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LebenBearbeiten

Evaristo Garbani-Nerini wurde als Sohn des Kaufmanns Carlo Antonio Garbani-Nerini und der Camilla Conelli-Isorni geboren. Er studierte Jurisprudenz an der Universität Genf. Nach seiner Rückkehr in den Kanton Tessin war er Richter am Appellationsgericht (von 1893 bis 1896) und am Bundesgericht (1922–1924) in Lausanne[1] und Direktor des Weltpostvereins (1925–1937) in Bern.

Er wurde in den Tessiner Staatsrat gewählt (1905–1912, 1917–1921 und leitete die Departemente für Bildung, Inneres und öffentliches Bauwesen und Finanzen) und wurde ein Befürworter der Verhandlungspolitik und verurteilte fehlende Kompromissbereitschaft, die eine Regierung der zivilen Zusammenarbeit verhinderte. Im Jahr 1912 trat er aus Protest gegen die Ablehnung des kantonalen Schulgesetzes zurück und 1921 aus Protest wegen der von der Minderheit gewollten Ablehnung des Voranschlags.

Er war radikal-liberales Mitglied des Tessiner Grossrats (1893, 1897–1905, 1913–1917; Präsident 1902 und 1913) und des Nationalrates von 1909 bis 1922 (Präsident 1921–1922)[2]

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Evaristo Garbani-Nerini Bundesrichter (mit Foto)
  2. Celestino Trezzini: Evaristo Garbani-Nerini. Digitalisat In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 3, Galmiton – Giovanni, Attinger Verlag, Neuenburg 1926, S. 394.