Michael Mmoh

US-amerikanischer Tennisspieler

Michael Mmoh (* 10. Januar 1998 in Riad, Saudi-Arabien) ist ein US-amerikanischer Tennisspieler.

Michael Mmoh Tennisspieler
Michael Mmoh
Mmoh 2019 in Paris
Nation: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 10. Januar 1998
Größe: 188 cm
Gewicht: 90 kg
1. Profisaison: 2016
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Troy Hahn
Preisgeld: 1.351.697 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 11:26
Höchste Platzierung: 96 (1. Oktober 2018)
Aktuelle Platzierung: 156
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 3:4
Höchste Platzierung: 265 (12. April 2021)
Aktuelle Platzierung: 1197
Grand-Slam-Bilanz
Mixed
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
15. August 2022
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

KarriereBearbeiten

Mmohs Vater Tony ist sein größter Förderer. Er war selbst 1987 die Nummer 105 der Welt und vertrat Nigeria 1988 bei den Olympischen Spielen in Seoul.

Seit er 13 ist trainiert Mmoh in der IMG Tennis Academy in Bradenton, Florida. Michael Mmoh spielt hauptsächlich auf der ATP Challenger Tour und der ITF Future Tour. Er feierte bislang zwei Einzelsiege auf der Challenger Tour. Im Doppel erfolgte bei den US Open der erste Auftritt auf der ATP World Tour. Hierbei bildete Mmoh ein Doppelpaar mit Frances Tiafoe. Sie gewannen ihre Erstrundenpartie, verloren dann jedoch in der nächsten Runde gegen Scott Lipsky und Rajeev Ram klar in zwei Sätzen. Im Einzel gelang im 2016 erstmals der Einzug in ein Grand-Slam-Turnier. Er triumphierte bei den USTA Boy’s 18s National Championships, womit er sich eine Wildcard für die US Open verdiente, wo er Jérémy Chardy in drei Sätzen unterlag. Mit dem Sieg bei der USTA Pro Circuit's Australian Open Wildcard Challenge verdiente er sich auch für die Australian Open eine Wildcard.[1]

Nachdem Mmoh im September 2018 die Einzeltitel der aufeinanderfolgenden Turniere in Columbus und Tiburon gewann, schaffte er mit dem 96. Rang zum ersten Mal den Sprung unter die Top 100 der Welt.

ErfolgeBearbeiten

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (6)

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 13. November 2016 Vereinigte Staaten  Knoxville (1) Hartplatz (i) Kanada  Peter Polansky 7:5, 2:6, 6:1
2. 6. August 2017 Vereinigte Staaten  Lexington Hartplatz Australien  John Millman 4:6, 7:63, 6:3
3. 23. September 2018 Vereinigte Staaten  Columbus Hartplatz (i) Australien  Jordan Thompson 6:3, 7:64
4. 30. September 2018 Vereinigte Staaten  Tiburon Hartplatz Spanien  Marcel Granollers 6:3, 7:5
5. 10. November 2019 Vereinigte Staaten  Knoxville (2) Hartplatz (i) Australien  Christopher O’Connell 6:4, 6:4

DoppelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 15. September 2019 Vereinigte Staaten  Cary Hartplatz Vereinigte Staaten  Sekou Bangoura Philippinen  Treat Huey
Australien  John-Patrick Smith
4:6, 6:4, [10:8]

Abschneiden bei Grand-Slam-TurnierenBearbeiten

EinzelBearbeiten

Turnier 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 Karriere
Australian Open 1 Q1 1 2 2 Q1 2
French Open Q1 Q1 1 Q1 1 1
Wimbledon Q1 1 Q1 n. a. 1
US Open Q1 1 Q3 1 Q1 2 Q1 2

Zeichenerklärung: S = Turniersieg; F, HF, VF, AF = Einzug ins Finale / Halbfinale / Viertelfinale / Achtelfinale; 1, 2, 3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Hauptrunde; Q1, Q2, Q3 = Ausscheiden in der 1. / 2. / 3. Runde der Qualifikation; n. a. = nicht ausgetragen

WeblinksBearbeiten

Commons: Michael Mmoh – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Björn Walter: Das US-Talent hat viele große Idole. In: spox.com. 7. Januar 2017, abgerufen am 7. Januar 2017.