Hauptmenü öffnen

WM-System

historisches Spielsystem im Fußball
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Angaben ohne ausreichenden Beleg könnten demnächst entfernt werden. Bitte hilf Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
3-2-2-3 WM-System

Das so genannte WM-System ist ein taktisches Spielschema im Fußball. Es entstand durch die 1925 durchgeführte Modifizierung der Abseitsregel und das Zurückziehen des Mittelläufers der zuvor genutzten Schottischen Furche. Sein Name hat entgegen anders lautender Vermutungen nichts mit der Fußballweltmeisterschaft (WM) zu tun, sondern leitet sich ab von der Formation, die die Spieler in ihrer Grundposition auf dem Spielfeld bilden, und die dem Schriftbild der Großbuchstaben W und M ähnelt:

Das W bildet sich dabei aus:

  • dem vorgeschobenen Mittelstürmer
  • den zurückhängenden linken und rechten Halbstürmern
  • den vorgezogenen linken und rechten Außenstürmern

Das M bildet sich dabei aus:

Das WM-System ist durch eine starre Vergabe der Positionen auf dem Spielfeld geprägt. So beteiligten sich die Verteidiger selten am Angriffsspiel und die Stürmer begaben sich selten in die Verteidigung. Der Spielaufbau wurde wesentlich durch die Halbstürmer und Außenläufer bestimmt, die man heute dem Mittelfeld zuordnen würde.

Das System wurde von Herbert Chapman, ehemals Trainer des FC Arsenal, entwickelt. 1954 wurde Deutschland mit diesem Spielsystem Fußball-Weltmeister.

In der heutigen Zeit spielt man wesentlich flexibler, so sind das 4-4-2–System (mit Mittelfeldraute) und das 4-2-3-1–System weit verbreitet. Das 3-4-3–System ist dem WM-System nicht unähnlich.