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LebenBearbeiten

Pietro Peri wurde als Sohn des Kanzlers und Distriktrichters in Lugano geboren. Er studierte Rechtswissenschaft in der Universität Pavia, danach kehrte er nach Lugano zurück, wo er als Advokat und Notar wirkte. Er war Mitgründer der Druckerei Vanelli; ab 1823 war er Redaktor des Corriere svizzero sowie von 1830 bis 1834 des Osservatore del Ceresio. Als Politiker war er einer der Hauptgegner des Regimes von Landammann Giovanni Battista Quadri und einer der wichtigsten Vertreter der liberalen Reformbewegung von 1830.

Als Appellationsgerichtsrichter (ab 1830) leitete er die Prozesse gegen die von der radikalen Revolution von 1839 gestürzte gemässigte Regierung und gegen den konservativen Anwalt Giuseppe Nessi, der 1841 einer der Anstifter eines gegenrevolutionären Aufstandes war. Von 1839 bis 1855 war Peri Stadtrat von Lugano, 1853–1855 stellvertretender Stadtpräsident von Lugano, 1855 und 1862–1869 Tessiner Grossrat, 1855–1860 Staatsrat (leitete den Erziehungsdepartement) und 1862–1869 Rektor des Gymnasiums Lugano.

Er schrieb auch Gedichte (Poesie edite ed inedite 1871) und gab 1864 die Storia della Svizzera italiana dal 1797 al 1802. heraus, wobei er sich der von Stefano Franscini vorbereiteten Materialien bediente.[1]

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Celestino Trezzini: Pietro Peri In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz. Band 5, Neuenschwander – Picot, Attinger Verlag, Neuenburg 1921, S. 392.