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Rottershausen

Ortsteil der Gemeinde Oerlenbach

Rottershausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Oerlenbach im unterfränkischen Landkreis Bad Kissingen.

Rottershausen
Gemeinde Oerlenbach
Koordinaten: 50° 9′ 59″ N, 10° 9′ 40″ O
Höhe: 317 m
Einwohner: 963 (31. Dez. 2007)
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 97714
Vorwahl: 09738
Rottershausen (Bayern)
Rottershausen

Lage von Rottershausen in Bayern

Brunnen in der Dorfmitte
Rottershausen

Geographische LageBearbeiten

Rottershausen liegt nordöstlich von Oerlenbach.

Die nächste Autobahnabfahrt ist Nr.28, Bad Kissingen an der Bundesautobahn 71.

In Ortsnähe befindet sich ein im Dezember 2006 neu eröffneter Haltepunkt an der Bahnstrecke Schweinfurt–Meiningen; der schon seit Jahren aufgelassene nördlich des Ortes gelegene Bahnhof Rottershausen war Ausgangspunkt der Bahnstrecke Rottershausen–Stadtlauringen, auch Lauertalbahn genannt.

GeschichteBearbeiten

Die erste bekannte urkundliche Erwähnung von Rottershausen stammt aus dem Jahr 1055 als "Rotershusen". Der Ortsname wandelte sich im Lauf der Zeit zu "Rathershausen" (1202), "Rotershauszen" (1378), "Ratershusen" (1386) und "Rodtershausen" (1686); danach wurde der heutige Name "Rottershausen" üblich. Wahrscheinlich war ein Rathar von Münster Namensgeber des Ortes, der in der Region umfangreiche Güter besaß; "Rottershausen würde demnach "die Häuser des Rathar" bedeuten.

Im Jahr 1359 ging der Ort in den Besitz des Schultheisen Fritz Schmitt aus Schweinfurt und wurde 1554 gemeinsam mit Rannungen durch den Würzburger Fürstbischof Melchior Zobel von Giebelstadt an die Herren von Münster verpfändet.

Am Ende des Dreißigjährigen Kriegs war nur noch etwa die Hälfte der verbliebenen 33 Wohnhäuser bewohnbar.

Ab 1670 gehörte Rottershausen zum Amt Ebenhausen.

Die Kirche St. Dionysius stammt aus dem Jahr 1859.

Am 1. Januar 1972 wurde Rottershausen im Rahmen der Gemeindegebietsreform mit den Gemeinden Ebenhausen, Eltingshausen und Oerlenbach zur neuen Gemeinde Oerlenbach zusammengeschlossen.Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 427.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Bevölkerungsentwicklung[1]
Jahr Einwohner
1595 ca. 491
1813 ca. 280
1866 ca. 397
1904 470
1939 655
1950 782
1961 930
1971 923
2007 963

PersönlichkeitenBearbeiten

  •  
    Einladung zur Heimatprimiz 1844
    Vitus Ernst Seuffert (* Rottershausen), als Stadtpfarrer von Hammelburg ab 27. März 1855 genannt

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerungsentwicklung im Ortsteil Rottershausen@1@2Vorlage:Toter Link/www.oerlenbach.rhoen-saale.net (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.

WeblinksBearbeiten