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Erzbistum Mérida-Badajoz

römisch-katholisches Bistum in Spanien

Das Erzbistum Mérida-Badajoz (lat.: Archidioecesis Emeritensis Augustanus-Pacensis) ist eine Erzdiözese der römisch-katholischen Kirche in der Autonomen Region Extremadura in Spanien mit den Sitzen in Mérida und Badajoz.

Erzbistum Mérida-Badajoz
Basisdaten
Staat Spanien
Diözesanbischof Celso Morga Iruzubieta
Emeritierter Diözesanbischof Antonio Montero Moreno
Fläche 17.405 km²
Dekanate 17 (2009)
Pfarreien 217 (31.12.2011 / AP 2013)
Einwohner 596.800 (31.12.2011 / AP 2013)
Katholiken 587.700 (31.12.2011 / AP 2013)
Anteil 98,5 %
Diözesanpriester 272 (31.12.2011 / AP 2013)
Ordenspriester 40 (31.12.2011 / AP 2013)
Katholiken je Priester 1.884
Ordensbrüder 47 (31.12.2011 / AP 2013)
Ordensschwestern 606 (31.12.2011 / AP 2013)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Spanisch
Kathedrale San Juan Bautista (Badajoz)
Konkathedrale Santa María del Castillo (Mérida)
Website www3.archimeridabadajoz.org
Suffraganbistümer Coria-Cáceres
Plasencia
Kirchenprovinz
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GeschichteBearbeiten

 
Kathedrale von Badajoz

Das älteste überlieferte Dokument, das die MetropolitanprovinzEmerita Augusta“ erwähnt, ist ein Brief des hl. Cyprian an Klerus und Volk von Emerita Augusta und stammt aus dem 3. Jahrhundert. Das Gebiet der Kirchenprovinz erstreckte sich über weite Teile Portugals bis nach Salamanca und Ávila.

1119, mit der Erhebung des Bistums Santiago de Compostela zum Erzbistum, gingen alle Rechte und Privilegien sowie die Sitze der Suffraganbistümer vom unter muslimischer Herrschaft stehenden Mérida auf die neue Erzdiözese über bis Mérida zurückerobert würde und der erzbischöfliche Sitz wiederhergestellt werden könnte. Zwar konnte die Stadt 1228 der muslimischen Herrschaft wieder entrissen, jedoch der Metropolitansitz nicht wiederhergestellt werden. Stattdessen wurden für Mérida und Badajoz Bischöfe ernannt.

Am 28. Juni 1994 errichtete Papst Johannes Paul II. mit der Apostolischen Konstitution Universae Ecclesiae sustinentes das Erzbistum Mérida-Badajoz und wies ihm die Bistümer Coria-Cáceres und Plasencia als Suffragandiözesen zu.[1]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Universae Ecclesiae sustinentes, AAS 86 (1994), n. 12, S. 936f.