Färöische Fußballmeisterschaft der Frauen 2019

Sportveranstaltung 2019

Die Färöische Fußballmeisterschaft der Frauen 2019 war die 35. Saison der höchsten färöischen Fußballliga der Frauen. Die Liga heißt offiziell Betrideildin nach dem Hauptsponsor Betri Banki. Sie startete am 9. März 2019 und endete am 28. September 2019.

Betrideildin kvinnur 2019
Meister KÍ Klaksvík
Pokalsieger HB Tórshavn
Women’s Champions League KÍ Klaksvík
Mannschaften 5
Spiele 40
Tore 135  (ø 3,38 pro Spiel)
Torschützenkönig Heidi Sevdal
(HB Tórshavn)
Betrideildin 2018

ÍF/Víkingur/B68 war durch die Fusion von ÍF/Víkingur und B68 Toftir der 31. Teilnehmer der höchsten Spielklasse. Meister wurde KÍ Klaksvík, die den Titel somit zum 19. Mal erringen konnten. Titelverteidiger EB/Streymur/Skála belegte den vierten Platz.

Im Vergleich zur Vorsaison verschlechterte sich die Torquote auf 3,38 pro Spiel, was den niedrigsten Schnitt seit 1993 bedeutete. Den höchsten Sieg erzielte HB Tórshavn durch ein 10:0 im Heimspiel gegen B36 Tórshavn am elften Spieltag, was zugleich das torreichste Spiel darstellte.

ModusBearbeiten

In der Betrideildin spielt jede Mannschaft an 20 Spieltagen jeweils vier Mal gegen jede andere. Die punktbeste Mannschaft zu Saisonende stand als Meister dieser Liga fest.

SaisonverlaufBearbeiten

Die Liga startete recht ausgeglichen, nach vier Spieltagen wiesen vier Mannschaften jeweils sechs Punkte auf, lediglich Titelverteidiger EB/Streymur/Skála stand mit 0 Punkten am Tabellenende. Nach dem zehnten Spieltag wiesen KÍ Klaksvík und ÍF/Víkingur/B68 als einzige Mannschaften jeweils eine Niederlage auf, durch einen 2:0-Sieg von ÍF/Víkingur/B68 im Heimspiel gegen KÍ Klaksvík am elften Spieltag wechselte erneut die Tabellenführung. Aus den letzten sechs Spielen konnte ÍF/Víkingur/B68 nur einen Sieg erringen, so dass sich KÍ ab dem 14. Spieltag wieder an die Tabellenspitze setzte. Die Meisterschaft wurde am vorletzten Spieltag entschieden. KÍ Klaksvík genügte hierbei ein 0:0 im Heimspiel gegen EB/Streymur/Skála, während ÍF/Víkingur/B68 sein Heimspiel gegen HB Tórshavn mit 2:3 verlor.

TabelleBearbeiten

Mannschaften der Betrideildin 2019
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. KÍ Klaksvík  16  10  3  3 031:120 +19 33
 2. HB Tórshavn  16  9  2  5 049:170 +32 29
 3. ÍF/Víkingur/B681  16  8  4  4 029:160 +13 28
 4. EB/Streymur/Skála (M, P)  16  4  3  9 014:430 −29 15
 5. B36 Tórshavn  16  3  0  13 012:470 −35 09
1 ÍF/Víkingur und B68 Toftir fusionierten vor der Saison zu ÍF/Víkingur/B68.
  • Teilnahme an der Qualifikation der UEFA Women’s Champions League 2020/21
  • (N) Aufsteiger
    (M) Meister 2020
    (P) Pokalsieger 2020

    Spiele und ErgebnisseBearbeiten

    B36 EBS/Skála HB ÍF/Vík/B68
    B36 Tórshavn 1:0 2:3 1:6 1:0 0:1 0:2 0:3 1:6
    EB/Streymur/Skála 2:1 2:1 0:4 0:5 0:4 1:1 1:5 1:0
    HB Tórshavn 1:2 10:00 8:0 3:2 2:2 1:0 0:1 1:1
    ÍF/Víkingur/B68 4:1 3:0 4:1 1:1 2:1 2:3 0:1 2:0
    KÍ Klaksvík 2:1 2:0 3:0 0:0 0:2 3:2 1:1 3:0

    TorschützenlisteBearbeiten

    Bei gleicher Anzahl von Treffern sind die Spielerinnen nach dem Nachnamen alphabetisch geordnet.

     
    Torschützenkönigin Heidi Sevdal
    Platz Spieler Mannschaft Tore
    1 Heidi Sevdal HB Tórshavn 25
    2 Rebekka Benbakoura HB Tórshavn 11
    3 Julia Naomi Mortensen HB Tórshavn 10
    4 Hanna Højgaard ÍF/Víkingur/B68 08
    5 Jacoba Langgaard ÍF/Víkingur/B68 07
    6 Evy á Lakjuni KÍ Klaksvík 06
    Sarita Maria Mittfoss B36 Tórshavn
    8 Eyðvør Klakstein KÍ Klaksvík 05
    9 Hjørdis Rasmusdóttir ÍF/Víkingur/B68 04
    Jensa Tórolvsdóttir ÍF/Víkingur/B68

    Dies war nach 2013, 2014, 2015, 2017 und 2018 der sechste Titel für Heidi Sevdal.

    TrainerBearbeiten

    Mannschaft Trainer Spieltage
    B36 Tórshavn Súni Olsen 01–20
    EB/Streymur/Skála Mathias Davidsen 01–20
    HB Tórshavn Allan Dybczak 01–20
    ÍF/Víkingur/B68 Jacoba Langgaard 01–20
    Andras Jákupsson
    KÍ Klaksvík Serbien  Aleksandar Đorđević 01–20

    Während der Saison gab es keine Trainerwechsel.

    SpielstättenBearbeiten

    Mannschaft Stadion Spielort
    B36 Tórshavn Gundadalur Tórshavn
    EB/Streymur/Skála Undir Mýruhjalla (6) Skála
    í Hólmanum (2) Eiði
    HB Tórshavn Gundadalur (7) Tórshavn
    Tórsvøllur (1) Tórshavn
    ÍF/Víkingur/B68 Sarpugerði Norðragøta
    KÍ Klaksvík Við Djúpumýrar Klaksvík

    SchiedsrichterBearbeiten

    Folgende Schiedsrichter, darunter jeweils einer aus Island und Norwegen, leiteten die 40 ausgetragenen Erstligaspiele:

    Name Stammverein Spiele
    Tóki Høghamar EB/Streymur 08
    Árni Brandsson Petersen KÍ Klaksvík 06
    Stephan Petursson FF Giza/FC Hoyvík 05
    Island  Jón Tór Baldvinsson B71 Sandur 03
    Sámal Einarsson NSÍ Runavík 03
    Jørleif Djurhuus Skála ÍF 02
    Kristian Oskar Jónsson Henriksen B71 Sandur 02
    Poul Arni Jensen FC Hoyvík 02

    Weitere neun Schiedsrichter leiteten jeweils ein Spiel.

    Die MeistermannschaftBearbeiten

    In Klammern sind die Anzahl der Einsätze sowie die dabei erzielten Tore genannt.

    1. KÍ Klaksvík
     

    Katrina Akursmørk (9/0) | Rannvá Andreasen (6/2) | Randi á Bergi (1/0) | Monika Biskopstø (3/0) | Anitha Dalinum (1/0) | Rutt Gregersen (4/0) | Vár Heimustovu (3/0) | Durita Hummeland (16/1) | Liljan Jacobsen (2/0) | Sigrid Jacobsen (15/2) | Lena Maria Joensen (4/0) | Óluva Joensen (11/0) | Tórunn Joensen (9/0) | Amanda Johannessen (1/0) | Gudný Johannessen (4/0) | Malena Josephsen (13/2) | Eyðvør Klakstein (16/5) | Evy á Lakjuni (13/6) | Victoria á Lakjuni (15/1) | Tóra Mohr (9/1) | Ragna Patawary (14/1) | Birita Ryan (16/0) | Sigrun Sirdal (10/3) | Sanna Svarvadal (15/3) | Maria Thomsen (5/2)

    ohne Einsatz: Erla Christiansen

    Nationaler PokalBearbeiten

    Im Landespokal gewann HB Tórshavn mit 3:0 gegen EB/Streymur/Skála. Meister KÍ Klaksvík schied im Halbfinale aus.

    EuropapokalBearbeiten

    2019/20 spielte EB/Streymur/Skála als Meister des Vorjahres in der Qualifikationsrunde der UEFA Women’s Champions League. Nach einem 0:9 gegen BIIK Kazygurt (Kasachstan) folgten ein 0:5 gegen PK-35 Vantaa (Finnland) sowie ein 0:2 gegen FC Flora Tallinn (Estland). Die Gruppe wurde somit auf dem letzten Platz beendet.

    WeblinksBearbeiten