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Der SC Veltheim ist ein Schweizer Fussballverein aus dem Winterthurer Kreis Veltheim. Die Frauenabteilung spielt in der 2. Liga, die Männerabteilung in der 3. Liga.

SC Veltheim
Vereinslogo
Basisdaten
Name Sportclub Veltheim
Sitz Winterthur, Zürich
Gründung 29. August 1915
Farben blau-weiss
Präsident Jürg Ryffel
Website scveltheim.ch
Erste Mannschaft
Cheftrainer Richard Oswald
Spielstätte Flüeli
Plätze 1000 Stehplätze
Liga 2. Liga (Gruppe 2)
2015/16 3. Liga Aufstieg

GeschichteBearbeiten

Im Jahr 1915 wurde erstmals ein FC Veltheim gegründet. Der Verein spielte anfangs in der Serie C (dritthöchste Liga) und schaffte gleich ein Jahr später den Aufstieg in die Serie B. Ebenfalls noch im Jahr 1915 beschloss der damalige FC Veltheim die Fusion mit dem FC Winterthur zum Vereinigten FC Winterthur-Veltheim.

Nach diesem Beschluss gründeten 21 enttäuschte Spieler, da der Klub auch ohne die Fusion den Aufstieg in die Serie A geschafft hätte, am 29. August 1915 im ehemaligen Restaurant «zur Ralle» den Sportclub Veltheim, erster Präsident war Eugen Weiler, der seine fünf Brüder später auch zum SC Veltheim brachte, darunter auch Max und Walter Weiler[1]. 1916 trat der neu gegründete Verein dem Schweizerischen Fussballverband bei und wurde in der Saison 1916/17 in der Serie C Ostschweizer Meister und stieg in die NLB auf. Danach spielte der SC Veltheim eine Zeit lang in der Serie B, wobei Veltheim bereits 1918 knapp den Aufstieg verpasste, nachdem man im Och-Cup FC Nordstern Basel und dem Lokalrivalen Winterthur-Veltheim bereits zwei Erstligisten ausgeschaltet hat, scheiterte man im letzten Finalspiel an der 2. Mannschaft von Servette Genf.

Im Zuge einer Ligaerweiterung in der Saison 1923/24 schaffte Veltheim unter dem Schweizer Nationalspieler Gustav Gottenkieny als Trainer schliesslich den Aufstieg in die höchste Spielklasse. In der ersten NLA-Saison wurde mit Max Weiler der bisher einzige Nationalspieler Veltheims[1] in die Schweizer Nationalmannschaft berufen. Weiler wechselte in der nächsten Saison zu GC. Veltheim konnte sich bis 1927 in der höchsten Spielklasse halten, danach stieg man wieder in die zweithöchste Liga ab. Als es 1930 zur Ligareform kam (Verkleinerung der obersten Ligen, die bis jetzt aus mehreren Gruppen bestanden), verabschiedete sich der SC Veltheim in die vierthöchste Liga der Schweiz und verschwand damit in den Niederungen der Amateurliga.

1935 wurde eine Juniorenabteilung gegründet. Am 7. Juli 1973 wurde der neue Sportplatz Flüeli mit einem UI-Cup-Spiel des FC Winterthur eingeweiht, zuvor spielte man unter anderem auf dem Deutweg und in A-Zeiten auch auf der Schützenwiese. 1974 sorgte der Verein mit einer knappen 0:1-Niederlage nach Verlängerung gegen den FC St. Gallen im 1/16-Final des Schweizer Cups für Furore. 1988 schaffte der Verein den Aufstieg in die 1. Liga, der dritthöchsten Liga der Schweiz. Dort konnte er sich bis 1993 halten und stieg danach wieder in die 2. Liga ab. 1998/99 hatte man abermals für ein Jahr ein Gastspiel in der 1. Liga, konnte sich dort jedoch nicht halten. Im Jahr 2007 bekam der Sportplatz Flüeli einen Kunstrasen.

FrauenfussballBearbeiten

1974 stiess die Frauenabteilung nach Gastspielen beim FC Winterthur sowie beim FC Phönix Seen endgültig zum SC Veltheim. Als Untersektion hat man einen eigenen Vorstand und ist auch mit den Finanzen selbst tragend. Zurzeit spielt man mit dem Aktivteam in der 2. Liga Regional, hat ein Juniorinnen B 9er Team wie auch C-Juniorinnen 7er, seit der Saison 02/03 gibt es auch Seniorinnen die 1× pro Woche trainieren und Freundschaftsspiele austragen. In der 40-Jährigen Vereinsgeschichte war die grössten sportlichen Erfolge,1983 CH-Cup 1/4 Final gegen den DFC Bern mit 1:2 ausgeschieden, wie 1990 der 1. Liga CH-Meister Titel. Sechs Spielerinnen hatten die Ehre für das Nationalteam der Frauen aufgeboten zu werden.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Beat Jung: Max Weiler (25.9.1900–1.9.1969). Walter Weiler (14.12.1903–4.5.1945). In: Beat Jung (Hrsg.): Die Nati. Die Geschichte der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2006, ISBN 3-89533-532-0, S. 367–368 (Lexikoneintrag).

WeblinksBearbeiten