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Lager der Uraufnahme-Druckplatten (Lithografiesteine) im Landesamt für Vermessung

Die Bayerische Uraufnahme ist die Landesvermessung des Königreichs Bayern, die 1808 von König Maximilian I. Joseph angeordnet wurde und bis 1864 dauerte.

GeschichteBearbeiten

König Maximilian I. Joseph gründete 1808 die königliche Steuervermessungskommission, den Vorläufer der Landesvermessungsämter, die am Messtisch mit der Erstellung von Karten für eine gerechte und vereinheitlichte Grundsteuer begann. Ähnlich verlief die Preußische Uraufnahme. Es entstanden Karten im Maßstab 1:5000 und für Ortschaften im Maßstab 1:2500, in Franken teilweise im Maßstab 1:1250. Zwischen 1808 und 1864 entstanden somit 24000 Uraufnahmeblätter. Der Besitz von Flächen wurde mit der entsprechenden Hausnummer des Besitzers gekennzeichnet. 1848 wurde der Besitz durch Aufhebung der Grundherrschaft zum wirklichen Eigentum.

Seit 1900 sind die Daten Bestandteil des Grundbuches. Zuständig ist heute das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung Bayern. Im dortigen Steinkeller lagern die für die Lithografien notwendigen Druckplatten aus Solnhofener Plattenkalk.

Im BayernAtlas sind neben aktuellen Karten auch historische Karten in Form von Positionskarten und der Uraufnahmeblätter hinterlegt.

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Siehe auchBearbeiten

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