Hauptmenü öffnen
René Botteron

René Botteron (* 17. Oktober 1954) ist ein ehemaliger Schweizer Fussballspieler.

LebenBearbeiten

Botterons Heimatverein war der FC Glarus. Von dort holte ihn der FC Zürich, bei dem er sich zum Nationalspieler entwickelte. 1980 kam er bei der Wahl zum Schweizer Fussballer des Jahres auf den zweiten Platz.

Es folgte ein Wechsel zum 1. FC Köln, bei dem der Schweizer Mittelfeldspieler aber nie richtig überzeugen konnte. Er litt unter dem Umstand, dass die Mannschaft zu dieser Zeit mit Dieter Müller, Bernd Schuster, Tony Woodcock, Rainer Bonhof, Bernhard Cullmann, Klaus Fischer, Klaus Allofs und Stephan Engels viele Stars in ihren Reihen hatte, die sich ihren Platz im Team nicht streitig machen liessen. In der Saison 1981/82 wurde er nach langer Zeit auf der Kölner Reservebank im Winter 1981 an Standard Lüttich ausgeliehen. Die Belgier, mit denen er bis ins Finale des Europacups der Pokalsieger kam, hatten allerdings das Geld nicht, um ihn fest zu verpflichten, und die Kölner wollten ihm keinen neuen Vertrag geben. Der Schweizer wurde zu Saisonbeginn 1982 für 600'000 D-Mark an den 1. FC Nürnberg transferiert.

Zlatko Čajkovski, sein Trainer beim FC Zürich, sagte über ihn: «René Botteron – gekommen von mir als Champagner, jetzt spielen wie Mineralwasser!»

«Bo-Bo-Botteron» war in den späten Siebzigern ein oft gehörter Schlachtruf auf den Schulhausplätzen und Fussballstadien Zürichs.

VereineBearbeiten

StatistikBearbeiten

  • 65 Länderspiele für die Schweiz.
  • 1. Bundesliga
    • 39 Spiele; 3 Tore 1. FC Köln
    • 32 Spiele; 1 Tor 1. FC Nürnberg
  • DFB-Pokal
    • 3 Spiele; 1 Tor 1. FC Köln
  • UEFA-Cup
    • 10 Spiele 1. FC Köln

ErfolgeBearbeiten

WeblinksBearbeiten