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Wasserlosen

Gemeinde im Landkreis Schweinfurt in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Wasserlosen
Wasserlosen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wasserlosen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 6′ N, 10° 2′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Schweinfurt
Höhe: 340 m ü. NHN
Fläche: 51,3 km2
Einwohner: 3356 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 65 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97535
Vorwahlen: 09726, 09728
Kfz-Kennzeichen: SW, GEO
Gemeindeschlüssel: 09 6 78 192
Gemeindegliederung: 8 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchstr. 1
97535 Wasserlosen
Website: www.wasserlosen.de
Bürgermeister: Anton Gößmann (OGW Ortsgemeinschaft Wasserlosen)
Lage der Gemeinde Wasserlosen im Landkreis Schweinfurt
SchweinfurtLandkreis Main-SpessartLandkreis Bad KissingenLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis HaßbergeLandkreis KitzingenLandkreis WürzburgLandkreis BambergNonnenkloster (Unterfranken)StollbergerforstBürgerwaldVollburgWustvieler ForstHundelshausen (gemeindefreies Gebiet)Geiersberg (gemeindefreies Gebiet)BergrheinfeldDingolshausenDittelbrunnDonnersdorfEuerbachFrankenwinheimGeldersheimGerolzhofenGochsheimGrafenrheinfeldGrettstadtKolitzheimLülsfeldMichelau im SteigerwaldNiederwerrnOberschwarzachPoppenhausen (Unterfranken)RöthleinSchonungenSchwanfeldSchwebheimSennfeldStadtlauringenSulzheim (Unterfranken)ÜchtelhausenWaigolshausenWasserlosenWerneckWipfeldKarte
Über dieses Bild

Wasserlosen ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt.

GeografieBearbeiten

Wasserlosen liegt in der Region Main-Rhön.

GemeindegliederungBearbeiten

Wasserlosen gliedert sich in acht Ortsteile (zugleich auch Gemarkungen)[2]:

NachbargemeindenBearbeiten

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Sulzthal, Euerbach, Geldersheim, Werneck, Arnstein, Hammelburg, Fuchsstadt und Elfershausen.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns wurde das ehemalige Amt des Hochstiftes Würzburg 1805 (Friede von Preßburg) an Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg abgetreten und fiel 1814 mit ihm an Bayern. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Mai 1978 wurden durch die Gemeindegebietsreform Brebersdorf, Burghausen, Greßthal, Kaisten, Rütschenhausen, Schwemmelsbach, Wasserlosen und Wülfershausen zu der neuen Gemeinde Wasserlosen zusammengefasst.[3] Der Verwaltungssitz befindet sich in Greßthal.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist Anton Gößmann (OGW Ortsgemeinschaft Wasserlosen). Er wurde 2014 Nachfolger von Günter Jakob (CSU, gewählt 2002), dessen Vorgänger war Walfried Kaufmann (Freie Wählergemeinschaft).

Bürgermeister zwischen 1886 und 1978Bearbeiten

 


FinanzenBearbeiten

Der Haushalt 2016 hat ein Volumen von 7,2 Millionen Euro. 4,86 Millionen entfallen auf den Verwaltungshaushalt und 2,34 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt. Haupteinnahmen im Verwaltungsetat sind die Grundsteuer A (60.500 Euro), Grundsteuer B (190.000 Euro), Gewerbesteuer (250.000 Euro), Einkommensteuerzuweisungen (1,54 Millionen Euro) und Schlüsselzuweisungen (1,18 Millionen Euro) sowie die Einnahmen aus Verwaltung und Betrieb (1,28 Millionen Euro). Die Pro-Kopf-Verschuldung der Gemeinde betrug im Jahr 2015 etwa 200 Euro und sollte bis Ende 2016 auf 188 Euro reduziert werden.

Interkommunale AllianzBearbeiten

Die Gemeinde Wasserlosen ist Mitglied in der Interkommunalen Allianz Oberes Werntal[4] und staatlich anerkannte Ökomodellregion.[5]

BaudenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Nach der amtlichen Statistik gab es 2014 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft vier, im produzierenden Gewerbe 37 und im Bereich Handel und Verkehr 56 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 51 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1460. Im verarbeitenden Gewerbe gab es sieben Betriebe, im Baugewerbe 16 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2013 72 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2791 Hektar, davon waren 2670 Hektar Ackerfläche und 121 Hektar Dauergrünfläche.

Im Gewerbeverein Ge-los haben sich selbständige Unternehmen aus Handwerk, Handel, Gewerbe und den freien Berufen zusammengeschlossen, um durch gemeinsame Aktivitäten und Präsentationen die wirtschaftliche Entwicklung der einzelnen Mitgliedsunternehmen zu fördern.

VerkehrBearbeiten

Durch das Gemeindegebiet verläuft die A 7 (Europastraße 45) mit der Anschlussstelle (98) Wasserlosen. Von der A 70 und der A 71 wird es tangiert. Die B 303 und die Staatsstraßen 2293 und 2433 verlaufen ebenfalls durch das Gemeindegebiet.

EinrichtungenBearbeiten

BildungBearbeiten

Im Jahr 2015 gab es vier Kindergärten mit 159 genehmigten Kindergartenplätzen und 98 betreuten Kindern, davon 31 unter drei Jahren. 2014 unterrichteten an der Grundschule im Ortsteil Wasserlosen vier Lehrer 75 Schüler. Die Schule bietet eine verlängerte Mittagsbetreuung unter der Trägerschaft des Idealvereins für Sportkommunikation und Bildung an.

LiteraturBearbeiten

  • Alois Gößmann (Zusammenstellung u. Redaktion), Gemeinde Wasserlosen (Hrsg.): Gemeinde Wasserlosen: mit den Gemeindeteilen Brebersdorf, Burghausen, Greßthal, Kaisten, Rütschenhausen, Schwemmelsbach, Wasserlosen, Wülfershausen. Chronik, Wasserlosen: Gemeinde, 2014

WeblinksBearbeiten

  Commons: Wasserlosen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Wasserlosen in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 20. Dezember 2017.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 753.
  4. Interkommunale Allianz Oberes Werntal
  5. Ökomodellregion Oberes Werntal