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Bergrheinfeld

Gemeinde im Landkreis Schweinfurt in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bergrheinfeld
Bergrheinfeld
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bergrheinfeld hervorgehoben
Koordinaten: 50° 0′ N, 10° 11′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Schweinfurt
Höhe: 208 m ü. NHN
Fläche: 19,87 km2
Einwohner: 5315 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 268 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97493
Vorwahlen: 09721, 09722
Kfz-Kennzeichen: SW, GEO
Gemeindeschlüssel: 09 6 78 115
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 38
97493 Bergrheinfeld
Website: www.bergrheinfeld.de
Bürgermeister: Ulrich Werner (CSU)
Lage der Gemeinde Bergrheinfeld im Landkreis Schweinfurt
SchweinfurtLandkreis Main-SpessartLandkreis Bad KissingenLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis HaßbergeLandkreis KitzingenLandkreis WürzburgLandkreis BambergNonnenkloster (Unterfranken)StollbergerforstBürgerwaldVollburgWustvieler ForstHundelshausen (gemeindefreies Gebiet)Geiersberg (gemeindefreies Gebiet)BergrheinfeldDingolshausenDittelbrunnDonnersdorfEuerbachFrankenwinheimGeldersheimGerolzhofenGochsheimGrafenrheinfeldGrettstadtKolitzheimLülsfeldMichelau im SteigerwaldNiederwerrnOberschwarzachPoppenhausen (Unterfranken)RöthleinSchonungenSchwanfeldSchwebheimSennfeldStadtlauringenSulzheim (Unterfranken)ÜchtelhausenWaigolshausenWasserlosenWerneckWipfeldKarte
Über dieses Bild

Bergrheinfeld (ostfränkisch Berch) ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt. Das Straßendorf mit seinen traufseitigen Natursteinhäusern im Ortskern besitzt den typischen Charakter der Dörfer im südlich anschließenden Fränkischen Weinland.

Kirche Mater Dolorosa
Traufseitiges Natursteinhaus,
typisch für Bergrheinfeld

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde gliedert sich in zwei Ortsteile[2]:

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Geldersheim, Schweinfurt, Grafenrheinfeld, Röthlein, Waigolshausen und Werneck.

GeschichteBearbeiten

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Garstadt eingegliedert.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 3790 Einwohner, davon 279 in Garstadt
  • 1970: 4410 Einwohner, davon 299 in Garstadt
  • 1991: 4701 Einwohner
  • 1995: 4909 Einwohner
  • 2005: 4976 Einwohner
  • 2010: 5092 Einwohner
  • 2015: 5334 Einwohner

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist Ulrich Werner (CSU) der am 12. März 2017 erstmals gewählt wurde.

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat hat (ohne Bürgermeister) 20 Mitglieder[4].

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

Interkommunale AllianzBearbeiten

Die Gemeinde Bergrheinfeld ist Mitglied in der Interkommunalen Allianz Oberes Werntal.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Gartenhaus im Keilgarten

Seit der Renovierung des Zehnthauses im Jahr 1986 gewinnt das kulturelle Leben in der Gemeinde an Bedeutung. Besonders hervorzuheben ist die seit 1996 jährlich nach den Pfingstferien stattfindende Kulturwoche im und um das Zehnthaus. Neben der Gemeinde und der Bibliothek gestalten die zahlreichen Vereine ein vielseitiges Angebot mit.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Rathaus
  • Zehnthaus
  • Maria-Schmerz-Kirche
  • Kirche St. Michael in Garstadt

BaudenkmälerBearbeiten

 
NSG Altmainschleife Süd

NaturschutzBearbeiten

Die Altmainschleife Süd bildet das Naturschutzgebiet Alter Main bei Bergrheinfeld und Grafenrheinfeld. Mit seinen Röhrichtbeständen, Hochstaudenfluren, Weidengebüschen und Ufergehölzen ist es ein wichtiger Brut- und Rastplatz für Wasservögel.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Die Gemeinde liegt an der überregionalen Entwicklungsachse WürzburgSchweinfurt.

VerkehrBearbeiten

Berlin ist über zwei gleichlange Autobahnrouten via A 70 und A 71 zu erreichen
 
Stabbogenbrücke zwischen Bergrheinfeld (li.) und Grafenrheinfeld (2008/2009) hinter Vorgängerbrücke

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

Volkshochschule-Außenstelle, Bibliothek, Mediathek

BildungBearbeiten

  • Zwei Kindergärten
  • Grund- und Mittelschule
  • Musikschule

EnergieBearbeiten

Im näheren Umfeld des 2015 stillgelegten Kernkraftwerks Grafenrheinfeld, das sich auch auf Bergrheinfelder Gebiet erstreckt, befindet sich einer der wichtigsten deutschen Leitungsknoten der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung. Er bleibt bestehen und wird seit Anfang 2015 weiter ausgebaut, als ein Ende der geplanten Stromtrasse Suedlink, als erstes Großprojekt in Erdverkabelung.[5][6]

Siehe auch: Grafenrheinfeld#Leitungsknoten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Bergrheinfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111114/200302&attr=OBJ&val=1751
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 570.
  4. http://bergrheinfeld.de/Gemeinderat_Gemeinderat_207_kkmenue.html
  5. TV Touring Schweinfurt: SuedLink – TenneT veröffentlicht mögliche Trassenverläufe, 27. September 2016.
  6. Der Spiegel: Hier soll die neue Energieautobahn verlaufen. 5. Februar 2014.