Bistum Jerez de la Frontera

römisch-katholisches Bistum in Spanien

Das Bistum Asidonia-Jerez (lat.: Dioecesis Assidonensis-Ierezensis), im Volksmund auch einfach Bistum Jerez genannt, ist eine in Spanien gelegene römisch-katholische Diözese mit Sitz in Jerez de la Frontera.

Bistum Jerez de la Frontera

Basisdaten
Staat Spanien
Metropolitanbistum Erzbistum Sevilla
Diözesanbischof José Rico Pavés
Gründung 3. März 1980
Fläche 3677 km²
Pfarreien 85 (2019 / AP 2020)
Einwohner 542.445 (2019 / AP 2020)
Katholiken 460.000 (2019 / AP 2020)
Anteil 84,8 %
Diözesanpriester 94 (2019 / AP 2020)
Ordenspriester 55 (2019 / AP 2020)
Katholiken je Priester 3087
Ständige Diakone 14 (2019 / AP 2020)
Ordensbrüder 100 (2019 / AP 2020)
Ordensschwestern 328 (2019 / AP 2020)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Spanisch
Kathedrale Catedral de San Salvador
Website www.diocesisdejerez.org

GeschichteBearbeiten

 
Kathedrale San Salvador in Jerez de la Frontera

In Asidonia (heute: Medina-Sidonia) ist seit dem 5. Jahrhundert ein Bischofssitz der Westgoten nachweisbar, der auch unter der maurischen Herrschaft in Al-Andalus weiterexistierte und erst 1146 nach der Eroberung durch die Almohaden erlosch.

Das Bistum Asidonia-Jerez wurde am 3. März 1980 durch Papst Johannes Paul II. mit der Apostolischen Konstitution Archiepiscopus Hispalensis aus Gebietsabtretungen des Erzbistums Sevilla neu errichtet und diesem als Suffraganbistum unterstellt.[1] Mit der Namensgebung knüpft der Vatikan bewusst an das historische Bistum Asidonia an, dessen Territorium sich mit dem neuerrichteten Bistum überschnitt.

BischöfeBearbeiten

Bischöfe von AsidoniaBearbeiten

Bischöfe von Asidonia-JerezBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Bistum Jerez de la Frontera – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ioannes Paulus II: Const. Apost. Archiepiscopus Hispalensis, AAS 72 (1980), n. 3, S. 260ff.