glarus kann man in drei Teile gliedern.

  • Teil 1: Von der Vereinsgründung (1912) bis zu den vier Saisons in der NLB (1912 - 1985)
  • Teil 2: Aufstieg zur nationalen Spitze mit dem Höhepunkt die vier Saisons in der zweithöchsten Liga der Schweiz (NLB)
  • Teil 3: nach den vier Saisons in der NLB (1993-2019)

1912–1985Bearbeiten

1985–1992Bearbeiten

Name Nat. Zeitraum
Koni Gabriel Schweiz  (1972–1991)
Wolfgang Frank Deutschland  (1984–1988)
Georg Zug Deutschland  (1986–1991 & 1995–1998)
Horst Thoma Schweiz  (1987–1989)
Hans-Peter Briegel Deutschland  (1988–1990)
Name Nat. Zeitraum
Willy Scheepers Niederlande  Deutschland  (1988–1989 & 1990–1991)
Markus Jappert Schweiz  (1988–1990)
Elmar Landolt Schweiz  (1988–1992)
Antonio Paradiso Schweiz  (1988–1990)
Wolfgang April Deutschland  (1989–1991)
Name Nat. Zeitraum
Samuel Opoku Nti Ghana  (1990–1992)
Christian Hedinger Schweiz  (1990–1991)
Marcel Stoob Schweiz  (1990–1991)
Uwe Borchardt Deutschland  (1992)
Renato Micheroli Schweiz  (1980-1988 & 1991-2000)
Herbert Noser Schweiz  (1979-2008)

1993–2014Bearbeiten

Trainer der 1. MannschaftBearbeiten

  • 1981–1983: Helmut Huttary
  • 1983-1984: Th. Leemann
  • 1984–1988: Wolfgang Frank
  • 1989:000000Peter Stubbe
  • 1989–1990: Hans-Peter Briegel
  • 1990–1992: Elmar Landolt und Peter Stubbe
  • 1994–1996: Ernst Wirz
  • 1996–1998: Martin Mullis
  • 1998–2001: Mario Rimini und Martin Schuler
  • 2001–2003: Necip Ugras und Ernst Wirz
  • 2003–2004: Bajo Hadzic
  • 2004–2006: Daniel Berger
  • 2006–2008: Alessandro Cescato und Mario Langer
  • 2008–2011: Alessandro Cescato und Massimo Fiorenzi
  • 2011–2014: Gerold Bisig
  • 2014–2015: Simon Schiesser
  • 2015–2017: Orlando Pozzy
  • 2017–2018: Bajo Hadzic
  • 2018–2019: Mentor Boshtraj und Mehmet Kurtishaj
  • 2019–0000: Mentor Boshtraj und Mirko Hofer

Vereins-PräsidentenBearbeiten

  • 22.01.1912 - 02.02.1912 Dr. iur. Otto Kubli
  • 02.02.1912 - 20.05.1912 Christian Bieri
  • 20.05.1912 - 1913 Dr. P. Cordillot
  • 1913 - 1914 Walter Henneberger
  • 1914 - 1916 vakant
  • 1916 - 1917 Heinrich Nievergelt
  • 1917 - 1920 vakant
  • 1920 - 1921 Hermann Tremp
  • 1921000000Anton Künzle
  • 1921 - 1923 Dr. iur. Otto Kubli
  • 1923 - 1925 Walter Henneberger
  • 1925 - 1937 Adolf Hüsser
  • 1937 - 1940 Waldemar Kubli
  • 1940 - 1942 Ernst Spalinger senior
  • 1942 - 1951 Paul Zimmermann senior
  • 1951 - 1954 Jeanfritz Stöckli
  • 1954 - 1958 Werner Spalinger
  • 1958 - 1961 Felix Streiff
  • 1961 - 1965 Jakob Fergg
  • 1965 - 1966 Fritz Hösli
  • 1966 - 1968 Felix Streiff
  • 1968 - 1972 Walter Wyss
  • 1972 - 1974 Rudolf Stüssi
  • 1974 - 1977 Paul Zimmermann junior
  • 1977 - 1987 Bruno Müller
  • 1987 - 1995 Fritz "Ypsch" Hösli (während der NLB-Zeit in den 80er Jahren)
  • ab 1995 Martin Feusi
  • Bert Müller
  • 2002 - 2014 Renato Micheroli
  • seit 2014 Koni Gabriel

Historische Spiele / Historische KaderBearbeiten

NLB-Sieg gegen den FC BaselBearbeiten

13. August 1988, Saison 1988/89, NLB Qualifikationsrunde, Gruppe Ost
FC Basel : FC Glarus 1:2 (1:0)
Stadion St. Jakob - 4'300 Zuschauer
SR: François Xavier Amherdt (Sierre)
Tore:
37. min Ralph Thoma (FC Basel) 1:0
82. min Peter Lötscher (FC Glarus) 1:1
88. min Georg Zug (FC Glarus) 1:2

FC Basel: Remo Brügger, Uwe Dittus, Markus Hodel, Kurt Spirig, André Rindlisbacher, Mario Moscatelli, Enrique Mata, Bruno Hänni, Rolf Baumann, Ralph Thoma (59. min Patrick Rahmen), Lucio Esposito (81. min Beat Aebi)
FC Glarus: Markus Jappert, André Bär, Daniel Berger, Herbert Noser, Horst Thoma, Daniele Biasco (63. min Peter Lötscher), Koni Gabriel, Elmar Landolt, Antonio Paradiso (77. min Sven Zingraf), Gianni Di Renzo, Georg Zug

Gelb-Rote-Karte: 86. min Koni Gabriel
Bemerkungen: FC Basel ohne Massimo Ceccaroni und Fanciulli; FC Glarus ohne Spielertrainer Wolfgang Frank, Torhüter Zoran Markov, Urs Oswald, Markus Hagmann und Daniel Mann (alle verletzt)
Der FC Basel war zu diesem Zeitpunkt (vor und nach dieser Spielrunde) Tabellenführer der NLB Gruppe Ost. Für den FC Glarus war dies der erste Sieg in der NLB (in der 6. Runde der NLB Gruppe Ost Saison 1988/1989). Gemäss Spieltelegramm des FC Basel: Obszöne Gesten der Glarner Ersatzspieler gegenüber dem Basler Publikum nach Gabriels Platzverweis. Sehr gute Schiedsrichterleistung. Corner: FC Basel: 4 / FC Glarus: 5

Senioren 40+ Schweizer MeisterBearbeiten

24. Mai 2008, Saison 2007/2008, Schweizer-Meisterschafts-Final und Schweizer-Cup-Final Veteranen (Senioren 40+)
FC Glarus : FC Echichens 2:1 (1:0)
Erli, Kerzers (FR)
SR: R. Aegerter, D. Pezzela, K. Gauch
Tore:
45. min Beat Grossmann (FC Glarus) 1:0
51. min Legler (FC Glarus) 2:0
54. min Pfister (FC Echichens) 2:1

FC Glarus: Bruno Largo, Christian Ronner, Fabio Andretta, Markus Hagmann, Hanspeter Blunschi, Peter Michel, Koni Gabriel, René Santavenere, Beat Grossmann, Orlando Pozzy, Hanspeter Legler, Herbert Noser, Leonardo Stabile, Anton Tresch, Peter Aebli, Fridolin Stüssi - Coach: Georg Zug
FC Echichens: Cruchon, Gomez, Girardet, Bamert, Sunier, Christophe Ohrel, Dumuid, Ferrari, Jotterand, Pfister, Mancini, Katz, Seiler, Lagier, Pernet, Pittet, Auberger, Roulet, Eschmann, Carrard, Dubuis, Reichenbach, Hug - Coaches: T. Balsiger, E. Andrey
Bemerkung: Georg Zug war einer der herausragenden Spieler dieses Teams. Aufgrund einer Sperre aus dem Halbfinal-Spiel konnte er im Final-Spiel nicht eingesetzt werden und fungierte als Coach.

Alle NLB-Spiele des FC GlarusBearbeiten

Saison 1988/89
Datum Gegner (H/A)
Qualifikations-Runde Saison 1988/89
23.07.1988 SC Zug (H) 0:1
27.07.1988 FC Winterthur (A) 1:1
30.07.1988 FC Chiasso (H) 0:0
06.08.1988 FC Emmenbrücke (A) 0:1
10.08.1988 FC Baden (H) 2:2
13.08.1988 FC Basel (A) 2:1
16.08.1988 FC Schaffhausen (H) 3:1
27.08.1988 FC Zürich (A) 1:7
31.08.1988 BSC Old Boys Basel (A) 2:4
10.09.1988 FC Chur (H) 2:2
17.09.1988 FC Locarno (A) 0:3
24.09.1988 SC Zug (A) 1:3
02.10.1988 FC Winterthur (H) 0:1
09.10.1988 FC Chiasso (A) 1:3
16.10.1988 FC Emmenbrücke (H) 0:2
22.10.1988 FC Baden (A) 0:6
30.10.1988 FC Basel (H) 0:3
06.11.1988 FC Schaffhausen (A) 1:2
20.11.1988 FC Zürich (H) 1:2
27.11.1988 BSC Old Boys Basel (H) 1:2
04.12.1988 FC Chur (A) 1:3
11.12.1988 FC Locarno (H) 0:8
Abstiegsrunde Saison 1988/1989
25.03.1989 FC Winterthur (H) 0:4
01.04.1989 Urania Genève Sport (H) 2:0
08.04.1989 Montreux-Sports (A) 4:0
15.04.1989 FC Chur (A) 2:1
22.04.1989 FC La Chaux-de-Fonds (H) 2:1
29.04.1989 FC Winterthur (A) 0:1
05.05.1989 Urania Genève Sport (A) 2:1
13.05.1989 Montreux-Sports (H) 0:0
20.05.1989 FC Chur (H) 3:1
27.05.1989 FC La Chaux-de-Fonds (A) 1:0
Saison 1989/1990
Datum Gegner (H/A)
Qualifikations-Runde Saison 1989/1990
22.07.1989 FC Brüttisellen (H) 3:0
26.07.1989 FC Winterthur (A) 0:3
29.07.1989 FC Locarno (H) 1:1
05.08.1989 FC Zug (A) 3:4
09.08.1989 FC Zürich (H) 0:2
12.08.1989 FC Baden (A) 0:2
15.08.1989 SC Zug (H) 0:1
23.08.1989 FC Chiasso (A) 1:1
27.08.1989 FC Chur (A) 0:1
09.09.1989 FC Schaffhausen (H) 3:3
16.09.1989 FC Emmenbrücke (A) 0:3
23.09.1989 FC Brüttisellen (A) 3:2
01.10.1989 FC Winterthur (H) 0:2
07.10.1989 FC Locarno (A) 3:6
15.10.1989 FC Zug (H) 1:1
22.10.1989 FC Emmenbrücke (H) 2:2
29.10.1989 FC Zürich (A) 0:2
05.11.1989 FC Baden (H) 1:1
12.11.1989 SC Zug (A) 1:1
18.11.1989 FC Chiasso (H) 0:0
26.11.1989 FC Chur (H) 2:2
03.12.1989 FC Schaffhausen (A) 3:1
Abstiegsrunde Saison 1989/1990
11.03.1990 ES FC Malley LS (A) 0:2
18.03.1990 Étoile Carouge (A) 1:1
25.03.1990 FC Emmenbrücke (H) 1:1
01.04.1990 FC Brüttisellen (A) 2:2
16.04.1990 Montreux-Sports (H) 1:1
25.04.1990 Montreux-Sports (A) 2:0
28.04.1990 FC Brüttisellen (H) 2:1
05.05.1990 FC Emmenbrücke (A) 0:0
12.05.1990 Étoile Carouge (H) 1:1
19.05.1990 ES FC Malley LS (H) 1:1
Saison 1990/1991
Datum Gegner (H/A)
Qualifikations-Runde Saison 1990/1991
25.07.1990 SC Zug (A) 0:0
28.07.1990 SC Kriens (H) 2:0
04.08.1990 FC Locarno (A) 0:5
08.08.1990 FC Emmenbrücke (H) 2:1
11.08.1990 FC Winterthur (A) 3:1
14.08.1990 FC Baden (H) 0:2
25.08.1990 FC Chur (H) 0:1
01.09.1990 FC Chiasso (A) 2:7
05.09.1990 FC Basel (H) 0:0
15.09.1990 FC Schaffhausen (H) 0:5
22.09.1990 AC Bellinzona (H) 0:0
06.10.1990 SC Zug (H) 3:1
13.10.1990 SC Kriens (A) 1:3
20.10.1990 FC Locarno (H) 2:6
27.10.1990 FC Emmenbrücke (A) 1:1
04.11.1990 FC Winterthur (H) 1:1
11.11.1990 FC Baden (A) 3:6
18.11.1990 FC Chur (A) 1:1
02.12.1990 FC Basel (A) 0:3
05.12.1990 FC Chiasso (H) 1:3
09.12.1990 FC Schaffhausen (A) 0:7
16.12.1990 AC Bellinzona (A) 1:4
Abstiegsrunde Saison 1990/1991
17.03.1991 ES FC Malley LS (A) 3:1
30.03.1991 FC Winterthur (H) 1:1
06.04.1991 FC Grenchen (A) 1:3
13.04.1991 CS Chênois (H) 3:1
20.04.1991 SC Kriens (H) 2:2
27.04.1991 SC Kriens (A) 1:4
04.05.1991 CS Chênois (A) 1:1
11.05.1991 FC Grenchen (H) 1:1
18.05.1991 FC Winterthur (A) 0:2
25.05.1991 ES FC Malley LS (H) 0:1
Entscheidungsspiel Montreux-Sports (H) 2:1
Entscheidungsspiel Montreux-Sports (A) 1:3
Saison 1991/1992
Datum Gegner (H/A)
Qualifikations-Runde Saison 1991/1992
24.07.1991 FC Brüttisellen (A) 0:5
27.07.1991 FC Schaffhausen (H) 0:4
03.08.1991 FC Locarno (A) 0:3
06.08.1991 SC Kriens (H) 1:2
10.08.1991 FC Emmenbrücke (A) 3:0
17.08.1991 FC Baden (H) 1:1
24.08.1991 FC Chiasso (A) 0:0
28.08.1991 AC Bellinzona (H) 2:2
07.09.1991 SC Zug (A) 0:3
14.09.1991 FC Chur (H) 2:1
17.09.1991 FC Winterthur (A) 1:3
21.09.1991 FC Brüttisellen (H) 0:2
05.10.1991 FC Schaffhausen (A) 0:5
12.10.1991 FC Locarno (H) 0:3
15.10.1991 SC Kriens (A) 0:5
19.10.1991 FC Emmenbrücke (H) 2:0
26.10.1991 FC Baden (A) 0:2
03.11.1991 FC Chiasso (H) 1:5
10.11.1991 FC Chur (A) 0:5
17.11.1991 AC Bellinzona (A) 2:1
24.11.1991 SC Zug (H) 1:2
01.12.1991 FC Winterthur (H) 0:6
Abstiegsrunde Saison 1991/1992
08.03.1992 SR Delémont (A) 0:4
22.03.1992 Étoile Carouge (A) 2:5
04.04.1992 Urania Genève Sport (H) 2:2
08.04.1992 FC Brüttisellen (H) 1:1
11.04.1992 FC Winterthur (A) 0:4
25.04.1992 FC Winterthur (H) 0:4
02.05.1992 Urania Genève Sport (A) 0:4
09.05.1992 Étoile Carouge (H) 0:1
16.05.1992 FC Brüttisellen (A) 1:5
23.05.1992 SR Delémont (H) 0:5

Resultate immer aus Sicht des FC Glarus

Total spielte der FC Glarus 128 Spiele in der zweithöchsten Liga (NLB) (ohne Entscheidungs-Spiele). Dabei gewann er 24 Spiele, spielte 36 Mal unentschieden bei 68 Niederlagen. Die Tordifferenz betrug −157 Tore. Als der FC Glarus in der NLB spielte galt noch die 2-Punkte-Regel: der FC Glarus konnte insgesamt 84 Punkte gewinnen (hochgerechnet mit der 3-Punkte-Regel wären dies 108 Punkte gewesen).

NLB-Kader 1988/1989Bearbeiten

Torhüter: Zoran Markov, Markus Jappert
Feldspieler: André Bär, Daniel Berger, Daniele Biasco, Gianni Di Renzo, Wolfgang Frank, Koni Gabriel, Markus Hagmann, Elmar Landolt, Mario Langer, Peter Lötscher, Daniel Mann, Renato Micheroli, Herbert Noser, Urs Oswald, Antonio Paradiso, Carlo Ramensperger, Werner Rechsteiner, Horst Thoma, Mario Zanelli, Sven Zingraf, Georg Zug
Spielertrainer: Wolfgang Frank, Coach: Ernst Wirz

NLB-Kader 1989/1990Bearbeiten

Torhüter: Markus Jappert, Hanspeter Fischli, René Stauffacher
Feldspieler: Wolfgang April, Marcel Arioli, René Aubrun, Daniele Biasco, Hans-Peter Briegel, Donato De Giovanni, Gianni Di Renzo, Koni Gabriel, Markus Hagmann, Mirko Hofer, Manfred Janser, Elmar Landolt, Renato Micheroli, Antonio Paradiso, Orlando Pozzy, Gerhard Schädler, Kurt Strebel, Kevin Streule, Horst Thoma, Georg Zug
Trainer: Hans-Peter Briegel, Peter Stubbe / Coach: Ernst Wirz

NLB-Kader 1990/1991Bearbeiten

Torhüter: Stephan Zwahlen, Jack Leuzinger
Feldspieler: Wolfgang April, Alessandro Baldi, Harry Baumann, Hans-Peter Briegel, Donato De Giovanni, Gianni Di Renzo, Heinz Fischer, Michael Gänssler, Christian Hedinger, Manfred Janser, Elmar Landolt, Markus Ott, Urs Oswald, Orlando Pozzy, Werner Rechsteiner, Marcel Stoob, Horst Thoma, Georg Zug
Trainer: Ernst Wirz

NLB-Kader 1991/1992Bearbeiten

Torhüter:
Feldspieler:
Trainer:

Ausrüster & Trikot-SponsorenBearbeiten

AusrüsterBearbeiten

Jahr Firma Logo
seit 1987 Adidas  

Trikot-SponsorenBearbeiten

Jahr Firma
1977/78 Peter Leuzinger AG
1987/88 W. Oberer AG, Glarus
1988 - 1992 Forbo Alpina
90er Jahre Glarner Nachrichten
2005/06 ElcoTherm
2007/08 Beglinger Männermode, Glarus
2009/10 Bio-Laden, Netstal
2011/12 Restaurant Tris, Netstal
2017/18 wischge.com
seit 2018 Peter Bamert Bodenbeläge, Glarus

TriviaBearbeiten

Der Glarner Sänger und Komponist Salvo hat anlässlich des Aufstieges in die NLB im Jahr 1988 ein Lied für den FC Glarus komponiert mit dem Titel «Eimal isch kei Mal».

In der ewigen Tabelle der 1. Liga belegt der FC Glarus den 165. Rang (Stand: Ende Saison 2018/2019). Insgesamt spielte der FC Glarus 6 Saisons in der 1. Liga und absolvierte dabei 156 Spiele. Davon gewann er 57 Spiele, spielte 41 Mal unentschieden und verlor insgesamt 58 Mal. Dabei erzielten seine Spieler 217 Tore und kassierten deren 260 Tore. Dies ergibt eine Tordifferenz von −43 Toren. Hochgerechnet auf die 3-Punkte-Regel erzielte der FC Glarus 212 Punkte (effektiv gewonnene Punkte = 169 Punkte).[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Meisterschaft - 2. Liga / Gruppe 2 - 16.08.2008 17:30 - Buchholz, Glarus - Platz 1. football.ch. Abgerufen am 25. April 2020.
  2. Meisterschaft - 2. Liga / Gruppe 2 - 23.08.2008 17:00 - Allmeind Schmerikon, Schmerikon - Platz 1. football.ch. Abgerufen am 25. April 2020.
  3. Ewigen Rangliste der Ersten Liga. el-pl.ch. Abgerufen am 26. November 2019.